WiSE Team liefert Feedback zur Wärmemission im Rahmen der Konsultation zum 8. EFP; Klimaanpassung und Quartiersdaten gefordert

WiSE Team liefert Feedback zur Wärmemission im Rahmen der Konsultation zum 8. EFP; Klimaanpassung und Quartiersdaten gefordert Microsoft Word - WiSE_Feedback_Wärmemission_8EFP_final.docx 1 Strategien für die Weiterentwicklung des „lernenden“ 8. EFP Feedback zur Wärmemission und zur Überarbeitung der Sprinterziele — WiSE – Wissenschaftliche Synthese für die Energiewende in Gebäuden, Quartieren und Wärmenetzen Gunnar Grün1, Heike Erhorn-Kluttig1, Jan Kaiser1, Linda Lyslow1, Peter Schossig2, Annette Steingrube2, Sebastian Herkel2, Elisabeth Dütschke3, Mahsa Bagheri3 1 Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP, 2 Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, 3 Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI Juli 2026 Aufgabe und Hintergrund Im Juni 2026 starteten die Forschungsnetzwerke Energie eine Konsultation für das nächste Energieforschungs- programm. Das Wissenschaftliche Syntheseprojekt WiSE wurde vom Projektträger Jülich aufgefordert, im Rahmen der Projektaufgabe „Strategien für die Weiterentwicklung des „lernenden“ 8. Energieforschungspro- gramms (8. EFP) ein Feedback zum Bereich Wärmemission, speziell zur einer möglichen Überarbeitung der Sprinterziele zu geben. Die Mission Wärmewende im 8. EFP gliedert sich in vier Programmziele mit insgesamt 17 Themen, zusätzlich werden vier Sprinterziele hervorgehoben. Die Anmerkungen des WiSE-Teams folgen dieser Struktur. Programmziel 1 – Wärme- und Kältebedarf in Gebäuden klimaneutral und nachhaltig decken Der Name des Programmziels sollte um wichtige Aufgabenbereiche ergänzt werden. Zunächst sollten dort für eine klimaneutrale Deckung des Wärme- und Kältebedarfs in Gebäuden auch Effizienz- (siehe Thema 1.3) und ggf. auch Suffizienzstrategien einbezogen werden: „Wärme- und Kältebedarf in Gebäuden reduzieren und klimaneutral und nachhaltig decken. Das referenziert vor allem auf eine Erhöhung der energetischen Sanierungs- rate bei den Bestandsgebäuden sowie optimierte Nutzungen. Ein zweiter Punkt ist die realistische Analyse und Prognose des Wärme- und Kältebedarfs von Gebäuden, die derzeit noch nicht im Programmziel genannt wird. Während Einzelgebäude mit vorhandenen Normen und Simulationsprogrammen und mit der Realität abge- stimmten Randbedingungen zielgenau bewertet werden können, gibt es noch Forschungsbedarf bei der Gewinnung von Daten im Bereich Quartiere und Städte, so z. B. für die kommunale Wärmeplanung. Fragestel- lungen sind u. a. wie detailliert müssen diese Daten sein und wie können vorhandene Daten besser genutzt werden? Hier, aber auch bei den Einzelgebäuden sollte die Bewertung auch den Blick in die Zukunft, d. h. mit zukünftigen Klimadaten, einbeziehen, um vor allem den Kältebedarf korrekt zu bestimmen. Das Programmziel sollte auch die Klimaanpassung von Gebäuden und ihrer Gebäudetechnik mitberücksichtigen (Klimaresili- enz). Wenn diese Ergänzungen der Verständlichkeit halber nicht alle in den Namen des Programmziels eingefügt werden können, empfehlen wir, sie in den Text unter dem Programmziel zu ergänzen. Genauso sollte es klarge- stellt werden, das sowohl Wohn- als auch Nichtwohngebäude mit Ihren unterschiedlichen Fragestellungen adressiert werden. Bei den zugeordneten Themen haben wir folgende Anmerkungen zusammengestellt:  1.1 Innovative Lösungen hochskalieren: Eine Nennung der seriellen Ansätze (serielles Sanieren und modulares Bauen) könnte die Einreichung von entsprechenden Forschungsvorhaben stärken. Derzeit ...

