US-Notenbank belässt Leitzins in den USA unverändert; Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen auf Höchststand seit 2007

US-Notenbank belässt Leitzins in den USA unverändert; Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen auf Höchststand seit 2007 Microsoft Word - aktuelles-devisentelegramm.docx Devisentelegramm Die Ausarbeitung informiert über allgemein bekannte Sachverhalte. Die Einschätzungen und Bewertungen reflektieren die Meinung des Verfassers und ersetzen nicht eine individuelle und anlagegerechte Beratung. Bei der Ausarbeitung und Erhebung der Daten ist die größtmögliche Sorgfalt verwendet worden. Die getroffenen Aussagen basieren auf Beurteilung / Einschätzung der Daten zum Zeitpunkt der Erstellung. Herausgeber: Hamburger Sparkasse, Treasury / Devisenhandel. ...

July 31, 2026

US-Notenbank hält Leitzins in den USA unverändert; Spaltung: 3 von 12 wollten Zinserhöhung

US-Notenbank hält Leitzins in den USA unverändert; Spaltung: 3 von 12 wollten Zinserhöhung Fed-Zinsentscheid: Fed bleibt in der Warteschleife Fed bleibt in der Warteschleife Kapitalmärkte Daily | Die US-Notenbank hält den Leitzins zum fünften Mal in Folge unverändert. Der Offenmarktausschuss war jedoch gespalten. Immer aktuell informiert: Kapitalmärkte Daily US-Notenbank hält die Füße still Die US-Notenbank hält den Leitzins zum fünften Mal in Folge unverändert. Das Zielband für den Tagesgeldsatz bleibt bei 3,50 % bis 3,75 %. Der Offenmarktausschuss war jedoch gespalten: Drei der zwölf Mitglieder plädierten für eine Anhebung um 25 Basispunkte. Trotz der jüngsten Eskalation im Nahen Osten verzichtete die Fed zunächst auf eine Straffung. Zugleich treten die Differenzen über den angemessenen geldpolitischen Kurs deutlicher hervor. Bereits im Juni hatten mehrere Notenbanker Argumente für höhere Zinsen gesehen; nun fiel ihr abweichendes Votum klarer aus. Die Mehrheit verweist dagegen auf die jüngsten Inflationsdaten, die bislang keine Zweitrundeneffekte des Energiepreisschocks erkennen lassen. Der zugrunde liegende Preistrend zeigte vielmehr desinflationäre Tendenzen. Entscheidend werden daher die beiden Inflationsberichte bis zur September-Sitzung sowie die weitere Entwicklung im Nahen Osten. Bleibt eine Entspannung aus, könnte die knappe Mehrheit für unveränderte Leitzinsen kippen. ...

July 31, 2026

US-Wirtschaftswachstum im 2. Quartal 2026 USA; Kern-Inlandsnachfrage +4%

US-Wirtschaftswachstum im 2. Quartal 2026 USA; Kern-Inlandsnachfrage +4% BIP USA: Wachstum der US-Wirtschaft geringer als erwartet US-Wirtschaftswachstum im 2. Quartal 2026 Einschätzung | Die US-Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal 2026 schwächer als erwartet. Das US-Wirtschaftsministerium hat soeben gemeldet, dass die US-Wirtschaftsleistung im 2. Quartal 2026 mit einer auf das hochgerechneten Rate (Jahresrate) von 1,5 % gegenüber dem Vorquartal angestiegen ist. Unsere Einschätzung zum US-Wirtschaftswachstum im 2. Quartal 2026 Das Wachstum der US-Wirtschaft blieb im zweiten Quartal 2026 mit einer Jahresrate von 1,5 % zwar sowohl hinter den allgemeinen Erwartungen als auch hinter dem im ersten Quartal 2026 verzeichneten Wachstum zurück. Daraus ist jedoch nicht der Schluß auf eine Wachstumsabkühlung zu ziehen. Die private Inlandsnachfrage ohne Lager – eine Art Kern-BIP – legte im zweiten Quartal mit einer Jahresrate von knapp 4 % zu. Dies zeigt, dass die unterliegende Konjunkturdynamik robust ist. Somit steht die wirtschaftliche Entwicklung in den Vereinigten Staaten einer etwaigen Leitzinsanhebung durch die US-Notenbank nicht entgegen. Ob eine Leitzinsanhebung angesichts bislang ausbleibender Zweitrundeneffekte bei der Inflation nötig ist, steht dabei auf einem anderen Blatt. ...

