SIGNIS World Congress in Kigali, Ruanda; KI-Bildung und Ethik im Fokus

SIGNIS World Congress in Kigali, Ruanda; KI-Bildung und Ethik im Fokus Digitale Kommunikation muss dem Menschen dienen Digitale Kommunikation muss dem Menschen dienen Regensburg, 12. August 2026 Ein internationaler Medienkongress fand Anfang August in Kigali in Ruanda statt. Das Land erlangte durch einen Genozid traurige Berühmtheit, ist allerdings seitdem einen beachtlichen Weg der Versöhnung gegangen. Der SIGNIS World Congress zeigt die Kirche in Afrika als eine Kirche der Kommunikation. Vom 3. bis 8. August 2026 fand in Ruanda der SIGNIS World Congress statt. SIGNIS ist der katholische Weltverband für Kommunikation. Er entstand 2001 aus dem Zusammenschluss zweier traditionsreicher katholischer Organisationen für Film, Rundfunk und Fernsehen. Im Verband SIGNIS haben sich Journalisten, Medienschaffende, Filmemacher, Medienpädagogen, digitale Kommunikatoren und kirchliche Verantwortliche zusammengeschlossen. Dabei geht es dem Verband nicht bloß um Pressearbeit für kirchliche Institutionen. Katholische Kommunikation muss sich in unserer Zeit der Frage stellen, wie die Botschaft des Evangeliums in einer digitalen Welt verbreitet werden kann. ...

August 13, 2026

Libanon Parlament verabschiedet Gesetz zur Abschaffung der Todesstrafe in Libanon nach langjährigem innerem und internationalem Druck; Ende der Hinrichtungen

Libanon Parlament verabschiedet Gesetz zur Abschaffung der Todesstrafe in Libanon nach langjährigem innerem und internationalem Druck; Ende der Hinrichtungen Libanon: Abschaffung der Todesstrafe ist ein Sieg für die Menschenrechte | Amnesty International Libanon: Abschaffung der Todesstrafe ist ein Sieg für die Menschenrechte Es ist ein historischer Schritt: Als erstes Land im Nahen Osten hat der Libanon die Todesstrafe abgeschafft. Am 11. August 2026 verabschiedete das libanesische Parlament ein Gesetz, das der Todesstrafe ein Ende setzt und Todesurteile durch lebenslange Freiheitsstrafe mit Zwangsarbeit ersetzt. ...

August 13, 2026

Amnesty International fordert Bundesregierung in Deutschland, Aufnahmezusagen umzusetzen und Abschiebungen nach Afghanistan zu beenden; Über 600 Afghan*innen in Pakistan warten auf Einreise.

Amnesty International fordert Bundesregierung in Deutschland, Aufnahmezusagen umzusetzen und Abschiebungen nach Afghanistan zu beenden; Über 600 Afghan*innen in Pakistan warten auf Einreise. Fünf Jahre Taliban-Herrschaft: Bundesregierung muss Aufnahmezusagen umsetzen und Abschiebungen beenden | Amnesty International Fünf Jahre Taliban-Herrschaft: Bundesregierung muss Aufnahmezusagen umsetzen und Abschiebungen beenden Drei bewaffnete Taliban hinter einer Frau mit Burka in Baharak in der afghanischen Provinz Badachschan im Februar 2024 Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban appelliert Amnesty International eindringlich an die menschenrechtliche Verantwortung der Bundesregierung: Angesichts der verheerenden Menschenrechtslage in Afghanistan muss Deutschland unverzüglich all seinen Aufnahmeversprechen für besonders gefährdete Afghaninnen nachkommen und Abschiebungen nach Afghanistan ausnahmslos beenden. Über 600 Afghaninnen warten nach aktueller Schätzung der Organisation Kabul Luftbrücke in Pakistan noch immer auf die zugesagte Einreise nach Deutschland. ...

August 13, 2026

Mehrere Organisationen, darunter Amnesty International, protestieren vor dem Kanzleramt Berlin gegen das EU-Israel-Assoziierungsabkommen; Aussetzung gefordert

Mehrere Organisationen, darunter Amnesty International, protestieren vor dem Kanzleramt Berlin gegen das EU-Israel-Assoziierungsabkommen; Aussetzung gefordert Amnesty International für Menschenrechte | Deutsche Website Termine Diskussion Hannover 13.08.2026 1800 Tage ohne Bildung - Genderapartheid in Afghanistan Infostand Darmstadt 15.08.2026 Infostand CSD Darmstadt Mahnwache Bonn 15.08.2026 5 Jahre nach der Machtübernahme der Taliban: Mahnwache für Menschenrechte und gegen das Vergessen. Alle anzeigen Bundeskanzler Merz: EU-Israel-Abkommen endlich aussetzen! Beteilige dich an unserer Online-Aktion und schreibe eine E-Mail an Bundeskanzler Merz und Außenminister Wadephul. ...

