Landkreis Mittelsachsen und mitteldeutsche IT GmbH schalten ersten Glasfaseranschluss in Augustusburg frei; 10 313 Gebäude bis 2028
Landkreis Mittelsachsen und mitteldeutsche IT GmbH schalten ersten Glasfaseranschluss in Augustusburg frei; 10 313 Gebäude bis 2028 Erster Glasfaseranschluss in Augustusburg freigeschaltet - Landkreis Mittelsachsen Externer Inhalt von ##teaserTitle## ##teaserText## 19.08.2026 Vertreter des Landkreises Mittelsachsen und der mitteldeutsche IT GmbH nahmen den ersten Kundenanschluss gemeinsam in Betrieb. „Heute geht es nicht nur um Trassenkilometer und Förderbescheide, sondern um das, was am Ende zählt: Das schnelle Internet kommt beim ersten Kunden an. Viele weitere werden in den kommenden Monaten folgen. Genau dafür investieren wir gemeinsam so viel Kraft und Geld in den Breitbandausbau“, sagt Landrat Sven Krüger. Und Wirtschaftsminister Dirk Panter erklärt: „Wir kommen beim Breitbandausbau in Sachsen gut voran. Zufrieden können wir aber noch nicht sein. Es ist noch ein langer Weg zu gehen - doch er lohnt sich. Denn ein gutes Glasfasernetz ist das Fundament, auf dem wir unsere digitale Zukunft bauen. Gemeinsam mit dem Bund schließen wir daher Versorgungslücken, damit alle Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Schulen, Krankenhäuser und Vereine vom digitalen Fortschritt profitieren können.“ Für das Gigabit-Cluster M hat die mitteldeutsche IT GmbH im Mai 2025 nach einem europaweiten Auswahlverfahren den Zuschlag erhalten. Zum Cluster gehören neben Augustusburg die Kommunen Brand-Erbisdorf, Frankenberg, Leubsdorf, Niederwiesa und Mittweida sowie der zugeordnete eigenwirtschaftliche Ausbau in Flöha und weitere nicht über Förderung erschließbare Adressen im gesamten Ausbaugebiet. Auf vergleichbarem Niveau wie in Augustusburg ist auch der Baufortschritt in den Ortsteilen von Brand-Erbisdorf. Dort erfolgen in Kürze die nächsten Teilinbetriebnahmen innerhalb des Clusters M. „Wir setzen uns dafür ein, den Breitbandausbau im ländlichen Raum Sachsens voranzubringen. Dabei erschließen wir neben den geförderten Anschlüssen auch weitere Adressen eigenwirtschaftlich. So soll die neue Infrastruktur möglichst vielen Menschen und Unternehmen im Ausbaugebiet zugutekommen“, so Martin Flechsig, Geschäftsführer der mitteldeutsche IT GmbH. In Augustusburg starteten die Arbeiten bereits Ende 2025 im Rahmen eines vorzeitigen Maßnahmenbeginns. Am 24. März 2026 folgte mit dem symbolischen ersten Spatenstich der offizielle Auftakt. Nur knapp fünf Monate später ist nun der erste Kundenanschluss aktiv. „Mit dem ersten freigeschalteten Anschluss wird aus vielen Kilometern Planung, Tiefbau und Glasfaser nun etwas ganz Konkretes: schnelles Internet bei den Menschen zu Hause“, erklärt Breitbandkoordinator Mattias Borm. „Das ist natürlich erst der Anfang. Die neueren Gigabit 2.0 - Projekte setzten verstärkt auf ein moderneres Organisationsmodell der Baumaßnahmen. Einzelne Gewerke und Maßnahmen werden so aufeinander abgestimmt, dass Teilinbetriebnahmen in fertiggestellten Ortsteil möglich sind, sofern die Hauptversorgungsleitung für das Internet bereits verfügbar ist. Dazu können auch die bereits geschaffenen Versorgungstrassen der älteren Weiße-Flecken-Projekte mitgenutzt werden.“ Auch Vertreter der Stadt Augustusburg, des Projektträgers des Bundes aconium und der Digitalagentur Sachsen sowie des BREKO Bundesverbandes Breitbandkommunikation begleiteten den Termin. „Die heutige Teilinbetriebnahme zeigt, wie der geförderte Gigabitausbau Schritt für Schritt vor Ort Wirkung entfaltet. Mit den neuen Anschlüssen wird leistungsfähige digitale Infrastruktur für die Menschen und Unternehmen in Mittelsachsen konkret nutzbar. Sie schafft wichtige Voraussetzungen für wirtschaftliche Entwicklung, gesellschaftliche Teilhabe und gleichwertige Lebensverhältnisse – gerade auch im ländlichen Raum. Wir freuen uns, diesen Ausbau begleiten zu dürfen und gemeinsam mit allen Beteiligten einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Gigabitversorgung in der Region erreicht zu haben“, sagt Niklas Günther vom Projektträger aconium. Oliver Ulke (stellvertretender Leiter Landespolitik BREKO e.V.): „Der Landkreis Mittelsachsen und die mitteldeutsche IT in Augustusburg beweisen, wie schnell Fördergebiete ans Netz gehen können, wenn die zentrale Steuerung auf Landkreisebene und ein regionales Telekommunikationsunternehmen Hand in Hand arbeiten. Die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten waren hier der Schlüssel für diese zügige Teilinbetriebnahme. Genau so gelingt zukunftssichere Infrastruktur im ländlichen Raum.“ In den Gigabit-Clustern G und M sollen bis voraussichtlich Ende 2028 insgesamt 10 313 Gebäude im Rahmen des geförderten Breitbandausbaus mit Glasfaseranschlüssen versorgt werden. Hinzu kommen etwa 1.100 Gebäude in Flöha, die eigenwirtschaftlich erschlossen werden. Dafür wird die mitteldeutsche IT GmbH im geförderten Netz rund 3 252 Kilometer Glasfaserkabel verlegen. Tiefbauarbeiten sind auf einer Länge von insgesamt rund 636 Kilometern erforderlich. Insgesamt werden rund 84,5 Millionen Euro in den weiteren Breitbandausbau der Cluster G und M investiert. Davon stammen rund 50,5 Millionen Euro aus Fördermitteln des Bundes und etwa 34 Millionen Euro vom Freistaat Sachsen. Das neue Glasfasernetz ermöglicht stabile und zuverlässige Datenübertragungen in Gigabitgeschwindigkeit. Die mitteldeutsche IT GmbH stellt ihr Netz allen Telekommunikationsanbietern zur Verfügung. Bürgerinnen und Bürger können damit frei entscheiden, bei welchem Anbieter sie Internet-, Telefon- oder Fernsehdienste buchen möchten. www.landkreis-mittelsachsen.de ...