Vier Nachwuchsforscher ausgezeichnet in Jena; KI-Sonderpreis für Anwendungen in Photonik
September 2026 Seite 1 | 6 FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR ANGEWANDTE OPTIK UND FEINMECHANIK IOF Presseinformation — Nachwuchspreis für innovative Abschlussarbeiten in der Photonik verliehen Applied Photonics Award 2026: Das sind die Preistragenden JENA | Von Messgeräten für Lichtverschmutzung über Quantentechnologien bis hin zur KI-gestützten Qualitätskontrolle: Für ihre Beiträge zu Zukunfts- themen der angewandten Photonik wurden am 15. September junge Nach- wuchsforschende mit dem Applied Photonics Award 2026 ausgezeichnet. Der Preis würdigt herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten und wird jährlich vom Fraunhofer IOF organisiert. Ideenreiche Forschungsthemen, die wichtige Zukunftsfelder in der angewandten Photonik in den Fokus stellen und konkrete ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen adres- sieren: Der Applied Photonics Award wurde am 15. September erneut an vier Nachwuchsfor- schende für ihre herausragenden Abschlussarbeiten im Bereich der angewandten Photonik verliehen. Der Nachwuchsförderpreis, organisiert durch das Fraunhofer-Institut für Ange- wandte Optik und Feinmechanik IOF, wurde im Rahmen des Photonics Day Jena durch Prof. Dr. Andreas Tünnermann, Institutsleiter des Fraunhofer IOF, gemeinsam mit Evelina Šanta- Kahle, Referatsleiterin für Quantentechnologien beim Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und Jurymitglied des Applied Photonics Award, an die Preistragenden überreicht. Eine Fachjury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Industrie, hatte die prämierten Abschlussarbeiten zuvor ausgewählt. 2026 wurden drei Abschlussarbei- ten in den Kategorien Bachelor, Master und Dissertation ausgezeichnet. Eine weitere Arbeit wurde darüber hinaus mit dem Sonderpreis der Jury für innovative KI-Anwendungen in der Photonik honoriert. Die Gewinnerinnen und Gewinner des Applied Photonics Awards 2026 sind: Beste Bachelorarbeit (1.000€) Emily Böttner (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg): »Nutzbarkeit einfacher Multispektralsensoren zur Messung von künstlichem nächtlichem Licht am Beispiel des Opple Light Master IV« Künstliche Beleuchtung und die daraus resultierende Lichtverschmutzung wird für die Umwelt zunehmend zur Belastung. Zur Bewertung und Eindämmung dieser Lichtverschmutzung wer- den an Beleuchtungsanlagen Messungen durchgeführt, die Fachwissen und hochwertiges Equipment verlangen, um die tatsächliche Umweltbelastung eruieren zu können. Nicht immer stehen diese Ressourcen zur Verfügung. In der Folge werden Messungen häufig von Laien mit kostengünstigen Beleuchtungsstärkemessgeräten durchgeführt. Unvollständige Datenblätter
...