BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag kritisiert Äußerungen des FAZ-Korrespondenten Michael Martens in Belgrad; FAZ bedauerte Formulierung

BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag kritisiert Äußerungen des FAZ-Korrespondenten Michael Martens in Belgrad; FAZ bedauerte Formulierung „Mehr russische Soldaten töten“: Sprache des Krieges darf nicht zur Normalität werden; Journalismus braucht kritische Distanz – gerade in Zeiten des Krieges „Mehr russische Soldaten töten“: Sprache des Krieges darf nicht zur Normalität werden; Journalismus braucht kritische Distanz – gerade in Zeiten des Krieges Die BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag kritisiert die Äußerungen des FAZ-Korrespondenten Michael Martens auf einer Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Belgrad. Martens hatte gefragt, was „wir Europäer“ konkret tun könnten, um der Ukraine zu helfen, „mehr russische Soldaten zu töten“. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung bedauerte anschließend die Formulierung und erklärte, die Frage habe sich auf die Debatte bezogen, wie Russland durch militärische Verluste zu Friedensverhandlungen bewegt werden könne. ...

August 12, 2026

RK Arzfeld lädt zum historischen Vortrag über den Ukrainekrieg in Arzfeld; Dokumente und Videos liefern neue Einblicke

RK Arzfeld lädt zum historischen Vortrag über den Ukrainekrieg in Arzfeld; Dokumente und Videos liefern neue Einblicke RK Arzfeld - Reservistenverband Veranstaltungsinhalte Einladung der RK Arzfeld zu einem historischen Vortrag zum Ukrainekrieg Vermittelt durch Oberst a.D. Walter Ewertz lädt die Reservistenkameradschaft Arzfeld ein zum Vortrag: „Strategisch gescheitert – Die russische Luftlandeoperation auf Kiew Hostomel 2022“. Major d. R.Hendrik Krause: Vorsitzender der Landeskameradschaft Saarland des Bundes Deutscher Fallschirmjäger, wird in einer Präsentation mit Dokumenten und Videos die großangelegte Luftlandeoperation am 24.02.2022 zu Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine auf den Flughafen Hostomel nahe Kiew analysieren in Planung, Durchführung, Reaktion der Ukrainer und Gründe für den russischen Misserfolg. Vortrag am Freitag, 21. August 2026 um 19.30 Uhr im DGH Arzfeld. Kein Eintritt. Anmeldung bis 17. August bei Manfred Michels, Mail : michels.manfred@gmx.net

August 12, 2026

Caritasverband für das Erzbistum Paderborn startet Spendenaufruf für Schulranzen in der Ukraine; 45 Euro pro Kind, vollständig ausgestatteter Ranzen

Caritasverband für das Erzbistum Paderborn startet Spendenaufruf für Schulranzen in der Ukraine; 45 Euro pro Kind, vollständig ausgestatteter Ranzen 45 Euro für einen gefüllten Schulranzen 45 Euro für einen gefüllten Schulranzen Erzbistum Paderborn , 12.08.2026 (cpd) – Mit einem Spendenaufruf unterstützt der Caritasverband für das Erzbistum Paderborn Kinder in der Ukraine beim Start ins neue Schuljahr. 45 Euro reichen aus, um einem Kind einen vollständig ausgestatteten Schulranzen zur Verfügung zu stellen. Die Spenden kommen direkt einem Projekt der Caritas-Spes Ukraine zugute, die die Verteilung der Schultaschen über das Netzwerk der sieben römisch-katholischen Diözesen in der Ukraine organisiert – rechtzeitig zum Schulstart im September. ...