August 27, 2026

AG Solarthermie & Speicher konsolidierte Empfehlungen zur Weiterentwicklung des 8. Energieforschungsprogramms Deutschland; solare Deckungsanteile >90% erreichbar.

AG Solarthermie & Speicher konsolidierte Empfehlungen zur Weiterentwicklung des 8. Energieforschungsprogramms Deutschland; solare Deckungsanteile >90% erreichbar. Konsolidierte Empfehlungen zur Weiterentwicklung des 8. Energieforschungsprogramms AG Solarthermie & Speicher | 13.08.2026 1 Konsolidierte Empfehlungen zur Weiterentwicklung des 8. Energieforschungsprogramms Sprecher: Dr. Ing Harald Drück (IGTE, Universität Stuttgart); Prof. Dr. Ing Robert Pitz-Paal (DLR); Helmut Jäger (Solvis); Dr. Ing. Gerhard Weinrebe (GlassPoint) Bild durch KI generiert Kernbotschaft Das 8. Energieforschungsprogramm bildet eine tragfähige Grundlage für die angewandte Forschung. Für die Fortschreibung sollte Solarthermie über das gesamte Temperatur- und Anwendungsspektrum sichtbarer verankert werden, und das Energieforschungsprogramm sollte stärker auf integrierte Systeme, Demonstration, Resilienz, Speicher, Transfer und europäische Wertschöpfung ausgerichtet werden. Relevanz der Solarthermie im Energiesystem Solarthermie erschließt Sonnenenergie unmittelbar als Wärme und ergänzt die Elektrifizierung dort, wo Wärme direkt benötigt wird oder in großem Maßstab gespeichert werden muss. In Gebäuden, Wärmenetzen und industriellen Prozessen kann sie Strombedarf und Lastspitzen reduzieren und - kombiniert mit thermischen Speichern, Wärmepumpen, Power-to- Heat und Abwärme - flexible, robuste und kostengünstige Hybridsysteme ermöglichen. Damit unterstützt sie die Defossilisierung, verringert fossile Importabhängigkeiten und kann die Ausbaukosten für die Strominfrastruktur deutlich reduzieren. Die europäische Fachdebatte hebt direkte erneuerbare Wärme und thermische Speicher deshalb als systemeffiziente Bausteine für Flexibilität, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit hervor. ...

August 27, 2026

Cluster 1 Stellungnahme zur Ausgestaltung des Energieforschungsprogramms der Bundesregierung in Deutschland; Kosten senken und CO2-Vermeidung beschleunigen, Systemintegration stärken

Cluster 1 Stellungnahme zur Ausgestaltung des Energieforschungsprogramms der Bundesregierung in Deutschland; Kosten senken und CO2-Vermeidung beschleunigen, Systemintegration stärken 1 Stellungnahme des Clusters 1 „Erzeugung von Wasserstoff und Folgeprodukten“ aus dem Forschungsnetzwerk Wasserstoff im Rahmen des BMWE-Konsultationsprozesses zur Ausge- staltung des neuen Energieforschungsprogramms der Bundesregierung Einleitung Wasserstoff und seine Derivate sind zentrale Bausteine zur Erreichung der Klimaziele der Bundesregierung und für den Aufbau einer nachhaltigen Energieversorgung. Insbesondere in Sektoren und Anwendungen, die nicht oder nur eingeschränkt direkt elektrifiziert werden können, leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Defossilisierung. Darüber hinaus können Wasserstoff und seine Folgeprodukte die saisonale Energiespeicherung unterstützen, die Ver- sorgungssicherheit erhöhen und die Resilienz des Wirtschaftsstandorts Deutschland und Eu- ropas stärken. Deutschland hat in den vergangenen Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Grundlagen für die Erzeugung, Infrastruktur und Nutzung von nachhaltigem Wasserstoff zu schaffen. Mit der Nationalen Wasserstoffstrategie, dem 8. Energieforschungsprogramm, Wasserstoff-Leitprojekten und Reallaboren sowie europäischen Förderinstrumenten wie den IPCEI wurden wichtige Voraussetzungen für den Technologiehochlauf geschaffen. Bereits heute nimmt Deutschland in mehreren innovativen Technologiefeldern der Wasserstoffwirt- schaft eine führende Rolle in Europa ein. Dies beruht insbesondere auf einer leistungsfähigen Forschungslandschaft, Fördermöglichkeiten über alle technologischen Reifegrade hinweg so- wie der engen Verzahnung von Industrie, universitärer und außeruniversitärer Forschung. Für den Übergang von Forschung, Entwicklung und Demonstration in eine breite industrielle Anwendung sind jedoch langfristig stabile und verlässliche Rahmenbedingungen erforderlich. Dies betrifft die Kontinuität der Forschungs- und Innovationsförderung ebenso wie den Markthochlauf, die regulatorische Ausgestaltung, die Genehmigungspraxis sowie die Pla- nungssicherheit für Investitionen. Die vorliegende Stellungnahme basiert auf der Expertenempfehlung 2025 des Forschungs- netzwerks Wasserstoff (FNE-H2). Sie fokussiert auf die Erzeugung von Wasserstoff und seinen Folgeprodukten, ohne damit die Bedeutung der weiteren Bereiche einer integrierten Wasser- stoffwirtschaft – insbesondere Infrastruktur, Nutzung, Sicherheit, Akzeptanz und Systemin- tegration – zu schmälern. 2 ...

