WiSE Team liefert Feedback zur Wärmemission im Rahmen der Konsultation zum 8. EFP; Klimaanpassung und Quartiersdaten gefordert
WiSE Team liefert Feedback zur Wärmemission im Rahmen der Konsultation zum 8. EFP; Klimaanpassung und Quartiersdaten gefordert Microsoft Word - WiSE_Feedback_Wärmemission_8EFP_final.docx 1 Strategien für die Weiterentwicklung des „lernenden“ 8. EFP Feedback zur Wärmemission und zur Überarbeitung der Sprinterziele — WiSE – Wissenschaftliche Synthese für die Energiewende in Gebäuden, Quartieren und Wärmenetzen Gunnar Grün1, Heike Erhorn-Kluttig1, Jan Kaiser1, Linda Lyslow1, Peter Schossig2, Annette Steingrube2, Sebastian Herkel2, Elisabeth Dütschke3, Mahsa Bagheri3 1 Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP, 2 Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, 3 Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI Juli 2026 Aufgabe und Hintergrund Im Juni 2026 starteten die Forschungsnetzwerke Energie eine Konsultation für das nächste Energieforschungs- programm. Das Wissenschaftliche Syntheseprojekt WiSE wurde vom Projektträger Jülich aufgefordert, im Rahmen der Projektaufgabe „Strategien für die Weiterentwicklung des „lernenden“ 8. Energieforschungspro- gramms (8. EFP) ein Feedback zum Bereich Wärmemission, speziell zur einer möglichen Überarbeitung der Sprinterziele zu geben. Die Mission Wärmewende im 8. EFP gliedert sich in vier Programmziele mit insgesamt 17 Themen, zusätzlich werden vier Sprinterziele hervorgehoben. Die Anmerkungen des WiSE-Teams folgen dieser Struktur. Programmziel 1 – Wärme- und Kältebedarf in Gebäuden klimaneutral und nachhaltig decken Der Name des Programmziels sollte um wichtige Aufgabenbereiche ergänzt werden. Zunächst sollten dort für eine klimaneutrale Deckung des Wärme- und Kältebedarfs in Gebäuden auch Effizienz- (siehe Thema 1.3) und ggf. auch Suffizienzstrategien einbezogen werden: „Wärme- und Kältebedarf in Gebäuden reduzieren und klimaneutral und nachhaltig decken. Das referenziert vor allem auf eine Erhöhung der energetischen Sanierungs- rate bei den Bestandsgebäuden sowie optimierte Nutzungen. Ein zweiter Punkt ist die realistische Analyse und Prognose des Wärme- und Kältebedarfs von Gebäuden, die derzeit noch nicht im Programmziel genannt wird. Während Einzelgebäude mit vorhandenen Normen und Simulationsprogrammen und mit der Realität abge- stimmten Randbedingungen zielgenau bewertet werden können, gibt es noch Forschungsbedarf bei der Gewinnung von Daten im Bereich Quartiere und Städte, so z. B. für die kommunale Wärmeplanung. Fragestel- lungen sind u. a. wie detailliert müssen diese Daten sein und wie können vorhandene Daten besser genutzt werden? Hier, aber auch bei den Einzelgebäuden sollte die Bewertung auch den Blick in die Zukunft, d. h. mit zukünftigen Klimadaten, einbeziehen, um vor allem den Kältebedarf korrekt zu bestimmen. Das Programmziel sollte auch die Klimaanpassung von Gebäuden und ihrer Gebäudetechnik mitberücksichtigen (Klimaresili- enz). Wenn diese Ergänzungen der Verständlichkeit halber nicht alle in den Namen des Programmziels eingefügt werden können, empfehlen wir, sie in den Text unter dem Programmziel zu ergänzen. Genauso sollte es klarge- stellt werden, das sowohl Wohn- als auch Nichtwohngebäude mit Ihren unterschiedlichen Fragestellungen adressiert werden. Bei den zugeordneten Themen haben wir folgende Anmerkungen zusammengestellt: 1.1 Innovative Lösungen hochskalieren: Eine Nennung der seriellen Ansätze (serielles Sanieren und modulares Bauen) könnte die Einreichung von entsprechenden Forschungsvorhaben stärken. Derzeit ...