16. Diözesaner Ärztetag: Menschen mit Demenz begleiten – Ehemalige Karmeliterkirche, München; Kostenfrei, Demenzbetreuung im Fokus

Diözesaner Ärztetag: Menschen mit Demenz begleiten – Ehemalige Karmeliterkirche, München; Kostenfrei, Demenzbetreuung im Fokus Care-Arbeit in der Krise Mittwoch, 07. Oktober 2026 19.00–21.15 Uhr Online via Zoom | 9,- Euro (empfohlen) nach Solidarmodell* Anmeldung bis Di, 06.10.2026 Pflegemigration – ein europäisches (Problem-)Thema Dienstag, 08. Dezember 2026 19.00–21.15 Uhr Online via Zoom | 9,- Euro (empfohlen) nach Solidarmodell* In Kooperation mit Renovabis e.V. Anmeldung bis Mo, 07.12.2026 Impulsreferate mit Diskussion – Care-Arbeit ist existenziell und lebensnotwendig. Zugleich ist sie oft unsichtbar und ungerecht organisiert. Wir diskutieren mit Prof. Dr. Almut Peukert und Ali Simon aktuelle Herausforderungen und An­ satzpunkte, Care-Arbeit neu zu denken und fair zu gestalten. Was ist „Care“ überhaupt und welche Bedeutung hat sie für das Leben und die Gesellschaft, welche Transformationen gibt es in diesem Feld? Warum ist gerade Care-Arbeit von Unsichtbarkeit geprägt? Die Pflegemigration wirft drängende Fragen auf: Ist es ethisch überhaupt vertretbar, die Versorgungsprobleme im deutschen Pflegesystem auf Kosten ausländischer Arbeits­ kräfte und ihrer Herkunftsländer zu „lösen“? Wie lassen sich die Arbeits- und Lebensbedingungen für die Pflegemi- grant:innen verbessern? Welche Rahmenbedingungen sollten die deutsche und europäische Politik schaffen? Es erwarten Sie Impulsreferate und Diskussion mit Prof. Dr. Jonas Hage­ dorn, Dr. András Márton und Gabriele Bischoff MdEP. Spiritual Care: Wer sorgt hier für Wen und für Was? Mittwoch, 14. Oktober 2026 19.00–21.15 Uhr Online via Zoom | 9,- Euro (empfohlen) nach Solidarmodell* Anmeldung bis Mo, 12.10.2026 Was genau ist „Spiritual Care“ und was bedeutet sie für den Menschen und seine Gesundheit? Was bedeutet es, für spirituelle Bedürfnisse zu sorgen? Und inwiefern ist der Mensch auch als (spirituell) suchendes Wesen auf die Sorge anderer Menschen angewiesen? Prof. Dr. Eckhard Frick SJ und Dr. Thomas Steinforth geben am diesem Abend zwei Impulse und erörtern diese besondere Form der Sorgearbeit. AUF DER HÖHE. UNSERE ONLINE-REIHE ZUM SAISONTHEMA WEN KÜMMERT‘S? Zur Zukunft der Care-Arbeit UNSER SAISONTHEMA ...

August 15, 2026

LfL präsentiert Forschungsvielfalt auf der Rottalschau in Karpfham; Virtueller Stallrundgang per VR-Brille

LfL präsentiert Forschungsvielfalt auf der Rottalschau in Karpfham; Virtueller Stallrundgang per VR-Brille Pressemitteilung – 14. August 2026, Karpfham (Bad Griesbach i. Rottal), Landkreis PassauLfL zeigt Themenvielfalt auf der Rottalschau 2026 Pressemitteilung – 14. August 2026, Karpfham (Bad Griesbach i. Rottal), Landkreis Passau LfL zeigt Themenvielfalt auf der Rottalschau 2026 Von zukunftsweisender Tierhaltung über Wirtschaftsdüngermanagement und nachhaltigen Ackerbau bis hin zu Streuobst und Artenvielfalt: Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) ist auch in diesem Jahr wieder auf der Rottalschau in Karpfham vertreten. Von Freitag, 28. August, bis Dienstag, 1. September 2026, präsentieren Fachleute der LfL aktuelle Forschungsprojekte und vielfältige Themen aus der Landwirtschaft. ...

