MastOpti(M)Um untersucht nährstoffangepasste Fütterung zur Emissionsminderung in Masthühnern in Bayern Kitzingen und NRW Haus Düsse; Erste belastbare Ergebnisse Ende 2026 erwartet.
Merkblatt Projekt MastOpti(M)Um
Impressum Herausgeber: Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) Vöttinger Straße 38, 85354 Freising
www.LfL.bayern.de Redaktion: Institut für Tierhaltung, Tierernährung und Futterwirt schaft
Prof.-Dürrwaechter-Platz 2, 85586 Grub-Poing E-Mail: ITF@LfL.bayern.de Tel.: 08161/ 8640-7300 Fotos: Titelbild: Pia Schulte-Huxel
alle anderen Bildquellen: siehe Bildunterschrift Druck: Wir machen Druck, Backnang
Auflage: Juli 2026 © LfL alle Rechte beim Herausgeber, Schutzgebühr: 0,50 Euro Kooperation & Förderung Koordiniert wird das Verbundprojekt durch die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL). Zu den Projektpartnern gehören: Projekt MastOpti(M)Um Fütterung als Schlüssel zur Emissionsminderung in der Masthühnerhaltung Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft LfL-Merkblatt Interessiert? Hier geht‘s weiter! www.lfl.bayern.de/angepasste-masthuhnfuetterung Fazit Das Projekt MastOpti(M)Um untersucht, wie sich nährstoffangepasste Fütterungskonzepte weiter- entwickeln lassen, um Emissionen und Nährstoff- überschüsse zu senken, ohne Tiergesundheit, Leistung und Wirtschaftlichkeit zu beeinträchtigen. Erste belastbare Ergebnisse werden Ende 2026 erwartet. Das Forschungsprojekt im Überblick • Laufzeit: 2026 - 2028 • Tierart: Masthühner • Untersuchungsstandorte: Versuchs- und Bildungszentrum Geflügel, Staatsgut Kitzingen (Bayern) und Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft, Haus Düsse (Nordrhein-Westfalen) • Fütterungsstrategien: Reduzierung von Rohprotein und mineralischem Phosphor • Untersuchungsschwerpunkte: Nährstoffausscheidungen, Nährstoffansatz, Ammoniakemissionen, Tiergesundheit, Leistung und Wirtschaftlichkeit. Wussten Sie schon? Die Fütterung hat einen entscheidenden Einfluss auf die Stickstoff- (N-) und Phosphor- (P-) Ausscheidungen in der Geflügelmast und damit unmittelbar auf Ammoniak- emissionen sowie Umweltwirkungen. Bereits heute setzen viele Betriebe erfolgreich N-/P-reduzierte Fütterungs- konzepte ein, um Nährstoffüberschüsse zu verringern. Doch welches Potenzial steckt in einer weiteren Absenkung der Rohproteinkonzentration und einer optimierten Phosphorversorgung? Und lassen sich Ammoniak- emissionen dadurch tatsächlich weiter reduzieren, ohne Tiergesundheit oder Leistung zu beeinträchtigen? Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich das Verbundprojekt MastOpti(M)Um.
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