August 27, 2026

DLR-Stellungnahme zum 9. Energieforschungsprogramm Köln; Resilienz stärkt Versorgungssicherheit und Industrieposition

DLR-Stellungnahme zum 9. Energieforschungsprogramm Köln; Resilienz stärkt Versorgungssicherheit und Industrieposition DLR-Stellungnahme zum 9. Energieforschungsprogramm Seite 1 DLR-Stellungnahme zum 9. Energieforschungsprogramm DLR-Stellungnahme zum 9. Energieforschungsprogramm Seite 2 Herausgeber Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) Anschrift Linder Höhe 51147 Köln Telefon 030-67055-8200 E-Mail meike.jipp@dlr.de Inhaltlich verantwortlich Bereichsvorstand Energie und Verkehr Prof. Dr. Meike Jipp DLR-Stellungnahme zum 9. Energieforschungsprogramm Seite 3 Rückblick auf das 8. Energieforschungsprogramm Das 8. Energieforschungsprogramm hat eine missionsorientierte Innovationspolitik etabliert und dient als wichtiges Instrument zur Gestaltung eines wirtschaftlichen, resilienten und klimaneutra- len Energiesystems. Das Forschungsprogramm hat Akteure aus Politik, Forschung und Industrie zusammengeführt, die Zusammenarbeit über Technologie- und Sektorengrenzen hinweg ge- stärkt und Entwicklungen unterstützt, die einzelne Akteure allein nicht umsetzen könnten. Durch die Förderung von Reallaboren und großskaligen Testfeldern können Technologien im in- dustriellen Maßstab erprobt, Daten zu Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit gewonnen und die Lücke zwischen Forschung und Anwendung geschlossen werden. Die Förderung der Skalierung kann zudem die Etablierung strategisch wichtiger Energietechnologien beschleunigen. Mit Sprin- terzielen konnten wichtige Akzente gesetzt werden, um besonders relevante Technologien ge- zielt zu beschleunigen und ihren zeitnahen Transfer in die Praxis voranzutreiben, damit drän- gende Herausforderungen zeitnah gelöst werden können. Die mit dem 8. Energieforschungs- programm angestoßenen positiven Entwicklungen sollten daher konsequent fortgeführt und ge- zielt um neue Akzente ergänzt werden. ...

August 27, 2026

Forschungsnetzwerk Bioenergie veröffentlicht Stellungnahme zum 8. Energieforschungsprogramm in Deutschland; Resilienz des Energiesystems gestärkt durch Pilotprojekte

