Erbengemeinschaft Johann Hölzl verkauft Hofanlage in Vornbach am Inn; Provisionsfrei für Käufer

Erbengemeinschaft Johann Hölzl verkauft Hofanlage in Vornbach am Inn; Provisionsfrei für Käufer PowerPoint-Präsentation Hofanlage mit Zehntstadel Exposé der Denkmal-Börse 94152 Neuhaus a. Inn - Vornbach Kaufpreis: 750.000 €, VB Ansprechpartner: Erbengemeinschaft Johann Hölzl Mail: erben-hans@web.de Foto: J. Hölzl Hinweis Alle Angaben beruhen auf Informationen des Verkäufers. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege übernimmt keinerlei Haftung für evtl. nicht oder nicht mehr zutreffende Angaben. Der erfolgreiche Verkauf des Anwesens sowie anderweitige Sachverhaltsänderungen sind dem BLfD unverzüglich mitzuteilen. Die Beschreibung des Denkmals (Objektexposé) wird dann auf entsprechenden Hinweis des Verkäufers entfernt werden. Schäden, die durch unterlassene oder fehlerhafte Informationen des Verkäufers entstehen, sind von diesem zu tragen. Foto: J. Hölzl ...

July 30, 2026

Ernst Einsiedel feiert 85. Geburtstag in Schneeberg; Vereinslegende prägt Aue-Geschichte

Ernst Einsiedel feiert 85. Geburtstag in Schneeberg; Vereinslegende prägt Aue-Geschichte Einmal Erzgebirge, immer Erzgebirge - FC Erzgebirge Aue Einmal Erzgebirge, immer Erzgebirge Ernst Einsiedel feiert 85. Geburtstag Eine lebende Legende des 80-jährigen Vereinsgeschichte feierte am 29. Juli 2026 seinen 85. Geburtstag. Ernst Einsiedel gehörte zu den besten und treffsicherten Spielern der BSG Wismut Aue, erzielte in 260 Spielen der DDR-Oberliga 61 Tore. Sportvorstand Jens Haustein und Marketingchef Enrico Barth überbrachten dem Jubilar die herzlichsten Glückwünsche des gesamten Vereins. Sie hätten Ernst Einsiedel noch stundenlang zuhören können, als die kleine Delegation in der noch kleineren Wohnung in Schneeberg gratulierte. Der einstige Dribbelkönig aus Aue hatte viel zu erzählen, erinnerte sich an witzige Episoden und freute sich sichtlich über den Besuch. „Es haben sich auch einige Weggefährten telefonisch gemeldet, darunter mein damaliger Kapitän Dietmar Pohl und auch Jürgen Escher. Viele leben allerdings nicht mehr“, berichtet Ernst Einsiedel. Er verfolgt das Geschehen beim FC Erzgebirge nach wie vor intensiv, schaut sich wann immer es geht die Spiele an. Ins Stadion schafft es der einstige Torjäger - noch immer in den Top 10 des FCE - kaum noch nach zwei Operationen an der Wirbelsäule, ein Meniskusschaden macht das Autofahren zudem beschwerlich. Folgen einer langen Laufbahn im Leistungssport. 