August 12, 2026

Peter Mozolevskyi hält Festrede in Ferenberg, Bolligen; Solidarität mit Ukraine durch offene Türen und Wohnraum

Peter Mozolevskyi hält Festrede in Ferenberg, Bolligen; Solidarität mit Ukraine durch offene Türen und Wohnraum Einwohnergemeinde Bolligen - Rückblick 1. August 2026 Rückblick 1. August 2026 12. Aug 2026 Mitteilung Die diesjährige Bundesfeier zum 1. August fand in Ferenberg statt. Gemeinderat Geo Taglioni führte durch den offiziellen Teil des Anlasses. Die Festrede hielt Peter Mozolevskyi, Koordinator des Schweizerischen Flüchtlingsparlaments. Für alle, die nicht an der Feier teilnehmen konnten, drucken wir seine Ansprache nachfolgend ab. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten – insbesondere dem Dorfverein und der Musikgesellschaft Ferenberg, die diesen gelungenen Anlass ermöglicht haben. Liebe Bolligerinnen, liebe Bolliger Liebe Gäste Es ist für mich eine grosse Ehre, heute, am Schweizer Nationalfeiertag, hier in Ferenberg zu sein und mit Ihnen über Heimat zu sprechen. Was ist Heimat? Ist es der Ort, an dem wir geboren wurden? Oder ist Heimat der Ort, an dem wir spüren, dass wir nicht allein sind? Gerade Ferenberg ist ein besonderer Ort, um darüber nachzudenken. Hier ist Heimat nichts Abstraktes. Heimat sind die Landschaft, der Boden, den Menschen bearbeiten, und eine Gemeinschaft, in der man einander kennt und gemeinsam Feste feiert. Wenn ich auf die Felder hier blicke, denke ich an die Ukraine. Auch dort ist der Boden für viele Familien Teil ihrer Geschichte und eine Verbindung zwischen den Generationen. Als Kind verbrachte ich jeden Sommer mit meiner Grossmutter im Gemüsegarten. Ich half ihr beim Giessen, beim Ernten und beim Unkrautjäten. Ich gebe ehrlich zu: Besonders das Unkrautjäten gehörte nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Ich verstand auch nicht, warum meine Grossmutter so viel arbeitete und jedes Jahr grosse Mengen an Lebensmitteln einmachte. Damals glaubte ich, man könne doch alles jederzeit im Geschäft kaufen. Dabei wiederholte sie immer denselben Satz: «Hauptsache, es gibt keinen Krieg.» Damals musste ich manchmal darüber lachen. Ein Krieg erschien mir weit entfernt und beinahe unmöglich. Doch meine Grossmutter wusste, wie schnell das vertraute Leben enden kann. Ihr Vater, mein Urgrossvater, kämpfte im Zweiten Weltkrieg und verlor dort ein Bein. Für sie bedeuteten der Boden und die Ernte deshalb mehr als nur Lebensmittel. Sie bedeuteten Sicherheit und Fürsorge für die Familie. Als der russische Angriffskrieg in seinem vollen Ausmass begann, befand ich mich in Kyjiw. Innerhalb einer einzigen Nacht war meine Heimatstadt nicht mehr die Stadt, die ich mein ganzes Leben lang gekannt hatte. Statt des gewöhnlichen Alltags sah ich Militärfahrzeuge, Sandsäcke und hörte Sirenen. Den wahren Wert der Heimat erkennt man besonders schmerzlich, wenn man plötzlich versteht, dass man sie nicht mehr als ein sicheres Zuhause bezeichnen kann. Während für uns die vertraute Welt zusammenbrach, ging das gewöhnliche Leben in anderen Ländern weiter. Zunächst fiel es mir schwer, das zu akzeptieren. Aber dann erinnerte ich mich an mich selbst. Auch ich hatte früher Berichte über Kriege in Syrien, im Irak oder in Afghanistan gesehen. Sie machten mich traurig, aber ich dachte: «Das geschieht weit weg. Es wird mich nie betreffen.» Vielleicht beginnt genau hier die Solidarität: nicht darauf zu warten, dass der Krieg eines anderen zu unserem eigenen wird. Solidarität bedeutet nicht, den Schmerz eines anderen vollständig verstehen zu können. Das ist unmöglich. Solidarität bedeutet, nicht wegzuschauen. Sie beginnt nicht mit grossen politischen Reden. Sie beginnt vor der eigenen Haustür – mit einem Menschen, der fragt: «Wie geht es dir?» und bereit ist, die ehrliche Antwort zu hören. Genau diese Solidarität habe ich hier in der Schweiz erlebt. Menschen öffneten ihre Türen und halfen mit Wohnraum, Arbeit, Rat und menschlicher Aufmerksamkeit. Aus solchen Gesten kann für einen Menschen, der seine vertraute Welt verloren hat, langsam das Gefühl eines neuen Zuhauses entstehen. Vielleicht ist auch das eine besondere Form des schweizerischen Patriotismus: nicht nur über die Liebe zum eigenen Land zu sprechen, sondern Verantwortung für die Gemeinschaft und für die Menschen zu übernehmen, mit denen man zusammenlebt. Der 1. August erinnert uns daran, dass Frieden, Freiheit und Demokratie keine Selbstverständlichkeit sind. Jede Generation muss sie durch Verantwortung, Menschlichkeit und Solidarität bewahren. Liebe Gäste, vielleicht kann sich heute Abend jede und jeder von uns eine einfache Frage stellen: Was macht meine Heimat zu meiner Heimat? Vielleicht ist es nicht nur ein Territorium. Nicht nur eine Fahne. Nicht nur ein Pass. Vielleicht ist Heimat der Ort, an dem Menschen bereit sind, Verantwortung füreinander zu übernehmen. Ein Ort, an dem der Schmerz eines anderen nicht fremd bleibt. Ein Ort, an dem ein Mensch weiss: Wenn mir etwas geschieht, werde ich nicht allein bleiben. Ich wünsche der Ukraine Frieden. Ich wünsche der Schweiz, dass sie ihre Freiheit, ihre Menschlichkeit und ihre Solidarität bewahrt. Und ich wünsche Ferenberg und Bolligen, dass sie Orte bleiben, an denen Menschen füreinander da sind. Und jedem und jeder von Ihnen möchte ich das wünschen, was meine Grossmutter den Menschen ihr ganzes Leben lang gewünscht hat. Heute verstehe ich sie. Hauptsache, es gibt keinen Krieg. Vielen Dank und einen schönen Bundesfeiertag! Peter Mozolevskyi, Koordinator Flüchtlingsparlament Einwohnergemeinde Bolligen Gemeinderat