July 31, 2026

Eurostat BIP-Wachstum Euroraum Q2 +0,4% QoQ; EZB-Zinserhöhung wahrscheinlich im Sept.

Eurostat BIP-Wachstum Euroraum Q2 +0,4% QoQ; EZB-Zinserhöhung wahrscheinlich im Sept. NORD/LB am Morgen stellt eine Übersicht und Zusammenfassung ausgewählter Berichte und Meldungen dar. Research NORD/LB am Morgen Juli 2026 Research NORD/LB am Morgen Juli 2026 Marktdaten 30.07.2026 29.07.2026 31.12.2025 Ytd % DAX 25.612,03 25.460,48 24.490,41 4,6 MDAX 32.216,66 32.243,82 30.617,67 5,2 TECDAX 3.829,25 3.845,33 3.622,27 5,7 EURO STOXX 50 6.344,40 6.248,84 5.791,41 9,5 STOXX 50 5.459,40 5.412,07 4.918,02 11,0 DOW JONES IND. 52.208,06 51.594,14 48.063,29 8,6 S&P 500 7.437,63 7.316,15 6.845,50 8,6 MCSI World 4.821,78 4.744,18 4.430,38 8,8 MSCI EM 1.563,01 1.559,64 1.404,37 11,3 NIKKEI 225 61.867,43 61.434,19 50.339,48 22,9 Euro in USD 1,1525 1,147 1,1745 -1,9 Euro in YEN 184,23 187,38 183,58 0,4 Euro in GBP 0,856 0,8579 0,8717 -1,8 Bitcoin (USD) 64.877,86 63.853,99 87.598,39 -25,9 Gold (USD) 4.107,51 4.092,01 4.319,37 -4,9 Rohöl (Brent ICE USD) 89,03 90,74 60,85 46,3 CO2 Emissionsrechte 81,29 82,02 87,37 -7,0 Bund-Future 124,57 124,78 127,57 Rex 122,06 122,29 124,38 ...

July 31, 2026

Schweizer Anleihenmarkt in abwartender Phase Schweiz; Warsh Forward Guidance Unsicherheit

Schweizer Anleihenmarkt in abwartender Phase Schweiz; Warsh Forward Guidance Unsicherheit Update Obligationen 1 Marktkommentar Bonds 31.07.2026 Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum Anleihenmarkt in abwartender Phase, Mark- tumfeld von saisonaler Sommerpause ge- prägt, Schweizerfranken Primärmarkt nicht in Anspruch genommen Der Schweizer Anleihenmarkt präsentiert sich derzeit in einer abwartenden Phase. Nach der Erholung Ende der vergangenen sowie zu Beginn der laufenden Woche hat der Swiss Bond Index (SBI) den zweiten Handelstag in Folge nachgegeben. Die Kursbewegungen erfolgten jedoch in einem äusserst umsatzarmen Marktumfeld, das von der saisonalen Sommerpause geprägt ist. So- wohl am Primär- als auch am Sekundärmarkt ist die Aktivität derzeit sehr gering. Die angekündigte Neuemis- sion der Pfandbriefbank für die erste Augustwoche stellt bislang die einzige nennenswerte Transaktion dar. Nach der umfangreichen Platzierung von über 1,2 Milliarden Schweizerfranken in der Vorwoche wird aktuell die Nachfrage institutioneller Investoren evaluiert. Es ist davon auszugehen, dass das Emissionsvolumen sowie die Anzahl der Tranchen diesmal geringer ausfallen wer- den. Insgesamt spricht vieles dafür, dass die Marktaktivi- tät auch in den kommenden Wochen zunächst verhalten ...