August 12, 2026

Sunoco übernimmt TanQuid in Deutschland; Bundeskartellamt eingebunden und Auflagen vorgesehen

Sunoco übernimmt TanQuid in Deutschland; Bundeskartellamt eingebunden und Auflagen vorgesehen Sitzung_AfWE_28.01.2026 Protokoll-Nr. 21/23 21. Wahlperiode Ausschuss für Wirtschaft und Energie Wahlperiode Seite 1 von 20 Kurzprotokoll der 23. Sitzung Ausschuss für Wirtschaft und Energie Berlin, den 28. Januar 2026, 10:24 Uhr 10557 Berlin, Konrad-Adenauer-Str. 1 Paul-Löbe-Haus, PLH, Sitzungssaal E.200 Vorsitz: Christian Frhr. von Stetten, MdB Tagesordnung a) Tagesordnungspunkt 1 Seite 8 Berichte des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie Ausschreibung “Ökonomische Beratung bei der Entwicklung eines neuen Investitionsrahmens für erneuerbare Energien nach dem EEG” Hierzu wurde verteilt: 21(9)164 Bericht BMWE b) ...

August 12, 2026

Peter Mozolevskyi hält Rede bei der Bundesfeier zum 1. August in Ferenberg, Bolligen; Ukraine-Solidarität betont, Schweiz hilft Geflüchteten

