Jugendämter melden 10% mehr Kindeswohlgefährdungen in Deutschland im Jahr 2025; Vierter Höchststand in Folge

Jugendämter melden 10% mehr Kindeswohlgefährdungen in Deutschland im Jahr 2025; Vierter Höchststand in Folge Jugendämter melden 10 % mehr Kindeswohlgefährdungen im Jahr 2025 - Statistisches Bundesamt Presse Jugendämter melden 10 % mehr Kindeswohlgefährdungen im Jahr 2025 Pressemitteilung Nr. 284 vom 13. August 2026 Fallzahl steigt weiter: vierter Höchststand in Folge mit rund 79 800 Fällen Gut jedes vierte betroffene Kind war höchstens vier Jahre alt Verdachtsmeldungen mit 268 300 Fällen ebenfalls auf neuem Höchststand ...

August 13, 2026

Kerstin Claus kritisiert evangelische Kirche Berlin für Umgang mit Missbrauch; kein einheitliches Anerkennungsverfahren, Zahlungen unklar

Kerstin Claus kritisiert evangelische Kirche Berlin für Umgang mit Missbrauch; kein einheitliches Anerkennungsverfahren, Zahlungen unklar Beauftragte kritisiert evangelische Kirche für Umgang mit Missbrauch | katholisch.de Beauftragte kritisiert evangelische Kirche für Umgang mit Missbrauch VERÖFFENTLICHT AM 10.08.2026 UM 11:40 UHR – LESEDAUER: 1 MINUTE BERLIN - Aus Sicht der Missbrauchsbeauftragten Kerstin Claus gibt es in der evangelischen Kirche kein einheitliches Anerkennungsverfahren. Ihre Forderung: Die Landeskirchen sollten angemessene Zahlungen an Betroffene leisten. ...

August 10, 2026

Eckiger Tisch e.V. Stellungnahme zum UBSKM-Gesetz; UBSKM-Verankerung und Betroffenenrat gestärkt

Eckiger Tisch e.V. Stellungnahme zum UBSKM-Gesetz; UBSKM-Verankerung und Betroffenenrat gestärkt Lobbyregister-Stellungnahme SG2505270017 von “Eckiger Tisch e.V.” Wenn Sie diese Seite verlassen ohne zu speichern, gehen Ihre Änderungen verloren. Wollen Sie wirklich fortfahren? Inhalt dieser Seite melden ( Mehr Informationen ) ( PDF - 1 Seite ) Zu Regelungsvorhaben: Gesetz zur Stärkung der Strukturen gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen (UBSKM-Gesetz) Das geplante Gesetz soll den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch verbessern, indem es präventive Strukturen stärkt und nachhaltige Maßnahmen auf Bundesebene zur Bekämpfung und Verhinderung von Kindesmissbrauch etabliert. Der Verein unterstützt das Gesetzesvorhaben und insbesondere die Verankerung von UBSKM, Betroffenenrat und der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs. Optimierungspotenzial wird insbesondere dahingehend gesehen, Unterstützungs- und Beratungsbedarfe für Betroffene sowie das Themenfeld Aufarbeitung im Gesetzesvorhaben zu stärken. ...

August 7, 2026

ASAG avvia nuovo progetto prevenzione delle violazioni dell’integrità in Svizzera; fase pilota per rafforzare protezione di minori

ASAG avvia nuovo progetto prevenzione delle violazioni dell’integrità in Svizzera; fase pilota per rafforzare protezione di minori Nuovo progetto: Prevenzione delle violazioni dell’integrità - Associazione mantello svizzera animazione socioculturale infanzia e gioventù ASAG Nuovo progetto: Prevenzione delle violazioni dell’integrità L’ASAG avvia un nuovo progetto dedicato alla prevenzione delle violazioni dell’integrità nell’ambito dell’animazione socioculturale dell’infanzia e della gioventù. In collaborazione con organizzazioni specializzate e professionisti del settore saranno elaborati standard di prevenzione e di intervento, nonché proposte formative. Durante una fase pilota, questi strumenti saranno sperimentati e sviluppati insieme a una selezione di membri collettivi e delle organizzazioni a essi affiliate. L’obiettivo è rafforzare la protezione di bambine, bambini e giovani e consolidare la prevenzione nel lungo periodo. Allo stesso tempo, il progetto contribuirà a sostenere i professionisti e le organizzazioni nel riconoscere tempestivamente le violazioni dell’integrità, intervenire in modo adeguato e promuovere una cultura della responsabilità e dell’attenzione.

