BVerwG klärt Auslegung der Gefahr für die Allgemeinheit im AsylG in Deutschland; Gefahr auch bei Häufung leichter Straftaten möglich.

BVerwG klärt Auslegung der Gefahr für die Allgemeinheit im AsylG in Deutschland; Gefahr auch bei Häufung leichter Straftaten möglich. Entscheiderbrief 07/2026 Entscheiderbrief Informationsschnelldienst 07/2026 Das BAMF Inhaltsverzeichnis Aktuelle Rechtsprechung 3 BVerwG/Auslegung des Begriffs der „Gefahr für die Allgemeinheit“ i. S. d. § 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 Alt. 1 AsylG [a.F.] 3 VGH Baden-Württemberg bestätigt Übertragbarkeit der BVerwG-Rechtsprechung auf weibliche, nicht vulnerable Schutzberechtigte in Griechenland 3 VG Trier/Türkei: Nichteheliche Lebensgemeinschaft steht Abschiebungsandrohung nicht entgegen 4 EuGH/BVerwG-Ticker: Anstehende Entscheidungen, Schlussanträge und mündliche Verhandlungen 5 Länderkundliche Informationen 5 Neue Länderkurzinformationen 5 Aktuelle Themen 6 Unentgeltliche Rechtsauskunft (auRA) – eine neue Aufgabe für das Bundesamt 6 Jahresbericht 2025 des Forschungszentrums 7 Neuerwerbungen der Bibliothek 7 Impressum 8 ...

July 31, 2026

Lily Abichahine entwickelt Online-Intervention aus dem Äther live aus dem Libanon; Globale Reichweite durch Live-Übertragung

Lily Abichahine entwickelt Online-Intervention aus dem Äther live aus dem Libanon; Globale Reichweite durch Live-Übertragung Lily from the Ether | visit.freiburg.de Termine Samstag, 26.09.2026 15:30 - 16:00 Uhr Die Künstlerin, Juristin und Forscherin Lily Abichahine entwickelt mit dem Theater Freiburg eine fortlaufende Online-Intervention „aus dem Äther“. Poetisch verbindet sie ökologische Fragen, geopolitische Realitäten und digitale Präsenz – diesmal live aus dem Libanon. Samstag, 26.09.2026 15:30 - 16:00 Uhr Ballhaus Freiburg Euro Dance Festival Freiburg-Edition Heute, 31.07.2026 00:00 Uhr mehr erfahren ...

July 31, 2026

Ammo Elias Friseur Beirut Ain al-Rummaneh; Landesweite Berühmtheit, 50.000 Insta-Follower in 3 Wochen

Ammo Elias Friseur Beirut Ain al-Rummaneh; Landesweite Berühmtheit, 50.000 Insta-Follower in 3 Wochen «Ammo Elias»: Ein Friseur bewegt den Libanon - RADIO RST Beirut (dpa) - Lederstühle aus den 70ern, Plakate original aus den 80ern und 90ern, ein Salon so alt und authentisch, dass er so manchen Berliner Vintage-Laden vor Neid erblassen ließe. Ein Ventilator bewegt die stickige Beiruter Juli-Hitze durch den Laden. Mittendrin steht ein 80-jähriger Friseur: Mehr brauchte es nicht für einen viralen Social-Media-Hit im Libanon. ...

July 31, 2026

Iran GPS-Jamming und Spoofing in der Straße von Hormus; Golfregion 98% der Fälle weltweit sichtbar, Trend fortschreitend

Iran GPS-Jamming und Spoofing in der Straße von Hormus; Golfregion 98% der Fälle weltweit sichtbar, Trend fortschreitend GPS-Störungen: Die unsichtbare Front im Iran-Krieg - RADIO RST Teheran (dpa) - Die digitale Karte zeigt Hunderte kleine Symbole rund um die Straße von Hormus - jedes davon steht für ein Schiff. Aber die Öltanker und Frachter tauchen laut der Karte immer wieder an Orten auf, wo sie unmöglich sein können: an Land, etwa an Flughäfen oder an einem Atomkraftwerk. Die falsche Anzeige ist Teil einer unsichtbaren Front im Iran-Krieg, weil GPS-Navigationsdaten laufend gestört und verfälscht werden. ...