July 31, 2026

BDK Sachsen e.V. begrüßt Kinostart von 'Der perfekte Schein - Der Fall Bojarski' in Leipzig; Erhöhte Sensibilisierung für Falschgeldkriminalität

BDK Sachsen e.V. begrüßt Kinostart von ‘Der perfekte Schein - Der Fall Bojarski’ in Leipzig; Erhöhte Sensibilisierung für Falschgeldkriminalität “Der perfekte Schein - Der Fall Bojarski (L’Affaire Bojarski)” — Bund Deutscher Kriminalbeamter e.V. “Der perfekte Schein - Der Fall Bojarski (L’Affaire Bojarski)” Der Bund Deutscher Kriminalbeamter, Landesverband Sachsen e.V., begrüßt den Kinostart von “Der perfekte Schein - Der Fall Bojarski“ am 30.07.2026 und nimmt diesen als Anlass, für das Thema Falschgeldkriminalität zu sensibilisieren. ...

July 31, 2026

USA BIP-Wachstum II. Quartal 2026; KI-Segment treibt Investitionen

USA BIP-Wachstum II. Quartal 2026; KI-Segment treibt Investitionen Macro Research News Flash 30. Juli 2026 USA: Eher robuste Zahlen zum Wirtschaftswachstum Veröffentlichung Aktuell Prognose NORD/LB Vorquartal BIP-Wachstum (ann.) 1,5% 2,1% 2,1% Preisdeflator (ann.) 6,2% 4,0% 3,6% Quellen: Bureau of Economic Analysis, NORD/LB Research Einschätzung Die US-Ökonomie kann sich auch zum Abschluss des 1. Halbjahres 2026 eher robust präsentieren. Nach noch vorläufigen Angaben zog das reale BIP im II. Quartal 2026 – nicht ganz „im Gleichschritt“ mit dem Vorquartal – um annualisiert 1,5% an. Der BIP-Preisdeflator legte spürbar um annualisiert 6,2% zu. Das Inflationsumfeld war im ersten Halbjahr 2026 zweifellos nicht einfach für die Wirtschaftssubjekte in den USA. Diese ersten Daten zum US-Wirtschaftswachstum sind extrem revisionsanfällig. Eine zu genaue Analyse von einzelnen Details der Zahlen sollte daher noch vermieden werden. Allerdings lässt sich wohl bereits festhalten, dass die durch das KI-Segment regelrecht befeuerten privaten Investitionen der Wirtschaft der Vereinigten Staaten weiterhin einen spürbaren Auftrieb liefern. Daran sollten auch die nun noch anstehenden Datenrevisionen kaum mehr wirklich etwas ändern können. Skeptische Stimmen sehen an dieser Stelle bereits die Gefahr einer zu einseitig ausgerichteten US-Ökonomie. Noch sind die Unternehmen in der Technologiebranche aber ganz eindeutig ein ziemlich zuverlässiger Motor des nordamerikanischen BIP-Wachstums. In der Tat hätten die Wirtschaftsminister vieler anderer Länder wohl gern ein so innovatives ITK-Segment in ihren jeweiligen Ökonomien. Zudem scheint sich der wichtige Konsum der privaten Haushalte in den USA am aktuellen Rand sehr robust zu präsentieren. Die inländische Nachfrage könnte in gewissem Umfang auch von der Fußballweltmeisterschaft profitiert haben; aber auch ganz grundsätzlich scheinen die US-Konsumenten wieder in Kauflaune gewesen zu sein. In diese Richtung deuten auch die in Washington zeitgleich mit den BIP-Daten veröffentlichten monatlichen Zahlen zur Entwicklung der persönlichen Ausgaben. Diese konnten im Juni um immerhin 0,3% M/M zulegen. Die aktuellen Angaben zu den Einzelhandelsumsätzen hatten bereits in diese Richtung gedeutet. Die persönlichen Einkommen erhöhten sich im Berichtsmonat Juni um 0,2% M/M. Beim PCE-Preisdeflator zeigte sich am aktuellen Rand eine Veränderungsrate von -0,1% M/M. Real stieg der private Konsum im Juni folglich um 0,4% M/M. Die inzwischen höheren Preise für Öl werden im Juli zwar wieder zu einer Eintrübung der Lage an der makroökonomischen Preisfront in den Vereinigten Staaten führen, eine „große Inflationskatastrophe“ dürfte aber auch am aktuellen Rand ausbleiben. Die im Fokus der US-Notenbank stehende Kernrate des PCE-Preisdeflators legte im Berichtsmonat Juni um 0,1% M/M zu. Die jüngsten CPI- und PPI-Daten hatten bereits klar auf Entspannungstendenzen hingedeutet. Das aktuelle Inflationsumfeld im Land der unbegrenzten Möglichkeiten dürfte der US-Notenbank die inzwischen verkündete Entscheidung, den bisherigen geldpolitischen Kurs auch zum Ende des 1. Halbjahres 2026 hin beizubehalten, deutlich einfacher gemacht haben. ...

