Aue Onkelz feiern 25. Jahrestag in Aue; 1.400 Euro Spende an Ronald McDonald’s Haus
Aue Onkelz werden 25 - FC Erzgebirge Aue
Aue Onkelz werden 25 Genau am 27. Dezember jährt sich die Gründung des Fanclubs Aue Onkelz zum 25. Mal. Kräftig gefeiert wurde das Jubiläum jedoch schon vorab, nämlich am 6. Juni im Auer „Sunrise”. Gut zweihundert Mitglieder und Gäste feteten mit, darunter von den befreundeten FCE-Fanclubs Wismut-Adler und KKN sowie von der „Schwabenfront” des VfB Stuttgart. Höhepunkt war ein gemeinsames Konzert mit Holger und Frank, Bassisten von „Engel in Zivil”, mit Schlagzeuger Mario Feikes neuer Band „Stoll’nbrand”. Wismut- und Onkelz-Songs waren also garantiert. Die Spendenbox wurde prall befüllt, schließlich sollte der Inhalt einem guten Zweck dienen. Am Ende gingen 1.400 Euro ans Ronald McDonald’s-Haus in Leipzig. Jenny und Manuel, zwei Mitglieder der Aue Onkelz, hatten die Hilfe des Hauses selber erfahren; als ihre Tochter schwer erkrankte und in einem Leipziger Krankenhaus betreut wurde, fanden sie dort ein Zuhause auf Zeit und waren ihrer Kleinen ganz nahe. Also war es ihnen und allen „Onkelz” eine Herzensangelegenheit. Die Spende wurde inzwischen in Leipzig übergeben. Apropos Mario Feike, der Johanngeorgenstädter zählte kurz nach Weihnachten 2001 zu den vier Gründern des Fanclubs Aue Onkelz, zusammen mit seiner Frau Grit plus Jörg Müller und Frank Hölig aus Schwarzenberg-Neuwelt. „Erstmals war ich 1983 mit meinem Onkel bei einem Wismut-Spiel. Es ging gegen Rot-Weiß Erfurt und die Partie endete unentschieden. Seitdem komme ich ins Erzgebirgsstadion, fahre gerne auch auswärts mit. In den Neunzigern etwas weniger, in den letzten Jahren aber wieder so oft es geht”, erzählt Mario, der im Eisenwerk Erla arbeitet. Mit Klassenkameraden fuhr er in der Jugend für drei Mark mit dem Zug runter, heute eher mit dem Auto. Bei der Hochzeitsfeier seines Kumpels Frank Hölig entstand am 27. Dezember 2001 der Plan, einen eigenen Fanclub zu gründen. Die Anregung für den Namen stammt von den Hertha Onkelz aus Berlin. „Deren Fahne war uns im Fernsehen aufgefallen. Wir sind alle Aue-Fans und mögen die Böhsen Onkelz, was lag also näher?” erinnert sich Mario. Schon mit Rückrundenbeginn 2002 war die eigene Fahne fertig, die „zweite Fassung” davon fehlt heute bei keinem Heimspiel am Block A
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