ElCom veröffentlicht Marktbericht über Strompreise in der Schweiz und Deutschland; Nettoexporte 107 GWh, -40%

ElCom veröffentlicht Marktbericht über Strompreise in der Schweiz und Deutschland; Nettoexporte 107 GWh, -40% Eidgenössische Elektrizitätskommission ElCom Fachsekretariat Commission fédérale de l’électricité ElCom Secrétariat technique Marktbericht Rapport de marché Überblick Basepreise der Berichtswoche ab 03.08.2026 EUR/MWh CH DE FR IT-Nord AT Wochenmittel 133.9 114.8 107.7 185.7 144.8 Vorwoche 136.8 116.6 104.4 175.9 129.4 Veränderung -2% -2% +3% +6% +12% Peakpreise der Berichtswoche ab 03.08.2026 EUR/MWh CH DE FR IT-Nord AT Wochenmittel 126.2 85.4 78.2 189.4 141.9 Vorwoche 117.9 79.9 69.1 175.2 98.5 Veränderung +7% +7% +13% +8% +44% Kurzfristausblick Base am Terminmarkt EUR/MWh CH DE FR IT-Nord AT Aktuelle Woche 140.5 128.4 127.0 173.4 147.6 +5% +12% +18% -7% +2% Folgewoche 140.7 130.9 107.9 166.5 149.1 +0% +2% -15% -4% +1% Entwicklung der Frontkontrakte EUR/MWh Vorwoche Aktuell Δ Δ% CH Y+1 104.3 108.1 3.8 +3.6% Q+1 155.0 160.7 5.7 +3.7% M+1 141.4 147.0 5.5 +3.9% DE Y+1 101.8 106.2 4.4 +4.3% Q+1 137.2 142.8 5.6 +4.1% M+1 132.5 136.0 3.5 +2.6% FR Y+1 63.0 65.5 2.5 +3.9% Q+1 109.5 116.3 6.8 +6.2% M+1 91.9 100.3 8.4 +9.1% IT Y+1 116.7 121.9 5.2 +4.5% Q+1 164.7 172.1 7.3 +4.4% M+1 164.7 171.9 7.2 +4.4% AT Y+1 110.6 115.6 5.0 +4.5% Q+1 156.5 161.8 5.3 +3.4% M+1 144.4 152.0 7.5 +5.2% Entwicklung der Rohstoffpreise EUR/MWh Vorwoche Aktuell Δ Δ% Gas Y+1 40.8 43.4 2.6 +6.4% TTF Q+1 57.0 60.7 3.7 +6.4% M+1 57.6 60.8 3.2 +5.6% Kohle Y+1 13.0 13.2 0.2 +1.5% API2 Q+1 13.0 13.2 0.2 +1.7% M+1 12.6 12.9 0.3 +2.7% CO2 Dez 26 80.9 82.3 1.4 +1.7% Marktkommentar Quellen: Entso-e, EEX®, Refinitiv Power Research® Seite 2 ab 10.08.2026 Marktbericht vom 11.08.2026 / Rapport de marché du 11.08.2026 ab 17.08.2026 Im Wochenvergleich sank der Spotpreis für Strom in der Schweiz und in Deutschland um 2%. In Frankreich konnte der Anstieg der Windenergieerzeugung einen leichten Preisanstieg nicht verhindern, was hauptsächlich auf einen Rückgang der Kernenergieerzeugung und weniger auf einen leichten Anstieg der Stromerzeugung aus Gas zurückzuführen ist. In Norditalien und in Österreich