Senat beschloss die Antwort auf Anfrage S 08 zum Neubau der Schwerpunktwehr Burglesum; Mietkostenersparnis 25.000 € jährlich.
In der Senatssitzung am 25. August 2026 beschlossene Antwort Anfrage S 08 Neubau einer Schwerpunktwehr in Burglesum Anfrage der Abgeordneten Frank Imhoff, Marco Lübke, Bettina Hornhues, Dr. Wiebke Winter und Fraktion der CDU vom 24. Juni 2026 Wir fragen den Senat:
Wie soll mit dem derzeit favorisierten Grundstück und den weiteren Bewerbungen im Verfahren zum Neubau einer Schwerpunktwehr in Burglesum zur organisatori- schen Zusammenführung der Freiwilligen Feuerwehren Burgdamm, Grambkermoor und Lesumbrok weiter verfahren werden, und wie gestaltet sich der Zeitplan für die weitere Umsetzung (Standortauswahl und -entscheidung unter Einbeziehung der be- troffenen Wehren, Planung, Realisierung etc.)? Wie gestaltet sich die Finanzierung des Neubaus vor dem Hintergrund, dass die Stadt eine langfristige Anmietung anstrebt: Inwiefern ist diese im Haushalt abzubil- den, und wie werden dabei Einspar- beziehungsweise Gegenfinanzierungseffekte durch die Aufgabe der bisher genutzten drei Standorte berücksichtigt? Wie bewertet der Senat das Vorhaben im Kontext anderer Investitionen in die Feu- erwehrinfrastruktur (zum Beispiel Neubau einer Feuerwache in Bremen-Osterholz), inwiefern bestehen hier Zielkonflikte, Priorisierungserfordernisse oder das Risiko ei- ner gegenseitigen Schwächung („Kannibalisierung“) von Ressourcen? Zu Frage 1: Die Immobiliensuche und Vorauswahl der eingegangenen Angebote für den Neubau der Schwerpunktwehr in Burglesum ist erfolgreich verlaufen. Auf Basis der einge- reichten Unterlagen und Informationen ist ein sowohl fachlich als auch wirtschaftlich zu favorisierendes Angebot vorausgewählt worden. Nunmehr sind vertiefende Ge- spräche und Feinplanungen einzuleiten, die zu einem belastbaren Angebot führen. Die konkrete Umsetzungsplanung und somit der Bauzeitenplan ergeben sich im wei- teren Verfahren. Zu Frage 2: Die Finanzierungsoptionen für das Neubauvorhaben werden im Rahmen der zukünf- tigen Haushaltsaufstellungen senatsseitig zu prüfen sein Die jetzigen Immobilen der Freiwilligen Feuerwehren Burgdamm, Grambkermoor und Lesumbrok sind dem Sondervermögen Immobilien und Technik zugeordnet und kön- nen nach Fertigstellung und Bezug des Neubaus verwertet werden. Die hierdurch eingesparten Mieten bei der Feuerwehr, in Höhe von ungefähr 25.000 € jährlich plus Betriebskosten, können für die neue Schwerpunktwehr eingesetzt werden. Zu Frage 3: Der Bereich der Feuerwehrinfrastruktur ist - wie in anderen Infrastrukturbereichen - geprägt durch hohe Finanzierungsbedarfe. Hierzu zählt auch die Realisierung der Schwerpunktwehr Burglesum aber auch anderweitige Investitionsbedarfe und kon- sumtive Bedarfe bspw. im Kontext der neuen Feuerwehrschule. Die derzeit genutz- ten Mietflächen in der Scharnhorst-Kaserne werden absehbar von der Bundeswehr benötigt, weshalb ein neuer Standort für die Feuerwehrschule gefunden werden muss. Welche Maßnahmen wie innerhalb des verfügbaren Haushaltsrahmens umgesetzt werden, wird senatsseitig im Rahmen künftiger Haushaltsaufstellungen auch mittels Prioritätensetzung zu entscheiden sein.