July 31, 2026

Qabadayat Between the State and the Street Seminarraum (EG) (Campus); Lebanon mobilization focus, historical context

Qabadayat Between the State and the Street Seminarraum (EG) (Campus); Lebanon mobilization focus, historical context Frühere Veranstaltungen (Archiv) 29 Juli 2026 Vertrauen in die Wissenschaft in Zeiten der Polykrise Vortrag online Deutsch 16 Juli 2026 18 Juli 2026 The place of the social sciences in critical theory Tagung Kongress C19 – Forschungsbau “Weltbeziehungen” (Campus) Englisch 07 Juli 2026 The existential grounding of friction and the promise of frictionlessness. Vortrag C19 – Forschungsbau “Weltbeziehungen” (Campus) Englisch ...

July 31, 2026

Migranten aus Afghanistan, Syrien und der Türkei verübten Gewalttaten in Deutschland; Sicherheitsdebatte verschärft

Migranten aus Afghanistan, Syrien und der Türkei verübten Gewalttaten in Deutschland; Sicherheitsdebatte verschärft Messer, Prügel, Hass: Eine Serie schwerer Migrantengewalt - Stiftung Zukunft CH Messer, Prügel, Hass: Eine Serie schwerer Migrantengewalt Der NZZ-Artikel „Von der Prügelattacke bis zum Messerangriff auf offener Strasse: Deutschland erschüttern mehrere Fälle schwerer Migrantengewalt“ vom 22. Juli 2026 schildert eine Serie von Gewalttaten, die Deutschland innerhalb weniger Tage schockiert haben. Was auf den ersten Blick wie eine Aneinanderreihung zufälliger Einzelfälle wirkt, verdichtet sich bei genauerem Hinsehen zu einem beunruhigenden Gesamtbild – und zu einem statistisch belegbaren Muster, das Politik, Sicherheitsbehörden und Öffentlichkeit zunehmend unter Druck setzt. ...

July 30, 2026

Mara Albrecht, Universität Erfurt, forscht zu urbaner Gewalt in Belfast und Jerusalem; Gewalt als Spiegel kolonialer Raumpolitik

Mara Albrecht, Universität Erfurt, forscht zu urbaner Gewalt in Belfast und Jerusalem; Gewalt als Spiegel kolonialer Raumpolitik Mara Albrecht, Universität Erfurt, Forschungskolleg Transkulturelle Studien Inhaltlich verantwortlich: Iris Schröder , Seiten-ID: 18092 Barrierefreiheitserklärung Datenschutzerklärung Impressum Abmelden Letzte Aktualisierung: 29.07.2026 © 2026 Universität Erfurt Über uns Das Forschungskolleg Profil Sammlung Perthes Kollegium & Organisation Kontakt Aktuelles Newsmeldungen Neuerscheinungen Personen Direktion Koordination Postdocs und Habilitierte Promovierende Fellows Das Forschungskolleg Profil Sammlung Perthes Kollegium & Organisation Kontakt ...

July 30, 2026

Oman, Qatar win WAVA Men’s Volleyball Championship in Muscat; MVP: Fallah Al Jaradi

Oman, Qatar win WAVA Men’s Volleyball Championship in Muscat; MVP: Fallah Al Jaradi Oman, Qatar, Thailand, Indonesia, Montenegro, Greece, Bulgaria win zonal volleyball medals with Empowerment – FIVB The men’s teams of Oman, Qatar, Thailand and Indonesia and the youth women’s teams of Montenegro, Greece and Bulgaria, all supported by FIVB Volleyball Empowerment, earned medals at zonal volleyball competitions last week. WAVA Men’s Volleyball Championship in Muscat, Oman Hosts Oman, benefiting from FIVB Volleyball Empowerment funding, and Qatar, also supported by the program, claimed gold and silver, respectively, at the WAVA Men’s Volleyball Championship in Muscat that came to a conclusion last week. Iraq completed the podium with bronze. ...

July 30, 2026

AfD-Fraktion stellt Kleine Anfrage zu Schäden an Kirchen und Schutzmaßnahmen für Christen im Libanon

AfD-Fraktion stellt Kleine Anfrage zu Schäden an Kirchen und Schutzmaßnahmen für Christen im Libanon Deutscher Bundestag - Lage der Christen im Libanon Lage der Christen im Libanon SCR) Die AfD-Fraktion erkundigt sich in einer Kleinen Anfrage ( 21 7318 (Dokument, öffnet ein neues Fenster) ) nach der Lage der christlichen Gemeinde im Libanon. Von der Bundesregierung will sie unter anderem Auskunft über ihre Kenntnisse zu Schäden an Kirchen, Klöstern und anderen religiösen Einrichtungen im Zuge von bewaffneten Konflikten in dem Land. Zudem will sie erfahren, welche Maßnahmen die Bundesregierung ergreift, um den Schutz religiöser Gemeinschaften in dem Land zu unterstützen. ...