August 14, 2026

Regierung von Oberbayern erteilt Zulassung für 3D-Seismik zur Erdwärmesuche in Pullach Süd, Fürstenfeldbruck-Nord, Neufahrn-Eching; Befreiungen von Naturschutzauflagen bis 01.10.2027.

Regierung von Oberbayern erteilt Zulassung für 3D-Seismik zur Erdwärmesuche in Pullach Süd, Fürstenfeldbruck-Nord, Neufahrn-Eching; Befreiungen von Naturschutzauflagen bis 01.10.2027. Regierung von Oberbayern ' .Bergamt Südbayern " Regierung Von Oberbayern - 80534 München Innovative Energie für Pullach (IEP GmbH) Jaiserstraße 5 82049 Pullach im Isartal Bearbeltet von Telefon I Fax Zlmmer E-Mall — André Münchow +49 (89) 2176-2103 / 402103 4306 Andre.Muenchow@reg—ob.bayem.de Ihr Zelchen Ihre Nachrlcht vom Unser Geschäftszelchen München, 26.05.2026 26.3909-A-0339 ‘ 13.08.2026 Vollzug des Bündesberggesetzes (BBergG); Hauptbetriebsplan für die Durchführung von geophysikalischen Untersu- chungsarbeiten (seismischen Messungen) zur Aufsuchung von Erdwärme in den Erlaubnisfeldern „Pullach Süd“, „Fürstenfeldbruck-Nord“ und ’ „Neu- fahrn-Eching“ ‘ Anlagen: Betriebsplan gestempelt (einfach) 1 kartographische Darstellung der Anregungspunkte im NSG „Amperauen“ (Stellungnahme der Höheren Naturschutzbehör- de der Regierung von Oberbayern vom 09.07.2026) gestempelt 1 Übersichtsliste der Biotoptypen (Stellungnahme der Regie- rung von Oberbayern Vom 09.07.2026) gestempelt 1 Formblatt “Anzeige von Unfällen, Schäden…” Empfangsbestätigung Kostenrechnung Briefanschrift Telefon Vermittlung E-Mall Maximilianstraße 39 +49 (89) 2176-0 . . bergamt@reg-ob.bayern.de 80538 München . ' ‚ _ h r U4/U5 Lehel Telefax Internet .ffiiftl’iliifl‘iii’il Tram 21/19 Maxmonument +49 (89) 2176-2438 www.regierung«oberbayern.de ...

August 14, 2026

Michael Höcker leitet seit 1. August 2026 die Abteilung Forsten am AELF Ebersberg-Erding in Erding und Freising; Schwerpunkt: Waldumbau zu klimastabilen Zukunftswäldern