Peter Mozolevskyi hält Rede bei der Bundesfeier zum 1. August in Ferenberg, Bolligen; Ukraine-Solidarität betont, Schweiz hilft Geflüchteten Einwohnergemeinde Bolligen - Rückblick 1. August 2026 Rückblick 1. August 2026 12. Aug 2026 Mitteilung Die diesjährige Bundesfeier zum 1. August fand in Ferenberg statt. Gemeinderat Geo Taglioni führte durch den offiziellen Teil des Anlasses. Die Festrede hielt Peter Mozolevskyi, Koordinator des Schweizerischen Flüchtlingsparlaments. Für alle, die nicht an der Feier teilnehmen konnten, drucken wir seine Ansprache nachfolgend ab. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten – insbesondere dem Dorfverein und der Musikgesellschaft Ferenberg, die diesen gelungenen Anlass ermöglicht haben. Liebe Bolligerinnen, liebe Bolliger Liebe Gäste Es ist für mich eine grosse Ehre, heute, am Schweizer Nationalfeiertag, hier in Ferenberg zu sein und mit Ihnen über Heimat zu sprechen. Was ist Heimat? Ist es der Ort, an dem wir geboren wurden? Oder ist Heimat der Ort, an dem wir spüren, dass wir nicht allein sind? Gerade Ferenberg ist ein besonderer Ort, um darüber nachzudenken. Hier ist Heimat nichts Abstraktes. Heimat sind die Landschaft, der Boden, den Menschen bearbeiten, und eine Gemeinschaft, in der man einander kennt und gemeinsam Feste feiert. Wenn ich auf die Felder hier blicke, denke ich an die Ukraine. Auch dort ist der Boden für viele Familien Teil ihrer Geschichte und eine Verbindung zwischen den Generationen. Als Kind verbrachte ich jeden Sommer mit meiner Grossmutter im Gemüsegarten. Ich half ihr beim Giessen, beim Ernten und beim Unkrautjäten. Ich gebe ehrlich zu: Besonders das Unkrautjäten gehörte nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Ich verstand auch nicht, warum meine Grossmutter so viel arbeitete und jedes Jahr grosse Mengen an Lebensmitteln einmachte. Damals glaubte ich, man könne doch alles jederzeit im Geschäft kaufen. Dabei wiederholte sie immer denselben Satz: «Hauptsache, es gibt keinen Krieg.» Damals musste ich manchmal darüber lachen. Ein Krieg erschien mir weit entfernt und beinahe unmöglich. Doch meine Grossmutter wusste, wie schnell das vertraute Leben enden kann. Ihr Vater, mein Urgrossvater, kämpfte im Zweiten Weltkrieg und verlor dort ein Bein. Für sie bedeuteten der Boden und die Ernte deshalb mehr als nur Lebensmittel. Sie bedeuteten Sicherheit und Fürsorge für die Familie. Als der russische Angriffskrieg in seinem vollen Ausmass begann, befand ich mich in Kyjiw. Innerhalb einer einzigen Nacht war meine Heimatstadt nicht mehr die Stadt, die ich mein ganzes Leben lang gekannt hatte. Statt des gewöhnlichen Alltags sah ich Militärfahrzeuge, Sandsäcke und hörte Sirenen. Den wahren Wert der Heimat erkennt man besonders schmerzlich, wenn man plötzlich versteht, dass man sie nicht mehr als ein sicheres Zuhause bezeichnen kann. Während für uns die vertraute Welt zusammenbrach, ging das gewöhnliche Leben in anderen Ländern weiter. Zunächst fiel es mir schwer, das zu akzeptieren. Aber dann erinnerte ich mich an mich selbst. Auch ich hatte früher Berichte über Kriege in Syrien, im Irak oder in Afghanistan