FC Thun führt 2:0 gegen Dinamo Zagreb in Zagreb; Rote Karte für Bürki kippt Spiel

FC Thun führt 2:0 gegen Dinamo Zagreb in Zagreb; Rote Karte für Bürki kippt Spiel Matchbericht Zagreb-Thun - 2026 - News - FC Thun Berner Oberland Bitteres Ende nach grossem Thuner Kampf Der FC Thun liefert sich mit Dinamo Zagreb ein packendes Duell und verlangt dem kroatischen Favoriten alles ab. Trotz einer frühen 2:0-Führung und grossem Kampf in Unterzahl müssen sich die Thuner nach Verlängerung knapp mit 3:2 geschlagen geben. Der FC Thun erwischt einen Traumstart. Bereits in der 4. Minute nutzen die Gäste praktisch ihren ersten Angriff zur Führung. Nassim Zoukit spielt von der linken Seite den Ball flach ins Zentrum. Am zweiten Pfosten steht Brighton Labeau genau richtig und trifft wie bereits im Hinspiel zum 0:1 für Thun. Dinamo Zagreb versucht sofort zu reagieren. In der 9. Minute kommt Zajc aus rund elf Metern zum Abschluss, setzt den Ball aber knapp über das Tor. Die Thuner lassen sich davon nicht beeindrucken und spielen weiterhin mutig nach vorne. Nach 20 Minuten zieht Nils Reichmuth aus rund 20 Metern ab und verfehlt das Tor nur knapp. Zwei Minuten später gelingt dem FC Thun der zweite Treffer. Fabio Fehr bringt einen Freistoss über die Zagreber Defensive. Marco Bürki steigt dahinter hoch und setzt seinen Kopfball perfekt in Richtung des zweiten Pfostens. Der Ball senkt sich ins Tor – 0:2 für die Thuner. Dinamo Zagreb übernimmt danach zwar zunehmend die Initiative, findet gegen die kompakte und solidarisch verteidigende Thuner Mannschaft aber kaum Lösungen. Die Gäste verschieben konsequent, unterstützen sich gegenseitig und lassen nur wenige gefährliche Aktionen zu. Erst in der 42. Minute kommt Zagreb nach einem Eckball zu einer grossen Möglichkeit. Der Kopfball-Aufsetzer fliegt jedoch knapp über das Tor. Auch nach der Pause präsentiert sich der FC Thun defensiv konzentriert und kann offensiv immer wieder Akzente setzen. Zagreb hat in dieser Phase mehr Ballbesitz und versucht, den Druck zu erhöhen, kommt gegen die gut organisierte Thuner Abwehr aber weiterhin kaum zwingend vor das Tor. Die Partie wird nun intensiver und ist von vielen harten Zweikämpfen geprägt. In der 67. Minute muss Thun einen schweren Rückschlag verkraften. Nachdem ein Zagreb-Spieler angeschlagen am Boden liegt, spielt Steffen den Ball ins Aus. Den anschliessenden Einwurf spielen die Kroaten so zur Thuner Abwehr, dass ein Zagreb-Stürmer zum Pressing ansetzen kann anstatt im Sinne des Fairplays den Thuner zu überlassen. Marco Bürki verliert nach dem Pressing des Gegners den Ball und bringt ihn zu Fall. Zunächst sieht er die gelbe Karte. Nach Intervention des VAR wird die Szene nochmals überprüft und als Notbremse gewertet. Bürki muss mit der direkten roten Karte vom Platz. Eine sehr bittere Szene, die den ganzen Spielverlauf auf den Kopf stellt. Mit einem Mann weniger steht der FC Thun nun unter deutlich grösserem Druck. Die Gäste verteidigen aufopferungsvoll, können den Anschlusstreffer in der 75. Minute aber nicht verhindern. Nach einer Flanke von der rechten Seite steigt Dion Beljo hoch und köpft den Ball zum 1:2. Nur vier Minuten später fällt der Ausgleich nach einer Ecke durch Kacavenda. Zagreb drängt nun mit aller Kraft auf die Entscheidung. In der 84. Minute hat Thun Glück, als ein Abschluss der Gastgeber am Pfosten landet. In den letzten Minuten der regulären Spielzeit geraten die Thuner unter enormen Druck. Die dezimierte Mannschaft hält jedoch mit viel Leidenschaft, Disziplin und Einsatz dagegen und erzwingt die Verlängerung. Über weite Strecken gelingt es dem FC Thun in der Verlängerung, die Gefahr vom eigenen Tor fern zu halten und erarbeitet sich sogar Chancen auf den Lucky-Punch. Nachdem Steffen in der 111. Minute noch mirakulös einen Weitschuss über die Latte lenkt, ist er zwei Minuten später gegen den Schuss von Valincic machtlos. Der Kroate wird im Thuner Mittelfeld zu wenig angegangen und kommt an der Strafraumgrenze frei zum Abschluss - 3:2 für Dinamo Zegreb. Die Thuner zeigen über 120 Minuten eine mutige, leidenschaftliche und solidarische Leistung und bringen den kroatischen Favoriten trotz langer Unterzahl an den Rand des Ausscheidens. Am Ende fehlt nur wenig zur grossen Überraschung. Trotz der knappen Niederlage darf der FC Thun auf diesen Auftritt stolz sein. In der 3. Qualifikationsrunde der Europa League trifft der FCT nun nächste Woche auf Hapoel Beer Sheva (ISR) oder Vikingur Reykjavik (ISL). HOPP THUN! ...