August 12, 2026

Quattrostreifen kooperieren am Hamburger Hauptbahnhof; stärkt Sicherheitsgefühl bei Reisenden

Quattrostreifen kooperieren am Hamburger Hauptbahnhof; stärkt Sicherheitsgefühl bei Reisenden Die neue Bundespolizei kompakt 03-2026 ist da! - Bundespolizei Veröffentlicht am: 12. August 2026 • Meldung Aktuelles Veröffentlicht am: 12. August 2026 • Meldung Die neue Bundespolizei kompakt 03-2026 ist da! „Wenn der Dienst Spuren hinterlässt“ – das Titelthema dieser Ausgabe widmet sich belastenden Ereignissen. Kolleginnen und Kollegen schildern Erlebtes und ihren Umgang damit. So beschreibt Frank Rogatty beispielsweise, wie er 2016 gemeinsam mit seinen Kollegen vergeblich versuchte, Menschen aus einem gekenterten Schleuserboot zu retten. Personenschützer Ikke berichtet in einem Interview, wie er zwei Anschläge auf Auslandsvertretungen in Afghanistan er- und überlebte. ...

August 12, 2026

Amnesty International Deutschland Demonstrationszug in München bei der Jahresversammlung; Strategie bis 2030 beschlossen, 200 Teilnehmer

Amnesty International Deutschland Demonstrationszug in München bei der Jahresversammlung; Strategie bis 2030 beschlossen, 200 Teilnehmer Deutschland: Zivilgesellschaft und Menschenrechte unter Druck Amnesty-Aktive: “Ein starkes Zeichen gesetzt!” Ausdruck einer Zivilgesellschaft, die sich wehrt: Amnesty-Protest in München, Mai 2026 Die Welt erlebt einen menschenrechtlichen Epochenbruch. Die Mitgliedschaft von Amnesty International in Deutschland zeigt auf ihrer Jahresversammlung Geschlossenheit. Aus München von David Fischer Mit einem Demonstrationszug durch München haben sich die Mitglieder von Amnesty in Deutschland bei der Jahresversammlung (JV) für den Schutz von zivilgesellschaftlichem Engagement eingesetzt. Am Samstag vor Pfingsten zogen 200 Teilnehmende von der Tagungsstätte am Gasteig zum Ostbahnhof und versammelten sich unter einem gelben Banner mit dem Spruch “Zivilgesellschaft weltweit unter Druck”. ...

