Gemeinde Osterhorn beantragt Befreiung von der Unterhaltungspflicht beim WUV Pinneberg für in Anlage 1 aufgeführte Wege; Niedrigere Verbandsumlage, künftig Unterhaltungskosten geplant

Gemeinde Osterhorn beantragt Befreiung von der Unterhaltungspflicht beim WUV Pinneberg für in Anlage 1 aufgeführte Wege; Niedrigere Verbandsumlage, künftig Unterhaltungskosten geplant VO/2026/301 Vorlage Amt Hörnerkirchen Der Amtsvorsteher Vorlage VO/2026/301 Gemeinde Osterhorn 1/1 Vorlage Federführend: FB 400 Bauen und Umwelt Vorlage-Nr.: Status: Verfasser: VO/2026/301 öffentlich Peter Knaak Wegeunterhaltung über den WUV Beratungsfolge: Datum Gremium Zuständigkeit 02.09.2026 Gemeindevertretung Osterhorn Entscheidung Beschlussvorschlag: Die Gemeinde Osterhorn beschließt für die in Anlage 1 aufgeführten Wege einen Antrag auf Befreiung aus der Unterhaltungspflicht beim WUV Pinneberg zu stellen. ...

August 22, 2026

Gemeinde Osterhorn berichtet Haushaltsüberschreitungen 2026; GV genehmigte 15.408,98 €

Gemeinde Osterhorn berichtet Haushaltsüberschreitungen 2026; GV genehmigte 15.408,98 € Amt Hörnerkirchen Der Amtsvorsteher Vorlage VO/2026/286 Gemeinde Osterhorn 1/2 Vorlage Federführend: FB 200 Finanzen Vorlage-Nr.: Status: Verfasser: VO/2026/286 öffentlich Hinnerk Goos Haushaltsüberschreitungen 2026 - erstes Halbjahr (30.06.2026) Beratungsfolge: Datum Gremium Zuständigkeit 02.09.2026 Gemeindevertretung Osterhorn Kenntnisnahme Sachverhalt: Gemäß § 82 Absatz 1 Gemeindeordnung und § 4 der Haushaltssatzung hat der Bürgermeister mindestens halbjährlich der Gemeindevertretung über die bereits genehmigten Haushaltsüberschreitungen zu berichten. Im Laufe des Haushaltsjahres 2026 sind in der Zeit vom 01.01.2026 bis 30.06.2026 die in der Anlage tabellarisch aufgelisteten Haushaltsüberschreitungen eingetreten: ...

August 22, 2026

Gemeinde Westerhorn erneuert Gehweg Dorfstraße in Westerhorn; Baukosten ca. 40.000 €

Gemeinde Westerhorn erneuert Gehweg Dorfstraße in Westerhorn; Baukosten ca. 40.000 € VO/2026/270 Vorlage Amt Hörnerkirchen Der Amtsvorsteher Vorlage VO/2026/270 Gemeinde Westerhorn 1/2 Vorlage Federführend: FB 400 Bauen und Umwelt Vorlage-Nr.: Status: Verfasser: VO/2026/270 öffentlich Dirk Rennekamp Erneuerung eines Teils des Gehweges in der Dorfstraße Beratungsfolge: Datum Gremium Zuständigkeit 26.08.2026 Ausschuss für Planung, Wirtschaft und Verkehr Westerhorn Entscheidung Beschlussvorschlag: Der Ausschuss Planung, Wirtschaft und Verkehr beschließt, dass die Planung und Durchführung der Erneuerung eines Teils des Gehweges Dorfstraße in Westerhorn, gemäß den Vorschlägen der Verwaltung, durchgeführt werden soll. ...