1960 kam der gebürtige Eibenstocker Ernst Einsiedel als Talent aus der Bezirksklasse nach Aue in die Oberliga-Mannschaft. „Dort spielten damals neun Nationalspieler, da war es erst einmal schwer für mich“, blickt der Jubilar zurück. Doch er setzte sich durch, bestach durch Schnelligkeit und Dribbelstärke. Ganz nebenbei hielt Ernst Einsiedel lange die Kreisrekorde über 100 und 200 Meter. Ein Sprintertyp mit langen Schritten. Seine Klasse weckte seinerzeit auch Begehrlichkeiten. Ein lukratives Angebot kam unter anderem von Hansa Rostock. „Das kam für mich nie in Frage. Ich gehöre ins Erzgebirge“, stellt Ernst Einsiedel klar. Das galt auch für einen sportlichen Vergleich in Österreich rund um 13. August 1961, als die „Mauer“ gebaut wurde. „Ich wäre nach Hause gelaufen“, lacht das Geburtstagskind. Der Vater von zwei Söhnen erinnert sich auch, dass sein Ältester just an jenem Tag zur Welt kam, als Aue erstmals in lila Trikots spielte. „Dietmar Pohl erzielte das erste Tor in den neuen Vereinsfarben, die Trainer Binges Müller besorgt hatte“, weiß der Augenzeuge Ernst Einsiedel. Klar, dass er sich dieses Datum eingeprägt hat. Junior Ulf spielte dann wie sein Vater für die BSG Wismut, bestritt sogar ein Europapokalspiel. „Das habe ich nicht geschafft. Aber ich war zur DDR-Nationalmannschaft eingeladen. Mittags hieß es noch, dass ich gegen Polen in der Startelf stehe. Dann kam ein Anruf aus Berlin und ich musste auf der Bank Platz nehmen. BSG-Spieler waren damals nicht erwünscht, es sollten Kicker aus den großen Clubs sein“, gibt Ernst Einsiedel Einblick in längst vergangene Zeiten. Nach Karriereende 1975 wurde Ernst Einsiedel wenig später Sektionsleiter Fußball bei der BSG Wismut Aue, holte in dieser Funktion zum Beispiel Volker Schmidt aus Dresden ins Lößnitztal und verhinderte die geplante Delegierung von Jörg Weißflog zum Club in der Nachbarschaft. Ernst Einsiedel hat sehr viel erlebt bei der BSG Wismut Aue, den Fußball im Lößnitztal maßgeblich mitgeprägt. Als Offensivspieler mit Tordrang. Auffällig oft erzählte er an seinem Geburtstag von Willy Tröger, den er noch als Mitspieler kennenlernte und der mächtig Eindruck hinterließ. Die FCE-Gratulanten erfuhren auch, dass der Zusammenhalt der wohl größte Trumpf damaliger Wismut-Generationen war. „Es war unsere schönste Zeit. Wir unternahmen viel zusammen, fuhren mit den Kindern an die Ostsee und verbrachten wunderbare Stunden miteinander“, ergänzt seine Frau, einst selbst Handballerin in Aue. Der FC Erzgebirge Aue gratuliert einem ganz besonderen Spieler, vor allem aber einem ganz besonderen Menschen zum 85. Geburtstag.

