Netzwerk Migration Neubrandenburg fördert Integration in Neubrandenburg; Moderation durch Peter Modemann
Integrationsbeauftragte/r / Stadt Neubrandenburg
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Migration und Integration haben in unserer Stadt in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Als Oberzentrum und zentraler Anlaufpunkt für neu zugewanderte Menschen übernimmt Neubrandenburg eine besondere Verantwortung. Hier entscheidet sich maßgeblich, wie Integration gelingt, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt gestärkt wird und wie Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nach Neubrandenburg ziehen, eine neue Perspektive erhalten. Dazu gehört auch die humanitäre Verantwortung, Menschen in schwierigen Lebenslagen Orientierung und faire Chancen auf Teilhabe zu bieten.Zuwanderung leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Angesichts des demografischen Wandels unterstützt sie die Sicherung von Fachkräften, wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und kommunaler Entwicklung. Gleichzeitig bringt Migration vielfältige soziale, kulturelle und wirtschaftliche Potenziale mit sich. Unterschiedliche Erfahrungen, Perspektiven und Kompetenzen bereichern das gesellschaftliche Leben, fördern Innovationen und stärken eine offene, vielfältige Stadtgesellschaft.Gelingende Integration ist dabei keine einseitige Aufgabe. Sie braucht sowohl eine aufnahmebereite, offene Gesellschaft als auch die aktive Mitwirkung der zugewanderten Menschen. Integration gelingt dort, wo Menschen bereit sind, aufeinander zuzugehen, Verantwortung zu übernehmen, Sprache zu erlernen, Regeln des Zusammenlebens zu achten und sich aktiv in das gesellschaftliche Leben einzubringen. Ebenso braucht es eine Stadtgesellschaft, die Teilhabe ermöglicht, Vielfalt anerkennt und gleiche Chancen eröffnet.Auch die Zielstellungen desIntegrations- und Teilhabegesetzes Mecklenburg-Vorpommernspiegeln diesen Anspruch wider. Im Mittelpunkt stehen die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen, der Abbau von Benachteiligungen, die Förderung von Chancengleichheit sowie die Stärkung eines respektvollen und diskriminierungsfreien Zusammenlebens. Vielfalt wird dabei ausdrücklich als Bereicherung verstanden. Ziel ist es, allen Menschen unabhängig von Herkunft oder Geschichte die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten einzubringen und am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben mitzuwirken.Damit wird deutlich: Integration betrifft nahezu alle Lebensbereiche und Institutionen. Verwaltung, Kindertagesstätten, Schulen, Bildungsträger, Unternehmen, Arbeitsverwaltung, Gesundheitswesen, Wohnungswirtschaft, Vereine, Kultur, Sport, Ehrenamt und Zivilgesellschaft tragen gemeinsam Verantwortung. Sie alle leisten einen wichtigen Beitrag dazu, Zugänge zu schaffen, Barrieren abzubauen und Begegnung zu ermöglichen. Integration ist deshalb eine gesamtgesellschaftliche Querschnittsaufgabe.
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