stieg der Preis um 6% bzw. 12%. Sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland wurde der höchste Preis der Woche am frühen Dienstagabend verzeichnet, als die Solarstromerzeugung schnell zurückging und die deutsche Windstromerzeugung zu diesem Zeitpunkt etwas gering war. Die Nettoexporte beliefen sich auf 107 GWh, was einem Rückgang von mehr als 40% entspricht, aufgrund eines starken Rückgangs der Exporte nach Italien. In der Regelzone blieb die absolute Unausgeglichenheit im Durchschnitt relativ stabil. Am Montag und Dienstag wurden dennoch Defizite von über 400 MW verzeichnet. Im ersten Fall war dies teilweise auf einen internationalen Abruf zurückzuführen. Im zweiten Fall entspricht die Unausgeglichenheit dem Auftreten von Niederschlägen (siehe Seite 6), was diesen plötzlichen Rückgang teilweise erklären könnte, der die Aktivierung von TRE und eines Grossteils der Gebote von SRE erforderlich machte. Am Sonntag fiel das Ungleichgewicht sogar auf unter -600 MW, doch der Ausgleichsenergiepreis überschritt dabei nicht den Wert von 150 EUR/MWh. Im Vergleich zur Vorwoche sind die Strompreise auf breiter Front gestiegen. Den stärksten Anstieg verzeichneten die französischen Frontmonats- und Frontquartalsprodukte, was auf die jüngsten Drosselungen der Kernkraftwerksleistung zurückzuführen war. Der allgemeine Preisanstieg wurde vor allem durch höhere Gaspreise getrieben, da weiterhin Unsicherheit über eine Einigung zur Wiederöffnung der Strasse von Hormus bestand. Die Gasspeicherstände in Europa füllen sich weiterhin langsamer als die Norm und sind nun 17 Prozentpunkte darunter. Infolge der jüngsten Hitzewelle ist die Verfügbarkeit der französischen Kernkraftwerke reduziert, liegt jedoch weiterhin über dem langfristigen Durchschnitt. Die Schweizer Speicherseen hatten in der Vorwoche nochmals etwas zur Norm aufgeholt und liegen knapp 13 Prozentpunkten darunter (Stand 10.08.). 0 20 40 60 80 100 120 140 01.2025 04.2025 07.2025 10.2025 01.2026 04.2026 07.2026 Preise Base 2027 [EUR/MWh] Deutschland Frankreich Italien Schweiz Gas 54% -50 0 50 100 150 200 250 300 350 03.08 04.08 05.08 06.08 07.08 08.08 09.08 Day-Ahead Preise [EUR/MWh] DE FR IT-Nord AT CH ...

