Weil am Rhein – Stadt verlängert Offenes Feuerverbot im öffentlichen Bereich bis 31. August; Bußgelder bis 5.000 Euro.

Weil am Rhein – Stadt verlängert Offenes Feuerverbot im öffentlichen Bereich bis 31. August; Bußgelder bis 5.000 Euro. Offenes Feuer | Weil am Rhein Ein kleiner Funke genügt schon Polizeiverordnung bis 31. August verlängert: Offenes Feuer im öffentlichen Bereich bleibt verboten Wegen der außergewöhnlich hohen Wald- und Graslandbrandgefahr hat die Stadt Weil am Rhein am 25. Juni mit dem Erlass einer Polizeiverordnung die Nutzung der öffentlichen Grill- und Feuerstellen sowie mitgebrachter Grillgeräte und sonstiger offener Feuer im öffentlichen Bereich untersagt. Da die Gefahrenlage aufgrund der hohen Temperaturen weiterhin besteht, hat der Gemeinderat nun den Zeitraum bis 31. August verlängert. Aufgrund der anhaltenden Trockenperiode, der weiterhin hohen Temperaturen sowie fehlender ergiebiger Niederschläge besteht unverändert eine erhebliche Gefahr der Entstehung und schnellen Ausbreitung von Vegetations- und Flächenbränden. Die aktuellen Lageeinschätzungen des Deutschen Wetterdienstes weisen weiterhin eine hohe bis sehr hohe Wald- und Graslandbrandgefahr in unserer Region aus. Bereits geringfügige Zündquellen können unter den derzeitigen Witterungsbedingungen Brände verursachen, die sich innerhalb kurzer Zeit ausbreiten und erhebliche Gefahren für Leib und Leben, Sachwerte sowie die natürlichen Lebensgrundlagen begründen. Gleichzeitig besteht die Gefahr einer erheblichen Belastung der örtlichen Feuerwehr durch mehrere gleichzeitig auftretende Einsatzlagen. Das Grillverbot umfasst sämtliche öffentlichen Bereiche, darunter Parks, Grünanlagen, Uferbereiche, öffentliche Plätze sowie ausgewiesene Grillstellen. „Zum öffentlichen Bereich zählt alles, wo man niemanden um Erlaubnis bitten muss, ob man den Bereich betreten darf“, versucht Ellen Nonnenmacher, Leiterin des Rechts- und Ordnungsamts, die Abgrenzung zwischen öffentlichem Bereich und Privatbereich zu verdeutlichen. Wichtig ist, dass beim Grillen auf Privatgelände auf ausreichend Löschmittel in Reichweite zu achten ist. Ein Feuerlöscher oder ein Eimer Wasser sollte unbedingt bereitstehen. Und das allen voran in Schreber- beziehungsweise Kleingärten, etwa am Tüllinger Berg. „Dieser Bereich ist nicht an die Wasserversorgung angeschlossen. Zudem ist im Außenbereich die Gefahr eines Flächen- oder Waldbrandes besonders hoch“, macht Nonnenmacher deutlich. Verstöße können mit einem Bußgeld bis zu 5.000 Euro geahndet werden. Die Stadt ist zudem berechtigt, mitgebrachte Grills oder vergleichbare Gegenstände einzuziehen. Die Stadtverwaltung appelliert eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, Verantwortung zu übernehmen und die Regelungen konsequent einzuhalten. ...

July 30, 2026

Rheinhafengesellschaft Weil am Rhein mbH: Carlos Gingado übergibt Geschäftsführung an Jacques Schmidt in Weil am Rhein; Flusskreuzfahrt als Zukunftsperspektive

