Schneider Electric mit Regensburg Netz und Omexom installieren GM AirSeT Performance Doppelsammelschienenanlage in Regensburg; hohe Redundanz und flexible Umschaltmöglichkeiten

SF6-freie gasisolierte Doppelsammelschienenanlage bei Regensburg Netz in Betrieb

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SF6-freie gasisolierte Doppelsammelschienenanlage bei Regensburg Netz in Betrieb

Schneider Electric hat gemeinsam mit Regensburg Netz sowie Omexom eine der weltweit ersten SF6-freien gasisolierten Mittelspannungsschaltanlagen vom Typ GM AirSeT Performance mit Doppelsammelschienenkonzept (DSS) in Betrieb genommen.

Beim Doppelsammelschienenkonzept erfolgt die Energieverteilung über zwei voneinander unabhängige Sammelschienensysteme (Bildquelle: Schneider Electric)

Die neue Schaltanlage wurde in ein bestehendes Schalthaus in Regensburg integriert und unterstützt die sichere und zuverlässige Stromversorgung der Region. Als SF6-freie Lösung nutzt die GM AirSeT Performance reine Luft als Isoliermedium in Kombination mit bewährter Vakuumschalttechnik. Damit erfüllt sie bereits heute die Anforderungen einer zunehmend nachhaltigen Energieinfrastruktur.

Kernstück der Lösung ist das Doppelsammelschienenkonzept. Dabei erfolgt die Energieverteilung über zwei voneinander unabhängige Sammelschienensysteme. Dies ermöglicht laut Schneider Electric eine besonders hohe Redundanz sowie flexible Umschaltmöglichkeiten im Netzbetrieb. Wartungsarbeiten können einfacher durchgeführt und Ausfallrisiken reduziert werden, was insbesondere für kritische Infrastrukturen von fundamentaler Bedeutung ist.

Die GM AirSeT Performance vereint SF6-freie Mittelspannungstechnik mit einer besonders kompakten Bauweise, betont der Hersteller. Die geringe Anlagentiefe ermögliche den Einbau moderner Mittelspannungstechnik auch in bestehenden Schalthäusern mit begrenztem Platzangebot. Dadurch können Netzbetreiber vorhandene Infrastrukturen effizient modernisieren, ohne umfangreiche Neubauten realisieren zu müssen.

Aufgrund der Integration in ein bestehendes Gebäude war die Installation der Anlage mit besonderen technischen Herausforderungen verbunden. Im Zuge des Projekts wurde unter anderem ein zusätzlicher Druckentlastungskanal umgesetzt. Planung und Realisierung erfolgten in enger Zusammenarbeit zwischen Regensburg Netz, Schneider Electric und Omexom.