July 30, 2026

Tom Krauß lobt Neuzugang in Kitzbühel; Integration sichtbar, Team stärkt sich

Tom Krauß lobt Neuzugang in Kitzbühel; Integration sichtbar, Team stärkt sich Krauß über Neuzugang: „Schnell gemerkt: Ein super Typ!“ | 1. FC Köln Krauß über Neuzugang: „Schnell gemerkt: Ein super Typ!“ 30.07.2026 Nicht nur in Köln, auch in Kitzbühel sind die Temperaturen hoch, wo sich die Profis des 1. FC Köln auf die neue Saison vorbereiten. Er sei etwas kaputt nach dem Training, sagt Tom Krauß, als er am Mittwoch nach der Vormittagseinheit zum Interview erscheint. Dennoch nimmt er sich gerne die Zeit, um über das Trainingslager zu sprechen, über den Teamgeist und die Neuzugänge, aber auch über sein erstes Jahr mit dem Geißbock auf der Brust und warum er sich in Köln so wohlfühlt. Tom, in den vergangenen Jahren hast Du viele Trainingslager in verschiedenen Vereinen und Mannschaften mitgemacht. Was zeichnet das aktuelle Trainingslager aus? Tom Krauß: Wichtig ist immer, dass das Ambiente, die Unterkunft und die Plätze passen, das ist alles sehr gut hier. Auch der Ort Kitzbühel ist sehr schön, man kann in der freien Zeit auch mal in die Stadt gehen. Das Wetter ist schön, deshalb ist es bislang ein sehr gelungenes Trainingslager in einer tollen Umgebung. Wie nutzt Du persönlich die Zeit, wenn mal frei ist? Am freien Dienstag waren wir auch mal am See, um einfach etwas anderes zu sehen. Den freien Nachmittag am Mittwoch nutze ich, um etwas für den Oberkörper zu machen. Ansonsten steht die Regeneration im Fokus, weil die vergangenen Tage auch sehr anstrengend waren. Woran habt Ihr im Trainingslager besonders gearbeitet? Diese Woche steht vor allem das Spiel gegen den Ball auf dem Plan. In den ersten beiden Wochen gab es viel Input mit dem Ball, wie wir Lösungen auch unter Druck und im letzten Drittel finden. Wir hatten hier in Kitzbühel auch ein paar intensive Laufeinheiten, damit wir gewappnet sind für die neue Saison. Ein Trainingslager ist auch immer dazu da, um als Mannschaft noch enger zusammenzuwachsen. Hast Du das Gefühl, das ist schon gelungen? Wir hatten ein, zwei Maßnahmen, wo es darum ging, noch enger zusammenzukommen und auch den neuen Spielern, die nicht alle Deutsch sprechen, ein gutes Gefühl zu geben. Ich glaube, das ist uns absolut gelungen. Am Montagabend hatten wir das Teamevent, da wurde viel gelacht und der Abend hat zusammengeschweißt. Es braucht sicher noch, ein, zwei Wochen, bis die neuen Spieler komplett angekommen sind, das ist auch völlig normal. Aber wir sind auf einem guten Weg. Mussten die Neuzugänge beim Teamabend etwas Besonderes zum Einstand machen? Ja, sie konnten wählen zwischen einem kölschen und einem englischen Lied. Die Mehrheit hat, glaube ich, die kölschen Lieder genommen. Das war witzig, wenn Spieler, die nicht Deutsch sprechen, versuchen Lieder auf Kölsch zu singen. Das sind dann genau die Momente, wo die Neuen ankommen und lockerer werden. Du sprichst schon an, dass nicht alle Neuzugänge Deutsch sprechen. Merkt man das im Alltag, dass die Mannschaft nochmal ein bisschen internationaler geworden ist? Ja, schon, weil einfach mehr auf Englisch gesprochen wird. Es ist spannend zu sehen, wenn Spieler aus anderen Kulturen und Ländern zusammenkommen. Am Ende ist das Wichtigste der Teamerfolg und da ist es egal, ob der Spieler Deutsch oder Englisch spricht. Man versucht aber umso mehr zu helfen, weil es für die Neuen nicht nur ein neuer Verein, sondern auch ein neues Land ist. Ich war selbst ein halbes Jahr in England und habe die Erfahrung gemacht, dass es am Anfang nicht so einfach ist. Aber wenn man gut aufgenommen wird, kann es schnell in eine positive Richtung gehen. Da ist es die Aufgabe von uns Spielern, die schon da waren, die Neuen gut zu integrieren, damit sie sich wie zu Hause fühlen. Du kennst die andere Seite gut, wenn man neu in eine Mannschaft kommt. Was ist wichtig, um schnell anzukommen? Man muss zunächst einmal offen dafür sein, das ist bei allen Neuzugängen bei uns gegeben. Und dann ist es ein Prozess. In der ersten Woche bist du noch etwas ruhiger, dann kommst du langsam in die Gespräche und wirst