Schweiz verschärft Visa-Bestimmungen für Somalia und Guinea; Rückübernahme-Kooperation gestärkt, Rückkehrsystem verbessert

Schweiz verschärft Visa-Bestimmungen für Somalia und Guinea; Rückübernahme-Kooperation gestärkt, Rückkehrsystem verbessert Schweiz verschärft Visa-Bestimmungen für Somalia und Guinea Medienmitteilung Veröffentlicht am 12. August 2026 Schweiz verschärft Visa-Bestimmungen für Somalia und Guinea Bern, 12.08.2026 — Der Bundesrat in seiner Sitzung vom 12. August 2026 beschlossen, die geltenden Visa-Bestimmungen für Somalia und Guinea zu verschärfen. Es handelt sich um Massnahmen im Rahmen des Schengen-Assoziierungsabkommens. Diese folgen auf Beschlüsse der Europäischen Union, wonach gewisse Bestimmungen des Visakodexes gegenüber Somalia und Guinea vorübergehend ausgesetzt werden. ...

August 12, 2026

Schweiz verschärft Visa-Bestimmungen in Bern für Somalia und Guinea; Rückübernahmekooperation gestärkt

Schweiz verschärft Visa-Bestimmungen in Bern für Somalia und Guinea; Rückübernahmekooperation gestärkt Schweiz verschärft Visa-Bestimmungen für Somalia und Guinea Medienmitteilung Veröffentlicht am 12. August 2026 Schweiz verschärft Visa-Bestimmungen für Somalia und Guinea Bern, 12.08.2026 — Der Bundesrat in seiner Sitzung vom 12. August 2026 beschlossen, die geltenden Visa-Bestimmungen für Somalia und Guinea zu verschärfen. Es handelt sich um Massnahmen im Rahmen des Schengen-Assoziierungsabkommens. Diese folgen auf Beschlüsse der Europäischen Union, wonach gewisse Bestimmungen des Visakodexes gegenüber Somalia und Guinea vorübergehend ausgesetzt werden. ...

August 12, 2026

Ärzte ohne Grenzen berichten aus Baidoa, Somalia; 50% der Kinder unter fünf Jahren akut mangelernährt

Ärzte ohne Grenzen berichten aus Baidoa, Somalia; 50% der Kinder unter fünf Jahren akut mangelernährt Somalia: Jedes zweite Kind mangelernährt | Ärzte ohne Grenzen (MSF) msf.navigation.breadcrumb_current_page: Somalia: Jedes zweite Kind man… Somalia: Jedes zweite Kind mangelernährt Hinter jeder Zahl steht ein Kind. Was wir hier sehen, geht weit über die Schwelle einer extremen Notsituation hinaus. Trotzdem reduzieren Geber ihre Unterstützung für Somalia. Von Januar bis Juli 2026 haben Teams von Ärzte ohne Grenzen 21.000 Kinder unter fünf Jahren in Ernährungszentren in Baidoa untersucht. Bei rund 50 Prozent der Kinder wurde akute Mangelernährung festgestellt. Das Ergebnis deckt sich mit einer Ernährungsstudie, die Ärzte ohne Grenzen im Juli 2026 unter 888 Haushalten in 14 Vertriebenencamps in Baidoa durchgeführt hat. Dabei zeigte sich zusätzlich, dass jedes vierte Kind sogar unter schwerer Mangelernährung leidet. Ein Drittel der Familien lebt außerdem von nur einer Mahlzeit am Tag. ...

August 11, 2026

Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt veröffentlicht Bericht zu berufsbildenden Schulen und Schulen im Gesundheitswesen 2025/26 in Sachsen-Anhalt; kostenfrei als PDF-Datei verfügbar

Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt veröffentlicht Bericht zu berufsbildenden Schulen und Schulen im Gesundheitswesen 2025/26 in Sachsen-Anhalt; kostenfrei als PDF-Datei verfügbar Bericht Berufsbildende Schulen und Schulen für Berufe im Gesundheitswesen Schuljahr 2025/26 Statistischer Bericht Berufliche Schulen, Berufsbildung Berufsbildende Schulen und Schulen im Gesundheitswesen 2025/26 2024/25 2026/27 Schuljahr 2025/26 Herausgabemonat August 2026 Inhaltliche Verantwortung: Dezernat Bildung, Soziales, Gesundheit Frau Leuchte Telefon: 0345 2318-205 Pressesprecherin/Dezernatsleiterin Öffentlichkeitsarbeit: Frau Richter-Grünewald Telefon: 0345 2318-702 Informations- und Auskunftsdienst: Frau Hannemann Telefon: 0345 2318-777 Frau Booch ...