August 11, 2026

SPD-Fraktion NRW verschiebt Evaluierung des vorgezogenen Kohleausstiegs-Deals in NRW; Verzögerung erhöht Unsicherheit und Kosten

SPD-Fraktion NRW verschiebt Evaluierung des vorgezogenen Kohleausstiegs-Deals in NRW; Verzögerung erhöht Unsicherheit und Kosten Evaluierung verschoben: Fortsetzung des chaotischen Kohleausstiegs-Deals von Neubaur und Habeck › SPD-Fraktion NRW August 2026, 15:49 Uhr am 11. August 2026, 15:49 Uhr Evaluierung verschoben: Fortsetzung des chaotischen Kohleausstiegs-Deals von Neubaur und Habeck Für den 15. August 2026 war gesetzlich vorgesehen, dass der Bund die Ergebnisse einer Überprüfung vorlegt, ob die Beendigung der Kohleverstromung in NRW im Jahr 2030 umzusetzen ist. Laut Rheinischer Post wird das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie diese Evaluierung erst später vorlegen. Hierzu erklärt Jochen Ott, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW: ...

August 11, 2026

Europäische Energiemärkte steigen im Juli in Europa; TTF +30% in 10 Handelstagen Höchststand 65 EUR/MWh

Europäische Energiemärkte steigen im Juli in Europa; TTF +30% in 10 Handelstagen Höchststand 65 EUR/MWh Hitze, LNG Ausfälle und niedrige Wasserstände treiben die Energiepreise in Europa in die Höhe | Axpo 10.08.2026 | Monatliches Update europäische Energiemärkte, August 2026 Die europäischen Energiemärkte legten im Juli zu, da erneute Konflikte rund um die Strasse von Hormus den Schiffsverkehr beeinträchtigten und anhaltende Hitze und Dürre die Rahmenbedingungen auf dem Strommarkt verschärften. Das Scheitern der Absichtserklärung zwischen den USA und dem Iran beendete eine kurze Wiederaufnahme der LNG-Lieferungen aus der Golfregion und liess die Risikoprämien bei Öl, Gas und Strom wieder ansteigen. Der TTF, Europas wichtigster Erdgas-Handelsplatz, stieg innerhalb von zehn Handelstagen um mehr als 30 % und erreichte während der 13-tägigen US-Bombardierungskampagne gegen den Iran einen Höchststand von 65 EUR ...

August 11, 2026

European energy markets in Europe rise; TTF up >30% in ten sessions

European energy markets in Europe rise; TTF up >30% in ten sessions Heat, LNG disruption and low water levels lift European energy prices | Axpo 10.08.2026 | European Energy Markets Monthly, August 2026 European energy markets moved higher in July as renewed conflict around the Strait of Hormuz disrupted shipping and persistent heat and drought tightened power market fundamentals. The breakdown of the US–Iran memorandum of understanding halted a brief resumption of LNG flows from the Gulf and revived risk premiums across oil, gas and electricity. TTF, Europe’s primary natural gas trading hub, rose by more than 30% in ten trading sessions, peaking at 65 EUR ...

August 11, 2026

Europäische Energiemärkte steigen in Europa; TTF erreicht 65 EUR/MWh Höchststand

Europäische Energiemärkte steigen in Europa; TTF erreicht 65 EUR/MWh Höchststand Hitze, LNG Ausfälle und niedrige Wasserstände treiben die Energiepreise in Europa in die Höhe | Axpo 10.08.2026 | Monatliches Update europäische Energiemärkte, August 2026 Die europäischen Energiemärkte legten im Juli zu, da erneute Konflikte rund um die Strasse von Hormus den Schiffsverkehr beeinträchtigten und anhaltende Hitze und Dürre die Rahmenbedingungen auf dem Strommarkt verschärften. Das Scheitern der Absichtserklärung zwischen den USA und dem Iran beendete eine kurze Wiederaufnahme der LNG-Lieferungen aus der Golfregion und liess die Risikoprämien bei Öl, Gas und Strom wieder ansteigen. Der TTF, Europas wichtigster Erdgas-Handelsplatz, stieg innerhalb von zehn Handelstagen um mehr als 30 % und erreichte während der 13-tägigen US-Bombardierungskampagne gegen den Iran einen Höchststand von 65 EUR ...

August 10, 2026

European energy markets rose in Europe in July; TTF up >30% to 65 EUR/MWh

European energy markets rose in Europe in July; TTF up >30% to 65 EUR/MWh Heat, LNG disruption and low water levels lift European energy prices | Axpo 10.08.2026 | European Energy Markets Monthly, August 2026 European energy markets moved higher in July as renewed conflict around the Strait of Hormuz disrupted shipping and persistent heat and drought tightened power market fundamentals. The breakdown of the US–Iran memorandum of understanding halted a brief resumption of LNG flows from the Gulf and revived risk premiums across oil, gas and electricity. TTF, Europe’s primary natural gas trading hub, rose by more than 30% in ten trading sessions, peaking at 65 EUR ...

August 10, 2026

Axpo veröffentlicht Monatsupdate zu europäischen Energiemärkten in Europa; LNG-Lieferungen sinken, Gasspeicher 57%

