Katholischer Konfessionsteil St.Gallen vergibt 18 Projekte mit 1 Mio Franken; Budget um 200k weniger als bisher
«Ich bin dabei» – Etliche zeigen ihre Verbundenheit mit eigenen Posts - Katholischer Konfessionsteil des Kantons St. Gallen
«Ich bin dabei» – Etliche zeigen ihre Verbundenheit mit eigenen Social-Media-Posts
Seit Frühjahr läuft die von Bistum und Konfessionsteil lancierte Kampagne «Ich bin dabei», welche das vielseitige Engagement der Kirche zum Ausdruck bringt. Im Online-Zeitalter bieten solche Kampagnen auch die Chance, sich selbst einzubringen und sein Dabeisein auszudrücken. Verschiedene Personen haben sich entschieden, eigene Social-Media-Kanäle mit persönlichen Posts zu bespielen. «Ich bin dabei» lebt davon, dass Menschen auch selbst der Kampagne ein Gesicht geben.
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«Einstehen für Werte, die Schule machen?» – diese Frage stellt Administrationsrätin und Schulpräsidentin der flade, Barbara Hächler, in den Raum. Ihre Antwort ist klar: «Ich bin dabei». So wie Hächler haben sich schon etliche andere entschieden, die laufende Kampagne von Bistum und Konfessionsteil aktiv mitzutragen. Administrationsrat Hans Brändle bringt dabei die Systemrelevanz der Kirchen ins Spiel: «Haben nur Banken und nicht auch Kirche Systemrelevanz?»
Auch beim katholischen Kollegium scheint die Kampagne Anklang zu finden: «Menschen in schwierigen Zeiten begleiten?» – Kollegienrat und Seelsorger Simon Sigg aus Gossau ist dabei. Ebenso Kollegienrätin Vera Bühler aus Flawil, die mit ihrem Engagement eine Kirche zukunftsgerichtet unterstützen will. Beruflich pensioniert, aber politisch immer noch engagiert zeigt sich Hans Hüppi aus Ernetschwil im Linthgebiet. Als Kollegienrat und pensionierter Seelsorger steht für ihn ausser Frage, die Kirche weiterhin mitzuprägen, wie er festhält.
Manuel Heeb aus der Kantonsleitung von Jungwacht und Blauring bringt seine Verbundenheit mit einem ganz anderen, gezielten Engagement zum Ausdruck: «Mehr Freiräume für Jugendliche ermöglichen?» – Eine Frage mit Ansage, Manuel Heeb ist dabei. Und dann gibt es auch Menschen, für die klar ist, dass sie neu Verantwortung übernehmen möchten. Carlos Rageth, designierter Kirchenverwaltungsrat von Engelburg macht mit und ist dabei. Mit einem eigenen Social-Media-Post tritt er entsprechend an die Öffentlichkeit.
Diverse weitere Personen beteiligen sich, auch auf pastoraler Seite; darunter beispielsweise Roman Rieger, Leiter des Pastoralamts, oder Matthias Ress-Nef, Jugendseelsorger und Religionspädagoge. Nicht zu vergessen natürlich die offiziellen Kampagnen-Gesichter, deren Einstehen für die Kirche sie in Bild und Ton auch zum Ausdruck bringen unter www.ich-bin-dabei.ch
Allen, die auf ihren eigenen Kanälen mithelfen, der Kampagne ein Gesicht zu geben und dadurch auch die Reichweite der Kampagne zu erhöhen, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.
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Katholiken unterstützen 18 Projekte der Missions- und Entwicklungshilfe
Zweimal im Jahr prüft die Kommission für Missions- und Entwicklungshilfe die beim Katholischen Konfessionsteil St.Gallen eingegangenen Gesuche und verteilt Geld aus dem entsprechenden Budgetkredit. Im Rahmen der ersten Vergaberunde 2026 konnten 18 Projekte berücksichtigt werden. Insgesamt steht dem Konfessionsteil in diesem Jahr für die Missions- und Entwicklungshilfe eine Million Franken zur Verfügung. Das sind 200'000 Franken weniger als bisher. Grund dafür ist der Spardruck.
Älteste Replik der Gallusglocke wechselt den Besitzer und hängt neu im Stiftsarchiv
Seit Montag hängt die älteste bekannte Replik der Gallusglocke im Eingang des Stiftsarchivs. Die in St.Gallen ansässige Debrunner Koenig AG hat die Glocke dem Katholischen Konfessionsteil St.Gallen geschenkt. Beide Parteien drückten bei der Vertragsunterzeichnung ihre Freude aus. Administrationsratspräsident Armin Bossart sprach von einem wunderbaren Geschenk, das Geschichte, Handwerk und Tradition verbinde – Mitja Schulz, CEO der Debrunner Koenig AG, freute sich, dass die Glocke am neuen Ort zugänglich bleibt und für die Nachwelt erhalten wird.
Neues Duo für die Uniseelsorge: Stefania Fenner Rienzo und Gregor Scherzinger
Die Theologin Stefania Fenner Rienzo und der Theologe Gregor Scherzinger übernehmen per 1. Januar 2027 die Universitätsseelsorge an der HSG in St.Gallen. Dieser Tage wurden sie auf Vorschlag der Findungskommission vom Administrationsrat des Katholischen Konfessionsteils St.Gallen gewählt. Diakon Thomas Reschke, seit 2001 katholischer Universitätseelsorger, wird seine Aufgabe per Ende 2026 abgeben. Konfessionsteil und Bistum freuen sich, die Seelsorge an der Uni mit zwei Fachpersonen mit unterschiedlichen Schwerpunkten breit aufzustellen.
Beziehungsberaterin im Fokus der aktuellen Kampagne «Ich bin dabei»
Die Imagekampagne «Ich bin dabei» von Bistum und Katholischem Konfessionsteil St.Gallen stellt Menschen wie Patricia Matt ins Zentrum. Sie engagiert sich als Beziehungsberaterin für die Katholische Kirche im Bistum St.Gallen und begleitet Paare in ihrem Beziehungsalltag. Im Durchschnitt führt sie mit ihrem Teilzeitpensum um die neun Beratungen pro Woche. Die Fragen und Probleme, mit denen sie konfrontiert wird, sind sehr vielfältig.