MIKA-Projekt im ThWIC liefert schneller Vor-Ort-Nachweis von Mikroschadstoffen im Abwasser; Förderung durch BMFTR bis zu neun Jahre
MIKA-Projekt im ThWIC liefert schneller Vor-Ort-Nachweis von Mikroschadstoffen im Abwasser; Förderung durch BMFTR bis zu neun Jahre Steinbeis: Die unsichtbaren Spuren im Blick Die unsichtbaren Spuren im Blick Mikroschadstoffe sind ein paradoxes Problem der modernen Wasserwirtschaft: Sie treten zwar oft in sehr geringen Konzentrationen auf, können aber – etwa als Arzneimittelrückstände, Pestizide oder Industriechemikalien – dennoch ökologische und gesundheitliche Schäden verursachen. Das Problem: Gerade, weil die Konzentrationen so gering sind, ist der Nachweis bislang häufig nur mit aufwendiger, zeitversetzter und kostenintensiver Laboranalytik möglich. Im Thüringer Wasser-Innovationscluster (ThWIC) adressiert das Projekt „Neue Nachweisverfahren für Mikroschadstoffe im Wasser (MIKA)“ genau diese Lücke: Es zielt auf ein markierungsfreies Vor-Ort-Verfahren, das Mikroschadstoffe in Abwasserproben schneller nachweisbar machen soll. Regionale Partner, darunter auch die Steinbeis Qualitätssicherung und Bildverarbeitung GmbH (SQB GmbH), bündeln dafür Kompetenzen aus Photonik, Datenanalyse und Systementwicklung. ...