July 30, 2026

Statistisches Bundesamt aktualisierte Listen der Kundensystematik für Extrahaushalte und Kernhaushalte; Neue Haushaltsklassifikationen stärken Statistikklarheit

Statistisches Bundesamt aktualisierte Listen der Kundensystematik für Extrahaushalte und Kernhaushalte; Neue Haushaltsklassifikationen stärken Statistikklarheit Bankenstatistik / Kundensystematikhier: Aktualisierte Listen des Statistischen Bundesamtes für Extrahaushalte und Kernhaushalte Kundensystematik hier: Aktualisierte Listen des Statistischen Bundesamtes für Extrahaushalte und Kernhaushalte Fotolia Green Finance Der Klimawandel stellt auch den Finanzsektor vor große Herausforderungen. Die Bundesbank unterstützt den Wandel hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft. Green Finance Finance Flash Themen rund um die Aufgaben der Bundesbank leicht verständlich erklärt. Finance Flash zurück Navigation ausblenden Übersicht Bundesbank Organisation zurück Übersicht Organisation Vorstand zurück Übersicht Vorstand Prof. Dr. Joachim Nagel Dr. Sabine Mauderer Burkhard Balz Lutz Lienenkämper Michael Theurer Prof. Dr. Fritzi Köhler-Geib COO und Bereiche Compliance und rechtliche Regelungen AGB und Regelungen zurück Übersicht AGB und Regelungen Mitteilungen Rundschreiben Leitbild und Strategie Die Bundesbank in Zahlen Anfahrt Hauptverwaltungen und Filialen zurück Übersicht Hauptverwaltungen und Filialen Baden-Württemberg zurück Übersicht Baden-Württemberg Filialen Präsidentin Beirat Außenwirtschaft Außenwirtschaft Finanzaufsicht Bonitätsanalyse Bayern zurück Übersicht Bayern Filialen Präsident Beirat Außenwirtschaft Finanzaufsicht Bonitätsanalyse Berlin und Brandenburg zurück Übersicht Berlin und Brandenburg Filiale Präsident Beirat Außenwirtschaft Finanzaufsicht Bonitätsanalyse Veröffentlichungen Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt zurück Übersicht Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt Filialen Präsident Beirat Außenwirtschaft Finanzaufsicht Bonitätsanalyse Daten, Analysen und Veröffentlichungen Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein zurück Übersicht Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein Filialen Präsident Beirat Außenwirtschaft Finanzaufsicht Bonitätsanalyse Hessen zurück Übersicht Hessen Filiale Präsident Beirat Außenwirtschaft Finanzaufsicht Bonitätsanalyse Nordrhein-Westfalen zurück Übersicht Nordrhein-Westfalen Filialen Präsident Beirat Außenwirtschaft Finanzaufsicht Bonitätsanalyse Veröffentlichungen Rheinland-Pfalz und Saarland zurück Übersicht Rheinland-Pfalz und Saarland Filialen Präsident Beirat Außenwirtschaft Finanzaufsicht Bonitätsanalyse Sachsen und Thüringen zurück Übersicht Sachsen und Thüringen Filialen Präsident Beirat Außenwirtschaft Finanzaufsicht Bonitätsanalyse Veröffentlichungen Forschung und Forschungsdaten zurück Übersicht Forschung und Forschungsdaten Forschungszentrum zurück Übersicht Forschungszentrum Forschungsbeirat, -professoren und Research Fellows Forschungsgebiete und Programm Personen Research Brief Diskussionspapiere Referierte Publikationen Seminare Invited Speakers Series Forschungsdaten- und Servicezentrum zurück Übersicht Forschungsdaten- und Servicezentrum Ihr Forschungsprojekt im FDSZ Forschungsdaten Über das FDSZ INEXDA Publikationen Konferenzen Forschungsaufenthalt und Praktikum Studie zur wirtschaftlichen Lage privater Haushalte (PHF) zurück Übersicht Studie zur wirtschaftlichen Lage privater Haushalte (PHF) Konzept Ergebnisse Informationen für Haushalte Fragen und Antworten Datenschutz infas Informationen für Forschende Studie zu Erwartungen von Privatpersonen (BOP‑HH) Unternehmensstudie (BOP-F) Green Finance Bibliothek und Archiv zurück Übersicht Bibliothek und Archiv Bibliothek Historisches Archiv Europavillon Kunst zurück Übersicht Kunst Ausstellungen Malerei und Papierarbeiten Skulpturen und Installationen Architektur und Kunst Numismatik zurück Übersicht Numismatik Sammlung Glanzstücke Bildarchiv Publikationen Ausstellungen Numismatische Fachbibliothek Kontakt Geldmuseum zurück Übersicht Geldmuseum Besucherinformationen Ausstellungen Vortragsveranstaltungen Führungen Workshops für Kinder und Jugendliche Museumsrallyes Geschichte Internationaler Zentralbankdialog zurück Übersicht Internationaler Zentralbankdialog Über uns Internationale Zentralbankkurse zurück Übersicht Internationale Zentralbankkurse Anmeldeverfahren Vergangene Kurse Bilaterale Zusammenarbeit EU-finanzierte Projekte Häufig gestellte Fragen Repräsentanzen Newsletter Kontakt Eurosystem zurück Übersicht Eurosystem Aufgaben Organisation Leitbild des Eurosystems Europäische Währungsunion ...