July 29, 2026

Mamadou Fofana rejoint l'AS Nancy Lorraine à Nancy

Mamadou Fofana rejoint l’AS Nancy Lorraine à Nancy Mamadou Fofana rejoint l’AS Nancy Lorraine - Tickers DCL Mamadou Fofana rejoint l’AS Nancy Lorraine - Tickers DCL 28 juillet 2026 Fofana quitte le FC Aarau Mamadou Fofana poursuit sa carrière à l’AS Nancy Lorraine, pensionnaire de Ligue 2. Le milieu de terrain français de 25 ans avait rejoint le FC Aarau il y a près de deux ans en provenance de l’Amiens SC et a disputé 28 matches sous les couleurs argoviennes. La saison dernière, il était prêté au FC Blau-Weiss Linz, pensionnaire de Bundesliga autrichienne. ...

July 28, 2026

Ägyptische Sicherheitsbehörden verhaften mindestens 50 Mitglieder der Online-Gruppe Gen Z002 auf Discord; Rechtsbeistand verweigert; Fälle von Verschwindenlassen berichtet AI

Ägyptische Sicherheitsbehörden verhaften mindestens 50 Mitglieder der Online-Gruppe Gen Z002 auf Discord; Rechtsbeistand verweigert; Fälle von Verschwindenlassen berichtet AI Briefing Notes - KW 31/2026 1 Briefing Notes Gruppe 62 – Informationszentrum Asyl und Migration Disclaimer Die Veröffentlichung der Briefing Notes erfolgt jeweils montags und umfasst die Berichterstattung bis einschließlich Freitag der Vorwoche. Juli 2026 Ägypten Mindestens 50 Personen einer Online-Gruppe zwischen Mai und Juli 2026 verhaftet In einer am 21.07.26 veröffentlichten Erklärung berichtete die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) über die Verhaftung von mindestens 50 jungen Menschen zwischen Mai und Juli 2026 durch die ägyptischen Sicherheitsbehörden. Die Staatsanwaltschaft der Staatssicherheit (Supreme State Security Prosecution) ermittele gegen die Betroffenen wegen Terrorismusvorwürfen und der Verbreitung von Falschnachrichten. Die Inhaftierten seien Mitglied der sogenannten Online-Gruppe „Gen Z002“ auf der Kommunikationsplattform Discord gewesen. Die Gruppe sei im Oktober 2025 von dem im Exil lebenden Aktivisten Anas Habib gegründet worden; in Online-Diskussionen hätten sich die Mitglieder zu alltäglichen Themen wie Sport oder Literatur, aber auch über Politik und die wirtschaftliche Lage im Land ausgetauscht. Eine im Januar 2026 organisierte Umfrage innerhalb der Gruppe zur Absetzung von Präsident Abdel Fattah al-Sisi habe mehr als 330.000 Antworten erhalten; kurz danach sei die Plattform von den Behörden im Land vorübergehend gesperrt worden. Den Angaben von AI zufolge sei einigen Festgenommenen das Recht auf Rechtsbeistand verwehrt worden, zudem gäbe es Fälle von erzwungenem Verschwindenlassen wie auch Folter.1 Afghanistan Sicherheitslage in der Provinz Badachschan Laut eigenen Aussagen hat die Afghanistan Freedom Front (AFF) bei einem Angriff am 23.07.26 auf Stellungen der Taliban im Bezirk Zebak (Gebiet Topkhana) in Badachschan mindestens 21 Taliban-Kämpfer, darunter mehrere Kommandeure, getötet und 37 weitere verletzt. Die Taliban hatten die Kämpfe bestätigt und ihrerseits erklärt, dass fünf Angreifer dabei getötet worden seien. Die Kämpfer der AFF seien von Chitral (Pakistan) aus in den Bezirk vorgedrungen. Die Zusammenstöße in Zebak ereigneten sich wenige Tage, nachdem die neu gegründete „Sepahiyan-e Mihan“ (Front der patriotischen Soldaten) kurzzeitig den Bezirk Yaftali Sufla in Badachschan eingenommen hatte (vgl. BN v. 20.07.26). Laut Berichten haben die Taliban dem abtrünnigen lokalen Kommandeur Juma Khan Fateh loyale bewaffnete Kämpfer in den Bezirken Shekay und Nusay (Badachschan) angewiesen, ihre Waffen abzugeben.2 2 Verfolgungslage und Regierungsführung Laut Medienberichten vom 21.07.26 haben Vertreter des Geheimdienstes der Taliban, der Polizeiführung, der Gouverneursbüros, der Statistikbehörde und des sog. Tugendministeriums damit begonnen, ehemalige Sicherheitskräfte der Regierung anhand von erstellten Listen in den Provinzen Kandahar, Helmand und Uruzgan aufzuspüren. Demnach sollen die