August 22, 2026

Gemeindevertretung Osterhorn beschließt außerplanmäßige Auszahlung zur Herstellung von zwei Laufstegen Teichkläranlage Osterhorn; Kosten über Grenze, Zustimmung nötig

Gemeindevertretung Osterhorn beschließt außerplanmäßige Auszahlung zur Herstellung von zwei Laufstegen Teichkläranlage Osterhorn; Kosten über Grenze, Zustimmung nötig Amt Hörnerkirchen Der Amtsvorsteher Vorlage VO/2026/250 Gemeinde Osterhorn 1/1 Vorlage Federführend: FB 400 Bauen und Umwelt Vorlage-Nr.: Status: Verfasser: VO/2026/250 öffentlich Dirk Rennekamp Herstellung von Laufstegen für die Teichkläranlage Osterhorn Beratungsfolge: Datum Gremium Zuständigkeit 02.09.2026 Gemeindevertretung Osterhorn Entscheidung Beschlussvorschlag: Die Gemeindevertretung stimmt der außerplanmäßigen Auszahlung für die Herstellung von zwei Laufstegen für die Teichkläranlage Osterhorn zu. ...

August 22, 2026

40 Kinder nahmen an Kinderbibeltage mit Musical 2026 in Nikolaikirche Leipzig teil; Aufführung am 22./23.8. in Nikolaikirche

40 Kinder nahmen an Kinderbibeltage mit Musical 2026 in Nikolaikirche Leipzig teil; Aufführung am 22./23.8. in Nikolaikirche Kinderbibeltage mit Musical 2026 - Nikolaikirche Leipzig Auch in diesem Jahr fanden in der letzten Sommerferienwoche die Kinderbibeltage statt. Rund 40 Kinder erforschten die Geschichte der Arche Noah, die sie in Zeitreisen selber erleben und in Themengruppen gemeinsam darüber nachdenken konnten. Ein besonderes Highlight war wieder das Kindermusical, das in der Woche einstudiert wurde und am kommenden Wochenende (22. ...

August 22, 2026

Gemeinde Brande-Hörnerkirchen Bedarfsanalyse für Gewerbeflächen Brande-Hörnerkirchen; Angebote von Fachplanern eingeholt.

Gemeinde Brande-Hörnerkirchen Bedarfsanalyse für Gewerbeflächen Brande-Hörnerkirchen; Angebote von Fachplanern eingeholt. VO/2026/268 Vorlage Amt Hörnerkirchen Der Amtsvorsteher Vorlage VO/2026/268 Gemeinde Brande-Hörnerkirchen 1/2 Vorlage Federführend: FB 400 Bauen und Umwelt Vorlage-Nr.: Status: Verfasser: VO/2026/268 öffentlich Clarissa Wagener Bedarfsanalyse für Gewerbeflächen Beratungsfolge: Datum Gremium Zuständigkeit 17.09.2026 Gemeindevertretung Brande-Hörnerkirchen Entscheidung 27.08.2026 Bau- und Wegeausschuss Brande-Hörnerkirchen Vorberatung Beschlussvorschlag: a) Die Verwaltung wird beauftragt eine Bedarfsanalyse für Gewerbeflächen zu erstellen und dazu Angebote entsprechender Fachplaner anzufordern. ...

August 22, 2026

Alexander Titz und Christian Sieben entwickeln breit wirksame antivirale Wirkstoffe an Universität des Saarlandes und HZI; Förderung knapp eine Million Euro

