Saba Purtseladze reaches ATP Challenger 75 quarterfinals at Rothenbaum, Hamburg; Lucky loser beats Rehberg, advances to QF

Saba Purtseladze reaches ATP Challenger 75 quarterfinals at Rothenbaum, Hamburg; Lucky loser beats Rehberg, advances to QF Purtseladze setzt georgische Erfolgsgeschichte am Rothenbaum fort - Hamburger Tennis-Verband e.V. Purtseladze setzt georgische Erfolgsgeschichte am Rothenbaum fort Der Rothenbaum bleibt ein gutes Pflaster für georgische Tennisspieler. Während Nikoloz Basilashvili beim großen ATP-Turnier in Hamburg 2018 und 2019 gleich zweimal triumphierte, sorgt nun sein Landsmann Saba Purtseladze (ATP-Nr. 659) beim diesjährigen Hamburg Ladies & Gents Cup für Aufsehen. Der 24-jährige Lucky Loser aus Tiflis erreichte an einem sonnigen Donnerstag mit einem hart erkämpften 6:1, 5:7, 7:5-Sieg gegen den Deutschen Max Rehberg (ATP-Nr. 332) das Viertelfinale des ATP Challenger 75 und setzt damit die georgische Erfolgsgeschichte in der Hansestadt fort. Purtseladze gewann 72 Prozent der Punkte mit dem ersten Aufschlag und nahm seinem Gegner sechsmal das Service ab, um nach fast drei Stunden Spielzeit als Sieger den Center Court zu verlassen. „Ich konnte im dritten Satz wieder die Geschwindigkeit in meine Schläge bringen. Das war heute entscheidend“, gab Purtseladze im Anschluss zu Protokoll. „Ich liebe es eigentlich, auf schnellen Belägen zu spielen. Ich hatte Anfang des Jahres mit einigen Verletzungen zu kämpfen. Ich musste meine Aufschlagbewegung verändern und begann, häufiger auf Sandplätzen zu spielen. Inzwischen habe ich gelernt, wie man sich auf diesem Belag zu bewegen hat, und es läuft ganz gut.“ Im vergangenen Jahr konnte Purtseladze, der keinen festen Trainingsstützpunkt hat, seinen ersten Titel auf der Challenger Tour im heimischen Tiflis gewinnen. Jetzt möchte er Basilashvili, der als erfolgreichster Tennisspieler Georgiens gilt und es bis auf Platz 16 der Weltrangliste schaffte, nacheifern. „Als Teenager habe ich bereits die Karriere von Nikoloz verfolgt“, erzählt Purtseladze. „Wir hatten dann auch früh die Gelegenheit, ab und an zusammen zu trainieren. 2022 durften wir dann gemeinsam Georgien beim ATP-Cup vertreten, was eine großartige Erfahrung war.“ Über Basilashvilis Erfahrungen am Rothenbaum haben sich die beiden im Vorfeld des Turniers in Hamburg allerdings nicht ausgetauscht. „Wir haben nicht miteinander gesprochen. Ich war aber bereits in der Stadt und konnte einige Dinge anschauen. Für mich ist es eine der schönsten Städte in Deutschland“, zeigte sich der Georgier begeistert. Dodig besiegt Molleker Sein Aufenthalt in Hamburg ist damit noch nicht beendet. Im Viertelfinale trifft Purtseladze auf den Kroaten Matej Dodig (ATP-Nr. 257), der sich mit 6:4, 6:3 gegen den Oranienburger Rudolf Molleker (ATP-Nr. 488) durchsetzte. „Der erste Satz war heute wichtig. Dort konnte ich meine Chancen nutzen“, erklärte Dodig den Schlüssel zum Erfolg. Der 21-Jährige aus Osijek stand bereits im vergangenen Jahr im Viertelfinale des Hamburg Ladies & Gents Cup, als das Turnier noch in der Halle des Hamburger Tennis-Verbands ausgetragen wurde. In diesem Jahr gelang ihm der Einzug unter die letzten Acht am Rothenbaum. „Hamburg ist eine der schönsten Städte, in denen ich bisher war“, schwärmte Dodig. „Hier in diesem Stadion zu spielen, gibt dir das Gefühl, ein ganz großer Spieler zu sein. Es ist sehr schön, wieder zurück zu sein.“ Der tschechische Qualifikant Jan Kumstat (ATP-Nr. 336) sowie der Spanier Carlos Taberner (ATP-Nr. 409) komplettieren das Viertelfinale beim ATP Challenger 75. Am morgigen Freitag werden die Partien ab 10:30 Uhr fortgesetzt, unter anderem mit dem rein deutschen Duell zwischen dem Hamburger Marvin Möller (ATP-Nr. 319) und Niels McDonald (ATP-Nr. 526) aus Schwerin. Vogt letzte deutsche Hoffnung bei den Damen Bei den Damen hat mit Marie Vogt lediglich eine Deutsche den Sprung ins Viertelfinale des ITF World Tennis Tour W50-Turniers geschafft. Die 21-Jährige aus Plüderhausen besiegte die Türkin Berfu Cengiz mit 6:4, 2:6, 6:3 und trifft nun auf die usbekische Qualifikantin Laima Vladson. Lola Giza ist hingegen in der zweiten Runde ausgeschieden. Die 19-Jährige aus Dresden unterlag der US-Amerikanerin Rasheeda McAdoo in drei Sätzen mit 6:3, 1:6, 3:6. Der Eintritt beim Hamburg Ladies & Gents Cup ist die ganze Woche über frei. Hier geht es zur Turnier-Homepage! ...

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