Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen meldet 2.824 Anträge auf Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen 2025 in Sachsen; 43,9% volle Gleichwertigkeit
Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen meldet 2.824 Anträge auf Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen 2025 in Sachsen; 43,9% volle Gleichwertigkeit Mehr Anträge auf Anerkennung ausländischer Berufs-qualifikationen 2025 in Sachsen Seite 1 von 2 Medieninformation 106/2026 Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen Mehr Anträge auf Anerkennung ausländischer Berufs- qualifikationen 2025 in Sachsen Im Jahr 2025 lagen den zuständigen Stellen im Freistaat Sachsen insgesamt 2.824 Anträge auf Anerkennung einer ausländischen Berufsqualifikation vor. Das waren 117 bzw. 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen weiter mitteilt, wurden im Berichtsjahr 2025 in Sachsen insgesamt 2.589 Anerkennungsverfahren nach dem Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG, SächsBQFG) abgeschlossen (2024: 2.459). 1.136 im Ausland erworbene Abschlüsse wurden als vollständig gleichwertig zu einer in Deutschland erworbenen Qualifikation anerkannt (2024: 1.061). Damit stieg der Anteil der Entscheidungen einer vollen Gleichwertigkeit von 43,1 Prozent im Jahr 2024 auf 43,9 Prozent. Gleichzeitig erhöhte sich die Anzahl der Verfahren, die positiv mit einer Auflage einer Ausgleichsmaßnahme beschieden wurden, von 1.254 auf 1.287. Negativ beschieden wurden 165 bzw. 6,4 Prozent der Anerkennungsanträge im Berichtsjahr 2025 (2024: 144). Die meisten Anträge auf Anerkennung einer ausländischen Berufsqualifikation konnten im Freistaat Sachsen für die deutschen Referenzberufe Pflegefachmann/ -frau (732), Arzt/Ärztin (Erteilung der Approbation) (441) sowie Lehrer/Lehrerin (388) registriert werden. Am häufigsten wurden im Berichtsjahr 2025 Anträge von Personen bearbeitet, die ihre Ausbildung in der Ukraine (666), in der Arabischen Republik Syrien (478) und in Brasilien (137) abgeschlossen haben. ...