July 31, 2026

Beteiligung NRW Regionale Bildungsnetzwerke Gewaltprävention in pädagogischen Einrichtungen; 15 freie Plätze

Beteiligung NRW Regionale Bildungsnetzwerke Gewaltprävention in pädagogischen Einrichtungen; 15 freie Plätze Gewaltprävention in pädagogischen Einrichtungen: Gewalt reduzieren und sichere Lernräume schaffen | Beteiligung NRW Regionale Bildungsnetzwerke Status Ankündigung Termin 28.09.2026 09:00 Uhr Buchungsstatus 15 freie Plätze Gewaltprävention in pädagogischen Einrichtungen: Gewalt reduzieren und sichere Lernräume schaffen „Handlungsstrategien im Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen sowie bei herausfordernden Elterngesprächen“ Die Teilnahme an der Veranstaltung kann im Zeitraum vom 01.08.2026 bis zum 24.09.2026 online gebucht werden. ...

July 31, 2026

CDU-CSU-Fraktion Berlin wählt neuen Fraktionsvorsitzenden Thorsten Frei; mit 91,9% der Stimmen

CDU-CSU-Fraktion Berlin wählt neuen Fraktionsvorsitzenden Thorsten Frei; mit 91,9% der Stimmen Wochenrückblick 27.07.-31.07.2026 - CDU Kreisverband Dresden Gewalt hinterlässt Spuren – weit über den Moment hinaus. Umso wichtiger sind Orte, an denen Betroffene Schutz, Unterstützung und neue Perspektiven finden. Gemeinsam mit Ministerpräsident Michael Kretschmer und Frau Dr. Licht aus der Sächsischen Staatskanzlei durfte ich am Dienstag das Gewaltschutzzentrum Dresden besuchen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben eindrucksvoll gezeigt, mit welchem Engagement und welcher Professionalität hier Menschen in schwierigen Lebenssituationen begleitet werden. Die Einzelfälle werden immer komplexer, daher braucht es starke Strukturen, verlässliche Unterstützung und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten, damit Betroffene schnell die Hilfe erhalten, die sie benötigen. Ganz unabhängig davon, wo man in Dresden, Sachsen, oder Deutschland wohnt. ...

July 31, 2026

Willy Wilkens HFV Gewaltprävention Hamburg; nur fünf von fast 500 negativ aufgefallen

Willy Wilkens HFV Gewaltprävention Hamburg; nur fünf von fast 500 negativ aufgefallen HFV-Themenwoche: „Gewalt lässt sich nicht komplett vermeiden, aber wir können etwas dafür tun“ - Hamburger Fußball-Verband e.V. HFV-Themenwoche: „Gewalt lässt sich nicht komplett vermeiden, aber wir können etwas dafür tun“ Interview mit Willy Wilkens aus dem Bereich Gewaltprävention Fußball lebt von Emotionen, Leidenschaft und Wettkampf. Doch wo viele Menschen mit unterschiedlichen Erwartungen und Gefühlen aufeinandertreffen, entstehen auch Konflikte. Deshalb ist Gewaltprävention seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil der Verbandsarbeit im Hamburger Fußball-Verband. ...

July 31, 2026

Markus Theunert präsentiert Patriarchale Männlichkeitsnormen in der Schweiz; 75% bejahen: LGBTQIA+ sollten aufhören, Wirbel zu machen

Markus Theunert präsentiert Patriarchale Männlichkeitsnormen in der Schweiz; 75% bejahen: LGBTQIA+ sollten aufhören, Wirbel zu machen Präsentation Markus Theunert Patriarchale Männlichkeitsnormen: Grundlagen, Daten, Kontext Markus Theunert Fachlicher Leiter Co-Geschäftsführer männer.ch Gewalt ist manchmal notwendig. 48% der jungen Männer in der Schweiz bejahen diese Aussage. Ribeaud, D., Buzzi, A. & Theunert, M. (2026). Männlichkeit im Wandel. Zürich: Jacobs Center for Productive Youth Development, Universität Zürich. Dem Mann als Familien- vater müssen Frau und Kinder gehorchen. 25% der jungen Männer in der Schweiz bejahen diese Aussage. Ribeaud, D., Buzzi, A. & Theunert, M. (2026). Männlichkeit im Wandel. Zürich: Jacobs Center for Productive Youth Development, Universität Zürich. ...

July 31, 2026

Regierungsrätin Jacqueline Fehr Rede bei Fachtagung zu Gewalt gegen Frauen in Zürich; 6000 Befragte, 31% 18–24 Jahre diskriminierende Einstellungen