July 30, 2026

Europäische Wirtschaft wächst 0,4% q/q im Euroraum; EZB-Zinserhöhung im September wahrscheinlich

Europäische Wirtschaft wächst 0,4% q/q im Euroraum; EZB-Zinserhöhung im September wahrscheinlich Microsoft Word - 20260730_NFC_Euroland BIP.docx Macro Research News Flash 30. Juli 2026 BIP Euroland: Konjunktur erstaunlich resilient und kein Hindernis für EZB Veröffentlichung Aktuell Prognose NORD/LB Vorquartal BIP sa Q/Q, vorl. 0,4% 0,3% 0,0% rev. BIP sa Y/Y, vorl. 1,0% 0,8% 0,5% rev. Quelle: Destatis, Bloomberg, NORD/LB Macro Research Einschätzung Die europäische Konjunktur bleibt auch im Frühjahr trotz aller Belastungsfaktoren überraschend resilient. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte gemäß der Schnellschätzung von Eurostat im zweiten Quartal sai- son- und kalenderbereinigt um 0,4% Q/Q zu. Die Jahresrate erhöhte sich entsprechend deutlich auf 1,0% Y/Y. Die heute veröffentlichten Wachstumszahlen liegen damit sogar noch etwas über unserer Prognose, die im Vergleich ohnehin schon am optimistischen Rand lag. Insofern stellen die heutigen BIP-Daten für den Eu- roraum eindeutig eine positive Überraschung dar. Im gemeinsamen Währungsraum zeigt sich weiterhin eine bemerkenswerte Resilienz der konjunkturellen Entwicklung, die sich zunehmend auch in den Wachstumszahlen der wichtigsten Mitgliedsländer abbildet. Erneut erwies sich unter den großen Volkswirtschaften Spanien (+0,7% Q/Q) als Wachstumsmotor. Aber auch in Frankreich, Italien und Deutschland legte die Wirtschaftsleistung mit jeweils +0,2% Q/Q solide zu und übertraf damit die pessimistischeren Erwartungen. Eine hohe Konjunkturdynamik weisen zudem Portu- gal (+0,8% Q/Q) und Finnland (+0,9% Q/Q) aus. Irlands BIP gelang nach den Rückgängen in den beiden Vor- quartalen mit +3,9% Q/Q ein Rückprall, konnte damit jedoch noch nicht einmal die Hälfte des vorangegange- nen Einbruchs kompensieren. Damit besteht weiteres Erholungspotenzial, womit auch die Wachstumsprog- nose für den gesamten Euroraum im Jahr 2026 recht gut nach unten abgesichert sein dürfte. Die deutsche Konjunktur hat sich im Frühjahr ebenfalls überraschend resilient gegenüber den vielfältigen äußeren Belastungsfaktoren gezeigt. Gegenüber dem Vorquartal legte die reale Wirtschaftsleistung um 0,2% zu, wozu vor allem eine positive Entwicklung im Außenhandel beigetragen hat. Zudem wurde das deutsche Wachstum für das erste Quartal aufwärts revidiert. Damit trotzt die deutsche Wirtschaft nicht nur den Fol- gen des Irankriegs, zugleich zeichnen die teils deutlichen Aufwärtsrevisionen ein positiveres Wachstumsbild für die Vorjahre als bislang gedacht. Der Irankrieg mitsamt seinen negativen Auswirkungen auf Energiepreise sowie Liefer- und Wertschöpfungs- ketten bleibt auf kurze Sicht der größte Risikofaktor für die europäische Konjunktur. Zugleich ist beim Blick auf die aggregierten Daten