Axpo veröffentlicht Monatsupdate zu europäischen Energiemärkten in Europa; LNG-Lieferungen sinken, Gasspeicher 57% Hitze, LNG Ausfälle und niedrige Wasserstände treiben die Energiepreise in Europa in die Höhe | Axpo 10.08.2026 | Monatliches Update europäische Energiemärkte, August 2026 Die europäischen Energiemärkte legten im Juli zu, da erneute Konflikte rund um die Strasse von Hormus den Schiffsverkehr beeinträchtigten und anhaltende Hitze und Dürre die Rahmenbedingungen auf dem Strommarkt verschärften. Das Scheitern der Absichtserklärung zwischen den USA und dem Iran beendete eine kurze Wiederaufnahme der LNG-Lieferungen aus der Golfregion und liess die Risikoprämien bei Öl, Gas und Strom wieder ansteigen. Der TTF, Europas wichtigster Erdgas-Handelsplatz, stieg innerhalb von zehn Handelstagen um mehr als 30 % und erreichte während der 13-tägigen US-Bombardierungskampagne gegen den Iran einen Höchststand von 65 EUR ...

August 10, 2026

AfD-Fraktion Brandenburg zieht ernüchternde Zwischenbilanz zum Lausitzer Strukturwandel; 1.950 Arbeitsplätze geschaffen, Mehrheit in Behörden/Wissenschaft

AfD-Fraktion Brandenburg zieht ernüchternde Zwischenbilanz zum Lausitzer Strukturwandel; 1.950 Arbeitsplätze geschaffen, Mehrheit in Behörden/Wissenschaft Strukturwandel in der Lausitz: Milliarden fließen – die versprochenen Industriearbeitsplätze bleiben aus - AfD-Fraktion Brandenburg Strukturwandel in der Lausitz: Milliarden fließen – die versprochenen Industriearbeitsplätze bleiben aus 5. August 2026 Kategorien: Presse Strukturwandel in der Lausitz: Milliarden fließen – die versprochenen Industriearbeitsplätze bleiben aus Die Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage Nr. 1131 (Drs. 8 der Abgeordneten Dr. Hans-Christoph Berndt, Peter Drenske, Steffen John und Steffen Kubitzki (AfD-Fraktion) zieht eine ernüchternde Zwischenbilanz des steuerfinanzierten Strukturwandels. Bis November 2025 wurden nach Angaben der Landesregierung 1.950 Arbeitsplätze in Strukturwandelprojekten geschaffen. Davon entfallen jedoch nur 930 auf den Bereich „Wirtschaft“; der übrige Teil verteilt sich auf Behörden (210), wissenschaftliche Einrichtungen (220) und Wissenschaft einschließlich der BTU Cottbus-Senftenberg (490) sowie zwei Positionen von je 50 Zuwendungsempfängern. Der überwiegende Teil dieser Behörden- und Wissenschaftsstellen entsteht in der kreisfreien Stadt Cottbus (vgl. Antwort zu den Fragen 2 und 4). ...

August 7, 2026

Kernkraftwerk Beznau drosselt Produktion, schaltet Reaktoren ab, Schweiz; Abschaltung beider Reaktoren aufgrund Aare-Temperatur

