Startup-Verband fordert Einführung der EU Inc. in Deutschland; digitale Gründung in 48 Stunden

Startup-Verband fordert Einführung der EU Inc. in Deutschland; digitale Gründung in 48 Stunden EU Inc. – Eine echte Chance für den europäischen Wirtschaftsstandort Newsletter des Startup-Verbands am Donnerstag, den 06.08.2026 EU Inc. – Eine echte Chance für den europäischen Wirtschaftsstandort Europa ist der größte gemeinsame Markt der Welt. Wer hier ein Unternehmen gründet und über Grenzen hinweg wachsen will, merkt davon allerdings noch zu wenig. Mehr als 60 nationale Gesellschaftsformen und unterschiedliche Regeln für Finanzierung und Beteiligung kosten Startups Zeit, Geld und Nerven. ...

August 6, 2026

AS Motoren GmbH, Buchs (SG), in Liquidation; Liquidation nach Konkursvorschriften angeordnet.

AS Motoren GmbH, Buchs (SG), in Liquidation; Liquidation nach Konkursvorschriften angeordnet. Mutation AS Motoren GmbH, Buchs (SG), neu AS Motoren GmbH in Liquidation Mutation AS Motoren GmbH, Buchs (SG), neu AS Motoren GmbH in Liquidation AS Motoren GmbH, in Buchs (SG), CHE-287.501.529, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (SHAB Nr. 6 vom 12.01.2026, Publ. 1006535077). Firma neu: AS Motoren GmbH in Liquidation. Uebersetzungen der Firma neu: (AS Motoren Sàrl en liquidation) (AS Motoren Sagl in liquidazione) (AS Motoren Ltd. liab. Co in liquidation). Mit Entscheid vom 13.07.2026 hat die Einzelrichterin des Kreisgerichts Werdenberg-Sarganserland die Rechtseinheit gemäss Art. 819 i.V.m. Art. 731b Abs. 1bis Ziff. 3 OR aufgelöst und ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet.

August 5, 2026

Investoren nutzen Distressed-M&A im DACH-Raum; Insolvenzen Deutschland 2025 +8,3%

Investoren nutzen Distressed-M&A im DACH-Raum; Insolvenzen Deutschland 2025 +8,3% Die wachsende Bedeutung von Distressed M&A im DACH-Raum - Handelskammer Deutschland Schweiz Die wachsende Bedeutung von Distressed M&A im DACH-Raum Erfolgsfaktoren für Transaktionen in Sondersituationen Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im deutschsprachigen Raum haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Steigende Finanzierungskosten, anhaltende geopolitische Unsicherheiten, volatile Energiepreise sowie strukturelle Transformationsprozesse – insbesondere in Industrie und Handel – erhöhen den Druck auf viele Unternehmen. Entsprechend steigt auch die Zahl der Unternehmensinsolvenzen seit geraumer Zeit wieder spürbar an. In Deutschland wurden im Jahr 2025 rund 23.900 Unternehmensinsolvenzen registriert (+8,3 % gegenüber dem Vorjahr). Auch in der Schweiz zeigt sich eine vergleichbare Entwicklung: Mit rund 15.000 Firmenkonkursen (+30 % gegenüber dem Vorjahr) wurde ein neuer Höchststand erreicht. Parallel dazu rücken Grossinsolvenzen stärker in den Fokus, wodurch sowohl volkswirtschaftliche Effekte als auch Verluste für Gläubiger zunehmen. Vor diesem Hintergrund gewinnt Distressed M&A im DACH-Raum zunehmend an Bedeutung. Dabei umfasst der Begriff vielfältige Transaktionsanlässe wie Unternehmensverkäufe im Rahmen von Restrukturierungen über Refinanzierungen bis hin zur gerichtlichen Sanierung. Für Investoren eröffnen sich dadurch opportunistische Perspektiven, während Eigentümer und Gläubiger verstärkt strukturierte Transaktionsprozesse nutzen, um Unternehmenswerte auch in herausfordernden Situationen zu sichern. ...

August 4, 2026

Holcim verkauft Taguig-Geschäft auf den Philippinen an Huaxin Building Materials; Abschluss 1. Halbjahr 2027 erwartet.

Holcim verkauft Taguig-Geschäft auf den Philippinen an Huaxin Building Materials; Abschluss 1. Halbjahr 2027 erwartet. Zürcher Handelskammer: Holcim verkauft Geschäft auf den Philippinen an Huaxin Holcim verkauft Geschäft auf den Philippinen an Huaxin Wuhan - Holcim veräussert sein Geschäft auf den Philippinen an Huaxin Building Materials. Im Rahmen der Vereinbarungen verkauft Holcim zunächst 67,6 Prozent seiner Anteile für 527 Millionen Dollar. Der Ausstieg der verbleibenden Anteile soll innerhalb von fünf Jahren erfolgen. ...