zu konstatieren, dass die geopolitischen Krisen zumindest im ersten Halbjahr fast spurlos an der Konjunktur im Euroraum vorbeigezogen sind. Insofern gehen wir fest davon aus, dass die eu- ropäische wie die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr ein positives Wirtschaftswachstum erzielen werden, wobei die überraschend positiven Zahlen sogar für eine Aufwärtsrevision unserer BIP-Prognose sprechen. Neben den BIP-Daten hatten zuletzt auch diverse Stimmungsindikatoren teils deutliche Verbesserungen ge- zeigt. Für die weitere Geldpolitik der EZB gibt es somit eine klare Botschaft: Von konjunktureller Schwäche infolge des Irankriegs kann bislang kaum eine Rede sein. Damit wird das Argument einer konjunkturell be- dingten Zurückhaltung der EZB deutlich schwächer. Nur eine überraschend schnelle und deutliche Reduk- tion der Inflationsrisiken könnte aus unserer Sicht den EZB-Rat noch von einer weiteren Zinserhöhung im September abbringen. Da sich weiterhin keine Lösung des Konflikts im Nahen Osten abzeichnet, bleiben je- doch die Inflationsrisiken hoch. Durch die jüngste Eskalation im Nahen Osten und den Wegfall einiger preis- dämpfender Maßnahmen dürfte die Inflationsrate bereits im Juli wieder angezogen haben. Fazit Analyst: Christian Lips Chefvolkswirt +49 (0)511 361-2980 +49 (0)172 735 1531 christian.lips@nordlb.de Die europäische Wirtschaft zeigt sich im Frühjahr bemerkenswert resilient. Das reale Bruttoinlandspro- dukt legte um 0,4% gegenüber dem Vorquartal zu und damit stärker als allgemein erwartet worden war. Die konjunkturelle Dynamik verbreitert sich zudem. Die reale Wirtschaftsleistung legte in allen großen Volkswirtschaften zu und übertraf die Erwartungen von Volkswirten. Sicher bleibt der Irankrieg ein Risiko für das zweite Halbjahr, insbesondere bei einer massiven Eskalation. Zugleich ist im ersten Halbjahr von konjunkturellen Bremsspuren im Euroraum kaum etwas zu sehen, weshalb sich die EZB voll auf die Inflati- onsrisiken konzentrieren kann. Da sich kurzfristig eher wieder ein Anziehen der Inflation abzeichnet, spricht viel für eine weitere Zinserhöhung der EZB bereits auf der Septembersitzung. ...

July 30, 2026

European real estate investors in Europe slow activity; Q2 volumes €43bn; H1 down 10% YoY

European real estate investors in Europe slow activity; Q2 volumes €43bn; H1 down 10% YoY European real estate market commentary - July 2026 European real estate market commentary - July 2026 Despite renewed geopolitical uncertainty, Europe’s real estate markets continue to find support from resilient occupier demand, constrained development and increasingly attractive entry points. The conflict in the Middle East continues to weigh on the European economic and real estate market outlook, primarily through its impact on energy prices, inflation expectations, and confidence. ...

July 30, 2026