Gottesanbeterin etabliert sich in Sachsen-Anhalt; Melderekord: 8.072 Meldungen 2025
Gottesanbeterin etabliert sich in Sachsen-Anhalt; Melderekord: 8.072 Meldungen 2025 Pressemitteilung Nr. 11/2026 1 Nr.: 11/2026 Halle (Saale), 30.07.2026 Rekordzahlen und neue Fundorte: Gottesanbeterin in Sachsen-Anhalt fest etabliert Die Gottesanbeterin hat sich in Sachsen-Anhalt etabliert und breitet sich weiter aus. 2025 verzeichnete das Landesamt für Umweltschutz (LAU) mit 8.072 Meldungen so viele Beobachtungen wie nie zuvor. Zum fünften Mal in Folge wurde damit ein neuer Melderekord aufgestellt. Die Art ist inzwischen in weiten Teilen des Landes anzutreffen. Neben stabilen Vorkommen im Süden und in der Mitte Sachsen- Anhalts breitet sie sich zunehmend auch im Norden und Nordwesten aus. Im letzten Jahr gab es erstmal Hinweise bei Haldensleben, Klötze, Marienborn und in der Colbitz-Letzlinger Heide. Verbreitungslücken bestehen derzeit im Harz, im Nordharzvorland und in Teilen der nordwestlichen Altmark. Für den Sommer und Herbst 2026 erwartet Biologe Marcel Seyring vom Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt die weitere Ausbreitung, insbesondere in den Landkreisen Salzwedel, Börde und Harz. „Besonders interessant sind vor allem die Bereiche nördlich und westlich von Gardelegen bis zur niedersächsischen Landesgrenze. Da fehlt bisher der Lückenschluss.“ sagt Seyring, bittet jedoch weiterhin um Sichtungsmeldungen aus dem gesamten Bundesland. Am besten direkt über das Meldeportal: https://lau.sachsen-anhalt.de/gottesanbeterin oder per E-Mail an: artenmeldung@lau.mwu.sachsen-anhalt.de mit Datum, Fundort, Beobachtername und Foto. Alle Meldungen werden geprüft und in die zentrale Artdatenbank übernommen. Sie dienen der wissenschaftlichen Auswertung, der Pressemitteilung ...