August 6, 2026

AfD-Fraktion fragt nach Lage der Christen in Somalia; Schutzmaßnahmen für Christen in Somalia

AfD-Fraktion fragt nach Lage der Christen in Somalia; Schutzmaßnahmen für Christen in Somalia Deutscher Bundestag - AfD fragt nach Lage von Christen in Somalia AfD fragt nach Lage von Christen in Somalia SCR) Die Lage der christlichen Minderheit in Somalia und mögliche Maßnahmen zu ihrem Schutz stehen im Mittelpunkt einer Kleinen Anfrage der AfD-Fraktion ( 21 7456 (Dokument, öffnet ein neues Fenster) ). Die Abgeordneten wollen von der Bundesregierung unter anderem erfahren, welche Erkenntnisse ihr über Gewalt, Vertreibung, Entführungen und Tötungen von Christen sowie über Einschränkungen der Religionsfreiheit vorliegen. Dabei fragen sie insbesondere nach der Situation in von der militant-islamistischen Gruppe al-Shabaab kontrollierten Gebieten sowie in Somaliland und Puntland. ...

August 4, 2026

Bundesagentur für Arbeit berichtet Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Handwerk in Deutschland; Durchschnittliche Vakanzzeit 242 Tage

Bundesagentur für Arbeit berichtet Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Handwerk in Deutschland; Durchschnittliche Vakanzzeit 242 Tage Arbeitsmarkt kompakt: Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Handwerk Berichte: Arbeitsmarkt kompakt | August 2026 Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Handwerk Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Handwerk 2 Impressum Produktlinie/Reihe: Berichte: Arbeitsmarkt kompakt Titel: Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Handwerk Veröffentlichung: August 2026 Herausgeberin: Bundesagentur für Arbeit Statistik/Arbeitsmarktberichterstattung Autoren: Dr. Ehsan Vallizadeh Claudia Suttner Nicole Fleischer Rückfragen an: Arbeitsmarktberichterstattung Regensburger Straße 104 90478 Nürnberg E-Mail: arbeitsmarktberichterstattung@arbeitsagentur.de Telefon: 0911 179-1080 Fax: 0911 179-1383 Internet: http://statistik.arbeitsagentur.de/ Zitierhinweis: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Berichte: Arbeitsmarkt kompakt – Arbeitsmarkt kompakt – Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Handwerk, Nürnberg, August 2026 Nutzungsbedingungen: © Statistik der Bundesagentur für Arbeit Die Produkte unterliegen dem Urheberrecht (siehe Impressum). Daten und Tabellen dürfen uneingeschränkt verwendet werden. Informationen dürfen (auch auszugsweise) gespeichert und mit Quellenangabe weitergegeben, vervielfältigt und verbreitet werden. Die Inhalte dürfen nicht verändert oder verfälscht werden. Eigene Berechnungen sind erlaubt, jedoch als solche kenntlich zu machen. Im Fall einer Veröffentlichung im Internet soll dies mit einer Verlinkung auf die Homepage der Statistik der Bundesagentur für Arbeit erfolgen. ...

August 4, 2026

Personnes parties avec l'aide au retour premier semestre 2026 Suisse; baisse de 17% par rapport à 2025

