Maria Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel Haus i. Wald; Kräuterweihe und Gottesdienst am 15.08
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August 2026
Liebe Pfarrangehörige 2 Anna Katharina Emmerich, eine Nonne, hatte Visionen über das Leben Jesu und seiner Mutter, die der deutsche Dichter Clemens Brentano aufgeschrieben hat, als diese in den Jahren 1819 - 1824 krank im Bett lag. In seinen Notizen hat Besagter folgendes festgehalten: Maria wurde 64 Jahre alt und lebte ihre letzten Jahre in Ephesus, wohin sie der Lieblingsjünger Johannes gebracht hatte. Es ist ein kleines Gebäude auf einem Hügel namens Berg Bulbul in der Nähe von Ephesus in der heutigen Türkei. Maria lebte unter dem Schutz des Apostel Johannes, dem Jesus die Sorge um seine Mutter vor seinem Tod am Kreuz anvertraut hatte. Die Tradition besagt, dass Maria Jerusalem verließ, um an einem sicheren und abgeschiedenen Ort zu leben. Anna K. Emmerich beschreibt ein kleines Steinhaus als Marias letzten Wohn- sitz, der als Gebets- und Wallfahrtsort anerkannt ist. Ihr Rückzug in ein kleines Haus auf einem abgelegenen Hügel steht für Marias Demut und für ihr stilles Leben. Sie hat hier ein Leben des ständigen Gebets geführt. Sie lebte hier im Exil, fern ihrer Heimat und ihrer Familie, in einer Zeit, in der es gefährlich war, Christ zu sein. Papst Benedikt, der dieses Haus im November 2006 besucht hat, nannte diesen Platz einen „Ort, der von der christlichen Gemeinschaft geliebt wird wie nur wenige andere.“ Diese Zeilen sollen uns hinführen zu ihrem Fest ihrer Aufnahme in den Himmel: Am 15. August feiern wir ja, dass sie mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde. Wir ehren sie als „die Mutter aller Glaubenden“. Wir verehren Maria als Immakulata, die vom ersten Moment ihres Daseins an von der Sünde und deren Folgen verschont blieb. So ist es konsequent, dass sie, die Makellose, direkt nach ihrem Tod mit Leib und Seele Anteil an den Freuden des Himmels und der Vollendung erhalten hat, die uns Sterbliche am Ende der Zeiten erwartet. Im Hinblick auf die sog. Kräuterweihe an ihrem Festtag können wir beten: „Maria, du bist der Wohlgeruch der göttlichen Gnade in dieser Welt. Du bist vor dem Leid nicht davongelaufen, sondern hast in Treue ausgeharrt bis zum Kreuz. Du bist der bleibende Duft der Liebe Gottes in dieser Welt. Du bist Schritt für Schritt deinen Weg gegangen und lädst uns ein, an deiner Hand unseren Weg zu gehen.“ So dürfen wir unseren Blick nach oben richten: in den Himmel – denn da liegt unsere Zukunft zusammen mit Maria. Liebe Segensgrüße, Ihr Pfr. Christopher Fuchs
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