August 4, 2026

Domin und Lohmar übernehmen MVDG Potsdam; Brandenburgs digitale Transformation beschleunigen

Domin und Lohmar übernehmen MVDG Potsdam; Brandenburgs digitale Transformation beschleunigen Domin und Lohmar führen MVDG Domin und Lohmar führen MVDG Zum 1. August 2026 übernehmen Andrea Domin (59) und Henry Lohmar (56) gemeinsam die Verantwortung für die Märkische Verlags- und Druck-Gesellschaft Potsdam (MVDG) sowie die damit verbundenen Unternehmen. Der bisherige Geschäftsführer Ingo Höhn gibt die operative Führung zum gleichen Zeitpunkt ab und steht dem Unternehmen bis zum Jahresende weiterhin zur Verfügung. ...

August 4, 2026

RheinEnergie übernimmt EnBW-Contracting-Portfolio in Deutschland; Top-3 EDL-Anbieter in Deutschland

RheinEnergie übernimmt EnBW-Contracting-Portfolio in Deutschland; Top-3 EDL-Anbieter in Deutschland RheinEnergie übernimmt EnBW-Contracting-Portfolio – Stadtwerke Köln Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) und die Kölner RheinEnergie AG (RheinEnergie) haben eine Vereinbarung über den Verkauf des EnBW-Contracting-Geschäfts geschlossen. Mit der geplanten Übernahme baut die RheinEnergie ihr Energiedienstleistungsgeschäft deutlich aus und steigt zu einem der drei führenden Anbieter komplexer Energiedienstleistungen in Deutschland auf. Gleichzeitig schärft die EnBW mit der geplanten Transaktion ihren strategischen Fokus im Rahmen ihres massiven Investitionsprogramms in den Umbau des Energiesystems. ...

August 4, 2026

OLG Düsseldorf weist Eilantrag von sechs Presse-Großhändlern gegen Bundeskartellamt ab; FFF-Verlage sehen sich bestärkt, Reform bundesweit fortzusetzen unverzüglich

OLG Düsseldorf weist Eilantrag von sechs Presse-Großhändlern gegen Bundeskartellamt ab; FFF-Verlage sehen sich bestärkt, Reform bundesweit fortzusetzen unverzüglich OLG Düsseldorf weist Eilantrag ab OLG Düsseldorf weist Eilantrag ab Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat einen Eilantrag von sechs Presse-Großhändlern gegen das Bundeskartellamt abgewiesen. Die im Siegburger Kreis zusammengeschlossenen Grossisten wollten die Behörde mit einer Untätigkeitsbeschwerde dazu verpflichten, die von der „Fit for Future“-Verlagsallianz (FFF) vorangetriebene Reform des Pressevertriebs vorläufig zu stoppen. Nach Auffassung des Gerichts kann eine Beschwerde gegen das Bundeskartellamt, die sich in der Sache gegen die am Kartellverfahren beteiligten Verlage richtet, nicht über eine Eilentscheidung durchgesetzt werden. Das Bundeskartellamt diene dem öffentlichen Interesse und sei nicht dafür zuständig, privatrechtliche Ansprüche durchzusetzen. Den Grossisten sei es „möglich und zumutbar“, zivilrechtlich gegen die Verlage vorzugehen. Das Verfahren trägt das Aktenzeichen VI Kart 5 ...

August 4, 2026

Leyendecker GmbH beantragt Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung in Wuppertal; Gericht genehmigt Eigenverwaltung am 22. Juli 2026

Leyendecker GmbH beantragt Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung in Wuppertal; Gericht genehmigt Eigenverwaltung am 22. Juli 2026 Die Leyendecker GmbH stellt sich in Eigenverwaltung neu auf. Veranstaltungsbetrieb läuft unverändert weiter. Die Leyendecker GmbH stellt sich in Eigenverwaltung neu auf. Veranstaltungsbetrieb läuft unverändert weiter. Düsseldorf, 04.08.2026. Die Leyendecker GmbH stellt sich den Herausforderungen der aktuellen Marktveränderungen und hat beim Amtsgericht Wuppertal ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Das Gericht hat dem Antrag am 22. Juli 2026 entsprochen. Der inhabergeführte Dienstleister für Veranstaltungstechnik mit Sitz in Wuppertal und einem weiteren Standort in Berlin nutzt das Verfahren als Chance, sich auf veränderte Marktbedingungen einzustellen und die wirtschaftliche Grundlage für einen profitablen Betrieb zu schaffen. Die Geschäftsführung bleibt im Amt und steuert die Sanierung gemeinsam mit erfahrenen Beratern der Kanzlei Buchalik Brömmekamp Rechtsanwälte (BBR) sowie der Unternehmensberatung plenovia GmbH. ...

August 4, 2026

Evonik in Essen verzeichnet starkes Q2-Ergebnis mit 630 Mio € bereinigtem EBITDA; 2,0–2,2 Mrd € EBITDA 2026

Evonik in Essen verzeichnet starkes Q2-Ergebnis mit 630 Mio € bereinigtem EBITDA; 2,0–2,2 Mrd € EBITDA 2026 Starkes zweites Quartal Bereinigtes EBITDA steigt im zweiten Quartal auf 630 Millionen € Höhere Mengen und Preise durch Engpässe in Lieferketten außerhalb Europas Ausblick für 2026: 2,0 bis 2,2 Milliarden € bereinigtes EBITDA Essen. Evonik hat, wie am 26. Juni vorab berichtet, im zweiten Quartal ein starkes Ergebnis erzielt. Die Sicherheitslage im Nahen Osten verursacht Engpässe in Lieferketten vor allem außerhalb Europas, was dem Konzern eine Sonderkonjunktur bescherte. ...