Michael Höcker leitet seit 1. August 2026 die Abteilung Forsten am AELF Ebersberg-Erding in Erding und Freising; Schwerpunkt: Waldumbau zu klimastabilen Zukunftswäldern PersonalieNeuer Abteilungsleiter Forsten am AELF Ebersberg-Erding Personalie Neuer Abteilungsleiter Forsten am AELF Ebersberg-Erding Seit dem 1. August 2026 leitet Michael Höcker die Abteilung Forsten für die Landkreise Erding und Freising am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Ebersberg-Erding. Der 37-Jährige bringt Erfahrung aus der Bayerischen Forstverwaltung und dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit: „Ich bin in Moosburg a. d. Isar aufgewachsen und war schon als Kind gerne in der Natur unterwegs. Die Wälder in der Region Freising und Erding liegen mir deshalb besonders am Herzen. Ich freue mich sehr darauf, diesen einzigartigen Naturraum gemeinsam mit den Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern und meinem Team vom AELF weiterzuentwickeln und für kommende Generationen zu erhalten“, sagt Michael Höcker. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit wird der Waldumbau hin zu klimastabilen Zukunftswäldern sein. Darüber hinaus möchte er den Waldnaturschutz – insbesondere in den Auwäldern der Region – weiter stärken und die vielfältigen Leistungen des Waldes für Mensch, Klima und Biodiversität stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Höcker ist für diese Ziele fachlich bestens qualifiziert. Nach seinem Studium des Forstingenieurwesens an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf sowie der Forst- und Holzwissenschaften an der Technischen Universität München absolvierte er von 2018 bis 2020 den Vorbereitungsdienst für die Bayerische Forstverwaltung. Nach einer Station im Leitungsdienst am AELF Münchberg wechselte er 2021 an das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Dort war er in verschiedenen Bereichen tätig, zuletzt im Referat für Holzwirtschaft, Forstvermögen und Forsttechnik. Auch privat spielt die Natur für Michael Höcker eine wichtige Rolle. Neben seiner Familie findet er beim Kochen sowie in der Natur- und Landschaftsfotografie einen Ausgleich. Behördenleiter Reinhard Menzel und Bereichsleiter Forsten Dr. Florian Zormaier begrüßten den neuen Abteilungsleiter zum Dienstantritt und wünschten ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg.

August 14, 2026

Kardinal Michael Faulhaber, neue Tagebuchauszüge belegen Wissen über NS-Verbrechen und Widerstandspläne in Oberursel; 52 Treffen mit König belegt

Kardinal Michael Faulhaber, neue Tagebuchauszüge belegen Wissen über NS-Verbrechen und Widerstandspläne in Oberursel; 52 Treffen mit König belegt Historiker sehen Kritik an Kardinal Faulhaber bestätigt | katholisch.de Neue Teile des Tagebuchs öffentlich Historiker sehen Kritik an Kardinal Faulhaber bestätigt VERÖFFENTLICHT AM 14.08.2026 UM 10:55 UHR – LESEDAUER: 2 MINUTEN OBERURSEL - Was er tat und dachte, hielt Münchens Kardinal Michael Faulhaber von 1911 bis 1952 in seinen Tagebüchern fest. Neue Veröffentlichungen daraus zeigen nun, was er über NS-Gräuel und Umsturzpläne wusste. ...

August 14, 2026

Maximilian Dallinger und Anna Janßen WM-Qualifikation München & Berlin; Nominierungsvorschlag an Bundesausschuss Spitzensport

Maximilian Dallinger und Anna Janßen WM-Qualifikation München & Berlin; Nominierungsvorschlag an Bundesausschuss Spitzensport WM-Qualifikation München & Berlin: Gewehrschützen und Skeeter gefordert WM-Qualifikation München & Berlin: Gewehrschützen und Skeeter gefordert Es wird ernst für zwölf Gewehrschützen und die Skeeter: Am 17. August tragen die Gewehrschützen auf der Olympia-Schießanlage in Garching-Hochbrück im Luftgewehr und im Kleinkaliber-Dreistellungskampf ihre Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Doha QAT (1. bis 14. November) aus. Zuvor (14. bis 16. August) ermitteln die Skeeter in Berlin in der dritten und finalen Qualifikation ihre WM-Teilnehmer. ...

August 14, 2026

LWF und EZG treffen sich in Freising; bessere Abstimmung Forschung, Praxis, Produktion

LWF und EZG treffen sich in Freising; bessere Abstimmung Forschung, Praxis, Produktion PressemitteilungErfolgreiche Forstkulturen - LWF und Erzeugergemeinschaft für Qualitätsforstpflanzen setzen gemeinsamen Austausch fort Pressemitteilung Erfolgreiche Forstkulturen - LWF und Erzeugergemeinschaft für Qualitätsforstpflanzen setzen gemeinsamen Austausch fort V. l. n. r.: EZG-Vorsitzender Hubert Sailer, LWF-Präsident Dr. Peter Pröbstle und EZG-Geschäftsführer Gerhard Wezel mit klimatoleranten Forstpflanzen. (© H. Pollner, LWF) Auf Einladung der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) trafen sich in Freising die Vertreterinnen und Vertreter der Erzeugergemeinschaft für Qualitätsforstpflanzen „Süddeutschland“ e. V. (EZG) zu einem intensiven fachlichen Austausch mit den Waldforschern. Beteiligt waren auch das Amt für Waldgenetik (AWG) und die Bayerischen Staatsforsten (BaySF). Im Mittelpunkt standen der gemeinsame Dialog und die Frage, wie der Wissens- und Erkenntnisaustausch zwischen Forschung, Waldbewirtschaftern und Forstbaumschulen künftig noch weiter verbessert und intensiviert werden kann. ...

