Universität Leipzig Katheterablation bei Vorhofflimmern ESC Congress München; Lebensqualität nicht besser als Placebo
Universität Leipzig: Behandlung bei Vorhofflimmern: Studie zeigt neue Erkenntnisse zur Lebensqualität
Aktuelle Ergebnisse zur Katheterablation beim Europäischen Kardiologenkongress vorgestellt
Behandlung bei Vorhofflimmern: Studie zeigt neue Erkenntnisse zur Lebensqualität
Eine Katheterablation ist ein minimaler operativer Eingriff, mit dem das Vorhofflimmern behandelt wird, die weltweit verbreitetste Herzrhythmusstörung. Dabei werden mit einem Katheter, der über die Leistenvene eingebracht und zum linken Herzvorhof vorgebracht wird, kleine Bereiche des Herzgewebes verödet, um die elektrischen Fehlsignale zu unterbrechen, die den unregelmäßigen Herzschlag auslösen. Eine internationale Studie unter Leitung der Universitätsmedizin Leipzig, des Deutschen Herzzentrums der Charité (DHZC) Berlin und des Herzzentrums Leipzig zeigt: Auch wenn der Eingriff das Wiederauftreten von Vorhofflimmern deutlich verringert, verbessert er nach sechs Monaten die Lebensqualität der Patient:innen nicht mehr als ein Scheinverfahren. Die Ergebnisse wurden am 30. August auf dem europäischen Kardiologenkongress (ESC Congress) in München vorgestellt und zeitgleich im weltweit führenden Medizinjournal “The Lancet“ publiziert.
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