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title: "AKNW trifft Ina Brandes; Antrittsbesuch zur Sicherung Hochschulstandorte NRW; langfristige Sicherung der Architekturausbildung in NRW"
sdDatePublished: "2026-09-17T09:06:00Z"
source: "https://www.aknw.de/aktuelles/news/details/news/aknw-trifft-wirtschafts-und-kulturministerin-ina-brandes"
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  - "Wuppertal"
  - "North Rhine-Westphalia"
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AKNW trifft Ina Brandes; Antrittsbesuch zur Sicherung Hochschulstandorte NRW; langfristige Sicherung der Architekturausbildung in NRW

AKNW trifft Wirtschafts- und Kulturministerin Ina Brandes | Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (AKNW)

AKNW trifft Wirtschafts- und Kulturministerin Ina Brandes

Die Sicherung leistungsfähiger Hochschulstandorte für alle Fachrichtungen der Architektenkammer NRW, die Bedeutung von Baukultur als Teil der Kulturförderung des Landes sowie die Freiheit von Wissenschaft und Lehre standen im Mittelpunkt eines Antrittsbesuchs von AKNW-Präsidentin Katja Domschky und Hauptgeschäftsführer Markus Lehrmann bei Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

Hervorgehoben wurde, dass Freiberuflichkeit, berufliche Selbstverwaltung sowie die Freiheit von Forschung und Lehre wesentliche Grundlagen für qualitätvolles Planen und Bauen darstellen. In Zeiten gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Transformation komme diesen Prinzipien eine besondere Bedeutung zu.

Einen besonderen Schwerpunkt des Gesprächs bildete die Zukunft der Architekturausbildung in Nordrhein-Westfalen. Die AKNW sprach sich für die langfristige Sicherung und Weiterentwicklung der Hochschulstandorte in allen Fachrichtungen - Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung - aus. Dabei wurden sowohl die aktuelle Debatte um den Standort Wuppertal für die Architekturausbildung als auch mögliche Perspektiven für einen zweiten (universitären) Studienstandort der Landschaftsarchitektur aufgegriffen.

Darüber hinaus warb Kammerpräsidentin Domschky dafür, Baukultur noch stärker als Bestandteil der Kulturpolitik des Landes zu verankern. Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung prägen das alltägliche Lebensumfeld der Menschen und leisten einen wichtigen Beitrag zu Identität, Zusammenhalt und Lebensqualität in NRW. Gerade vor diesem Hintergrund sei die Verankerung baukultureller Themen in der Kulturförderung des Landes von großer Bedeutung. Katja Domschky nutzte das Gespräch auch, um für die langjährige gute Zusammenarbeit im Förderprogramm “Kultur und Schule” des MWK zu danken, in dessen Rahmen Mitglieder der AKNW jährlich rund 20 Architektur-Vermittlungs-Projekte an Schulen im ganzen Land durchführen zu können.

Der Antrittsbesuch bildete den Auftakt für einen regelmäßigen Austausch zwischen der neuen Kammerführung und der Ministerin zu Fragen von Wissenschaft, Kultur und Baukultur. Beide Seiten vereinbarten, den Dialog fortzusetzen und die angesprochenen Themen weiter zu vertiefen. Ministerin Brandes sagte zudem ihre Teilnahme an der kommenden Vertreterversammlung der Architektenkammer NRW im November 2026 zu.