July 28, 2026

Ägyptische Sicherheitsbehörden verhaften mindestens 50 Mitglieder der Online-Gruppe Gen Z002 auf Discord; Rechtsbeistand verweigert; Fälle von Verschwindenlassen berichtet AI

Ägyptische Sicherheitsbehörden verhaften mindestens 50 Mitglieder der Online-Gruppe Gen Z002 auf Discord; Rechtsbeistand verweigert; Fälle von Verschwindenlassen berichtet AI Briefing Notes - KW 31/2026 1 Briefing Notes Gruppe 62 – Informationszentrum Asyl und Migration Disclaimer Die Veröffentlichung der Briefing Notes erfolgt jeweils montags und umfasst die Berichterstattung bis einschließlich Freitag der Vorwoche. Juli 2026 Ägypten Mindestens 50 Personen einer Online-Gruppe zwischen Mai und Juli 2026 verhaftet In einer am 21.07.26 veröffentlichten Erklärung berichtete die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) über die Verhaftung von mindestens 50 jungen Menschen zwischen Mai und Juli 2026 durch die ägyptischen Sicherheitsbehörden. Die Staatsanwaltschaft der Staatssicherheit (Supreme State Security Prosecution) ermittele gegen die Betroffenen wegen Terrorismusvorwürfen und der Verbreitung von Falschnachrichten. Die Inhaftierten seien Mitglied der sogenannten Online-Gruppe „Gen Z002“ auf der Kommunikationsplattform Discord gewesen. Die Gruppe sei im Oktober 2025 von dem im Exil lebenden Aktivisten Anas Habib gegründet worden; in Online-Diskussionen hätten sich die Mitglieder zu alltäglichen Themen wie Sport oder Literatur, aber auch über Politik und die wirtschaftliche Lage im Land ausgetauscht. Eine im Januar 2026 organisierte Umfrage innerhalb der Gruppe zur Absetzung von Präsident Abdel Fattah al-Sisi habe mehr als 330.000 Antworten erhalten; kurz danach sei die Plattform von den Behörden im Land vorübergehend gesperrt worden. Den Angaben von AI zufolge sei einigen Festgenommenen das Recht auf Rechtsbeistand verwehrt worden, zudem gäbe es Fälle von erzwungenem Verschwindenlassen wie auch Folter.1 Afghanistan Sicherheitslage in der Provinz Badachschan Laut eigenen Aussagen hat die Afghanistan Freedom Front (AFF) bei einem Angriff am 23.07.26 auf Stellungen der Taliban im Bezirk Zebak (Gebiet Topkhana) in Badachschan mindestens 21 Taliban-Kämpfer, darunter mehrere Kommandeure, getötet und 37 weitere verletzt. Die Taliban hatten die Kämpfe bestätigt und ihrerseits erklärt, dass fünf Angreifer dabei getötet worden seien. Die Kämpfer der AFF seien von Chitral (Pakistan) aus in den Bezirk vorgedrungen. Die Zusammenstöße in Zebak ereigneten sich wenige Tage, nachdem die neu gegründete „Sepahiyan-e Mihan“ (Front der patriotischen Soldaten) kurzzeitig den Bezirk Yaftali Sufla in Badachschan eingenommen hatte (vgl. BN v. 20.07.26). Laut Berichten haben die Taliban dem abtrünnigen lokalen Kommandeur Juma Khan Fateh loyale bewaffnete Kämpfer in den Bezirken Shekay und Nusay (Badachschan) angewiesen, ihre Waffen abzugeben.2 2 Verfolgungslage und Regierungsführung Laut Medienberichten vom 21.07.26 haben Vertreter des Geheimdienstes der Taliban, der Polizeiführung, der Gouverneursbüros, der Statistikbehörde und des sog. Tugendministeriums damit begonnen, ehemalige Sicherheitskräfte der Regierung anhand von erstellten Listen in den Provinzen Kandahar, Helmand und Uruzgan aufzuspüren. Demnach sollen die Betroffenen telefonisch kontaktiert werden, um deren aktuellen Wohnort und ihre Aktivitäten zu überprüfen. Die Listen enthielten ihre Namen, die Namen ihrer Väter, ihre früheren und aktuellen Adressen, Telefonnummern sowie Angaben zu ihrer beruflichen Laufbahn. Unbekannte Bewaffnete haben laut Medienberichten ein ehemaliges