Kirchgemeinde Köniz Jahresrechnung 2025 ausgeglichen Kirche Wabern; Ausgeglichene Jahresrechnung 2025 dank unerwarteter Steuereinnahmen juristischer Personen.
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Reformierte Kirchgemeinde Köniz: Mitte | Niederscherli | Oberwangen | Spiegel | Wabern ● September 2026 ● www.kg-koeniz.ch Impressum Kirchgemeinde Köniz Präsident Kirchgemeinderat Thomas von Känel, thomas.vonkaenel@kg-koeniz.ch Verwaltung Buchenweg 23, 3097 Liebefeld 031 978 31 31, info@kg-koeniz.ch Postanschrift Kirchgemeindeverwaltung Köniz Zentrale Dienste Buchenweg 23, 3097 Liebefeld Redaktion reformiert.köniz Yvonne Mühlematter, kommunikation@kg-koeniz.ch Layout reformiert.köniz Hüseyin Tugal, info@macfly.ch KGV: Rückblick Ausgeglichene Rechnung Eine ausgeglichene Jahresrech- nung 2025 dank unerwarteter Steuereinnahmen juristischer Personen sowie Weichenstel- lungen für die Zukunft: An der letzten Kirchgemeindeversamm- lung vom 10. Juni in der Kirche Wabern standen die Zeichen auf Stabilität. Die Stimmberechtigten geneh- migten die Jahresrechnung ein- stimmig und liessen sich über anstehende Projekte informie- ren. So investiert die Gemeinde in eine moderne IT-Infrastruktur und die Sanierung ihrer Liegen- schaften. Die Synodalen aus der Landeskirche berichteten über künftige Anpassungen bei den Pfarrstellen sowie über Bestre- bungen, die Anstellungsbedin- gungen in der Sozialdiakonie und Katechetik zu verbessern. Zum Schluss wurden erste krea- tive Ideen für das grosse Re- formationsjahr 2028 gesammelt. Das vollständige, detaillierte Protokoll inklusive aller Zahlen finden Sie zum Nachlesen auf kg-koeniz.ch. Neue Spielgruppe Ab 13. Oktober immer dienstags Kleine Entdeckerinnen und Ent- decker aufgepasst! Im Kirchen- kreis Oberwangen startet im KIZ Niederwangen nach den Herbst- ferien die neue Spielgruppe «Ent- deckerbande». Diese wird von Sozialdiakonin Salome Beutler geleitet. Die Spielgruppe ist ab 13. Okto- ber jeden Dienstag (ausser in den Schulferien) von 9 bis 11 Uhr ge- öffnet. Das Angebot richtet sich an Kinder ab 2,5 Jahren bis zum Basisstufeneintritt und kostet 20 Franken pro Morgen. Es hat noch freie Plätze – Anmeldun- gen sind sehr willkommen. INFO Leitung/Anmeldung: Salome Beutler, 079 764 42 93 oder salome.beutler@kg-koeniz.ch Dankbar für die Ernte Niederscherli feiert den Erntedank-Gottesdienst dieses Jahr am 4. Oktober – mit Gästen und einem gemeinsamen Brunch im Anschluss. S o wie Weihnachten, Os- tern und Pfingsten haben im Herbst die Schöp- fungszeit und das Erntedankfest ihren festen Platz im Kirchen- jahr. In Niederscherli wird der Erntedank-Gottesdienst dieses Jahr am Sonntag, 4. Oktober, im Kirchgemeindehaus gefeiert. Die Gemeinde setzt sich dafür direkt an die Tische, die bereits für den anschliessenden Brunch bereitstehen. Wohlstand ist nicht selbst- verständlich Galt der Dank früher fast aus- schliesslich dem geernteten Getreide, Gemüse und den Früchten, geht es heute um Dankbarkeit im übertragenen Sinn, denn die meisten Men- schen füllen nicht mehr selbst den Kornspeicher oder lagern Kartoffeln und Kürbisse im Kel- ler ein. Für Janine Liechti, Pfar- rerin in Niederscherli, bietet die Erntedank-Zeit die Gelegenheit, einen Moment innezuhalten und zu