Jugendämter in Sachsen schalteten 2025 das Familiengericht 956-mal ein und leiteten 1.311 Maßnahmen ein; 84 weniger als Vorjahr

Jugendämter in Sachsen schalteten 2025 das Familiengericht 956-mal ein und leiteten 1.311 Maßnahmen ein; 84 weniger als Vorjahr Jugendämter schalteten 956 mal das Familiengericht 2025 in Sachsen ein, 1.311 Maßnahmen eingeleitet Seite 1 von 2 Medieninformation 105/2026 Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen Jugendämter schalteten 956 mal das Familiengericht 2025 in Sachsen ein, 1.311 Maßnahmen eingeleitet In Folge einer Gefährdung des Kindeswohls haben die Jugendämter für Kinder und Jugendliche in Sachsen 2025 insgesamt 956 mal das Familiengericht angerufen, weil es dessen Tätigwerden für erforderlich hielt. Nach Angaben des Statistischen Landeamtes sind das 84 weniger als im Vorjahr. Daraufhin entschied das Familiengericht über die Einleitung von 1.311 Maßnahmen. Diese waren u. a. darauf zurückzuführen, dass die Personensorgeberechtigten nicht bereit oder in der Lage waren, die Gefahr für das Kind abzuwenden oder einer Inobhutnahme widersprachen. Die Maßnahmen des Familiengerichts umfassten: • 297 Auferlegungen der Inanspruchnahme von Hilfen der Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII - z. B. Hilfen zur Erziehung), • 157 Aussprachen von Geboten und Verboten gegenüber den Personensorgeberechtigten oder Dritten gemäß § 1666 Absatz 3 Nummer 2 bis 4 BGB (z. B. das Gebot, für die Einhaltung der Schulpflicht zu sorgen; das Verbot, Orte, an denen sich das Kind regelmäßig aufhält, aufzusuchen oder Kontakt mit dem Kind aufzunehmen), • 79 Ersetzungen von Erklärungen des/der Personensorgeberechtigten (z. B. die Einwilligung in die Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung oder die Zustimmung zur Inobhutnahme eines Kindes) und • 421 vollständige und 357 teilweise Übertragungen der elterlichen Sorge auf das Jugendamt oder einen Dritten als Vormund oder Pfleger (vollständiger und teilweiser Entzug der elterlichen Sorge). ...

July 29, 2026

Sächsische Jugendämter registrierten 10.456 Sorgeerklärungen 2025 in Sachsen; 86 Fälle durch Familiengerichte ersetzt.

Sächsische Jugendämter registrierten 10.456 Sorgeerklärungen 2025 in Sachsen; 86 Fälle durch Familiengerichte ersetzt. 10.456 Sorgeerklärungen 2025 bei den Jugendämtern in Sachsen registriert Seite 1 von 3 Medieninformation 104/2026 Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen 10.456 Sorgeerklärungen 2025 bei den Jugendämtern in Sachsen registriert Im Jahr 2025 wurde bei den sächsischen Jugendämtern die gemeinsame elterliche Sorge in 10.370 Fällen von beiden Elternteilen erklärt bzw. in 86 Fällen durch Familiengerichte ersetzt. Nach § 1626a BGB steht Eltern, die bei der Geburt des Kindes nicht miteinander verheiratet waren, die elterliche Sorge gemeinsam zu, wenn sie erklären, dass sie die Sorge gemeinsam übernehmen wollen (Sorgeerklärungen), wenn sie einander heiraten oder ihnen das Familiengericht die elterliche Sorge gemeinsam überträgt. Im Übrigen hat die Mutter die elterliche Sorge. Des Weiteren übten die sächsischen Jugendämter am Jahresende 2025 insgesamt 3.108 Amtsvormundschaften für Minderjährige aus. Wenn ein Minderjähriger nicht unter elterlicher Sorge steht, aber auch, wenn die Eltern nicht berechtigt sind, weder in den die Person noch das Vermögen betreffenden Angelegenheiten des Minderjährigen als Vertreter zu fungieren, kommt es zur Berufung eines Vormundes. Dabei gab es 2.912 bestellte Amtsvormundschaften, insbesondere bei Entzug der elterlichen Sorge, und 196 gesetzliche Amtsvormundschaften bei der Geburt eines Kindes durch eine unverheiratete minderjährige Mutter oder bei Freigabe eines Kindes zur Adoption. Die Zahl der bestellten Amtspflegschaften für Kinder und Jugendliche betrug 1.536. Insbesondere bei Gefährdung des Kindeswohls sowie nach Scheidung oder bei Getrenntleben der Eltern wird die Personensorge ganz oder teilweise oder auch die Vermögenssorge auf das Jugendamt übertragen. 11.977 Kinder und Jugendliche erhielten zum Jahreswechsel von den Jugendämtern Beistand auf Antrag eines Elternteils zur Feststellung der Vaterschaft und bei der Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen. Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen unter Amtsvormundschaft verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um knapp 10 Prozent, unter bestellter Amtspflegschaft um 8 Prozent und mit Beistandschaft um 1 Prozent. ...

