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title: "Homann: Debatte um GSK-Standort Dresden; Zukunft sichern statt Schließung"
sdDatePublished: "2026-09-16T13:17:00Z"
source: "https://www.spd-fraktion-sachsen.de/homann-gsk/"
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locations:
  - "Sachsen"
  - "Dresden"
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Homann: Debatte um GSK-Standort Dresden; Zukunft sichern statt Schließung

Homann: Alle müssen an einen Tisch, um Arbeitsplätze in Sachsen zu sichern | SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag

Zur Debatte im Sächsischen Landtag über die Zukunft des Standorts von Glaxo Smith Kline erklärt Henning Homann, Vorsitzender und Sprecher für Wirtschaft und Arbeit der SPD-Fraktion: “Es darf sich nicht einschleifen, dass die erste Antwort aus der Managementebene die Schließung traditionsreicher Standorte ist, die jahrzehntelang produktiv gearbeitet und Profite für die Unternehmen erwirtschaftet haben. Dresden ist ein effizienter und moderner Standort, der auch innerhalb von GSK wettbewerbsfähig ist. Natürlich müssen wir als Freistaat unseren Beitrag leisten, damit sich Unternehmen weiterentwickeln können. Das tun wir auch. Gleichzeitig erwarte ich von Top-Managern, dass sie die Denksportaufgabe annehmen und Ideen entwickeln, wie Standorte neu aufgestellt werden können, anstatt Mitarbeiter auf die Straße und Unternehmensgeschichte aufs Spiel zu setzen. Der Betriebsrat hat seit langem Vorschläge für die Weiterentwicklung des Werkes gemacht – der Dank ist eine kalte Entscheidung des Unternehmens, die wir nicht akzeptieren können. Nicht nur in der Corona-Pandemie haben wir gemerkt, wie wichtig eine europäische Gesundheits- und Pharmainfrastruktur ist. Im Zusammenspiel mit dem Forschungsstandort Dresden und den gut ausgebildeten Fachkräften im Freistaat können wir hier in Sachsen einen Beitrag für die Resilienz auf diesem Gebiet leisten. Daher bin ich der Staatsregierung dankbar, dass sie sich hier in alle Richtungen Gedanken macht, damit der Standort eine Zukunft hat. Ich erwarte, dass die Unternehmensführung ebenso ihren Beitrag leistet. Die SPD-Fraktion hat die Beschäftigten am Standort im Blick, die bisher am meisten geleistet haben und gleichzeitig am wenigsten dafür können, was gerade mit ihnen passiert. Wir stehen an ihrer Seite.”