CDU beantragt Maßnahmen gegen Verrohung auf Harburger Schulhöfen; Sicherheitspersonal an Hamburger Schulen geprüft.
Antrag CDU betr. Verrohende Atmosphäre und Unsicherheitsgefühl auf Schulhöfen im Bezirk
Antrag CDU betr. Verrohende Atmosphäre und Unsicherheitsgefühl auf Schulhöfen im Bezirk
Eltern mehrerer Schulen beklagen eine zunehmende atmosphärische Verrohung und Verunsicherung auf Schulhöfen in Harburg. Neben einem allgemein recht rauhen Ton untereinander komme es in den Pausen wiederholt zu respektlosem Verhalten, Mobbing, rassistischen und anderen Beleidigungen sowie zu Erpressungsversuchen und körperlichen Übergriffen gegenüber Mitschülerinnen und Mitschülern. Mancherorts bestehe die Gefahr, dass ein unhöflicher, unangemessener, respektloser und bedrohlicher Umgangston gegenüber Lehrpersonal und Mitschülern zur Normalität werde, während Jugendliche mit angemessenem Verhalten beginnen würden, sich unsicher und unwohl zu fühlen, und sich vom Schulgelände zurückziehen würden, um Konfrontationen zu vermeiden.Im Ergebnis werde sozial unerwünschtes Verhalten positiv verstärkt und setze sich durch, was für die unmittelbar Betroffenen - langfristig aber auch gesamtgesellschaftlich - schädigend wirke.Die Schulen würden versuchen, solchen Entwicklungen mit pädagogischen und sozialarbeiterischen Konzepten entgegenzuwirken und die erziehungsverantwortlichen Eltern anzusprechen. Nicht selten mache man aber die Erfahrung, dass Sanktionen nicht nachhaltig greifen würden und die in der beschriebenen Weise agierenden Schülerinnen und Schüler auf Beziehungsebene nur noch wenig erreichbar seien. Angesichts der vielfältigen Problemlagen, mit denen man sich konfrontiert sehe, bei aber begrenzter Ressourcenlage, stoße man häufig an Grenzen hinsichtlich der Möglichkeit, einem so umfassenden Erziehungsauftrag wie angesichts der dargestellten Situation erforderlich im schulischen Rahmen in angemessener und wirksamer nachzukommen.
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