August 13, 2026

Wasserbüffel extensiv beweiden Feuchtflächen in Brucker Moos, Dorfen und Tünzhausen; Verzicht auf Antiparasitika erhöht dungabhängige Insekten

Wasserbüffel extensiv beweiden Feuchtflächen in Brucker Moos, Dorfen und Tünzhausen; Verzicht auf Antiparasitika erhöht dungabhängige Insekten Extensive Beweidung von FeuchtflächenWasserbüffel verbinden Landwirtschaft und Landschaftspflege Extensive Beweidung von Feuchtflächen Wasserbüffel verbinden Landwirtschaft und Landschaftspflege Nasse, nährstoffarme oder regelmäßig überflutete Flächen stellen besondere Anforderungen an die landwirtschaftliche Nutzung. Gleichzeitig bieten sie ein großes Potenzial für den Naturschutz. Die extensive Beweidung mit robusten Weidetieren wie Wasserbüffeln kann hier Landwirtschaft und Landschaftspflege miteinander verbinden. Wasserbüffel sind an feuchte Standorte gut angepasst. Durch ihr Fressverhalten halten sie Flächen offen, wirken der Verbuschung entgegen und schaffen ein kleinräumiges Mosaik unterschiedlicher Strukturen. Davon profitieren zahlreiche Pflanzen- und Tierarten. Gleichzeitig können bisher nur eingeschränkt nutzbare Flächen landwirtschaftlich bewirtschaftet werden Drei Projekte im Dienstgebiet des AELF Ebersberg-Erding Brucker Moos: 55 Hektar extensive Ganzjahresbeweidung Im Brucker Moos werden seit Mai 2023 rund 55 Hektar extensiv und ganzjährig beweidet. Neben Galloway-Rindern kommen auch Wasserbüffel zum Einsatz. Die robusten Tiere halten die Flächen offen und fördern durch ihre natürliche Beweidung die Struktur- und Artenvielfalt. Das Projekt wird von der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamts und dem Landschaftspflegeverband Ebersberg gemeinsam mit der Weidetierhalterfamilie Tristl aus Kastenseeon umgesetzt. Das Fleisch wird direkt vermarktet. Ein besonderer Aspekt des Projekts ist der Verzicht auf eine prophylaktische Behandlung mit Antiparasitika. Dadurch können sich auch dungabhängige Insekten entwickeln, die wiederum eine wichtige Nahrungsgrundlage für Vögel darstellen. Dorfen: Wasserbüffel im Hochwasserrückhaltegebiet In Dorfen werden Wasserbüffel auf einer Fläche eingesetzt, die als Hochwasser-rückhaltegebiet mehrere Tümpel umfasst. Damit bietet sie ideale Bedingungen für die Tiere, die sich an heißen Tagen im Wasser abkühlen können. Aktuell beweiden drei trächtige Wasserbüffelfärsen gemeinsam mit sechs trächtigen Fleckviehfärsen die Fläche. Langfristig ist eine vollständige Beweidung mit Wasserbüffeln vorgesehen. Die Fleckviehfärsen helfen derzeit dabei, den Bewuchs auf den bislang weniger extensiv genutzten Flächen zurückzudrängen. Aktuell beweiden drei trächtige Wasserbüffelfärsen gemeinsam mit sechs trächtigen Fleckviehfärsen die Fläche. Langfristig ist eine vollständige Beweidung mit Wasserbüffeln vorgesehen. Die Fleckviehfärsen helfen derzeit dabei, den Bewuchs auf den bislang weniger extensiv genutzten Flächen zurückzudrängen. Haltung