Betroffenen telefonisch kontaktiert werden, um deren aktuellen Wohnort und ihre Aktivitäten zu überprüfen. Die Listen enthielten ihre Namen, die Namen ihrer Väter, ihre früheren und aktuellen Adressen, Telefonnummern sowie Angaben zu ihrer beruflichen Laufbahn. Unbekannte Bewaffnete haben laut Medienberichten ein ehemaliges Mitglied einer Miliz in der Provinz Khost getötet, welches erst kurz zuvor aus den USA nach Afghanistan zurückgekehrt war. Ein ehemaliger Geheimdienstoffizier und ein Stammesältester sollen bei zwei getrennten Anschlägen in den Provinzen Daikundi und Ghazni durch Unbekannte getötet worden sein. Niemand habe sich zu den Morden bekannt. In der Provinz Herat (Bezirk Oba, Dorf Mollah Mir Hassan) sei ein ehemaliger dschihadistischer Kommandant durch Unbekannte getötet worden. Kurz zuvor wurde laut lokalen Berichten der einflussreiche Anwalt Vakil Ahmad Faizi und enger Vertrauter von Ismail Khan (ehemaliger Warlord und Gouverneur von Herat) bei einem Angriff von Bewaffneten im Stadtteil Baba Haji von Herat getötet. In den letzten drei Monaten wurden laut Meldung vom 21.07.26 die Morde an 184 ehemaligen Sicherheitskräften dokumentiert. Gefährdet sind demnach insbesondere zurückgekehrte Personen aus Iran oder der Türkei.3 Humanitäre und wirtschaftliche Lage Bei schweren Überschwemmungen in der Provinz Nuristan (Provinzhauptstadt Parun und den umliegenden Gebieten) sind laut UN-Angaben mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 100 Personen werden laut der nationalen Katastrophenschutzbehörde der Taliban (ANDMA) noch vermisst. Auch in den Provinzen Baghlan, Laghman und Nangarhar habe es Tote und Verletzte aufgrund von Überschwemmungen gegeben. In allen Gebieten seien auch Gebäude, Straßen, Brücken und Agrarland zerstört worden.4 DR Kongo Sicherheitslage in Ostkongo: Weitere Angriffe der ADF Bei erneuten Angriffen der islamistischen Allied Democratic Forces (ADF) in der Provinz Ituri wurden mindestens 18 Zivilpersonen getötet. Wie verschiedenen Medienberichten zu entnehmen ist, ereignete sich der Angriff am 22.07.26 und richtete sich gegen mehrere Dörfer der Mambembe-Bella-Gruppe im Gebiet Mambasa. Die meisten Opfer seien mit Macheten enthauptet worden. Bei den getöteten Personen handle es sich überwiegend um Goldgräber aus dem dortigen Bergbaugebiet. Weitere Personen seien als Geiseln genommen worden. Große Teile der Dorfbewohner seien in benachbarte Dörfer sowie in die Stadt Beni, Nordkivu, geflohen. Die Angriffe der ADF im Gebiet Mambasa sollen sich zuletzt zunehmend auf Bergbaugebiete konzentriert haben. Bereits am 20.07.26 habe die ADF im Minengebiet Mambau mehrere Personen entführt, Handelswaren geplündert und Häuser niedergebrannt. Ein ähnlicher Angriff habe sich Tage zuvor in der Nachbarstadt Tepe ereignet. Bereits am 24.05.26 berichtet ein Medienartikel vom Fund von mindestens 30 getöteten Personen binnen zwei Tagen in den Dörfern Alima und Kidini. Es werde angenommen, dass ein Teil der Opfer zuvor bei Angriffen der ADF auf die Ortschaften Darsalam, Muchanga und Mutufei als Geiseln genommen und anschließend hingerichtet worden sei. Zivilgesellschaftliche Akteure führen die zuletzt wieder vermehrt auftretenden Angriffe der ADF auf die geringe Präsenz kongolesischer Truppen im Mambasa-Gebiet zurück. In der Provinz Nordkivu veröffentlichte die Koordinierungsstelle der Zivilgesellschaft am 21.07.26 eine Meldung, welche die ADF für Angriffe auf die Orte Mangina, Mbau, Oïcha und die Stadt Beni zwischen dem 12.07. und 15.07.26 verantwortlich macht. Im Zuge der Angriffe seien mehr als 20 Zivilpersonen getötet und teilweise standrechtlich hingerichtet worden. Zahlreiche weitere Personen seien entführt sowie Häuser und Fahrzeuge zerstört worden. Insgesamt wird die ADF zwischen Januar und Mai 2026 für die Tötung von mehr als 300 Zivilpersonen in den Provinzen Ituri und Nordkivu verantwortlich gemacht.5 ...

