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title: "Seniorin aus Langen betrogen um knapp 200.000 Euro; Ermittlungen laufen"
sdDatePublished: "2026-09-17T05:07:00Z"
source: "https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6353594"
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Seniorin aus Langen betrogen um knapp 200.000 Euro; Ermittlungen laufen

POL-OF: Seniorin um knapp 200.000 Euro betrogen: Seien Sie aufmerksam, wenn's um Ihr ... | Presseportal

POL-OF: Seniorin um knapp 200.000 Euro betrogen: Seien Sie aufmerksam, wenn's um Ihr Erspartes geht!

(lei) Wenn am Telefon, per SMS oder E-Mail plötzlich das eigene Geld oder Bankkonto zum Thema wird, sollten grundsätzlich die Alarmglocken schrillen. Betrüger verstehen es immer wieder, sich als vermeintlich vertrauenswürdige Ansprechpartner auszugeben und ihre Opfer mit erfundenen Geschichten zu verunsichern und gleichzeitig zu überrumpeln. Dabei setzen sie gezielt auf Zeitdruck und die Angst, das Ersparte könne in Gefahr sein.

Wie schnell eine solche Masche zu einem erheblichen finanziellen Schaden führen kann, zeigt erneut ein aktueller Fall aus Langen: Dort ist am vergangenen Wochenende eine Seniorin um knapp 200.000 Euro betrogen worden. Die bislang unbekannten Täter gaben sich als Mitarbeiter ihrer Bank aus und behaupteten, das Konto der Frau sei gehackt worden.

Die Frau erhielt zunächst mehrere Nachrichten auf ihr Handy sowie E-Mails. Anschließend führten die Betrüger zwei Telefonate mit ihr. Unter dem Vorwand, ihr Konto schützen und verdächtige Vorgänge verhindern zu müssen, gelang es ihnen, an sensible Daten der Dame zu gelangen. Schließlich brachten sie ihr Opfer dazu, mehrere Überweisungen auf ein Konto der Täter zu tätigen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu dem oder den Tätern aufgenommen.

Der aktuelle Fall macht erneut deutlich: Wer am Telefon oder per Nachricht anderweitig dazu aufgefordert wird, Geld zu überweisen, Zugangsdaten preiszugeben oder Transaktionen im Online-Banking freizugeben, sollte sofort misstrauisch werden. Auch wenn sich die Anrufer als Bankmitarbeiter, Polizeibeamte oder andere vertrauenswürdige Personen ausgeben, gilt: Nicht unter Druck setzen lassen, Gespräch beenden und selbstständig über eine bekannte Telefonnummer Kontakt zu der fordernden Stelle aufnehmen.

Bei Geld hört das Vertrauen auf - und die Vorsicht sollte beginnen. Wer unsicher ist, sollte sich Zeit nehmen, das Gespräch beenden und die Angelegenheit mit seiner Bank oder einer Vertrauensperson besprechen.

Die Polizei rät daher wiederholt:

Solche Taten sorgen auch bei der Polizei für Betroffenheit. Umso wichtiger ist es, bei allem, was das eigene Geld betrifft, besonders aufmerksam zu sein. Ein gesundes Misstrauen kann in solchen Situationen der beste Schutz sein.

Polizeipräsidium Südosthessen - Pressestelle - Spessartring 61 63071 Offenbach am Main Telefon: 069

8098 - 1210 (Sammelrufnummer) Thomas Leipold (lei) - 1201 oder 0160

980 00745 Felix Geis (fg) - 1211 oder 0162

201 3806 Claudia Benneckenstein (cb) - 1212 oder 0152

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32766-5014 E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de Homepage: http:

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