Personnes parties avec l’aide au retour premier semestre 2026 Suisse; baisse de 17% par rapport à 2025 Statistiques Aide au retour premier semestre 2026 Département fédéral de justice et police DFJP Secrétariat d’Etat aux migrations SEM Domaine de direction Affaires internationales Division retour Statistiques Aide au retour premier semestre 2026 2026 2025 évolution en % Personnes parties avec l’aide au retour (total) 1674 2014 -17 Aide au retour à partir des centres fédéraux d’asile (ARC) 331 486 -32 Aide regulière ARC 213 367 -42 Top 10 (sans pays exemptés de l’obligation de visa) Algérie 77 Turquie 41 Irak 20 Russie 7 Tunisie 7 Guinée 4 Gambie 3 Azerbaïdjan 3 Somalie 3 Syrie 3 Programme LEI 0 2 -100 Consultation / organisation du dèpart (sans / avec aide financière) 118 117 1 Aide au retour individuelle (IHI) à partir des cantons 1343 1528 -12 Total IHI (EURP inclus) 365 380 -4 Top 10 (sans pays exemptés de l’obligation de visa) Turquie (EURP inclus) 206 Syrie (EURP inclus) 63 Irak 13 Azerbaïdjan 12 Sri Lanka 11 RD Congo 6 Russie 6 Armenie 5 Algérie 3 Éthiopie 3 Programme LEI 13 8 63 587 695 -16 378 445 Personnes parties avec l’aide au retour par mois 279 336 Soutien au retour Ukraine Consultation / organisation du départ sans aide financière Q: RAZ et eRetour (2025 DBIndirück) 31.07.2026/Lry

August 3, 2026

Migranten aus Afghanistan, Syrien und der Türkei verübten Gewalttaten in Deutschland; Sicherheitsdebatte verschärft

Migranten aus Afghanistan, Syrien und der Türkei verübten Gewalttaten in Deutschland; Sicherheitsdebatte verschärft Messer, Prügel, Hass: Eine Serie schwerer Migrantengewalt - Stiftung Zukunft CH Messer, Prügel, Hass: Eine Serie schwerer Migrantengewalt Der NZZ-Artikel „Von der Prügelattacke bis zum Messerangriff auf offener Strasse: Deutschland erschüttern mehrere Fälle schwerer Migrantengewalt“ vom 22. Juli 2026 schildert eine Serie von Gewalttaten, die Deutschland innerhalb weniger Tage schockiert haben. Was auf den ersten Blick wie eine Aneinanderreihung zufälliger Einzelfälle wirkt, verdichtet sich bei genauerem Hinsehen zu einem beunruhigenden Gesamtbild – und zu einem statistisch belegbaren Muster, das Politik, Sicherheitsbehörden und Öffentlichkeit zunehmend unter Druck setzt. ...

July 30, 2026

AMECEA-Bischöfe erarbeiten Jugendkonzept in Nairobi; Vierjahres-Priorität für Jugendpastoral

AMECEA-Bischöfe erarbeiten Jugendkonzept in Nairobi; Vierjahres-Priorität für Jugendpastoral Die Jugend steht im Fokus der ostafrikanischen Bischöfe Die Jugend steht im Fokus der ostafrikanischen Bischöfe Regensburg, 29. Juli 2026 Die Vollversammlung der Bischöfe der Region hat sich die Situation der Jugend genau angesehen und ein Konzept für die Jugendseelsorge erarbeitet. Dazu wollen die Bischöfe die Stimme der Jugend hören. Künftig steht die ganze Lebenswelt der jungen Menschen im Fokus der Kirche. Die 21. Vollversammlung der Association of Member Episcopal Conferences in Eastern Africa (AMECEA) hat vom 18. bis 26. Juli 2026 in Nairobi stattgefunden. Gastgeber war die kenianische Bischofskonferenz. Im Rahmen dieser Vollversammlung erklärten die Bischöfe die Sorge um junge Menschen zu einem gemeinsamen pastoralen Schwerpunkt in den kommenden vier Jahren in Ostafrika. Im englischen Original liest sich das so: „AMECEA’s Synodal Journey with Young People: Building Bridges of Communion, Hope, Justice, and Good Governance“. Es lässt sich so umschreiben: AMECEAs synodale Reise mit den jungen Menschen. Es gilt, Brücken der Gemeinschaft, der Hoffnung, der Gerechtigkeit und der guten Regierungsführung zu bauen. So formulierten es die Bischöfe in ihrem Leitwort. ...

