Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn erinnert Opfer des DDR-Grenzregimes in Berlin; Ines Geipel hält Gedenkrede
Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn erinnert Opfer des DDR-Grenzregimes in Berlin; Ines Geipel hält Gedenkrede Gedenkveranstaltung zum 65. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer Am 13. August, um 16:00 Uhr, erinnert die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn an die Opfer des DDR-Grenzregimes anlässlich des 65. Jahrestags der Schließung der innerstädtischen Grenze in Berlin. Am 13. August 1961 riegelte die kommunistische Führung die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin ab. In den darauffolgenden Wochen errichtete sie mit der Berliner Mauer ein bauliches Symbol der Teilung Europas und schloss zugleich das letzte Schlupfloch im „Eisernen Vorhang“ für Flüchtlinge aus der DDR. In der Folge wurden im DDR- Sperrgebiet vermeintlich „politisch unzuverlässige“ Bewohnerinnen und Bewohner aus grenznahen Ortschaften gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen. Auch die Grenzsperranlagen der DDR wurden deutlich verstärkt. Nach Grußworten durch Prof. Dr. Armin Willingmann, stellvertretender Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt und Prof. Dr. Joachim Schachtner, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, hält die Schriftstellerin, Journalistin und Hochschullehrerin Professor Ines Geipel die Gedenkrede zum Jahrestag. Nicht nur als Autorin des Buchs „Generation Mauer“ hat sich Geipel mit dem Leben in zwei deutschen Staaten und den Folgen der Diktaturvergangenheit beschäftigt. Für ihr literarisches Werk erhielt sie den Erich-Loest-Preis. Im Anschluss bietet ein Gespräch mit Ines Geipel sowie den Zeitzeugen Rolf-Joachim Erler-McLean und Dr. Hauke Hückstädt einen Rückblick auf Magdeburg, 6. August 2026 Ansprechpartner: Matthias Ohms matthias.ohms@erinnern.org Tel: 0391 244 55 924 Fax: 0391 244 55 998 www.erinnern.org ...