Kernkraftwerk Beznau drosselt Produktion, schaltet Reaktoren ab, Schweiz; Abschaltung beider Reaktoren aufgrund Aare-Temperatur Eidgenössische Elektrizitätskommission ElCom Fachsekretariat Commission fédérale de l’électricité ElCom Secrétariat technique Marktbericht Rapport de marché Überblick Basepreise der Berichtswoche ab 27.07.2026 EUR/MWh CH DE FR IT-Nord AT Wochenmittel 136.8 116.6 104.4 175.9 129.4 Vorwoche 126.7 106.6 94.9 167.8 123.6 Veränderung +8% +9% +10% +5% +5% Peakpreise der Berichtswoche ab 27.07.2026 EUR/MWh CH DE FR IT-Nord AT Wochenmittel 117.9 79.9 69.1 175.2 98.5 Vorwoche 111.3 70.1 57.2 167.2 106.8 Veränderung +6% +14% +21% +5% -8% Kurzfristausblick Base am Terminmarkt EUR/MWh CH DE FR IT-Nord AT Aktuelle Woche 143.0 131.0 121.3 182.1 153.9 +4% +12% +16% +4% +19% Folgewoche 136.9 129.2 113.4 164.0 150.8 -4% -1% -7% -10% -2% Entwicklung der Frontkontrakte EUR/MWh Vorwoche Aktuell Δ Δ% CH Y+1 108.6 104.3 -4.3 -4.0% Q+1 153.3 155.0 1.7 +1.1% M+1 143.5 141.4 -2.1 -1.5% DE Y+1 106.6 101.8 -4.8 -4.5% Q+1 138.9 137.2 -1.8 -1.3% M+1 136.4 132.5 -3.9 -2.9% FR Y+1 67.0 63.0 -4.0 -5.9% Q+1 112.3 109.5 -2.8 -2.5% M+1 96.4 91.9 -4.4 -4.6% IT Y+1 121.1 116.7 -4.4 -3.7% Q+1 165.5 164.7 -0.8 -0.5% M+1 165.7 164.7 -1.0 -0.6% AT Y+1 114.9 110.6 -4.3 -3.8% Q+1 158.5 156.5 -1.9 -1.2% M+1 146.1 144.4 -1.7 -1.2% Entwicklung der Rohstoffpreise EUR/MWh Vorwoche Aktuell Δ Δ% Gas Y+1 42.6 40.8 -1.9 -4.4% TTF Q+1 57.6 57.0 -0.6 -1.0% M+1 58.3 57.6 -0.7 -1.2% Kohle Y+1 13.3 13.0 -0.2 -1.7% API2 Q+1 12.9 13.0 0.1 +0.9% M+1 12.9 12.6 -0.4 -2.9% CO2 Dez 26 82.3 80.9 -1.5 -1.8% Marktkommentar Quellen: Entso-e, EEX®, Refinitiv Power Research® Seite 2 ab 03.08.2026 Marktbericht vom 04.08.2026 / Rapport de marché du 04.08.2026 ab 10.08.2026 Im Wochenvergleich stieg der Spotpreis für Strom in der Schweiz um 8%. In Deutschland und Frankreich betrug der Anstieg 10%, während er in Norditalien und Österreich lediglich 5% betrug. Erneut ist die Wetterlage mitverantwortlich für diese Entwicklung. Zum einen hat der Rückgang der Windenergieerzeugung den Ländern einen Teil ihres günstigeren Stroms entzogen. Zum anderen führte die Wiederkehr der Hitzewelle zu einem erneuten Anstieg der Preisspitzen am Ende des Tages. Dies war insbesondere am Mittwochabend in Österreich (327 EUR/MWh) und in Deutschland (352 EUR/MWh) der Fall, was dazu führte, dass die gesamte Schweizer Exportkapazität nach Deutschland genutzt wurde. Das Kernkraftwerk Beznau musste zudem seine Produktion drosseln und schliesslich seine beiden Reaktoren aufgrund der Temperatur der Aare abschalten (siehe Seite 4).Über die gesamte Woche beliefen sich die Nettoexporte der Schweiz auf 188 GWh, was einem leichten Anstieg entspricht. In der Regelzone erforderte am Dienstagnachmittag ein internationaler Abruf eine erhebliche Aktivierung negativer tertiärer Regelenergie. Die Aktivierungskosten des TRE lagen dabei bei über 140'000 EUR/min, während der Ausgleichsenergiepreis 677 EUR/MWh erreichte. Am Mittwochabend um 19:45 Uhr erforderte ein Defizit von 416 MW sehr kurzzeitig die Aktivierung der überwiegenden Mehrheit der Gebote von SRE+, was zu einem Ausgleichsenergiepreis von 1'050 EUR/MWh führte. Schliesslich kam es am Freitag gegen Mittag zur Aktivierung von 700 MW TRE- für den internationalen Redispatch, was jedoch keinen nennenswerten Einfluss auf die Preise hatte. Am Terminmarkt gaben die Gaspreise leicht nach, insbesondere das Frontjahr mit -4.4%. Die Stromterminpreise spiegelten diese Entwicklung wider: Die Frontjahr-Kontrakte verzeichneten Rückgänge zwischen 3.7% für Italien und 5.9% für Frankreich, während die übrigen Laufzeiten einen leichten Rückgang erfuhren. Einzige Ausnahme bildete das Schweizer Frontquartal, das um 1.1% zulegte, was wahrscheinlich auf die besonders angespannte Wasserkraftlage zurückzuführen ist. Die Füllstände der Speicherseen in der Schweiz liegen derzeit bei 54.3%, also 15 Prozentpunkte unter dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre. 0 20 40 60 80 100 120 140 01.2025 04.2025 07.2025 10.2025 01.2026 04.2026 07.2026 Preise Base 2027 [EUR/MWh] Deutschland Frankreich Italien Schweiz Gas 54% -50 0 50 100 150 200 250 300 350 400 27.07 28.07 29.07 30.07 31.07 01.08 02.08 Day-Ahead Preise [EUR/MWh] DE FR IT-Nord AT CH ...