Alexander Titz und Christian Sieben entwickeln breit wirksame antivirale Wirkstoffe an Universität des Saarlandes und HZI; Förderung knapp eine Million Euro Zutritt verboten: Viren den Weg in die Zelle versperren Zutritt verboten: Viren den Weg in die Zelle versperren VolkswagenStiftung fördert Projekt von UdS, HIPS und HZI zur Entwicklung breit wirksamer antiviraler Wirkstoffe Neue breit wirksame Wirkstoffe gegen Viren gelten als ein wichtiger Beitrag zur Pandemievorsorge. Ein Projekt von Alexander Titz, Professor für Organische und Pharmazeutische Chemie an der Universität des Saarlandes (UdS), und Prof. Christian Sieben, Forschungsgruppenleiter am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), hat zum Ziel, mit der Entwicklung solcher Wirkstoffe einen bisher fehlenden Baustein der Pandemievorsorge zu schaffen. Dafür wollen die beiden Forscher einen Schritt blockieren, der ganz am Anfang der viralen Infektion steht: das Andocken der Viren an Zuckermoleküle auf der Zelloberfläche. Die VolkswagenStiftung fördert die Entwicklung solcher Inhibitoren nun mit knapp einer Million Euro. Viele Viren nutzen zelleigene Zuckermoleküle, um an die Zelloberfläche zu binden und so die Infektion einzuleiten. Da dieser Schritt eine Gemeinsamkeit verschiedener Viren darstellt, kann er ausgenutzt werden, um breit wirksame antivirale Wirkstoffe zu entwickeln. Ziel des Projekts des Chemikers Alexander Titz und des Biologen Christian Sieben ist es, eine innovative Plattform für die Entwicklung von Vireneintritts-Hemmstoffen zu schaffen – speziell gegen Atemwegsviren und andere Viren mit Pandemierisiko. Dazu zählen unter anderem Influenza A-Viren, SARS-CoV-2 und andere zoonotische Erreger, die aus Tieren auf den Menschen überspringen können. Die Forscher und ihre Teams setzen dabei auf eine innovative Strategie: Sie entwerfen Moleküle, sogenannte Sialomimetika, die die natürlichen Zuckerstrukturen auf der Oberfläche menschlicher Zellen nachahmen. Dieser Zuckermantel, auch Glykokalyx genannt, ist entscheidend für die Infektion vieler Viren. Insbesondere Sialinsäuren an der Zelloberfläche dienen Influenza- und Coronaviren als Ankerpunkte für die Infektion. Die Forscher wollen diese Bindung gezielt stören, indem sie Moleküle entwickeln, die sich besser an die Virusproteine heften als die natürlichen Zuckerketten. So sollen die Bindeproteine der Viren blockiert und damit die Zellbindung gestört werden. In der ersten Förderperiode der VolkswagenStiftung haben sie bereits vielversprechende Wirkstoffkandidaten identifiziert, die sie nun weiter optimieren wollen. Ein Schlüssel zum Schutz gegen viele Viren „Nur gegen wenige Viren sind bisher spezifische Medikamente verfügbar. So etwas wie Breitbandantibiotika gibt es gegen Viren nicht“, sagt Prof. Alexander Titz, der auch eine Forschungsgruppe am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS), einem Standort des HZI in Kooperation mit der UdS, leitet und Wissenschaftler im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) ist. „Wir blockieren den allerersten Schritt der Infektion und das bei vielen verschiedenen Viren gleichzeitig. Das ist der Schlüssel zu breit wirksamen Therapien.“ „Dank der erneuten Förderung der VolkswagenStiftung können wir einen wichtigen Schritt bei der Entwicklung neuer antiviraler Wirkstoffe machen und zudem das Wissen über die Interaktion zwischen Viren und menschlichen Zellen erweitern“, sagt Prof. Christian Sieben, Leiter der Nachwuchsgruppe „Nanoinfektionsbiologie“ am HZI. „Unser Ziel ist es, eine Wirkstoff-Plattform zu schaffen, die sich neben Influenza- und Coronaviren auch für zukünftige Pandemien mit noch unbekannten Viren nutzen lässt.“ Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland: Das Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) in Saarbrücken wurde 2009 gemeinsam vom HZI und der Universität des Saarlandes gegründet. Forschende am HIPS entwickeln experimentelle und computergestützte Ansätze und wenden diese an, um neue Wirkstoffe gegen Infektionskrankheiten zu identifizieren, sie für den Einsatz beim Menschen zu optimieren und zu untersuchen, wie sie am besten an ihren Wirkort im menschlichen Körper transportiert werden können. Ein besonderer Schwerpunkt des Instituts liegt auf mikrobiellen Naturstoffen aus Bodenbakterien, der menschlichen Mikrobiota und innovativen Ansätzen der medizinischen Chemie. https: ...