der Wasserbüffel Die Haltung der Wasserbüffel erweist sich für Tierhalter Bernhard Lanzinger als unkompliziert. Die Tiere gelten als ruhig und gelassen, sind an die Weidehaltung gut angepasst und zeigen sich wenig ausbruchfreudig. Im Sommer stehen sie auf der Weide, im Winter im Stall. Der Aufbau der Weide wurde durch verschiedene Partner unterstützt. Der Aufbau der Weide wurde durch verschiedene Partner unterstützt. Unterstützung Der erste Zaunabschnitt wurde über ein staatliches Landschaftspflegeprogramm finanziert, der zweite mit Unterstützung der Heinz Sielmann Stiftung. Die Stadt Dorfen stellt die Fläche für das Beweidungsprojekt zur Verfügung. Langfristig soll auch die regionale Vermarktung des Büffelfleisches aufgebaut werden. Tünzhausen: Biotopentwicklung durch extensive Beweidung Am 19. Juli 2024 wurde in Tünzhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Allershausen, ein neues Beweidungsprojekt der Heinz Sielmann Stiftung offiziell eingeweiht. Gemeinsam mit der Gemeinde Allershausen, den örtlichen Behörden und der Landwirtschaft wurde eine rund 5,3 Hektar große Fläche im Talgrund der Amper ökologisch aufgewertet. Die wasserbeeinflusste Lage in der Altaue sowie vorhandene feuchte Erlenwälder und Laub-Nadelmischwälder machen die Fläche ökologisch besonders wertvoll. Ein Teil der Fläche soll durch extensive Beweidung zu artenreichem Grünland entwickelt werden. So sollen vielfältige Lebensräume für seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten entstehen. Eine Informationstafel direkt an der Biotopfläche informiert über die Ziele und Maßnahmen des Projekts. Eine Informationstafel direkt an der Biotopfläche informiert über die Ziele und Maßnahmen des Projekts. Extensivbeweidung braucht passende Rahmenbedingungen Die drei Projekte zeigen das Potenzial der extensiven Beweidung für die Pflege nasser und extensiv genutzter Standorte. Gleichzeitig ist die Bewirtschaftung mit einem erhöhten Aufwand verbunden: Zäune müssen regelmäßig kontrolliert und freigeschnitten werden, die Tiere benötigen geeignete Wasserstellen und insbesondere während der Kalbungszeit eine intensive Betreuung. Da die Futterqualität extensiver Feuchtflächen häufig geringer ist als auf intensiv genutztem Grünland, lässt sich die Haltung in Schutz- und Naturschutzgebieten oft nicht allein über die Fleischvermarktung finanzieren. Förderprogramme und eine angemessene Vergütung der Leistungen für Natur-, Klima- und Artenschutz sind daher wichtige Voraussetzungen für den langfristigen Erfolg solcher Projekte. Die Beispiele aus dem Brucker Moos, Dorfen und Tünzhausen zeigen: Extensiv beweidete Feuchtflächen können gleichzeitig Lebensräume für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt sein und landwirtschaftlich genutzt werden.

August 13, 2026

EZG Süddeutschland und LWF treffen sich in Freising; Beschleunigter Wissensaustausch zwischen Forschung, Waldbewirtschaftung, Baumschulen