überlegen, wofür wir dank- bar sind: «Wir können uns fra- gen, was im vergangenen Jahr in unserem Leben werden durfte, was sich verändert hat, welche Privilegien wir in der Schweiz haben.» Das Bewusstsein, dass es nicht selbstverständlich ist, dass es uns so gut geht, ist Ja- nine Liechti wichtig – ebenso die Frage, ob es uns auf Kosten anderer so gut geht. Und können wir unsere «Ernten» vielleicht auch mit anderen teilen? Von Bäuerinnen und Bau- ern lernen Noch bis ins letzte Jahrhundert bedeuteten eine oder mehrere schlechte Ernten, Wirtschaftskri- sen oder kinderreiche Familien auch in der Schweiz oft, dass es bald einmal nicht mehr zum Le- ben reichte und man sich irgend- wann gezwungen sah, wegzuzie- hen, auszuwandern oder Kinder in fremde Familien zu geben. Heute ist die Not hierzulande viel kleiner geworden und kann in den meisten Fällen mit staat- licher Hilfe abgefedert werden, in Ländern des globalen Südens jedoch nimmt sie zu. Neben der bewussten Dank- barkeit und dem Gedanken des Ernte-Teilens schwingt für Pfar- rerin Liechti in der Erntedank- Zeit ein weiterer wesentlicher Aspekt mit: «Nicht alles liegt in unseren Händen. Wir können nicht alles kontrollieren. Vielen von uns macht dieser Gedanke im Jahr 2026 Mühe.» Sie beob- achtet, dass der Wohlstand, in dem wir leben, oftmals vermit- telt, es gebe immer und für alles eine Lösung. «Wie fragil unser Leben und unsere Existenz je- doch tatsächlich sind, haben wir dabei vergessen – hier können wir viel von den Bäuerinnen und Bauern lernen. Sie wissen, dass im Leben nichts selbstverständ- lich und eine gute Ernte eben keine logische Folge ihrer harten Arbeit ist, sondern immer auch von Faktoren abhängt, über die sie keine Kontrolle haben.» Zu Gast im Gottesdienst Wie die Menschen in Papua- Neuguinea ihr Leben meistern und welche Rolle eine gute Ernte dabei spielt, darüber werden Madeleine und Markus Bischoff im Erntedank-Gottesdienst be- richten. Sie leben mit ihren vier Kindern seit vielen Jahren im nördlich von Australien gelege- nen Inselstaat und engagieren sich für die humanitäre Flug- gesellschaft MAF Schweiz. Madeleine Bischoffs Familie ist in Mengestorf verwurzelt, des- wegen gehört zu einem längeren Heimaufenthalt immer auch ein Besuch im Kirchenkreis Nieder- scherli dazu. Isabel Mosimann, freie Mitarbeiterin INFO Erntedank mit Brunch So, 4.10., 9.30 Uhr, Kirchgemeinde- haus Niederscherli. Kollekte: je zur Hälfte an MAF Schweiz & HEKS (nach Abzug der Brunch-Kosten) Anmeldung (bis Do, 17.9.) Martina Hartmann, Sozialdiakonie, 031 978 32 13 oder martina.hartmann@kg-koeniz.ch Erntedank im Liebefeld Bereits im September feiert der Kir- chenkreis Mitte das Erntedankfest: So, 6.9., 10 Uhr, Thomaskirche Liebefeld MAF fliegt seit 1945 für Menschen, die von der Welt abgeschnitten sind. Die christliche Organisation bringt medizinische Hilfe, Nahrung und Bildung in Regionen, wo Strassen fehlen, die unzureichend erschlos- sen oder in der Regenzeit durch Überschwemmungen abgeschnit- ten sind und in die Hilfe sonst nicht ankommt. MAF ist mit über 130 Flugzeugen weltweit in mehr als 30 Ländern in Afrika, Süd- und Mittel- amerika, Asien und im südpazifi- schen Raum im Einsatz. Quelle: www.maf-schweiz.ch HEKS, das Hilfswerk der Evangelisch- reformierten