July 29, 2026

Landratsamt Bautzen erließ Mahnung gegenüber Frau Katja Schulze in Bautzen; Fristen laufen, Rechtsnachteile möglich

Landratsamt Bautzen erließ Mahnung gegenüber Frau Katja Schulze in Bautzen; Fristen laufen, Rechtsnachteile möglich Nachricht an Frau Katja Schulze Aktuelles Elektronisches Amtsblatt News Öffentliche Zustellungen Veranstaltungen Straßenbaustellen Von Zeit zu Zeit Das Landratsamt Bautzen erließ am 27.07.2026 gegenüber Frau Katja Schulze, zuletzt wohnhaft in Dorfstraße 10 A , 01917 Kamenz, eine Mahnung mit dem Aktenzeichen 2032608-82357682. Der aktuelle Aufenthaltsort Frau Schulzes ist uns unbekannt. Daher haben wir die Mahnung im Landratsamt Bautzen, Kreisfinanzverwaltung, Sachgebiet Vollstreckung, Bahnhofstraße 9 in 02625 Bautzen hinterlegt. Die Mahnung kann dort durch Frau Schulze abgeholt werden. ...

July 29, 2026

Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Zahl der Auszubildenden in dualer Berufsausbildung 2025 gestiegen im Freistaat Sachsen; 52.440 Auszubildende, +1,2 Prozent

Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Zahl der Auszubildenden in dualer Berufsausbildung 2025 gestiegen im Freistaat Sachsen; 52.440 Auszubildende, +1,2 Prozent Zahl der Auszubildenden in dualer Berufsausbildung 2025 im Freistaat Sachsen gestiegen Seite 1 von 2 Medieninformation 103/2026 Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen Zahl der Auszubildenden in dualer Berufsausbildung 2025 im Freistaat Sachsen gestiegen Am 31. Dezember 2025 befanden sich im Freistaat Sachsen 52.440 Auszu- bildende, darunter 32,3 Prozent Frauen, in der dualen Berufsausbildung. Das waren 642 bzw. 1,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Somit stieg die Zahl der Auszubildenden im Freistaat Sachsen zum dritten Mal in Folge. Wie das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen weiter mitteilt, haben im Jahr 2025 insgesamt 19.867 Personen im Freistaat Sachsen einen neuen Ausbildungsvertrag in der dualen Ausbildung abgeschlossen. Das waren 42 bzw. 0,2 Prozent mehr neue Ausbildungsverträge als im Berichtsjahr 2024. Die meisten Ausbildungsverträge wurden in den Ausbildungsberufen Kraftfahrzeug- mechatroniker/-in (1.146), Verkäufer/-in (969) sowie Kaufmann/-frau im Einzelhandel (880) neu abgeschlossen. Die Zahl der Auszubildenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit stieg im Vergleich Vorjahr um 23,1 Prozent bzw. 759 junge Menschen auf 4.046. Die häufigsten Herkunftsländer der ausländischen Auszubildenden waren Vietnam (1.348 Auszubildende), gefolgt von der Ukraine (359) und der Arabischen Republik Syrien (317). 14.036 Auszubildende bestanden im Jahr 2025 ihre Abschlussprüfungen (2024: 13.638). Zu den am häufigsten erfolgreich abgeschlossenen Ausbildungsberufen gehörten der zum/zur Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel (778), Verkäufer/Verkäuferin (754) und Kraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeug- mechatronikerin (685). ...

July 28, 2026