Jonathan Kammerlander und Leopold Kammerlander – Alarm mit Köpfchen – Entwicklung eines Rauchwarnmelders, der Kinder weckt – Koblenz; wirksam bei schlafenden Kindern

Jonathan Kammerlander und Leopold Kammerlander – Alarm mit Köpfchen – Entwicklung eines Rauchwarnmelders, der Kinder weckt – Koblenz; wirksam bei schlafenden Kindern Projekte_Rheinland-Pfalz_2026 Bundeswettbewerb Jugend forscht vom 28. bis 31. Mai 2026 in Herzogenaurach Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Rheinland-Pfalz Seite 1/3 Stand 14 Arbeitswelt Jonathan Kammerlander (15) Koblenz Max-von-Laue-Gymnasium, Koblenz Leopold Kammerlander (13) Koblenz Max-von-Laue-Gymnasium, Koblenz Alarm mit Köpfchen – Entwicklung eines Rauchwarnmelders, der Kinder weckt Jährlich kommen in Deutschland etwa 600 Menschen durch Brände ums Leben. Um Brandopfer zu vermeiden, sind Rauchwarnmelder vor allem in Schlaf- und Kinderzimmern gesetzlich vorgeschrieben. Problematisch ist jedoch, dass Kinder bei den Warntönen normaler Rauchmelder häufig nicht aufwachen. Jonathan Kammerlander und Leopold Kammerlander konstruierten daher einen Rauchwarnmelder speziell für Kinder, der selbst entwickelte Klingeltöne mit besonderer Klangschärfe und Lautstärke erzeugt. Die verwendeten Alarmtöne haben Tonfolgen im Bereich von 2 000 bis 5 000 Hertz, die sich in Versuchen mit schlafenden Kindern als sehr wirksam erwiesen. Ein 3D-gedruckter Prototyp des Kinderrauchwarnmelders der Jungforscher funktioniert bereits selbstständig, soll existierende Rauchwarnmelder aber nicht ersetzen, sondern ergänzen. Stand 29 Biologie Maya Sharma (17) Trier Max-Planck-Gymnasium, Trier Reduzierung mikrobiologischer Oberflächengewässerbelastungen zur Trinkwassergewinnung Flusswasser ist natürlicherweise mit Mikroorganismen belastet. Maya Sharma untersuchte am Beispiel eines Abschnitts der Mosel, von welchen Umweltfaktoren die Keimzahl im Wasser abhängt. Sie konnte zeigen, dass höhere Wassertemperaturen das Wachstum der Mikroorganismen begünstigen, während ein hoher Sauerstoffgehalt einen hemmenden Effekt hat. Zudem erhöhte sich nach Niederschlägen die mikrobielle Belastung des Wassers. Im nächsten Schritt entwickelte die Jungforscherin einen einfachen und kostengünstigen Filter zur Reinigung von Flusswasser. Als Filtermaterial nutzte sie Chitosan, ein natürliches Polymer. Selbst stark mikrobiell belastetes Wasser konnte sie auf diese Weise bis zur Trinkwasserqualität aufbereiten und damit die Grundlage für einen kompakten Wasserfilter für den mobilen Einsatz schaffen. Gerolstein Stand 48 Chemie Debora Thanaraku (18) St.-Matthias-Gymnasium Gerolstein Erarbeitungsort: Junior Uni Daun Liposomenmodelle als Grundlage für neue Wege der Insulinverabreichung Insulin muss gespritzt werden, weil es im Magen abgebaut wird und dann seine Wirkung verliert. Könnte man das Hormon daher so verpacken, dass es die Magenpassage übersteht und bis ins Blut gelangt? Dieser Frage beschäftigte Debora Thanaraku. Sie stieß auf Liposomen als Schutzhülle, das sind winzige Bläschen mit einer fettähnlichen Membran. Statt Insulin nutzte die Jungforscherin den roten Farbstoff Rose Bengale B, der ähnliche physikalische Eigenschaften hat. Sie analysierte mithilfe spektroskopischer Methoden, ob die Farbstoffmoleküle aus wässriger Lösung in die Liposomen diffundierten. Ihre Daten legen nahe, dass ein Teil tatsächlich in die Liposomen wandert. Wie umfangreich diese Diffusion ist, blieb jedoch unklar, da die Messungen von anderen Inhaltsstoffen der Lösung beeinflusst wurden. ...

May 8, 2026