July 30, 2026

Ägyptische Sicherheitsbehörden verhaften mindestens 50 Mitglieder der Online-Gruppe Gen Z002 auf Discord; Rechtsbeistand verweigert; Fälle von Verschwindenlassen berichtet AI

Ägyptische Sicherheitsbehörden verhaften mindestens 50 Mitglieder der Online-Gruppe Gen Z002 auf Discord; Rechtsbeistand verweigert; Fälle von Verschwindenlassen berichtet AI Briefing Notes - KW 31/2026 1 Briefing Notes Gruppe 62 – Informationszentrum Asyl und Migration Disclaimer Die Veröffentlichung der Briefing Notes erfolgt jeweils montags und umfasst die Berichterstattung bis einschließlich Freitag der Vorwoche. Juli 2026 Ägypten Mindestens 50 Personen einer Online-Gruppe zwischen Mai und Juli 2026 verhaftet In einer am 21.07.26 veröffentlichten Erklärung berichtete die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) über die Verhaftung von mindestens 50 jungen Menschen zwischen Mai und Juli 2026 durch die ägyptischen Sicherheitsbehörden. Die Staatsanwaltschaft der Staatssicherheit (Supreme State Security Prosecution) ermittele gegen die Betroffenen wegen Terrorismusvorwürfen und der Verbreitung von Falschnachrichten. Die Inhaftierten seien Mitglied der sogenannten Online-Gruppe „Gen Z002“ auf der Kommunikationsplattform Discord gewesen. Die Gruppe sei im Oktober 2025 von dem im Exil lebenden Aktivisten Anas Habib gegründet worden; in Online-Diskussionen hätten sich die Mitglieder zu alltäglichen Themen wie Sport oder Literatur, aber auch über Politik und die wirtschaftliche Lage im Land ausgetauscht. Eine im Januar 2026 organisierte Umfrage innerhalb der Gruppe zur Absetzung von Präsident Abdel Fattah al-Sisi habe mehr als 330.000 Antworten erhalten; kurz danach sei die Plattform von den Behörden im Land vorübergehend gesperrt worden. Den Angaben von AI zufolge sei einigen Festgenommenen das Recht auf Rechtsbeistand verwehrt worden, zudem gäbe es Fälle von erzwungenem Verschwindenlassen wie auch Folter.1 Afghanistan Sicherheitslage in der Provinz Badachschan Laut eigenen Aussagen hat die Afghanistan Freedom Front (AFF) bei einem Angriff am 23.07.26 auf Stellungen der Taliban im Bezirk Zebak (Gebiet Topkhana) in Badachschan mindestens 21 Taliban-Kämpfer, darunter mehrere Kommandeure, getötet und 37 weitere verletzt. Die Taliban hatten die Kämpfe bestätigt und ihrerseits erklärt, dass fünf Angreifer dabei getötet worden seien. Die Kämpfer der AFF seien von Chitral (Pakistan) aus in den Bezirk vorgedrungen. Die Zusammenstöße in Zebak ereigneten sich wenige Tage, nachdem die neu gegründete „Sepahiyan-e Mihan“ (Front der patriotischen Soldaten) kurzzeitig den Bezirk Yaftali Sufla in Badachschan eingenommen hatte (vgl. BN v. 20.07.26). Laut Berichten haben die Taliban dem abtrünnigen lokalen Kommandeur Juma Khan Fateh loyale bewaffnete Kämpfer in den Bezirken Shekay und Nusay (Badachschan) angewiesen, ihre Waffen abzugeben.2 2 Verfolgungslage und Regierungsführung Laut Medienberichten vom 21.07.26 haben Vertreter des Geheimdienstes der Taliban, der Polizeiführung, der Gouverneursbüros, der Statistikbehörde und des sog. Tugendministeriums damit begonnen, ehemalige Sicherheitskräfte der Regierung anhand von erstellten Listen in den Provinzen Kandahar, Helmand und Uruzgan aufzuspüren. Demnach sollen die Betroffenen telefonisch kontaktiert werden, um deren aktuellen Wohnort und ihre Aktivitäten zu überprüfen. Die Listen enthielten ihre Namen, die Namen ihrer Väter, ihre früheren und aktuellen Adressen, Telefonnummern sowie Angaben zu ihrer beruflichen Laufbahn. Unbekannte Bewaffnete haben laut Medienberichten ein ehemaliges