August 12, 2026

Polizei Baden-Württemberg Motorradstaffel erhält 32 BMW R 1300 RT in Baden-Württemberg; 11 bereits an sechs Präsidien übergeben

Polizei Baden-Württemberg Motorradstaffel erhält 32 BMW R 1300 RT in Baden-Württemberg; 11 bereits an sechs Präsidien übergeben Neue Motorräder für die Polizei: Baden-Württemberg.de Neue Motorräder für die Polizei Die Motorradstaffel der Polizei Baden-Württemberg erhält in diesem Jahr 32 neue Motorräder. Die Motorradstaffel der Polizei Baden-Württemberg trägt mit ihrer hohen Wendigkeit und schnellen Einsatzfähigkeit maßgeblich zur Verkehrssicherheit in Baden-Württemberg bei. Um deren Einsatzfähigkeit weiter zu verbessern und die Sicherheit der Fahrerinnen und Fahrer zu erhöhen, wird die Fahrzeugflotte nach und nach erneuert. ...

August 12, 2026

Peter Mozolevskyi hält Rede bei der Bundesfeier zum 1. August in Ferenberg, Bolligen; Ukraine-Solidarität betont, Schweiz hilft Geflüchteten

Peter Mozolevskyi hält Rede bei der Bundesfeier zum 1. August in Ferenberg, Bolligen; Ukraine-Solidarität betont, Schweiz hilft Geflüchteten Einwohnergemeinde Bolligen - Rückblick 1. August 2026 Rückblick 1. August 2026 12. Aug 2026 Mitteilung Die diesjährige Bundesfeier zum 1. August fand in Ferenberg statt. Gemeinderat Geo Taglioni führte durch den offiziellen Teil des Anlasses. Die Festrede hielt Peter Mozolevskyi, Koordinator des Schweizerischen Flüchtlingsparlaments. Für alle, die nicht an der Feier teilnehmen konnten, drucken wir seine Ansprache nachfolgend ab. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten – insbesondere dem Dorfverein und der Musikgesellschaft Ferenberg, die diesen gelungenen Anlass ermöglicht haben. Liebe Bolligerinnen, liebe Bolliger Liebe Gäste Es ist für mich eine grosse Ehre, heute, am Schweizer Nationalfeiertag, hier in Ferenberg zu sein und mit Ihnen über Heimat zu sprechen. Was ist Heimat? Ist es der Ort, an dem wir geboren wurden? Oder ist Heimat der Ort, an dem wir spüren, dass wir nicht allein sind? Gerade Ferenberg ist ein besonderer Ort, um darüber nachzudenken. Hier ist Heimat nichts Abstraktes. Heimat sind die Landschaft, der Boden, den Menschen bearbeiten, und eine Gemeinschaft, in der man einander kennt und gemeinsam Feste feiert. Wenn ich auf die Felder hier blicke, denke ich an die Ukraine. Auch dort ist der Boden für viele Familien Teil ihrer Geschichte und eine Verbindung zwischen den Generationen. Als Kind verbrachte ich jeden Sommer mit meiner Grossmutter im Gemüsegarten. Ich half ihr beim Giessen, beim Ernten und beim Unkrautjäten. Ich gebe ehrlich zu: Besonders das Unkrautjäten gehörte nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Ich verstand auch nicht, warum meine Grossmutter so viel arbeitete und jedes Jahr grosse Mengen an Lebensmitteln einmachte. Damals glaubte ich, man könne doch alles jederzeit im Geschäft kaufen. Dabei wiederholte sie immer denselben Satz: «Hauptsache, es gibt keinen Krieg.» Damals musste ich manchmal darüber lachen. Ein Krieg erschien mir weit entfernt und beinahe unmöglich. Doch meine Grossmutter wusste, wie schnell das vertraute Leben enden kann. Ihr Vater, mein Urgrossvater, kämpfte im Zweiten Weltkrieg und verlor dort ein Bein. Für sie bedeuteten der Boden und die Ernte deshalb mehr als nur Lebensmittel. Sie bedeuteten Sicherheit und Fürsorge für die Familie. Als der russische Angriffskrieg in seinem vollen Ausmass begann, befand ich mich in Kyjiw. Innerhalb einer einzigen Nacht war meine Heimatstadt nicht mehr die Stadt, die ich mein ganzes Leben lang gekannt hatte. Statt des gewöhnlichen Alltags sah ich Militärfahrzeuge, Sandsäcke