Rheinhafengesellschaft Weil am Rhein mbH: Carlos Gingado übergibt Geschäftsführung an Jacques Schmidt in Weil am Rhein; Flusskreuzfahrt als Zukunftsperspektive Rheinhafen | Weil am Rhein Rheinhafengesellschaft: Nach elf Jahren gibt es zum 1. September einen Wechsel in der Geschäftsführung Das Ende einer Ära: Bei der Rheinhafengesellschaft Weil am Rhein mbH gibt es einen Wechsel auf der Kommandobrücke. Carlos Gingado übergibt mit Wirkung zum 1. September die Geschäftsführung an Jacques Schmidt. Diese wegweisende Entscheidung hat der Aufsichtsrat in seiner jüngsten Sitzung getroffen. Gingado war elf Jahre lang an Bord und übernahm die Rheinhafengesellschaft in stürmischen Zeiten. Er gab dem Hafen neuen Schub und brachte ihn auf Erfolgskurs – in finanzieller wie auch strategischer Hinsicht. Unter seiner Leitung wurde der Kurs neu ausgerichtet: Etwa durch die Einholung der wasserrechtlichen Genehmigung für den Massenguthafen, die Verpachtung des Containerterminals, das Aufgleisen eines Bebauungsplans für den Massenguthafen entlang der Alten Straße oder durch die Sanierung der Hafenbahn und der Spundwände für einen reibungslosen Güterverkehr. Des Weiteren wurden Verträge zur Ansiedlung neuer Unternehmen abgeschlossen. Darunter für die Ansiedlung eines Beton-Recyclingwerks für Bahnschotter oder erst kürzlich für einen Standort für Fahrgastschiffe. Dank der Ausrichtung eines klaren strategischen Kompasses stellt der Hafen keine finanzielle Belastung mehr für die Stadt Weil am Rhein dar. Insgesamt gab die Rheinhafengesellschaft in den vergangenen elf Jahren über zehn Millionen Euros für Investitionen und Tilgungen von Altschulden aus. „Ich bin stolz auf das, was wir hier gemeinsam alles erreicht haben. Der Hafen ist auch dank der Mitarbeitenden heute wirtschaftlich stabil, modern aufgestellt und bereit für die nächsten Jahrzehnte“, macht Carlos Gingado deutlich. Der Aufsichtsrat bedankt sich ausdrücklich beim ausscheidenden Geschäftsführer für seine „engagierte und sehr erfolgreiche Arbeit und die strategische Ausrichtung der Rheinhafengesellschaft.“ Der neue Geschäftsführer Jacques Schmidt ist kein unbekanntes Gesicht. Im Gegenteil. Schmidt hatte in den vergangenen elf Jahren die Leitung des Betriebszweigs Massengut inne, erhielt im August 2023 die Gesamtprokura und bringt langjährige Erfahrung im Hafen- und Logistikmanagement mit. Er wird den eingeschlagenen Modernisierungskurs fortsetzen. „Ich freue mich sehr darauf, den Hafen und die Hafengesellschaft gemeinsam mit unserem tollen Team weiterzuentwickeln. Die Weichen sind gestellt. Nun gilt es, die bestehenden Stärken auszubauen und gleichzeitig neue Geschäftsfelder weiterzuentwickeln. Ein wichtiges Zukunftsthema ist beispielsweise die Flusskreuzfahrt, die für unseren Hafen attraktive Perspektiven bietet“, betont Schmidt. „Wir sind überzeugt, dass Jacques Schmidt mit seiner Erfahrung die Rheinhafengesellschaft weiter auf Erfolgskurs steuert. Mit seiner fachlichen Expertise und seiner Führungserfahrung bringt er beste Voraussetzungen mit, um den Hafen gemeinsam mit dem Team erfolgreich weiterzuentwickeln und neue Zukunftschancen zu erschließen“, macht Diana Stöcker deutlich und wünscht dem neuen Mann an der Spitze der Rheinhafengesellschaft ganz klassisch maritim „allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!“ ...

July 29, 2026

Stadt Weil am Rhein eröffnet Freizeitfläche Hohe Straße; ca. 100 Bürger beteiligten sich seit 2022