Mitglied einer Miliz in der Provinz Khost getötet, welches erst kurz zuvor aus den USA nach Afghanistan zurückgekehrt war. Ein ehemaliger Geheimdienstoffizier und ein Stammesältester sollen bei zwei getrennten Anschlägen in den Provinzen Daikundi und Ghazni durch Unbekannte getötet worden sein. Niemand habe sich zu den Morden bekannt. In der Provinz Herat (Bezirk Oba, Dorf Mollah Mir Hassan) sei ein ehemaliger dschihadistischer Kommandant durch Unbekannte getötet worden. Kurz zuvor wurde laut lokalen Berichten der einflussreiche Anwalt Vakil Ahmad Faizi und enger Vertrauter von Ismail Khan (ehemaliger Warlord und Gouverneur von Herat) bei einem Angriff von Bewaffneten im Stadtteil Baba Haji von Herat getötet. In den letzten drei Monaten wurden laut Meldung vom 21.07.26 die Morde an 184 ehemaligen Sicherheitskräften dokumentiert. Gefährdet sind demnach insbesondere zurückgekehrte Personen aus Iran oder der Türkei.3 Humanitäre und wirtschaftliche Lage Bei schweren Überschwemmungen in der Provinz Nuristan (Provinzhauptstadt Parun und den umliegenden Gebieten) sind laut UN-Angaben mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 100 Personen werden laut der nationalen Katastrophenschutzbehörde der Taliban (ANDMA) noch vermisst. Auch in den Provinzen Baghlan, Laghman und Nangarhar habe es Tote und Verletzte aufgrund von Überschwemmungen gegeben. In allen Gebieten seien auch Gebäude, Straßen, Brücken und Agrarland zerstört worden.4 DR Kongo Sicherheitslage in Ostkongo: Weitere Angriffe der ADF Bei erneuten Angriffen der islamistischen Allied Democratic Forces (ADF) in der Provinz Ituri wurden mindestens 18 Zivilpersonen getötet. Wie verschiedenen Medienberichten zu entnehmen ist, ereignete sich der Angriff am 22.07.26 und richtete sich gegen mehrere Dörfer der Mambembe-Bella-Gruppe im Gebiet Mambasa. Die meisten Opfer seien mit Macheten enthauptet worden. Bei den getöteten Personen handle es sich überwiegend um Goldgräber aus dem dortigen Bergbaugebiet. Weitere Personen seien als Geiseln genommen worden. Große Teile der Dorfbewohner seien in benachbarte Dörfer sowie in die Stadt Beni, Nordkivu, geflohen. Die Angriffe der ADF im Gebiet Mambasa sollen sich zuletzt zunehmend auf Bergbaugebiete konzentriert haben. Bereits am 20.07.26 habe die ADF im Minengebiet Mambau mehrere Personen entführt, Handelswaren geplündert und Häuser niedergebrannt. Ein ähnlicher Angriff habe sich Tage zuvor in der Nachbarstadt Tepe ereignet. Bereits am 24.05.26 berichtet ein Medienartikel vom Fund von mindestens 30 getöteten Personen binnen zwei Tagen in den Dörfern Alima und Kidini. Es werde angenommen, dass ein Teil der Opfer zuvor bei Angriffen der ADF auf die Ortschaften Darsalam, Muchanga und Mutufei als Geiseln genommen und anschließend hingerichtet worden sei. Zivilgesellschaftliche Akteure führen die zuletzt wieder vermehrt auftretenden Angriffe der ADF auf die geringe Präsenz kongolesischer Truppen im Mambasa-Gebiet zurück. In der Provinz Nordkivu veröffentlichte die Koordinierungsstelle der Zivilgesellschaft am 21.07.26 eine Meldung, welche die ADF für Angriffe auf die Orte Mangina, Mbau, Oïcha und die Stadt Beni zwischen dem 12.07. und 15.07.26 verantwortlich macht. Im Zuge der Angriffe seien mehr als 20 Zivilpersonen getötet und teilweise standrechtlich hingerichtet worden. Zahlreiche weitere Personen seien entführt sowie Häuser und Fahrzeuge zerstört worden. Insgesamt wird die ADF zwischen Januar und Mai 2026 für die Tötung von mehr als 300 Zivilpersonen in den Provinzen Ituri und Nordkivu verantwortlich gemacht.5 ...

July 28, 2026