offener. Das merkt man zum Beispiel gut an Locho. Er war in der ersten Woche noch ruhiger, aber ab der zweiten, dritten Woche hat er angefangen, viel zu erzählen. Da hat man schnell gemerkt: Ein super Typ! Und das wird bei den anderen Spielern genauso kommen. Was erzählt Locho denn so? Er ist einfach ein lustiger Typ, hat einen trockenen Humor. Als Georgier hat er auch eine gute Mentalität, haut im Training auch mal dazwischen. Aber neben dem Feld kannst du viel mit ihm lachen. Auf dem Platz hart, daneben weich und lustig, so kann man es gut beschreiben. Gibt es Spieler, die sich insbesondere um die Integration kümmern? Das sind dann immer die Spieler, die schon länger da sind und den Verein gut kennen wie Schwäbo zum Beispiel. Aktuell ist noch kein großer Druck da, aber es wird heiß, wenn die Bundesliga und der Pokal losgehen. Für einen Reigan Heskey mit 18 Jahren ist es zum Beispiel das erste Mal in so einer Situation, Marvin hat das schon mehrere Jahre erlebt. Aber das ist nicht nur ein Spieler, das sind mehrere. Ich bin zwar erst ein Jahr da, versuche aber dennoch auch mitzuhelfen. René Wagner wurde nach der Saison vom Interims- zum Cheftrainer befördert. Wie ist Dein Eindruck von ihm, was macht er besonders? René ist sehr engagiert. Er hat am Ende in einer Phase übernommen, wo es nur noch darum ging, den Verein in der Liga zu halten. Ab Tag eins der Vorbereitung merkt man, dass er seinen Spielstil und sein System jetzt erst so richtig implementieren kann. Man merkt, wie unfassbar engagiert er ist, dass er uns auch mal anschnauzt, wenn etwas nicht gut ist. Am Ende müssen wir auf dem Platz performen und Höchstleistung in der Bundesliga bringen. Es ist noch nicht alles perfekt, aber wir haben auch noch dreieinhalb Wochen Zeit. Wichtig ist, dass wir zum Spiel in Würzburg gewappnet sind. Lass uns über Dich sprechen. Dein erstes Jahr beim FC liegt hinter Dir. Wie blickst Du darauf zurück? Beim FC wie auch bei anderen Traditionsvereinen fühlt sich ein Jahr schon länger an, weil einfach sehr viel passiert. Unser Ziel war, dass wir in der Liga bleiben, das haben wir geschafft. Dadurch wurde meine Kaufoption dann auch zur -pflicht, genau das war mein Ziel. Am Anfang der Saison hatte ich noch Ups und Downs, aber ab November habe ich dann regelmäßig gespielt und bin in meine Rolle reingekommen. Am Ende hatte ich dann noch die Knieverletzung, als ich dem Trainer gesagt habe: Ich kann nicht 100 Prozent gehen, aber wenn er mich zehn Minuten braucht, bin ich da für den Verein und für das Team. Mit dem Knie ist nun aber wieder alles gut und ich kann mit 100 Prozent in die neue Saison starten. Man hat Dir angemerkt, dass Du Dich im Laufe der Saison richtig wohlgefühlt hast und unbedingt in Köln bleiben wolltest. Es ist tatsächlich das erste Mal seit fünf Jahren, dass Du zweimal in Folge mit demselben Team in die Saison gehst. Überrascht Dich dieser Fakt? Nein. Es gab einfach viele Faktoren dafür. Beim Schalke-Jahr gab es auch eine Kaufpflicht bei Klassenerhalt, da haben wir es aber am Ende nicht geschafft. In den vergangenen Jahren sind dann Sachen passiert, über die ich nicht öffentlich reden muss. Aber ich bin jetzt einfach froh, dass es mit Köln geklappt hat. Es war von Anfang an mein Ziel, hier zu bleiben und ich freue mich sehr, dass es jetzt auch so gekommen ist. Warum fühlst du Dich in Köln, im Verein und in der Mannschaft so wohl? Köln ist eine wunderschöne Stadt und die Menschen sehr offen. Dazu kam auch im Privaten meine Freundin, mit der ich sehr, sehr glücklich bin. So gab es viele Faktoren, wodurch ich einfach ich selbst sein kann, in der Mannschaft und auch außerhalb. Ich bin jemand, der auf dem Platz auch mal durchdreht und Emotionen zeigt, das kann ich hier komplett ausleben. Willst Du nun im zweiten Jahr auch noch mehr Führung im Team übernehmen? Wichtig ist, dass ich erstmal Leistung bringe, nur dann kann ich auch vorangehen. Aber klar: Wenn man länger dabei ist, möchte man auch Verantwortung übernehmen und auf dem Platz zeigen. Erst einmal zählt aber, dass wir als Team wieder die Klasse halten, so schnell wie möglich.

July 30, 2026