Forschungsnetzwerk Bioenergie veröffentlicht Stellungnahme zum 8. Energieforschungsprogramm in Deutschland; Resilienz des Energiesystems gestärkt durch Pilotprojekte 1 Stellungnahme des Forschungsnetzwerks Bioenergie zum 8. Energieforschungsprogramm August 2026 Das Forschungsnetzwerk Bioenergie besteht aus Akteur:innen von Forschungsprojekten des Förderschwerpunkts Energetische Nutzung von biogenen Rest- und Abfallstoffen1 und anderen Bioenergie-Expert:innen aus Wirtschaft und Wissenschaft. Für die vorliegende Stellungnahme hat die Begleitforschung Bioenergie2 einem Aufruf folgend 26 Einreichungen zusammengeführt. Aktuell beschäftigt sich die Forschung zu Bioenergie im Rahmen des 8. Energieforschungsprogramms (nachfolgend: EFP) mit folgenden Themen: • Optimierung von Anlagen zur Bereitstellung von Energie aus lokal verfügbaren biogenen Reststoffen • Weiterentwicklung von Biogasanlagen zur flexiblen Bereitstellung von Wärme und Strom • Steigerung der Abwärmenutzung und Effizienz von Bioenergieanlagen • Aufbau einer resilienten Wärmeversorgung mithilfe von Bioenergie • Verbesserung der Verwertung von Klärschlamm für kommunale Wärmeversorgung und flexibilisierte Energieprofile • Bewertung von Wertschöpfungspfaden in Zusammenhang mit der Bereitstellung von Bioenergie • Erforschung neuer Bereitstellungsverfahren von biogenen Energieträgern wie Wasserstoff, Methan und Methanol • Ausbau von digitalen Schnittstellen und Infrastruktur für flexible Bioenergieanlagen ...

August 27, 2026

Forschungsnetzwerk Industrie und Gewerbe Stellungnahme zur Weiterentwicklung des 8. Energieforschungsprogramms in Deutschland; Eigenständige Mission 'Effizienz' gefordert

Forschungsnetzwerk Industrie und Gewerbe Stellungnahme zur Weiterentwicklung des 8. Energieforschungsprogramms in Deutschland; Eigenständige Mission ‘Effizienz’ gefordert 1 August 2026 Stellungnahme des Forschungsnetzwerks Industrie und Gewerbe zur Weiterentwicklung des Energieforschungsprogramms Seit 1977 geben die Energieforschungsprogramme der Bundesregierung der deutschen Energieforschung einen verlässlichen Rahmen. Die Beständigkeit und Kontinuität der Ener- gieforschung in Deutschland ist ihre größte Stärke und stellt einen zentralen Standortvorteil dar. In Verbindung mit einem effizienten Fördermitteleinsatz sowie der Bereitschaft, die Förderung technologischer Sackgassen zu beenden, bildet das Energieforschungspro- gramm die Grundlage für ein leistungsfähiges und stabil gewachsenes Forschungsökosys- tem in Deutschland. Das Forschungsnetzwerk Industrie und Gewerbe nimmt gerne am Konsultationsprozess zur Weiterentwicklung des 8. Energieforschungsprogramm teil. Die zentralen inhaltlichen For- schungsbedarfe und Handlungsfelder des Netzwerks sind in der Strategie des Forschungs- netzwerks Industrie und Gewerbe1 sowie im zugehörigen Begleitdokument2 ausführlich dar- gelegt. Die vorliegende Stellungnahme geht darüber hinaus und ergänzt übergeordnete An- merkungen zur Missionsstruktur, zu den Förderformaten des 8. Energieforschungspro- gramms, zur Begleitung durch den Projektträger Jülich sowie zur finanziellen Ausstattung des Programms. Missionsstruktur stärken, Zielarchitektur vereinfachen Die missionsorientierte Struktur des 8. Energieforschungsprogramms bewerten wir grund- sätzlich positiv. Sie stellt gegenüber der bisherigen Programmstruktur eine deutliche Ver- besserung dar, da sie eine stärkere Ausrichtung der Energieforschung an den systemischen Transformationsaufgaben der Energiewende ermöglicht. Die Bündelung zentraler Heraus- forderungen in übergreifende Missionen kann dazu beitragen, Forschungsaktivitäten stra- tegischer zu fokussieren, inter- und transdisziplinäre Ansätze zu stärken und die Beiträge ...

