Energie March Netze AG senkt Energielieferpreise an Partnerwerke in der Region March; Sommer ca. 20%, Winter ca. 10%
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ENERGIEZULIEFERPREIS 2027 AN DIE PARTNERWERKE DER ENERGIE MARCH NETZE AG August 2026 – Die Energie March Netze AG (EMNAG) senkt die Energielieferpreise an ihre Partnerwerke per 1. Januar 2027. In den Sommermonaten reduzie- ren sich die Preise um rund 20 Prozent, in den Win- termonaten um rund 10 Prozent. Die Preissenkung betrifft den Energieanteil, welchen die EMNAG ihren Partnerwerken für die Versorgung der Kundinnen und Kunden in der Grundversorgung verrechnet. Wie stark sich die Senkung auf den ge- samten Strompreis auswirkt, hängt auch von der Ent- wicklung der Netznutzungs-, Mess- und Abgabekom- ponenten ab, da der reine Preis für Energie nur rund die Hälfte des gesamten Preises für eine bezogene kWh Strom bei den Verbrauchenden ausmacht. Langfristige Beschaffung wirkt stabilisierend Die Preissenkung ergibt sich durch die langfristige Beschaffungsstrategie der EMNAG. Die benötigte Energie wird nicht zu einem einzigen Zeitpunkt ein- gekauft, sondern schrittweise und über mehrere Jah- re verteilt in sogenannten Stromtranchen beschafft. Mit diesem Vorgehen werden kurzfristige Preis- schwankungen am Strommarkt geglättet. Stark stei- gende Marktpreise wirken sich dadurch nicht sofort vollständig auf die Kundinnen und Kunden aus. Um- gekehrt werden auch sinkende Marktpreise zeitlich verzögert wirksam. Photovoltaik verändert den Energiebedarf Der starke Ausbau von Photovoltaikanlagen im Ver- sorgungsgebiet der March ist erfreulich und unter- stützt die lokale sowie erneuerbare Stromproduk tion. Gleichzeitig wird dadurch die Prognose des künftig benötigten Energiebezugs anspruchsvoller. Die Stromproduktion aus Photovoltaikanlagen hängt stark von der Jahreszeit und vom Wetter ab. Insbe- sondere in den Wintermonaten wird deutlich weni- ger Solarstrom produziert als im Sommer. In dieser Zeit muss deshalb mehr Energie am Strommarkt beschafft werden. Warum Prognosen anspruchsvoller werden Für die Energiebeschaffung muss die EMNAG mög- lichst früh abschätzen, wie viel Energie die Partner- werke künftig benötigen. Der starke Ausbau der Photovoltaik erschwert diese Prognose. Die benötigte Liefermenge hängt zunehmend davon ab: • wie schnell weitere Photovoltaikanlagen gebaut werden, • wie viel des produzierten Solarstroms direkt vor Ort verbraucht wird, • wie sich das Wetter entwickelt, • ob Batteriespeicher eingesetzt werden, • und wann Wärmepumpen oder Elektrofahrzeuge Strom beziehen. Der starke Zubau von Photovoltaikanlagen in den letzten Jahren führt dazu, dass an einem sonnigen Tag die Marchwerke gegenüber dem vorgelagerten Netz zum Produzenten werden, sprich es wird in der Grundversorgung mehr Strom aus Photovoltaikanla- gen produziert, als in der Grundversorgung bezogen wird. Diese Schwankungen müssen bei der Be- schaffung und beim Betrieb des Stromnetzes be- rücksichtigt werden. Batteriespeicher wird geprüft Batteriespeicher können überschüssigen Solar- strom aufnehmen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder bereitstellen. Sie entlasten das Stromnetz jedoch insbesondere dann, wenn sie gezielt zur Re- duktion von Einspeise- und Verbrauchsspitzen ein- gesetzt werden. Aus diesem Grund prüft die EMNAG, einen Batteriespeicher zu realisieren. Die Partnerwerke informieren über die definitiven Strompreise Der endgültige Strompreis wird durch das jeweilige Partnerwerk auf Grundlage sämtlicher Preisbe- standteile festgelegt. Die Partnerwerke informieren ihre Kundinnen und Kunden rechtzeitig und trans- parent über die ab dem 1. Januar 2027 geltenden Strompreise. Die EMNAG und ihre Partnerwerke setzen sich wei- terhin für eine sichere, wirtschaftliche und nachhal- tige Energieversorgung in der Region March ein. Energie March Netze AG | Tiergartenstrasse 16, 8852 Altendorf