Regierungsrätin Jacqueline Fehr Rede bei Fachtagung zu Gewalt gegen Frauen in Zürich; 6000 Befragte, 31% 18–24 Jahre diskriminierende Einstellungen Begrüssung Jaqueline Fehr Kanton Zürich Direktion der Justiz und des Innern Generalsekretariat Juni 2025 «Und bist du nicht willig …» Rede von Regierungsrätin Jacqueline Fehr anlässlich der Fachtagung «Häusliche, se- xualisierte und geschlechterspezifische Gewalt gegen Frauen im Kontext von Männ- lichkeitsnormen und Migration» Liebe Anwesende Vor kurzem fragten mich zwei Journalistinnen bei einem Interview: «Es gibt Roadmaps, Legislaturziele und Massnahmen auf allen staatlichen Ebenen. Es gibt parlamentari- sche Vorstösse, Initiativen aus der Zivilgesellschaft. Und so weiter und so fort. Und doch nimmt die Gewalt gegen Frauen nicht ab. Warum?» Ja, warum? Natürlich stellen sich diese Frage auch unsere Fachleute und natürlich stelle ich sie mir ebenso selber. Denn es ist die entscheidende Frage. Wir müssen uns dieser Frage annehmen. Meine Antwort auf das «Warum?» lautet: Weil unsere Massnahmen, Bemühungen und Bestrebungen zwar alle richtig und wichtig sind – doch sie dringen nicht zum Kern des Problems vor. Nämlich zu den patriarchalen Strukturen und Haltungen innerhalb unserer Gesell- schaft. Nun mögen einige einwenden: Nicht jeder Täter tötet aus einem patriarchalen Antrieb, also mit einem Dominanz- und Unterwerfungs-Motiv. Es gibt auch den psychisch kran- ken Täter. Und es gibt die sozioökonomischen Faktoren. Ja, es gibt sie. Doch weder mit den psychisch kranken Menschen noch mit Bildungs- und Einkom- mensunterschieden können wir die hundert- und tausendfache Gewalt gegen Frauen erklären. Genauso wenig mit der Herkunft. Doch dazu später. Meine Damen bis Herren Restriktiv-dominante Männlichkeitsvorstellungen – also die Überzeugung, der Mann sei der Frau überlegen, Gleichstellung sei schädlich und Gewaltanwendung in Beziehun- gen eine legitime Form des Umgangs: Solche Vorstellungen sind verbreitet. Nicht nur in der Schweiz. Aber auch in der Schweiz. Seite 2/6 ...

July 31, 2026

Altenburger Netzwerk gegen häusliche Gewalt begrüßt die geplante Einführung der elektronischen Fußfessel in Thüringen; GPS-basiertes Warnsystem schützt Betroffene automatisch

Altenburger Netzwerk gegen häusliche Gewalt begrüßt die geplante Einführung der elektronischen Fußfessel in Thüringen; GPS-basiertes Warnsystem schützt Betroffene automatisch Altenburger Netzwerk gegen häusliche Gewalt begrüßt die geplante Einführung der elektronischen Fußfessel - Landratsamt Altenburger Land Altenburger Netzwerk gegen häusliche Gewalt begrüßt die geplante Einführung der elektronischen Fußfessel Die Reform und die Verschärfung der Strafen markieren aus Sicht des Netzwerkes einen historischen Wendepunkt im Kampf gegen häusliche Gewalt in Deutschland. Erstmals stehe ein technisches System zur Verfügung, das Betroffene aktiv schützt, anstatt ihnen die Last der Sicherheitsüberwachung allein aufzubürden. Bisher bedeutete ein gerichtliches Annäherungsverbot für Betroffene oft nur „Schutz auf dem Papier“. Die Opfer mussten Verstöße selbst dokumentieren und den Behörden melden – eine enorme Belastung. Das neue, GPS-gestützte Warnsystem kehrt dieses Prinzip um. Durch die Kopplung des Täter-Senders mit einer dynamischen Schutzzone um das Opfer herum alarmiert das System eine Überwachungsstelle der Länder und die Betroffenen automatisch bei Annäherung. Damit wird die Verantwortung dorthin verlagert, wo sie hingehört: zum Täter und zur Täterin. Betroffene erhalten so ein großes Stück ihrer Bewegungsfreiheit und Lebensqualität zurück – sei es auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen oder auf dem Spielplatz mit ihren Kindern. Damit das Gesetz seine Wirkung voll entfalten kann, fordert das Altenburger Netzwerk den Freistaat Thüringen auf, die technische, finanzielle und personelle Infrastruktur in Thüringen unverzüglich flächendeckend auszubauen. „Eine Fußfessel schützt nur dann optimal, wenn das gesamte Hilfesystem aller beteiligten Professionen gut funktioniert. Dafür müssen Beratungsstellen gestärkt sowie Polizei und Justiz geschult werden“, so Netzwerkkoordinatorin Carina Michalsky. Zudem müsse sichergestellt werden, dass die Bereitstellung der mobilen Empfangsgeräte für die Betroffenen absolut barrierefrei, unbürokratisch und kostenlos erfolgt. „Bis zum Jahresende sollten die noch offenen Umsetzungsregularien geklärt sein, damit ab 2027 die Fußfessel als Schutzmethode für Thüringen auch eingesetzt werden kann“, fordert Michalsky. Die Mitglieder des Altenburger Netzwerkes empfehlen außerdem eine Analyse nach einer Einführungszeit von zwei bis drei Jahren zu Wirksamkeit, Kosten und Auswirkungen auf Betroffene und Beteiligte.

July 30, 2026