gesehen. Sie machten mich traurig, aber ich dachte: «Das geschieht weit weg. Es wird mich nie betreffen.» Vielleicht beginnt genau hier die Solidarität: nicht darauf zu warten, dass der Krieg eines anderen zu unserem eigenen wird. Solidarität bedeutet nicht, den Schmerz eines anderen vollständig verstehen zu können. Das ist unmöglich. Solidarität bedeutet, nicht wegzuschauen. Sie beginnt nicht mit grossen politischen Reden. Sie beginnt vor der eigenen Haustür – mit einem Menschen, der fragt: «Wie geht es dir?» und bereit ist, die ehrliche Antwort zu hören. Genau diese Solidarität habe ich hier in der Schweiz erlebt. Menschen öffneten ihre Türen und halfen mit Wohnraum, Arbeit, Rat und menschlicher Aufmerksamkeit. Aus solchen Gesten kann für einen Menschen, der seine vertraute Welt verloren hat, langsam das Gefühl eines neuen Zuhauses entstehen. Vielleicht ist auch das eine besondere Form des schweizerischen Patriotismus: nicht nur über die Liebe zum eigenen Land zu sprechen, sondern Verantwortung für die Gemeinschaft und für die Menschen zu übernehmen, mit denen man zusammenlebt. Der 1. August erinnert uns daran, dass Frieden, Freiheit und Demokratie keine Selbstverständlichkeit sind. Jede Generation muss sie durch Verantwortung, Menschlichkeit und Solidarität bewahren. Liebe Gäste, vielleicht kann sich heute Abend jede und jeder von uns eine einfache Frage stellen: Was macht meine Heimat zu meiner Heimat? Vielleicht ist es nicht nur ein Territorium. Nicht nur eine Fahne. Nicht nur ein Pass. Vielleicht ist Heimat der Ort, an dem Menschen bereit sind, Verantwortung füreinander zu übernehmen. Ein Ort, an dem der Schmerz eines anderen nicht fremd bleibt. Ein Ort, an dem ein Mensch weiss: Wenn mir etwas geschieht, werde ich nicht allein bleiben. Ich wünsche der Ukraine Frieden. Ich wünsche der Schweiz, dass sie ihre Freiheit, ihre Menschlichkeit und ihre Solidarität bewahrt. Und ich wünsche Ferenberg und Bolligen, dass sie Orte bleiben, an denen Menschen füreinander da sind. Und jedem und jeder von Ihnen möchte ich das wünschen, was meine Grossmutter den Menschen ihr ganzes Leben lang gewünscht hat. Heute verstehe ich sie. Hauptsache, es gibt keinen Krieg. Vielen Dank und einen schönen Bundesfeiertag! Peter Mozolevskyi, Koordinator Flüchtlingsparlament Einwohnergemeinde Bolligen Gemeinderat

August 12, 2026

Mehrere Organisationen darunter Amnesty International protestierten vor dem Kanzleramt in Berlin; Aussetzung des EU-Israel-Abkommens

Mehrere Organisationen darunter Amnesty International protestierten vor dem Kanzleramt in Berlin; Aussetzung des EU-Israel-Abkommens Amnesty International für Menschenrechte | Deutsche Website Termine Diskussion Hannover 13.08.2026 1800 Tage ohne Bildung - Genderapartheid in Afghanistan Infostand Darmstadt 15.08.2026 Infostand CSD Darmstadt Mahnwache Bonn 15.08.2026 5 Jahre nach der Machtübernahme der Taliban: Mahnwache für Menschenrechte und gegen das Vergessen. Alle anzeigen Bundeskanzler Merz: EU-Israel-Abkommen endlich aussetzen! Beteilige dich an unserer Online-Aktion und schreibe eine E-Mail an Bundeskanzler Merz und Außenminister Wadephul. ...