August 22, 2026

Internationales Forschungskonsortium unter Leitung von Prof. Katharina Fleischhauer untersucht HLA loss Rückfälle nach allogener Stammzelltransplantation, Universitätsmedizin Essen; HLA loss 28% bei Familienspendern

Internationales Forschungskonsortium unter Leitung von Prof. Katharina Fleischhauer untersucht HLA loss Rückfälle nach allogener Stammzelltransplantation, Universitätsmedizin Essen; HLA loss 28% bei Familienspendern Wenn Leukämie unsichtbar wird: Studie zeigt Risiken und neue Behandlungswege auf Wenn Leukämie unsichtbar wird: Studie zeigt Risiken und neue Behandlungswege auf Die allogene Stammzelltransplantation ist für viele Patient:innen mit Hoch-Risiko Leukämien die einzige Chance auf Heilung. Trotz in den letzten Jahren stark verbesserten Ergebnissen treten Rückfälle jedoch in bis zur Hälfte der Betroffenen auf. Ein Grund für diese Häufigkeit liegt darin, dass Leukämiezellen sich so verändern können, dass sie für das Immunsystem des Spenders unsichtbar werden. Ein internationales Forschungskonsortium unter Leitung von Prof. Dr. Katharina Fleischhauer, Direktorin des Instituts für Zelltherapeutische Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen ...

August 22, 2026

1.061 Frauen im Gesundheitswesen Immunantwort nach COVID-19-Boosterimpfungen in Würzburg untersucht; kein signifikanter Einfluss oraler Kontrazeptiva