Kirche Schweiz, setzt sich im In- und Ausland für be- nachteiligte Menschen ein. Aktuell leistet HEKS unter anderem Hilfe in Venezuela, um die vom Erdbeben im Juni betroffenen Menschen zu unterstützen. In anderen Ländern laufen längerfristige Entwicklungs- hilfeprojekte; ein Schwerpunkt- thema ist etwa «Recht auf Land und Nahrung». In der Schweiz gibt es ein Projekt namens «Neue Gärten» – dabei pachtet HEKS Gartenparzel- len und bewirtschaftet diese zusam- men mit Migrantinnen und Migran- ten. Durch gemeinsames Gärtnern werden soziale Teilhabe, Gesundheit und die Natur gefördert. Quelle: www.heks.ch Die Kirchgemeinde am Kulturfest Köniz Strahlende Klänge, interessante Kirchenfenster und eine musikalische Reise durch die Schweiz N ach der erfolgreichen Premiere vor zwei Jah- ren findet das Kultur- fest Köniz diesen Herbst zum zweiten Mal statt: Am Samstag, 5. September, verwandelt sich die Gemeinde Köniz in eine grosse Bühne voller Kultur. An 15 verschiedenen Standor- ten in Wabern, Liebefeld, Köniz und Niederscherli zeigen über 350 Mitwirkende Beiträge aus Musik, Theater, Tanz und Kunst. Mittendrin sind wir, die Kirchge- meinde, mit zwei Veranstaltun- gen in der Kirche Köniz. «Strahlen und Klänge» Was haben Krabben und eine Mu- schel im Kirchenfenster zu su- chen und was genau ist ein Zink? Eine musikalische Führung in der Kirche geht diesen Geheim- nissen nach und verbindet Worte zu den Farben und Symbolen der mittelalterlichen Glasmalereien mit den strahlenden Klängen von Orgel und dem historischen Blechblasinstrument Zink. Die rund 40-minütige Kirchenfüh- rung mit Musik beginnt um 15 Uhr und wird von Pfarrer Michael Stähli (Wort), Hans- Jakob Bollinger (Zink) und Mat- teo Pastorello (Orgel) gestaltet. «Schweizerreise» Um 17 Uhr folgt mit der «Schweizerreise» ein integrati- ves Generationenprojekt. Mit- glieder des Kinderchors und des Singkreises Wabern stehen gemeinsam auf der Bühne. Das Konzert nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch alle Sprachregionen der Schweiz. Wie Christian Schmitt, Leiter des Kinderchors, bereits in der Juni-Ausgabe schrieb: «Die Schweiz ist offiziell vier- sprachig und jede dieser Spra- chen hat ein tiefes, häufig sehr lokal verankertes sängerisches Erbe, das vom Volkslied über Chansonniers hin zu klassischer Musik oder Mundartrock reicht. Wir studieren einige Perlen da- von ein und reihen sie zu einer Reise durch die Schweiz auf. Einen Teil der Reise unterneh- men die Kinder alleine, einen weiteren Teil die Erwachsenen und den dritten gestalten wir alle gemeinsam.» Angaben zum Programm Der Zugang zu allen 15 Festi- val-Spielorten wird über den Festbändel geregelt, der vor Ort oder im Vorverkauf über www. kulturfestkoeniz.ch bezogen werden kann (Kinder 3–12 Jahre Fr. 6.– / Erwachsene Fr. 16.–). Auf der Website (siehe auch QR- Code links) finden Sie das alle Informationen und das gesamte Programm. INFO Musikalische Führung: Strahlen und Klänge Sa, 5.9., 15 Uhr, Kirche Köniz Konzert: Schweizerreise Sa, 5.9., 17 Uhr, Kirche Köniz www.kulturfestkoeniz.ch Nichts im Leben ist selbstverständlich – auch keine gute Ernte. | Foto: Pixabay SCAN ME Kunst, Kultur, Tanz, Musik und Begegnungen
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