August 12, 2026

IW Köln Studie Deutschland; 235.000 Nettozuwanderung 2025 Tiefststand seit 2010

IW Köln Studie Deutschland; 235.000 Nettozuwanderung 2025 Tiefststand seit 2010 Studie: Fachkräfteeinwanderung stark rückläufig | Personal | Haufe Fußball-WM im Büro: arbeitsrechtliche Grenzen People Analytics – zwischen Daten und Entscheidung Advertorial: Trends im Recruiting 2026 Kanzleien im Arbeitsrecht: Übersicht, Trends, Profile MBA, Master, Zertifikate: Startbereit für die KI-Welt Gender Pension Gap: Wie Betriebe für Ausgleich sorgen können Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) zeigt: Deutschland erlebt derzeit eine Migrationswende. Für HR-Verantwortliche ist das eine schlechte Nachricht, denn ausgerechnet die bislang verlässlichsten Arbeitskräftequellen versiegen. ...

August 12, 2026

Axpo in Austria celebrates 25th anniversary; market three times larger than before

Axpo in Austria celebrates 25th anniversary; market three times larger than before 25 years Axpo in Austria | Axpo 12.08.2026 | 25 years Axpo in Austria This year, Axpo celebrates its 25th anniversary in Austria. We sat down recently with Managing Director Roman Stütz, who leads the business from its base in Vienna. He talks about the most intense years of his career, new business areas such as PPAs, the growing importance of flexibility in the energy market, how Axpo remains reliable in today’s volatile environment, and where he sees the biggest opportunities for the future. Celebrating its 25th anniversary in Austria this year, Axpo’s business in Austria is run by a team of seven people who can also call on the support of two colleagues at our Baden headquarters. The range of services has developed significantly over recent years. Its core business remains origination – supplying electricity to industrial and retail customers, market access through power and gas trading, and structured products (such as a virtual gas power plant). But there has been strong growth in flexible products such as power purchase agreements (PPAs). Changing market prices and new regulatory frameworks have also opened up fresh opportunities. All of the above presents a real “window of opportunity” for Axpo’s business in Austria, says Roman Stütz. To mark the 25 years anniversary, we asked him five questions – all with the number five at their heart. Added together they make 25, which nicely echoes the anniversary. Roman, five years ago we interviewed you for Axpo’s 20th anniversary in Austria. What changes have you seen in the intervening years? Those five years have been the most intense I’ve experienced in energy trading. Russia’s invasion of Ukraine was followed by the energy crisis of 2022 and, more recently, the current conflict in the Middle East. All these events had one thing in common: until they became reality, they seemed hardly imaginable. For the entire energy industry, this amounted to one enormous stress test. For Axpo, this period also proved that our risk management works. Throughout those challenging years, we were able to offer our customers stability precisely when they needed it most. For example, we have advised our clients on how they can best adapt their risk profile to the changing market conditions. At the same time, not only did we stand firm – we also developed decisively. In 2021 we were primarily active in the full supply of electricity and gas for industrial clients and large traders, focusing heavily on market access. Today we remain active in these areas, of course, but our business is noticeably broader and larger in scope. Among the areas that have been added or substantially strengthened are power purchase agreements (PPAs) — long‑term contracts in which we are now more involved than ever before. Flexibility management has also gained considerable importance, particularly large battery projects. These developments are a good example of how crises can often create new opportunities. What have been your highlights over the past five years? For me, it’s always a highlight when we do something for the first time. Several moments come to mind. The starting point and foundation for all that followed goes back further, to 2014. Back then we built two things in parallel that still form the core of our business today. First, the reliable supply of gas and electricity to our industrial customers. And, with our first PPA deal, our entry into long‑term contracts for energy from renewable sources. Both were pioneering achievements at the time and have grown steadily ever since. Without that foundation, the last five years would not have unfolded as they did. In 2025 we began serving independent electricity suppliers. These are providers that do not own generation or trading infrastructure themselves and rely on a partner like us for procurement. This is a completely new customer group for us, with its own requirements and business logic. That same year, we entered the railway power supply business, a distinct segment with its own rules and demands. We also started marketing battery energy storage systems (BESS). This is the area that excites me the most at present. It combines technical understanding with practical work, and I’m convinced it will become one of our most important business lines in the coming years. Last but not least, I consider it a particular success that, from Austria, we have been serving customers in Slovakia, the Czech Republic and Slovenia for just over five years. Compared with before, we now operate in a market three times larger. That’s a remarkable achievement for a team of our size. Which major game changers do you see potentially emerging in the energy sector over the next five years. How will Axpo contribute to them? For me, two subjects are real game changers over the next five years: batteries and the electrification of the energy system. Austria still lags somewhat behind other countries on the first point. It becomes particularly interesting – and demanding – when a battery asset is combined with another asset such as solar and ...