1.061 Frauen im Gesundheitswesen Immunantwort nach COVID-19-Boosterimpfungen in Würzburg untersucht; kein signifikanter Einfluss oraler Kontrazeptiva Kein Hinweis: Orale Kontrazeptiva beeinflussen die Impfantwort nicht Kein Hinweis: Orale Kontrazeptiva beeinflussen die Impfantwort nicht Die Frage, ob die Einnahme oraler Kontrazeptiva (Antibabypille) die Wirksamkeit von Impfungen beeinflusst, wird seit einigen Jahren wissenschaftlich diskutiert und mehrere ältere kleinere Studien kommen zu heterogenen Ergebnissen. Eine jetzt in npj Vaccines veröffentlichte Studie liefert hierzu neue Daten: In einer großen Kohorte von Beschäftigten im Gesundheitswesen konnte kein Effekt der Einnahme oraler Kontrazeptiva auf die humoralen oder zellulären Immunantwort nach COVID-19-Boosterimpfungen nachgewiesen werden. Würzburg. Beeinflusst die Antibabypille die Wirksamkeit von Impfungen? Diese Frage wird seit einigen Jahren wissenschaftlich diskutiert. Mehrere ältere, kleinere Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Die neueste Auswertung einer großen Kohortenstudie des Universitätsklinikums Würzburg (UKW), die im Fachjournal npj Vaccines veröffentlicht wurde, liefert nun eine neue Evidenz: Bei mehr als 1.000 Frauen fanden die Forschenden auch Berücksichtigung wichtiger Einflussfaktoren keinen Hinweis darauf, dass die Einnahme oraler Kontrazeptiva die humorale oder zelluläre Immunantwort nach Boosterimpfungen gegen SARS-CoV-2 relevant verändert. Grundlage der Analyse war die prospektive CoVacSer-Studie des UKW, in der über 1.800 Mitarbeitende des Gesundheitswesens mehrere Jahre lang durch die Pandemie immunologisch begleitet wurden. Für die aktuelle Auswertung wurden 1.061 Frauen im Alter von 18 bis 50 Jahren untersucht. Rund 20 Prozent von ihnen gaben an, orale Kontrazeptiva einzunehmen. Die Forschenden analysierten sowohl die Antikörperantwort als auch die T-Zell-Immunität vor und nach der dritten beziehungsweise vierten COVID-19-Impfung. Für keinen dieser Parameter zeigte sich ein statistisch signifikanter Einfluss der Einnahme oraler Kontrazeptiva. Relevanz für Impfstrategien „Weltweit nehmen Millionen von Frauen orale Kontrazeptiva ein. Gleichzeitig spielen Impfungen eine zentrale Rolle in der Prävention von Infektionskrankheiten. Entsprechend wichtig ist die Frage, ob sie die Wirksamkeit von Impfungen beeinflussen können“ sagt Dr. Isabell Wagenhäuser, Erstautorin der Studie. „Unsere Ergebnisse zeigen keinen relevanten Einfluss oraler Kontrazeptiva auf die Immunantwort nach COVID-19-Boosterimpfungen. Die Daten können dazu beitragen, bestehende Unsicherheiten wissenschaftlich einzuordnen und schaffen zugleich eine Grundlage für weitere Untersuchungen möglicher Wechselwirkungen zwischen häufig eingesetzten Medikamenten und Impfantworten auch bei zukünftigen Impfstoffen.