Mitglied einer Miliz in der Provinz Khost getötet, welches erst kurz zuvor aus den USA nach Afghanistan zurückgekehrt war. Ein ehemaliger Geheimdienstoffizier und ein Stammesältester sollen bei zwei getrennten Anschlägen in den Provinzen Daikundi und Ghazni durch Unbekannte getötet worden sein. Niemand habe sich zu den Morden bekannt. In der Provinz Herat (Bezirk Oba, Dorf Mollah Mir Hassan) sei ein ehemaliger dschihadistischer Kommandant durch Unbekannte getötet worden. Kurz zuvor wurde laut lokalen Berichten der einflussreiche Anwalt Vakil Ahmad Faizi und enger Vertrauter von Ismail Khan (ehemaliger Warlord und Gouverneur von Herat) bei einem Angriff von Bewaffneten im Stadtteil Baba Haji von Herat getötet. In den letzten drei Monaten wurden laut Meldung vom 21.07.26 die Morde an 184 ehemaligen Sicherheitskräften dokumentiert. Gefährdet sind demnach insbesondere zurückgekehrte Personen aus Iran oder der Türkei.3 Humanitäre und wirtschaftliche Lage Bei schweren Überschwemmungen in der Provinz Nuristan (Provinzhauptstadt Parun und den umliegenden Gebieten) sind laut UN-Angaben mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 100 Personen werden laut der nationalen Katastrophenschutzbehörde der Taliban (ANDMA) noch vermisst. Auch in den Provinzen Baghlan, Laghman und Nangarhar habe es Tote und Verletzte aufgrund von Überschwemmungen gegeben. In allen Gebieten seien auch Gebäude, Straßen, Brücken und Agrarland zerstört worden.4 DR Kongo Sicherheitslage in Ostkongo: Weitere Angriffe der ADF Bei erneuten Angriffen der islamistischen Allied Democratic Forces (ADF) in der Provinz Ituri wurden mindestens 18 Zivilpersonen getötet. Wie verschiedenen Medienberichten zu entnehmen ist, ereignete sich der Angriff am 22.07.26 und richtete sich gegen mehrere Dörfer der Mambembe-Bella-Gruppe im Gebiet Mambasa. Die meisten Opfer seien mit Macheten enthauptet worden. Bei den getöteten Personen handle es sich überwiegend um Goldgräber aus dem dortigen Bergbaugebiet. Weitere Personen seien als Geiseln genommen worden. Große Teile der Dorfbewohner seien in benachbarte Dörfer sowie in die Stadt Beni, Nordkivu, geflohen. Die Angriffe der ADF im Gebiet Mambasa sollen sich zuletzt zunehmend auf Bergbaugebiete konzentriert haben. Bereits am 20.07.26 habe die ADF im Minengebiet Mambau mehrere Personen entführt, Handelswaren geplündert und Häuser niedergebrannt. Ein ähnlicher Angriff habe sich Tage zuvor in der Nachbarstadt Tepe ereignet. Bereits am 24.05.26 berichtet ein Medienartikel vom Fund von mindestens 30 getöteten Personen binnen zwei Tagen in den Dörfern Alima und Kidini. Es werde angenommen, dass ein Teil der Opfer zuvor bei Angriffen der ADF auf die Ortschaften Darsalam, Muchanga und Mutufei als Geiseln genommen und anschließend hingerichtet worden sei. Zivilgesellschaftliche Akteure führen die zuletzt wieder vermehrt auftretenden Angriffe der ADF auf die geringe Präsenz kongolesischer Truppen im Mambasa-Gebiet zurück. In der Provinz Nordkivu veröffentlichte die Koordinierungsstelle der Zivilgesellschaft am 21.07.26 eine Meldung, welche die ADF für Angriffe auf die Orte Mangina, Mbau, Oïcha und die Stadt Beni zwischen dem 12.07. und 15.07.26 verantwortlich macht. Im Zuge der Angriffe seien mehr als 20 Zivilpersonen getötet und teilweise standrechtlich hingerichtet worden. Zahlreiche weitere Personen seien entführt sowie Häuser und Fahrzeuge zerstört worden. Insgesamt wird die ADF zwischen Januar und Mai 2026 für die Tötung von mehr als 300 Zivilpersonen in den Provinzen Ituri und Nordkivu verantwortlich gemacht.5 ...

July 28, 2026