August 12, 2026

Axpo marks 25 years in Austria; now operates in a market three times larger

Axpo marks 25 years in Austria; now operates in a market three times larger 25 years Axpo in Austria | Axpo 12.08.2026 | 25 years Axpo in Austria This year, Axpo celebrates its 25th anniversary in Austria. We sat down recently with Managing Director Roman Stütz, who leads the business from its base in Vienna. He talks about the most intense years of his career, new business areas such as PPAs, the growing importance of flexibility in the energy market, how Axpo remains reliable in today’s volatile environment, and where he sees the biggest opportunities for the future. Celebrating its 25th anniversary in Austria this year, Axpo’s business in Austria is run by a team of seven people who can also call on the support of two colleagues at our Baden headquarters. The range of services has developed significantly over recent years. Its core business remains origination – supplying electricity to industrial and retail customers, market access through power and gas trading, and structured products (such as a virtual gas power plant). But there has been strong growth in flexible products such as power purchase agreements (PPAs). Changing market prices and new regulatory frameworks have also opened up fresh opportunities. All of the above presents a real “window of opportunity” for Axpo’s business in Austria, says Roman Stütz. To mark the 25 years anniversary, we asked him five questions – all with the number five at their heart. Added together they make 25, which nicely echoes the anniversary. Roman, five years ago we interviewed you for Axpo’s 20th anniversary in Austria. What changes have you seen in the intervening years? Those five years have been the most intense I’ve experienced in energy trading. Russia’s invasion of Ukraine was followed by the energy crisis of 2022 and, more recently, the current conflict in the Middle East. All these events had one thing in common: until they became reality, they seemed hardly imaginable. For the entire energy industry, this amounted to one enormous stress test. For Axpo, this period also proved that our risk management works. Throughout those challenging years, we were able to offer our customers stability precisely when they needed it most. For example, we have advised our clients on how they can best adapt their risk profile to the changing market conditions. At the same time, not only did we stand firm – we also developed decisively. In 2021 we were primarily active in the full supply of electricity and gas for industrial clients and large traders, focusing heavily on market access. Today we remain active in these areas, of course, but our business is noticeably broader and larger in scope. Among the areas that have been added or substantially strengthened are power purchase agreements (PPAs) — long‑term contracts in which we are now more involved than ever before. Flexibility management has also gained considerable importance, particularly large battery projects. These developments are a good example of how crises can often create new opportunities. What have been your highlights over the past five years? For me, it’s always a highlight when we do something for the first time. Several moments come to mind. The starting point and foundation for all that followed goes back further, to 2014. Back then we built two things in parallel that still form the core of our business today. First, the reliable supply of gas and electricity to our industrial customers. And, with our first PPA deal, our entry into long‑term contracts for energy from renewable sources. Both were pioneering achievements at the time and have grown steadily ever since. Without that foundation, the last five years would not have unfolded as they did. In 2025 we began serving independent electricity suppliers. These are providers that do not own generation or trading infrastructure themselves and rely on a partner like us for procurement. This is a completely new customer group for us, with its own requirements and business logic. That same year, we entered the railway power supply business, a distinct segment with its own rules and demands. We also started marketing battery energy storage systems (BESS). This is the area that excites me the most at present. It combines technical understanding with practical work, and I’m convinced it will become one of our most important business lines in the coming years. Last but not least, I consider it a particular success that, from Austria, we have been serving customers in Slovakia, the Czech Republic and Slovenia for just over five years. Compared with before, we now operate in a market three times larger. That’s a remarkable achievement for a team of our size. Which major game changers do you see potentially emerging in the energy sector over the next five years. How will Axpo contribute to them? For me, two subjects are real game changers over the next five years: batteries and the electrification of the energy system. Austria still lags somewhat behind other countries on the first point. It becomes particularly interesting – and demanding – when a battery asset is combined with another asset such as solar and ...