“ Methodischer Fortschritt in einem schwer untersuchbaren Forschungsfeld Warum ist diese Studie besonders aussagekräftig? „Die Fragestellung ist wissenschaftlich anspruchsvoll“, sagt der Biostatistiker Dr. Alexander Gabel vom Centre for Integrative Infectious Disease Research (CIID) der Universität Heidelberg. „Randomisierte kontrollierte Studien zur Einnahme oraler Kontrazeptiva sind aus ethischen Gründen kaum möglich. Deshalb sind große, gut charakterisierte Kohorten und robuste statistische Verfahren entscheidend, um mögliche Zusammenhänge verlässlich zu untersuchen." Frühere Untersuchungen beschrieben teilweise Zusammenhänge zwischen hormoneller Kontrazeption und einzelnen immunologischen Parametern. Mögliche Störfaktoren konnten dabei jedoch häufig nur eingeschränkt berücksichtigt werden. Die aktuelle Studie nutzte deshalb statistische Modelle, die Alter, Body-Mass-Index, Impfstoff, frühere SARS-CoV-2-Infektionen, Beruf und weitere potenzielle Einflussgrößen in die Auswertung einbezogen. „Gerade bei Fragestellungen, die sich nicht ethisch akzeptabel randomisiert untersuchen lassen können große prospektive Kohortenstudien in Kombination mit geeigneten statistischen Verfahren wichtige Evidenz liefern. Unsere Ergebnisse zeigen, wie aussagekräftig solche Datensätze sei können“, fasst PD Dr. Manuel Krone, Letztautor und Leiter der CoVacSer-Studie, zusammen. Die Autorinnen und Autoren betonen jedoch, dass die Studie auch Grenzen habe. So lagen beispielsweise keine Informationen über die genaue Zusammensetzung der verwendeten Kontrazeptiva oder den Zeitpunkt innerhalb des Menstruationszyklus vor. Unterschiede zwischen einzelnen Präparaten oder zyklusabhängige Effekte können deshalb nicht abschließend beurteilt werden. Diese Aspekte sollen in weiteren Studien künftig genauer untersucht werden. Die CoVacSer-Studie Die CoVacSer-Studie wurde als prospektive Langzeitstudie am Universitätsklinikum Würzburg zur Untersuchung der Immunantwort nach COVID-19-Impfungen und SARS-CoV-2-Infektionen durchgeführt. Von September 2021 bis Dezember 2023 wurden über 1.800 Beschäftigte des Gesundheitswesens begleitet. Ziel war es, Faktoren zu identifizieren, die die humorale und zelluläre COVID-19-Immunität nach Impfung und Infektion beeinflussen, sowie Erkenntnisse zur Impfstoffwirksamkeit, zu Auffrischungsimpfungen und zum Einfluss von SARS-CoV-2 Impfungen und Infektion auf Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit zu gewinnen. Seit April 2024 werden in der Fortsetzungsstudie ARIPro im Zentrallabor des Universitätsklinikums in modifiziertem Studiendesign prospektiv akute Atemwegsinfektionen durch Influenza, RSV und SARS-CoV-2 bei Mitarbeitenden im Gesundheitswesen untersucht. Ziel ist es, die Impfprävention, Immunantwort und Langzeitfolgen bei diesen respiratorischen Infektionen besser zu verstehen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, Präventionsmaßnahmen und Impfstrategien für respiratorische Infektionserkrankungen weiterzuentwickeln. Wissenschaftliche Ansprechpartner:in Dr. Isabell Wagenhäuser E-Mail: Wa ********* @ * kw.de PD Dr. Manuel Krone E-Mail: Kr ***** @ * kw.de Originalpublikation: https: ...