August 4, 2026

Bundessteuerberaterkammer reagiert auf das 34-Punkte-Reformprogramm der Koalition in Deutschland; erhöhte Steuerlast trifft auch Familienunternehmen

Bundessteuerberaterkammer reagiert auf das 34-Punkte-Reformprogramm der Koalition in Deutschland; erhöhte Steuerlast trifft auch Familienunternehmen AU G US T 2026 Liebe Kolleginnen und Kollegen, das 34-Punkte-Reformprogramm der Koalition vom 2. Juli 2026 ent­ hält aus Sicht der BStBK viele richtige Ansätze. Dies gilt insbeson­ dere für die angekündigte Überprüfung von Berichts- und Doku­ mentationspflichten, die Berichtspflichten-Bremse und die stärkere Umsetzung des Once-Only-Prinzips. Steuerpolitisch bleibt es jedoch hinter den selbst gesetzten Erwar­ tungen zurück. Die angekündigte Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen besteht fast ausschließlich aus Maßnahmen, die verfas­ sungsrechtlich geboten oder zur regelmäßigen Fortschreibung des Existenzminimums erforderlich sind. Anders verhält es sich mit der sogenannten Reichensteuer. Sie soll – vermutlich aus Gerechtigkeitsgründen und auch zur Gegenfinan­ zierung – deutlich ausgeweitet werden. Wer denkt, hierüber werde mehr Gerechtigkeit geschaffen, ist auf dem Holzweg. Denn dieser hohe Steuersatz trifft auch Einzelunternehmen, Freiberufler, Perso­ nengesellschaften und letztlich viele Familienunternehmen. Für sie ist die Einkommensteuer zugleich Unternehmensteuer. Eine höhere Tarifbelastung erschwert daher die Eigenkapitalbildung und entzieht den Betrieben Mittel für Investitionen, Digitalisierung und Transfor­ mation. Das Gegenteil hätte unser Wirtschaftsstandort verdient. Ein kleiner Hoffnungsschimmer blitzt aber dezent im Papier auf: Es ist die Rede vom „Optionsmodell“, das bis zum Herbst 2026 überarbeitet werden soll. Der Wechsel von Personen- zu Kapitalge­ sellschaften soll also erleichtert werden, um Personengesellschaften steuerlich zu entlasten. Als Bundessteuerberaterkammer unter­ stützen wir dieses Vorhaben mit allen Kräften. Und wir zeigen auch konkrete Maßnahmen auf: Bei der Körperschaftsteueroption müssen insbesondere die Probleme beim Sonderbetriebsvermögen beseitigt, die Sperrfristregelungen flexibilisiert und ein steuerneutraler Rück­ weg in die transparente Besteuerung ermöglicht werden. Auch muss eine Harmonisierung mit der Thesaurierungsbegünstigung herge­ stellt werden. Zudem muss sie grundlegend vereinfacht werden. Beim Bürokratieabbau gibt es Grund zur Hoffnung! Die BStBK begrüßt die geplante Berichtspflichten-Bremse, die Überprüfung sämtlicher Dokumentationspflichten und das Ziel, mindestens jede vierte nicht zwingend erforderliche Pflicht abzuschaffen. Entschei­ dend ist jedoch nicht die Zahl gestrichener Vorschriften, sondern die tatsächliche Entlastung in Unternehmen und Kanzleien. Das Once- Only-Prinzip muss verbindlich umgesetzt werden: Daten, die dem Staat bereits vorliegen, dürfen nicht erneut abgefragt werden. Auch vorausgefüllte Steuererklärungen, verbindliche Bearbeitungsfristen und die schnellere Vergabe von Steuernummern können nur dann helfen, wenn sie nicht mit neuen Datenlieferungs- und Nachweis­ pflichten verbunden werden. Darüber hinaus fehlen weiterhin strukturelle Reformen, etwa eine bessere Verlustverrechnung, einfachere Umstrukturierungen, verlässliche Abschreibungsregeln, eine Reform des Umsatzsteuer­ verfahrensrechts und eine Stärkung des Maßgeblichkeitsprinzips. Echter Bürokratieabbau beginnt nicht beim Formular, sondern bei einem einfacheren materiellen Steuerrecht. Vor diesem Hintergrund sind die jüngst vorgelegten Vorschläge zur Bekämpfung von Steuer- und Finanzkriminalität kritisch zu beurteilen. Denn sie bauen keine Bürokratie ab. Ihr Hartmut Schwab Prof. Dr. Hartmut Schwab Präsident der BStBK Ein Anfang ist gemacht – doch der Standort braucht mehr BStBK-Report August 2026 1 ...

August 3, 2026