August 27, 2026

Helmholtz Energy Stellungnahme zur Weiterentwicklung des 8. Energieforschungsprogramms Deutschland; Neue Mission: Materialien und Ressourcen

Helmholtz Energy Stellungnahme zur Weiterentwicklung des 8. Energieforschungsprogramms Deutschland; Neue Mission: Materialien und Ressourcen Seite 1 von 5 Helmholtz Energy Stellungnahme zur Weiterentwicklung des 8. Energieforschungsprogramms Seite 1 von 5 Helmholtz Energy Stellungnahme zur Weiterentwicklung des 8. Energieforschungsprogramms Kontakt Helmholtz-Vizepräsident Energie Jan S. Hesthaven Helmholtz Energy Office Núria González, nuria.gonzalez@kit.edu; Andrea Meyn, andrea.meyn@kit.edu; Heike Boos, heike.boos@kit.edu Weitere Mitwirkende Jens Gutzmer, Veit Hagenmeyer, Jens Hauch, Andreas Huber, Karl Mayrhofer, Bernd Rech, Rutger Schlatmann, Ruth Schwaiger Stand August 2026 ...

August 27, 2026

TransHyDE 2.0 Initiative e. V. veröffentlicht Stellungnahme zur Regulierung und Normung Defossilisierung in Deutschland; KSpTG schafft rechtliche Rahmen für CO2-Infrastruktur

TransHyDE 2.0 Initiative e. V. veröffentlicht Stellungnahme zur Regulierung und Normung Defossilisierung in Deutschland; KSpTG schafft rechtliche Rahmen für CO2-Infrastruktur PowerPoint-Präsentation Die zentrale Bedeutung von Regulatorik und Normung für eine erfolgreiche Defossilisierung Deutschlands Statement-Papier an die Mitglieder des Carbon Management Forums Erarbeitet durch: Impressum TransHyDE 2.0 Initiative e. V. Geschäftsstelle Grugaplatz 2-4 45131 Essen E-Mail: verein@transhyde-2-0.de Disclaimer Dieses Statement-Papier wurde von der Autorengruppe innerhalb der TransHyDE 2.0 Initiative e. V. erarbeitet. Während des Ausarbeitungsprozesses wurde überaus großer Wert auf wissenschaftliche Neutralität, Überparteilichkeit und Ganzheitlichkeit gelegt, dennoch soll das Papier lediglich als Diskussionsgrundlage dienen und erhebt darüber hinaus keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die darin vertretenen Positionen geben ausschließlich die Einschätzung der jeweiligen Autorinnen und Autoren wieder und spiegeln nicht notwendigerweise die Meinung der gesamten Initiative oder aller beteiligten Mitglieder wider. Zielrichtung des Statement-Papiers: Der Aufbau einer umfassenden CO2-Infrastruktur in Deutschland erfordert die detaillierte Betrachtung regulatorischer und normungsbezogener Aspekte, um einen sicheren Umgang und Umweltverträglichkeit zu gewährleisten. Zugleich leisten regulatorische und normative Vorgaben einen wesentlichen Beitrag zur Entbürokratisierung, Wirtschaftlichkeit und Effizienz, indem sie klare, einheitliche und praktikable Rahmenbedingungen schaffen. Des Weiteren bieten sie Planungssicherheit, geregelten Marktzugang für alle Akteure und beschleunigen einen breiten Markthochlauf. Es ist das Anliegen der Autorinnen und Autoren, dass die nachfolgenden Punkte stärker in den politischen Zielen des Bundes berücksichtigt werden. Bildquelle: © Dee Karen / Adobe Stock (Bild-ID 608081126) Autorinnen und Autoren © TransHyDE 2.0 Initiative e. V., 06/2026. Wolfgang Köppel – DVGW- Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des KIT Dennis Stark – Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. Thomas Systermans – Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. Hannes Kracht – Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V. Miriam Bäuerle – Gas- und Wärme-Institut Essen e. V. Dr. Manfred Lange – Gas- und Wärme-Institut Essen e. V. Leony Ohle – Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität e. V. Leandra Schulz – Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität e. V. ...

August 27, 2026

Unsere A-Jugend erkämpfte sich im ersten Saisonspiel ein 2:2; Ferienzeit erschwerte Vorbereitung

Unsere A-Jugend erkämpfte sich im ersten Saisonspiel ein 2:2; Ferienzeit erschwerte Vorbereitung Facebook Post vom 27.08.2026 Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 27.08.2026 um 18:42 von: (Aktueller Stand vom 27.08.2026 um 19:40) https: Was für ein Auftakt in die neue Saison! Unsere A-Jugend erkämpfte sich im ersten Saisonspiel ein 2:2… Die Voraussetzungen waren dabei alles andere als optimal: Aufgrund der Ferienzeit konnte die Mannsch… Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 27.08.2026 um 18:42 von: (Aktueller Stand vom 27.08.2026 um 19:40)