August 12, 2026

Axpo Österreich feiert 25-jähriges Jubiläum in Österreich, mit Fokus auf PPAs und Flexibilität; Kundschaft in Slowakei, Tschechien, Slowenien

Axpo Österreich feiert 25-jähriges Jubiläum in Österreich, mit Fokus auf PPAs und Flexibilität; Kundschaft in Slowakei, Tschechien, Slowenien 25 Jahre Axpo in Österreich | Axpo 12.08.2026 | 25 Jahre Axpo in Österreich Axpo feiert heuer ihr 25-jähriges Jubiläum in Österreich. Im Interview spricht Geschäftsführer Roman Stütz, der das Team in Österreich führt, über die intensivsten Jahre seiner Laufbahn, neue Geschäftsfelder wie PPAs und die wachsende Bedeutung von Flexibilität im Energiemarkt. Gleichzeitig erklärt er, warum Axpo gerade in einem volatilen Umfeld verlässlich bleibt und wo er die grössten Chancen für die nächsten Jahre sieht. Axpo feiert dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen in Österreich. Heute arbeitet hier ein Team von sieben Mitarbeitenden, das zudem auf die Expertise von zwei Kollegen am Axpo Hauptsitz in Baden zurückgreifen kann. Auch das Leistungsangebot hat sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Zum traditionellen Origination-Kerngeschäft mit Stromversorgung für Industrie- und Retailkunden, Marktzugang mit Strom- und Gastrading sowie strukturierten Produkten (wie zB ein virtuelles Gaskraftwerk) ist in den vergangenen Jahren ein starkes Wachstum bei flexiblen Produkten wie PPAs gekommen. Veränderte Marktpreise und neue gesetzliche Rahmenbedingungen haben hier neue Chancen eröffnet. Ein echtes «Window of Opportunity» für das Geschäft von Axpo in Österreich, wie Roman Stütz sagt. Zum 25-Jahr-Jubiläum von Axpo in Österreich haben wir mit Roman Stütz gesprochen und ihm fünf Fragen gestellt - alle mit der Zahl 5 im Mittelpunkt. Zusammengenommen ergeben sie am Ende 25 und schlagen so den passenden Bogen zum Jubiläum. Roman, wir haben bereits zu eurem 20-Jahr-Jubiläum miteinander gesprochen. Nun sind 5 Jahre vergangen und wir feiern dieses Jahr das 25 Jahr-Jubiläum von Axpo in Österreich. Was hat sich in den letzten 5 Jahren verändert? Die letzten fünf Jahre waren die intensivsten, die ich im Energiehandel je erlebt habe. Auf den russischen Einmarsch in die Ukraine folgte die Energiekrise 2022 und zuletzt der aktuelle Nahostkonflikt. Alle diese Entwicklungen hatten eines gemeinsam: Bis sie Realität wurden, schienen sie kaum vorstellbar. Für die gesamte Energiebranche bedeutete das einen enormen Stresstest. Für Axpo war diese Zeit zugleich der Beweis, dass unser Risikomanagement funktioniert. In diesen herausfordernden Jahren konnten wir unseren Kundinnen und Kunden gerade dann Stabilität bieten, als sie es am nötigsten hatten. So haben wir unsere Kunden beispielsweise darin beraten, wie sie ihr Risikoprofil optimal an die veränderten Marktbedingungen anpassen können. Gleichzeitig haben wir uns nicht nur bewährt, sondern auch konsequent weiterentwickelt. 2021 waren wir noch vor allem in der Vollversorgung mit Strom und Gas für Industriekunden und Grosshändler tätig und beschäftigten uns stark mit dem Thema Marktzugang. Heute sind wir in diesen Bereichen weiterhin aktiv, aber wir sind deutlich breiter und grösser aufgestellt. Hinzugekommen beziehungsweise deutlich stärker geworden sind unter anderem Power Purchase Agreements (PPAs), also langfristige Stromabnahmeverträge, in denen wir heute noch aktiver unterwegs sind als früher. Zusätzlich hat auch das Flexibilitätsmanagement stark an Gewicht gewonnen, insbesondere im Zusammenhang mit Grossbatterien. Diese Entwicklung zeigt: Gerade in Krisen entstehen oft auch neue Chancen. Was sind deine Highlights in den vergangenen 5 Jahren? Für mich ist es immer ein Highlight, wenn wir etwas zum ersten Mal machen. Da kommen mir gleich mehrere Momente in den Sinn. Der Ausgangspunkt liegt für mich im Jahr 2014. Damals haben wir zwei Dinge parallel aufgebaut, die bis heute das Fundament unseres Geschäfts sind: die Strom- und Gasversorgung für Industriekunden als verlässliches Kerngeschäft – und mit unserem ersten PPA-Abschluss den Einstieg in die langfristigen Stromabnahmeverträge aus erneuerbaren Quellen. Beides war damals Pionierarbeit, und beides ist seither kontinuierlich gewachsen. Ohne dieses Fundament gäbe es die letzten fünf Jahre in dieser Form nicht. 2025 haben wir begonnen, unabhängige Stromlieferanten zu bedienen, also Anbieter, die selbst keine eigene Erzeugung oder Handelsinfrastruktur haben und für ihre Beschaffung auf einen Partner wie uns setzen. Das ist eine ganz neue Kundengruppe für uns, mit eigenen Anforderungen und eigener Logik. Im gleichen Jahr sind wir ins Bahnstromgeschäft eingestiegen – ein eigenes Marktsegment mit eigenen Regeln. Und wir haben mit der Vermarktung von Batteriespeichern (BESS) begonnen. Das ist inhaltlich das Thema, das mich am aktuell meisten reizt: Hier verbindet sich technisches Verständnis mit echter Marktarbeit, und ich bin überzeugt, dass es in den nächsten Jahren zu einem unserer wichtigsten Geschäftsfelder wird. Und nicht zuletzt ist es für mich ein besonderer Erfolg, dass wir von Österreich aus seit etwas mehr als fünf Jahren auch Kunden in der Slowakei, Tschechien und Slowenien betreuen. Im Vergleich zu früher sind wir heute also in einen dreimal so grossen Markt tätig. Eine tolle Leistung für ein Team unserer Grösse. Welche grössten «Game Changer» siehst du in der Energiebranche in den nächsten 5 Jahren, die sich allenfalls manifestieren? Und wie trägt Axpo dazu bei? Für mich sind in den nächsten fünf Jahren vor allem zwei Themen echte Game Changer: Batterien und die Elektrifizierung des Energiesystems. Bei ersterem hinkt Österreich im internationalen Vergleich noch etwas hinterher. Gerade dann, wenn ein Batterie-Asset mit einem weiteren Asset wie Solar und ...

August 12, 2026