und hörte Sirenen. Den wahren Wert der Heimat erkennt man besonders schmerzlich, wenn man plötzlich versteht, dass man sie nicht mehr als ein sicheres Zuhause bezeichnen kann. Während für uns die vertraute Welt zusammenbrach, ging das gewöhnliche Leben in anderen Ländern weiter. Zunächst fiel es mir schwer, das zu akzeptieren. Aber dann erinnerte ich mich an mich selbst. Auch ich hatte früher Berichte über Kriege in Syrien, im Irak oder in Afghanistan gesehen. Sie machten mich traurig, aber ich dachte: «Das geschieht weit weg. Es wird mich nie betreffen.» Vielleicht beginnt genau hier die Solidarität: nicht darauf zu warten, dass der Krieg eines anderen zu unserem eigenen wird. Solidarität bedeutet nicht, den Schmerz eines anderen vollständig verstehen zu können. Das ist unmöglich. Solidarität bedeutet, nicht wegzuschauen. Sie beginnt nicht mit grossen politischen Reden. Sie beginnt vor der eigenen Haustür – mit einem Menschen, der fragt: «Wie geht es dir?» und bereit ist, die ehrliche Antwort zu hören. Genau diese Solidarität habe ich hier in der Schweiz erlebt. Menschen öffneten ihre Türen und halfen mit Wohnraum, Arbeit, Rat und menschlicher Aufmerksamkeit. Aus solchen Gesten kann für einen Menschen, der seine vertraute Welt verloren hat, langsam das Gefühl eines neuen Zuhauses entstehen. Vielleicht ist auch das eine besondere Form des schweizerischen Patriotismus: nicht nur über die Liebe zum eigenen Land zu sprechen, sondern Verantwortung für die Gemeinschaft und für die Menschen zu übernehmen, mit denen man zusammenlebt. Der 1. August erinnert uns daran, dass Frieden, Freiheit und Demokratie keine Selbstverständlichkeit sind. Jede Generation muss sie durch Verantwortung, Menschlichkeit und Solidarität bewahren. Liebe Gäste, vielleicht kann sich heute Abend jede und jeder von uns eine einfache Frage stellen: Was macht meine Heimat zu meiner Heimat? Vielleicht ist es nicht nur ein Territorium. Nicht nur eine Fahne. Nicht nur ein Pass. Vielleicht ist Heimat der Ort, an dem Menschen bereit sind, Verantwortung füreinander zu übernehmen. Ein Ort, an dem der Schmerz eines anderen nicht fremd bleibt. Ein Ort, an dem ein Mensch weiss: Wenn mir etwas geschieht, werde ich nicht allein bleiben. Ich wünsche der Ukraine Frieden. Ich wünsche der Schweiz, dass sie ihre Freiheit, ihre Menschlichkeit und ihre Solidarität bewahrt. Und ich wünsche Ferenberg und Bolligen, dass sie Orte bleiben, an denen Menschen füreinander da sind. Und jedem und jeder von Ihnen möchte ich das wünschen, was meine Grossmutter den Menschen ihr ganzes Leben lang gewünscht hat. Heute verstehe ich sie. Hauptsache, es gibt keinen Krieg. Vielen Dank und einen schönen Bundesfeiertag! Peter Mozolevskyi, Koordinator Flüchtlingsparlament Einwohnergemeinde Bolligen Gemeinderat

August 12, 2026

Mehrere Organisationen darunter Amnesty International protestierten vor dem Kanzleramt in Berlin; Aussetzung des EU-Israel-Abkommens

Mehrere Organisationen darunter Amnesty International protestierten vor dem Kanzleramt in Berlin; Aussetzung des EU-Israel-Abkommens Amnesty International für Menschenrechte | Deutsche Website Termine Diskussion Hannover 13.08.2026 1800 Tage ohne Bildung - Genderapartheid in Afghanistan Infostand Darmstadt 15.08.2026 Infostand CSD Darmstadt Mahnwache Bonn 15.08.2026 5 Jahre nach der Machtübernahme der Taliban: Mahnwache für Menschenrechte und gegen das Vergessen. Alle anzeigen Bundeskanzler Merz: EU-Israel-Abkommen endlich aussetzen! Beteilige dich an unserer Online-Aktion und schreibe eine E-Mail an Bundeskanzler Merz und Außenminister Wadephul. ...

August 12, 2026