August 4, 2026

OPEC+ Verbund erhöht Produktion um 188.000 b/d im September am Persischen Golf; Ölpreise sinken leicht

OPEC+ Verbund erhöht Produktion um 188.000 b/d im September am Persischen Golf; Ölpreise sinken leicht Sector Research Energy Newsletter August 2026 Analyse Statt fünf Tagen oder Wochen musste die Weltwirtschaft nun schon fünf Monate mit den Auswirkungen des Iran-Krieges zurechtkommen. Ein Ende ist weiterhin nicht in Sicht, Verhandlungen und Attacken setzen sich in Abfolge fort. Die Eröffnung weiterer Fronten im Irak und der Meerenge Bab-el-Mandeb am Roten Meer sorgte für neue Preiskapriolen am Öl- und Gasmarkt. Ähnlich fallen aktuell auch die Ausschläge aus, wenn wieder US-Angriffe kurzfristig abgeblasen oder neue Gespräche avisiert werden. Unabhängig davon bleibt die Passage durch die Straße von Hormus nachhaltig gestört und die Zahl der Tanker, die es in den Zeitfenstern zwischen den Verhandlungen schaffen, hindurchzufahren, überschaubar. Infolge der Ankündigung des OPEC+ -Verbundes, an ihrer Förderstrategie festzuhalten und auch im September die Produktion um 188.000 b/d zu erhöhen, zeigten sich die Ölnotierungen zwar Anfang August wieder etwas leichter, im Marktfokus bleibt die Kriegssituation am Persischen Golf. Stark gesunkene globale Ölreserven, Angriffe der Ukrainer auf russische Ölinfrastruktur und chinesische Exportstrategien sind weitere Faktoren, die zu beachten sind. Insbesondere für den Markt für Ölprodukte zeichnet sich keine Entspannung in Q3 26 ab. Zwar laufen die Raffinerien Europas unter Volllast, der Bedarf an Diesel und Heizöl kann aber nicht gedeckt werden. Produktionsprozesse für einzelne Kraftstoffe lassen sich nur zulasten anderer austauschen. Die aktuellen Hitzewellen und das Niedrigwasser auf wichtigen Wasser- straßen beeinträchtigen die Binnenschifffahrt und stört damit die Transportrouten aus Europas wichtigen Umschlagshäfen für Ölprodukte (Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen) zudem. Da in vielen südeuropäischen Ländern auch das Kühlwasser für Kraftwerke fehlt, bleibt Europas Energiemarkt weiter gestresst. EU-weit historisch niedrige Gasspeicherfüllungen und ein trotz Sommer und hoher PV-Erträge steigender Bedarf zur Stromerzeugung spiegeln sich in den Gasnotierungen. Kohle-Nutzung hätte Auswirkungen auf die CO2-Preise. Da es in Deutschland zwar eine strategische Reserve für Öl- und Ölprodukte, nicht aber für Erdgas gibt, wird nun wieder über den Aufbau einer solchen nachgedacht. Rohöl ...

August 4, 2026