EZG Süddeutschland und LWF treffen sich in Freising; Beschleunigter Wissensaustausch zwischen Forschung, Waldbewirtschaftung, Baumschulen PressemitteilungErfolgreiche Forstkulturen - LWF und Erzeugergemeinschaft für Qualitätsforstpflanzen setzen gemeinsamen Austausch fort Pressemitteilung Erfolgreiche Forstkulturen - LWF und Erzeugergemeinschaft für Qualitätsforstpflanzen setzen gemeinsamen Austausch fort V. l. n. r.: EZG-Vorsitzender Hubert Sailer, LWF-Präsident Dr. Peter Pröbstle und EZG-Geschäftsführer Gerhard Wezel mit klimatoleranten Forstpflanzen. (© H. Pollner, LWF) Auf Einladung der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) trafen sich in Freising die Vertreterinnen und Vertreter der Erzeugergemeinschaft für Qualitätsforstpflanzen „Süddeutschland“ e. V. (EZG) zu einem intensiven fachlichen Austausch mit den Waldforschern. Beteiligt waren auch das Amt für Waldgenetik (AWG) und die Bayerischen Staatsforsten (BaySF). Im Mittelpunkt standen der gemeinsame Dialog und die Frage, wie der Wissens- und Erkenntnisaustausch zwischen Forschung, Waldbewirtschaftern und Forstbaumschulen künftig noch weiter verbessert und intensiviert werden kann. ...

August 12, 2026

Forstverwaltung warnt Waldbesucher vor Betreten betroffener Wälder im Landkreis Freising; Waldbesucher sollen Gebiete meiden

Forstverwaltung warnt Waldbesucher vor Betreten betroffener Wälder im Landkreis Freising; Waldbesucher sollen Gebiete meiden Forstverwaltung warnt vor dem Betreten betroffener WälderSturmschäden in einzelnen Waldgebieten des Landkreises Freising Moosburg – Am Freitag, 31. Juli, hat ein Gewittersturm über dem Landkreis Freising vor allem im nördlichen Bereich erhebliche Schäden in den Wäldern angerichtet. „Durch den Wind wurden vor allem Fichten und Kiefern in einer Höhe von fünf bis zehn Metern abgebrochen. Hinzu kommen zahlreiche komplett entwurzelte Bäume und abgebrochene Kronenteile“, erklärt Marcus Nißl, Leiter des Forstreviers Moosburg. Die Aufarbeitung des Schadholzes durch die WBV Freising und Forstunternehmer ist bereits in vollem Gange. Für Waldbesucher bestehen in den betroffenen Bereichen erhebliche Gefahren. In den Baumkronen hängen noch abgebrochene Äste, die sich jederzeit lösen können. Zudem stehen liegende Bäume teilweise stark unter Spannung. „Wir appellieren dringend an Waldbesucher, die betroffenen Gebiete in der nächsten Zeit zu meiden und sich insbesondere von den Forstmaschinen fernzuhalten“, sagt Michael Höcker, Abteilungsleiter Forsten am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Ebersberg-Erding. „Im Zuge der Aufarbeitung können kurzfristig Waldwege oder Straßen gesperrt werden. Dafür bitten wir die Bevölkerung um Verständnis“, so Höcker weiter. Die Nachfrage nach frischem Rundholz ist derzeit hoch, sodass eine zügige Abfuhr des Schadholzes gewährleistet sein sollte. Eine großflächige Zwischenlagerung auf landwirtschaftlichen Flächen ist daher derzeit meist nicht erforderlich. Sollte eine Lagerung aus Waldschutzgründen dennoch notwendig werden, ist Folgendes zu beachten: Die Lagerung von Holz auf landwirtschaftlichen Flächen gilt als nichtlandwirtschaftliche Nutzung und muss mindestens drei Tage vorher über iBALIS angezeigt werden. Auf bereits abgeernteten Ackerflächen ist die Lagerung unproblematisch. Auf Grünland und noch nicht abgeernteten Ackerflächen können Förderzahlungen für die betroffene Teilfläche entfallen, wenn das Holz länger als 14 Tage gelagert wird. In begründeten Fällen kann jedoch eine Anerkennung als höhere Gewalt erfolgen. Das AELF Ebersberg-Erding empfiehlt daher, die Lagerung vorsorglich per iBALIS-Mitteilung an das zuständige Amt zu melden. Dadurch entstehen keine Nachteile, auch wenn die Voraussetzungen für eine Anerkennung letztlich nicht vorliegen.

August 12, 2026