TROPOS-Forscher zeigen Rauchtransport aus Südeuropa nach Leipzig, Deutschland; 10–11 km Höhe, ungewöhnlich großer Rauchtransport
TROPOS-Forscher zeigen Rauchtransport aus Südeuropa nach Leipzig, Deutschland; 10–11 km Höhe, ungewöhnlich großer Rauchtransport Leibniz-Gemeinschaft: Wie Rauchpartikel das Klima beeinflussen Wie Rauchpartikel das Klima beeinflussen Messungen über Leipzig belegen das ungewöhnliche Ausmaß der Waldbrände in Südeuropa: Rauchpartikel wurden in verschiedenen Höhen bis nach Deutschland transportiert. 05.08.2026 · News · Leibniz-Institut für Troposphärenforschung · Umweltwissenschaften · Forschungsergebnis Die Bilder der großen Waldbrände in Spanien und Frankreich mit den Feuerwolken bei Bordeaux haben viele Menschen schockiert. Es wurde vielfach über das Auftreten einer Pyrocumulonimbus-Wolke, einer feuergetriebenen Gewitterwolke, und einem möglichen Transport der Rauchpartikel nach Mitteleuropa berichtet. Dass Rauchpartikel der starken Waldbrände in Südeuropa tatsächlich in verschiedenen Höhen bis nach Deutschland transportiert wurden, konnten Forschende des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung (TROPOS) jetzt zeigen: In den Nächten von Dienstag bis Donnerstag (28. bis 30. Juli 2026) beobachteten sie ab Mitternacht in 10-11 Kilometern Höhe für europäische Feuer ungewöhnlich hohe Rauchschichten über Leipzig. Die Herkunft der Luftmassen konnte per Rückwärtstrajektorien zurückverfolgt werden: Die Luftmassen über Leipzig waren rund 15 Stunden vorher über dem Brandgebiet bei Bordeaux. Für die Forschenden sind die Lidarmessungen ein starker Beleg, dass es bei den Waldbränden bei Bordeaux tatsächlich zu hochreichender Pyrokonvektion und einem Transport von Rauchpartikeln bis in die obere Troposphäre kam. ...