Stadt Weil am Rhein eröffnet Freizeitfläche Hohe Straße; ca. 100 Bürger beteiligten sich seit 2022 Hohe Straße | Weil am Rhein Freizeitfläche Hohe Straße nach Beteiligungsprojekt eröffnet Stadt appelliert an respektvollem Umgang Bewegung, Spiel und Begegnung für alle Generationen: Die neu gestaltete, rund 7.500 Quadratmeter große Freifläche im Wohngebiet Hohe Straße südlich des Vitra Campus steht ab sofort von 7 bis 20 Uhr allen kleinen und großen Weilerinnen und Weilern zur Verfügung. Rund 60 neue Bäume wurden gepflanzt, etwa 700 Stauden und 450 Sträucher auf diesem Freizeitareal gesetzt. Bei der gut besuchten offiziellen Eröffnungsfeier wurde nochmals deutlich, dass die Umgestaltung dieser Freifläche nicht im stillen Kämmerlein geplant wurde. Ganz im Gegenteil. Ein umfangreiches Bürgerbeteiligungsprojekt sorgte seit 2022 dafür, dass rund 100 Weilerinnen und Weiler aller Altersgruppen ihre Vorschläge und Ideen bei mehreren Treffen einbringen konnten. Die Gestaltung stand dabei unter dem Motto: Für alle geeignet, entdecken, Bewegung fördern und Klimawandel berücksichtigen.“ Im Mittelpunkt des Beteiligungsformats stand die Frage: „Was braucht es aus Sicht der Anwohnenden, um auf dieser Fläche gerne zu verweilen?“ Das Projekt wurde federführend von der Stadt- und Grünplanungsabteilung betreut und in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement der August-Bauer-Straße, der Stadtjugendpflege und der Initiative „Kinderfreundliche Kommune“ durchgeführt. „Mit dieser Investition schaffen wir einen Ort, an dem Menschen zusammenkommen, sich begegnen und gemeinsam ihre Freizeit verbringen können. Solche Orte stärken den Zusammenhalt in unseren Wohnquartieren und erhöhen die Lebensqualität“, betont Bürgermeister Lorenz Wehrle. Er hofft, dass die kleinen und größeren Besucherinnen und Besucher in dieser neu geschaffenen „kleinen Welt“ auch spielerisch lernen würden, was es bedeute, aufeinander Rücksicht zu nehmen Der Kleinkinderbreich umfasst eine Schaukel, Spielhaus, Wipptiere, Trampoline, einen Sandspielbereich sowie Erlebnisgeräte, etwa ein Summstein oder Memory. Die Besonderheit: Dieser Bereich kann direkt vom angrenzenden Kindergarten als erweiterte Spielfläche genutzt werden Zugänge sind im Zaunvorhanden und dürfen genutzt werden. Der absolute Star im Kinderbereich ist ein Dino. Das Wappentier des Areals lädt zum Klettern, Rutschen oder Versteckspiel ein, während für die Jugendlichen eine Chill-Zone mit Hängematten, Slacklines und Outdoorsportgerät angelegt wurde. Des Weiteren wurde ein Wasserspiel angelegt, Tischtennisplatten und vier Spieltische mit den Klassikern wie Mensch-Ärgere-Dich-Nicht, Vier gewinnt und Mühle sorgen für Kurzweile. Für Action ist auf dem Pumptrack gesorgt, während auf dem Kombi-Kleinspielfeld mit Kunstrasen Fußball oder Basketball gespielt werden kann. Ausgestattet wurde die Freifläche zudem mit Sonnensegel, Holzdecks zum Sitzen und Liegen, weitere Sitzgelegenheiten und Fahrradständer, Trinkbrunnen, Pergola sowie Mülleimer. Drei Pflanzbeete für Gemeinschaftswerke stehen zur Verfügung. Die neu gestaltete Anlage, die gleich am Eröffnungswochenende enorme Resonanz erfuhr, bietet attraktive Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, Aufenthaltsbereiche für Familien sowie Ruhezonen, die zum Verweilen einladen. Gleichzeitig verbindet die Stadt mit der neuen Anlage einen Appell an alle Bürgerinnen und Bürger, Verantwortung für den gemeinsamen öffentlichen Raum zu übernehmen. Die Erfahrung zeigt nämlich leider, dass insbesondere nächtliche Ruhestörungen, Vermüllung und Vandalismus das Zusammenleben belasten und die Freude an solchen Einrichtungen beeinträchtigen können. Deshalb ruft Oberbürgermeisterin Diana Stöcker alle Nutzerinnen und Nutzer dazu auf, die Anlage „mit Respekt zu behandeln und aufeinander Rücksicht zu nehmen“. Dazu gehöre, auch die Nachtruhe der Anwohnerinnen und Anwohner zu achten, Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen und die Spiel- und Bewegungsflächen pfleglich zu nutzen. E-Scooter hätten beispielsweise auf dem Trampolin nichts verloren. Auch das Thema Inklusion spielte bei den Planungen eine große Rolle: So sind die Spieltische so gestaltet, dass ein Rollstuhlfahrer am Tisch Platz nehmen kann, in das Karussell kann ein Rollstuhl eingestellt werden und das große Trampolin kann mit Unterstützung auch von einem Rollstuhlfahrer benutzt werden. So einige Besonderheiten mussten beim Bau beachten werden. So war die Abfuhr von Oberboden nicht möglich, da die Fläche im Japankäfer-Quarantänegebiet liegt, des Weiteren wurde auch Aushub von der Baustelle Gemeinschaftsschule, rund 100 Kubikmeter, unter anderem für die Modulation des Pumptracks benutzt. Pflastersteine wurden ausgebaut und in Teilen wieder rund um das Kleinspielfeld eingebaut „Ein gutes Zusammenleben lebt von Fairness, Freundlichkeit und gegenseitigem Vertrauen. Wenn wir einander mit Respekt begegnen, aufeinander achten und Verantwortung für unsere gemeinsame Umgebung übernehmen, profitieren alle davon“, meint Diana Stöcker. Und ergänzt: „Lassen Sie uns diese neue Anlage gemeinsam mit Leben füllen – als Ort der Begegnung, des Spiels und der Erholung. Jeder und jede Einzelne kann dazu beitragen, dass sie langfristig ein Gewinn für die ganze Stadt bleibt.“ Wie „gemeinsam“ aussieht, das hat die Pflanzaktion im November 2025 gezeigt, als gut 60 kleine und große Bürgerinnen und Bürger zirka 300 Sträucher setzten und zur Belohnung miteinander vesperten. Die Gesamtkosten für den Bau und die Planung des Freizeitgeländes im Wohngebiet Hohe Straße beträgt rund 1,9 Millionen Euro. Wichtig zu wissen: Die neue Spielfläche fällt unter die Kategorie „Sport- und Spielplätze, die weniger als 50 Meter von der Wohnbebauung entfernt sind“. Das bedeutet laut Polizeiverordnung, dass sie täglich von 7 bis 20 Uhr genutzt werden darf. ...

July 27, 2026