Henry Arnhold Dresden Summer School 2026 Ausschreibung in Dresden, Deutschland; Teilnahmegebühr 250 €, Kosten für Anreise, Unterkunft übernommen
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1 Prof. Dr. Hans Vorländer Direktor Ausschreibung
HENRY ARNHOLD DRESDEN SUMMER SCHOOL 2026 Gewalt. Macht. Krieg – Kunst und Kultur in polarisierten Zeiten Dresden, 25. - 31. Oktober 2026 Bewerbungsschluss: 30. August 2026 Fachrichtungen: Geistes-, Sozial-, Theater- und Kulturwissenschaften; Natur- und Technikwissenschaften Teilnehmende: Eingeladen zur Bewerbung sind Masterstudierende, Promovierende und junge Forschende der einschlägigen Fachrichtungen sowie junge Kulturfachleute aus Museen, Theatern, Archi- ven, Bibliotheken und verwandten Institutionen. Beschreibung: Gewalt, Macht und Krieg sind gegenwärtige Realitäten, die politische Ordnungen erschüttern, gesellschaftliche Zusammenhänge zerreißen und kulturelle Institutionen vor grundlegende Fragen stellen. In einer Zeit, in der bewaffnete Konflikte auf dem europäischen Kontinent und weltweit das Denken und Handeln neu bestimmen, gewinnt die Frage nach der Rolle von Kunst, Kultur und Wissenschaft eine neue und dringende Bedeutung. Die Henry Arnhold Dresden Summer School 2026 widmet sich der Frage, ob und wie Kunst und Kultur auf Gewalt, Macht und Krieg reagieren können und müssen. Dokumentieren sie Gewalt, schaffen sie Räume des Dialogs, bewahren sie Erinnerungen oder geraten sie selbst in politische Konfliktlinien? Welche Handlungsspielräume bleiben Kulturinstitutionen in Krisen- zeiten und wie reagieren sie auf Polarisierung, Desinformation und autoritäre Tendenzen? Im Zentrum steht dabei das besondere Vermögen von Kunst und Kultur, die Kulturgeschichte der Gewalt sichtbar zu machen und mit darstellenden und expressiven Mitteln in gesellschaftliche Reflexionsräume zu übersetzen. Die Summer School untersucht, wie Kunst und Kultur unter- schiedliche Epochen von Krieg und Gewalt verarbeiten – von historischer Distanz bis zur un- mittelbaren Gegenwart.
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