August 27, 2026

VDMA Power Systems – Stellungnahme zum nächsten Energieforschungsprogramm Windenergieforschung in Deutschland; 30% der Stromerzeugung 2025

VDMA Power Systems – Stellungnahme zum nächsten Energieforschungsprogramm Windenergieforschung in Deutschland; 30% der Stromerzeugung 2025 Stellungnahme zum nächsten Energieforschungsprogramm Windenergieforschung in Deutschland P O W E R S Y S T E M S Deutschlands Position im globalen Wettbewerb sichern: Wettbewerbsfähigkeit muss zur Priorität der Energieforschung werden Registrierungsnummer im Register der Interessenvertreter: R000802 August 2026 2 Executive Summary Die Windenergie bildet ein strategisches, industrielles Fundament der europäischen Energieversorgung: Sie ist Voraussetzung für Energiesicherheit, Resilienz, Bezahlbarkeit und industrielle Wertschöpfung. Angesichts geopolitischer Spannungen, volatiler Rohstoff- und Energiemärkte sowie einer zunehmend offensiven Industriepolitik in den USA und in China stellt sich nicht mehr die Frage, ob Europa einen weiteren Ausbau der Windenergie benötigt, sondern ob Europa die industriellen Rahmenbedingungen schafft, unter denen Hersteller und Zulieferer hier investieren, produzieren und wachsen können. Ohne belastbare Lieferketten, wettbewerbsfähige Produktionsbedingungen und eine ausreichende Fachkräftebasis bleibt der Ausbau der Windenergie von Importen abhängig, kostenintensiv und störanfällig. Als Leitmarkt der Branche nimmt Deutschland eine Schlüsselstellung ein; die deutsche Forschungslandschaft ist als Bestandteil des europäischen Innovationsökosystems maßgeblich für die Wettbewerbsfähigkeit der Windindustrie. VDMA Power Systems – Interessenvertretung sämtlicher europäischer Hersteller von Onshore- und Offshore-Windenergieanlagen sowie von mehr als 150 Zulieferern entlang der Wertschöpfungskette – legt daher im Folgenden die Forschungsprioritäten und Förderbedingungen dar, die gemeinsam mit einem verlässlichen Windenergiemarkt, fairem Wettbewerb und einer breiten Fachkräftebasis die Grundlage einer leistungsfähigen europäischen Windindustrie bilden. Mit rund 30 Prozent der inländischen Stromerzeugung im Jahr 2025 ist die Windenergie die bedeutendste einzelne Stromquelle in Deutschland und ein Grundpfeiler der zunehmenden Elektrifizierung von Industrie, Mobilität und Wärmeversorgung. Sie ist kritische Infrastruktur; ihr Ausbau ist damit auch eine Frage der nationalen Sicherheit. Da Verteidigung und Sicherheit im Bundeshaushalt an Gewicht gewinnen, ist die Energieforschung als Bestandteil der deutschen Sicherheitsarchitektur zu verstehen und nicht ausschließlich als Element der Klimapolitik. Zugleich ist die deutsche Industrie insgesamt durch hohe Stromkosten belastet: Jeder für Forschung eingesetzte Euro erzielt Wettbewerbsvorteile weit über die Windbranche hinaus. Vor dem Hintergrund der Mittelkürzungen der vergangenen Jahre nehmen wir den laufenden Konsultationsprozess zum 8. Energieforschungsprogramm zum Anlass, auf den dringenden Forschungsbedarf im Bereich der Windenergie hinzuweisen. Erforderlich sind eine kontinuierliche Forschung und Entwicklung in der Fertigung von Windenergietechnologien sowie weitere Fortschritte bei der Systemintegration, bei Netz- und Speichertechnologien, bei Digitalisierung, Cybersicherheit und Resilienz sowie bei der Kopplung von Windstrom mit Wasserstoff und weiteren Flexibilitätsoptionen. Der Forschungsbedarf der Windindustrie ist in den kommenden Jahrzehnten erheblich. Im Rahmen des 8. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung sind unter der „Mission Stromwende“ bis 2030 die folgenden Ziele vorgesehen: ...

August 27, 2026