July 28, 2026

DGB und Mitgliedsgewerkschaften fordern Deutschland auf, Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit zu verfolgen; EU-Friedenspolitik und Rüstungskontrolle gefordert

DGB und Mitgliedsgewerkschaften fordern Deutschland auf, Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit zu verfolgen; EU-Friedenspolitik und Rüstungskontrolle gefordert Friedensfähig statt kriegstüchtig! | DGB Gemeinsam für Völkerverständigung, soziale Gerechtigkeit und eine Welt ohne Krieg Dachzeile Erklärung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Antikriegstag am 1. September 2026 Die internationalen Entwicklungen erfüllen den DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften mit größter Sorge. Das Weltgeschehen wird zunehmend geprägt durch die Großmachtansprüche der USA, Chinas und Russlands. Für deren Durchsetzung schrecken sie auch vor der Anwendung und Androhung militärischer Gewalt nicht zurück. Wir erheben unsere gewerkschaftliche Stimme dagegen und halten unbeirrbar an unserem Grundsatz fest: “Nie wieder Krieg!” ...

July 28, 2026

Netanjahu trifft Trump in Washington; Erwartung auf stärkeren Druck gegen Iran

Netanjahu trifft Trump in Washington; Erwartung auf stärkeren Druck gegen Iran Besuch bei «Freund» Trump - was sich Netanjahu erhofft - RADIO RST Tel Aviv (dpa) - Vor dem Treffen mit US-Präsident Donald Trump am Dienstag gibt Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nur vage Hinweise darauf, worüber er mit Israels «Freund» in Washington sprechen will. Es werde vor allem um den Iran gehen, sagte er kurz vor seinem Abflug in die USA. Sein Ziel sei es, Israels Sicherheit zu wahren. Beobachter vermuten aber konkretere Absichten des israelischen Regierungschefs bei seinem achten Treffen mit Trump in dessen zweiter Amtszeit. Das sind die wichtigsten Punkte. ...

July 28, 2026

Netanjahu und Zelenskyj besuchen Trauerfeier in Washington

Netanjahu und Zelenskyj besuchen Trauerfeier in Washington Zwei Kriege im Fokus: Netanjahu und Selenskyj bei Trump - RADIO RST Washington (dpa) - Der kürzlich gestorbene US-Senator Lindsey Graham war einer der wichtigsten Unterstützer Israels und der Ukraine in Washington. Nun findet in der US-Hauptstadt eine Trauerfeier für den Republikaner statt, zu der neben Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ukrainischen und US-amerikanischen Medienberichten zufolge auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet wird. Für beide ist der Besuch nicht zuletzt auch eine willkommene Gelegenheit, US-Präsident Donald Trump zu treffen. ...

July 28, 2026