August 22, 2026

Dresdner Forschende entschlüsseln, wie gute Immunzellen Rückenmarksregeneration in Zebrafischlarven systematisch unterstützen; Il-4 ermöglicht Regeneration auch ohne Neutrophile

Dresdner Forschende entschlüsseln, wie gute Immunzellen Rückenmarksregeneration in Zebrafischlarven systematisch unterstützen; Il-4 ermöglicht Regeneration auch ohne Neutrophile Dresdner Forschende entschlüsseln, wie „gute“ Immunzellen bei der Regeneration von Rückenmarksverletzungen helfen Dresdner Forschende entschlüsseln, wie „gute“ Immunzellen bei der Regeneration von Rückenmarksverletzungen helfen Zebrafische haben die biologische Kunst perfektioniert, Schäden am Rückenmark vollständig zu heilen.In einer neuen Studie, veröffentlicht im Journal of Neuroinflammation, entschlüsselt ein Forschungsteam um Prof. Thomas Becker am Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) der Technischen Universität Dresden (TUD) und der Universität Edinburgh nun diesen Mechanismus: Die Fische setzen gezielt einen bestimmten Typ von Immunzellen ein, um die Entzündung sanft herunterzuregeln und den Weg für die Nervenregeneration freizumachen. Rückenmarksverletzungen beim Menschen führen meist zu bleibenden Schäden. Der Grund: Das körpereigene Immunsystem gerät nach der Verletzung oft völlig aus dem Gleichgewicht. Diese überschießende Entzündungsreaktion lässt permanentes Narbengewebe entstehen, das das Nachwachsen von Nervenzellen und die Reparatur ihrer Verbindungen blockiert. Zebrafische hingegen haben die biologische Kunst perfektioniert, dieses zelluläre Chaos zu bändigen und Schäden am Rückenmark vollständig zu heilen. In einer neuen Studie, veröffentlicht im Journal of Neuroinflammation, entschlüsselt ein Forschungsteam um Prof. Thomas Becker am Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) der Technischen Universität Dresden (TUD) und der Universität Edinburgh nun diesen Mechanismus: Die Fische setzen gezielt einen bestimmten Typ von Immunzellen ein, um die Entzündung sanft herunterzuregeln und den Weg für die Nervenregeneration freizumachen. Das Immunsystem gleicht einem komplexen Orchester aus vielen verschiedenen Zelltypen, von denen jeder seinen ganz eigenen Teil beiträgt. Nach einer Verletzung eilen die sogenannten Neutrophile als allererste an den Ort des Geschehens. Bisher dachte man, diese Zellen räumen lediglich an der Wunde auf. Das Becker-Team entdeckte nun jedoch, dass eine ganz bestimmte Untergruppe dieser Neutrophile eine entscheidende Aufgabe hat: Wie ein Dirigent im Orchester signalisieren diese Zellen dem restlichen Immunsystem, seine Reaktion herunterzuregeln in einen harmonischen Rhythmus der Regeneration. Ihr Werkzeug dabei ist ein Signalmolekül namens Il-4. „Ersthelfer“ bringen das System in Balance Die Forschenden untersuchten die Rolle der Neutrophilen und des Signalmoleküls Il-4 bei Rückenmarksverletzungen von Zebrafischlarven. Wurde diese spezielle Zellgruppe im Experiment ausgeschaltet, geriet die Situation an der Wunde komplett aus der Balance: Andere Immunzellen produzierten entzündungsfördernde Proteine im Übermaß. Diese unkontrollierte Überreaktion blockierte die Fähigkeit der Fische, neue Nervenfasern zu bilden und ihre Bewegungsfähigkeit zurückzuerlangen. Als die Forschenden das Signalmolekül Il-4 jedoch künstlich an die Verletzungsstelle verabreichten, beruhigte sich die Entzündung sofort. Das Rückenmark regenerierte sich perfekt – selbst, wenn die Neutrophile physisch gar nicht vor Ort waren. „Zum ersten Mal konnten wir zeigen, dass Neutrophile eine massiv aktive Rolle bei der erfolgreichen Reparatur des Rückenmarks spielen“, erklärt Prof. Thomas Becker, der die Studie geleitet hat. „Sie sind kein reines Aufräumkommando. Sie agieren wie Taktgeber, die anderen Immunzellen signalisieren, wieder einen harmonischen Rhythmus einzulegen. Ohne sie gerät das Immunsystem in eine zerstörerische Eigendynamik und verhindert jede Heilung. Mithilfe des Il-4-Moleküls dämmen die Neutrophile die Entzündung ein, sodass die empfindlichen Nervenfasern direkt durch die Verletzungszone wachsen können.“ Lehren für den Menschen Warum Zebrafische das schaffen, was dem Menschen verwehrt bleibt, ist ein großes Rätsel der regenerativen Medizin. Während unsere eigene Immunantwort oft bleibende Schäden im Zentralnervensystem hinterlässt, liefert der Zebrafisch den Fahrplan für bisher ungenutzte medizinische Potenziale. Die Studie beweist nicht nur, wie wichtig die feine Regulation einer Entzündung für den Heilungsprozess ist, sondern zeigt auch exakt, wie das richtige Signal zum richtigen Zeitpunkt die Nervenregeneration reaktivieren kann. „Natürlich stellt sich die Frage, inwieweit unsere Ergebnisse auf den Menschen zutreffen. Es bleibt abzuwarten, ob Il-4 beim Menschen eine ähnliche Rolle spielt und ob es die Entzündung so ausbalancieren kann, dass eine bessere Heilung an der Verletzungsstelle möglich wird“, sagt Xiaobo Tian, treibende Kraft hinter der Durchführung der Studie. „Es ist definitiv ein sehr vielversprechender Weg für zukünftige Studien am Menschen.“ Über die Studie Die Studie wurde von Xiaobo Tian und einem internationalen Forschungsteam am Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) der TU Dresden, dem Exzellenzcluster „Physics of Life“ und dem Centre for Discovery Brain Sciences der Universität Edinburgh durchgeführt. Gefördert wurde die Arbeit durch den Chinese Scholarship Council und die Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Tierversuche an der TUD In der wissenschaftlichen Forschung sind Tierversuche nach wie vor notwendig. Vor allem in den Lebenswissenschaften und in der Medizin werden an der TUD Tierversuche durchgeführt, um wirksame Therapien zu entwickeln oder Grundlagen zu erforschen, ohne Menschen Risiken auszusetzen. Die Forschenden, die Tierversuche durchführen, bewegen sich dabei immer in einem ethischen Spannungsfeld zwischen Tierschutz und wichtigen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die z. B. Grundlagen für die Entwicklung neuer lebensrettender Medikamente und Therapien sein können. Allen Tierversuchen liegen strenge gesetzliche Regularien und hohe ethische Standards wie das 3R-Prinzip zugrunde. Auf der folgenden Webseite sind weitere Informationen zum Thema verfügbar: https: ...

August 22, 2026