Hochrangige EZB-Vertreter entsetzt über bilaterale Devisenmarkt-Intervention von Japan und USA in Tokio und Washington; Fed-Zinssenkung-Wahrscheinlichkeit steigt auf 56%

Hochrangige EZB-Vertreter entsetzt über bilaterale Devisenmarkt-Intervention von Japan und USA in Tokio und Washington; Fed-Zinssenkung-Wahrscheinlichkeit steigt auf 56% Microsoft Word - aktuelles-devisentelegramm.docx Devisentelegramm Die Ausarbeitung informiert über allgemein bekannte Sachverhalte. Die Einschätzungen und Bewertungen reflektieren die Meinung des Verfassers und ersetzen nicht eine individuelle und anlagegerechte Beratung. Bei der Ausarbeitung und Erhebung der Daten ist die größtmögliche Sorgfalt verwendet worden. Die getroffenen Aussagen basieren auf Beurteilung / Einschätzung der Daten zum Zeitpunkt der Erstellung. Herausgeber: Hamburger Sparkasse, Treasury / Devisenhandel. ...

August 11, 2026

USA Beschäftigung Juli in den Vereinigten Staaten 23.000 Stellen abgebaut; gegen Leitzinsanhebung durch FOMC

USA Beschäftigung Juli in den Vereinigten Staaten 23.000 Stellen abgebaut; gegen Leitzinsanhebung durch FOMC Macro Research News Flash 7. August 2026 USA: Die Beschäftigungssituation spricht gegen höhere Zinsen Veröffentlichung Aktuell Prognose NORD/LB Vormonat Neugeschaffene Stellen ex Agrar -23.000 100.000 20.000 Arbeitslosenquote 4,1% 4,3% 4,2% Durchschnittlicher Stundenlohn M/M 0,1% 0,3% 0,3% Quelle: Bureau of Labor Statistics (BLS), NORD/LB Einschätzung Die Beschäftigungssituation in den Vereinigten Staaten präsentiert sich im Juli ziemlich unfreundlich. In der Summe sind von der US-Wirtschaft 23.000 Stellen abgebaut worden. Auch die Revisionen an den Vormonatszahlen zeichnen eindeutig kein positives Bild. Die neuesten Daten des Personaldienstleisters Challenger, Gray & Christmas hatten bei einigen Beobachtern bereits größere Bedenken ausgelöst. Diese Sorgen haben sich nun als wohl ziemlich begründet erwiesen. Eine Schwalbe macht aber natürlich noch keinen Sommer. Die im Rahmen einer separaten Umfrage errechnete Arbeitslosenquote verringerte sich immerhin leicht auf einen Wert von 4,1%. Der genaue Blick auf die Details der aktuellen Zahlen zum Stellenabbau in den Vereinigten Staaten zeigt einen Personalaufbau in der Privatwirtschaft von lediglich 30.000 Personen. Im Dienstleistungssektor sind dabei nur 5.000 zusätzliche Jobs entstanden. Die schwachen Zahlen zur Beschäftigungskomponente des ISM Services PMI hatten jüngst gewisse Sorgen ausgelöst, die sich nun eher zu bewahrheiten scheinen. Das verarbeitende Gewerbe konnte im Berichtsmonat Juli ebenfalls 5.000 zusätzliche Personen einstellen. Der freundliche Employment-Index des ISM Manufacturing PMI hat an dieser Stelle vielleicht sogar noch auf etwas mehr Dynamik hoffen lassen. Staatliche Stellen haben am aktuellen Rand in der Summe 53.000 Beschäftigungsverhältnisse abgebaut. Die durchschnittlichen Stundenlöhne legten im Juli nur um 0,1% M/M zu. Die Jahresrate dieser Zeitreihe notiert damit bei einem Wert von 3,2%. Angesichts der jüngsten Zahlen zur Entwicklung der Lohnstückkosten stellen diese Entwicklungen eindeutig kein Problem für die US-Notenbank dar; für die Finanzsituation der privaten Haushalte wäre ein etwas höheres Lohnwachstum dagegen in jedem Fall hilfreich gewesen. Noch sollte es an dieser Stelle zu keinen Problemen kommen. Man wird nun aber mit ganz besonderem Interesse auf die Zahlen zur Entwicklung der Einzelhandelsumsätze zu blicken haben. Diese Daten stehen in der nächsten Woche zur Meldung an. Vor allem die Absatzzahlen in den Autohäusern könnten zu einem Belastungsfaktor werden. ...

August 7, 2026

Fed und Bank of Japan stützen Yen am Devisenmarkt mit 60 Mrd USD koordiniert heute; deutlicher Erfolg gegenüber früheren BoJ-Eingriffen weltweit

Fed und Bank of Japan stützen Yen am Devisenmarkt mit 60 Mrd USD koordiniert heute; deutlicher Erfolg gegenüber früheren BoJ-Eingriffen weltweit Fed und Bank of Japan stützen den Yen Fed und Bank of Japan stützen den Yen Die Aktion war insofern deutlich erfolgreicher als die vorherigen Eingriffe der BoJ ohne Unterstützung der US-Fed. Immer aktuell informiert: Kapitalmärkte Weekly Die Stimmung in der europäischen Wirtschaft setzte im Juli ihren Erholungskurs fort. Der von der EU-Kommission erhobene Economic Sentiment Indicator (ESI) stieg um jeweils 1,5 Punkte auf 97,2 in der EU und 96,9 im Euroraum. Damit rückte der ESI näher an seinen langjährigen Durchschnitt bei 100. In den meisten Ländern ging der Indikator nach oben und erholte sich damit weiter von den diesjährigen Tiefständen, die im April markiert worden waren. Deutlich oberhalb von 100 Punkten verbesserte sich der ESI für Spanien (+0,8 Punkte) und die Niederlande (+1,3). In Polen (-0,1 auf 100,0 Punkte) blieb er fast stabil. Italien näherte sich mit einem leichten Plus um 0,4 auf 99,6 Punkte dem Durchschnitt. Deutlich im negativen Bereich verbesserten sich Frankreich um 2,4 sowie Deutschland um 1,1 Punkte. Zudem hellte sich der ESI in fast allen Wirtschaftssegmenten auf. Lediglich für den Bau trübte er sich etwas ein. Der Dienstleistungsbereich steht weiterhin überdurchschnittlich da. ...

August 7, 2026

Lars Klingbeil plant Steuerreform für Kryptowährungen in Deutschland; Kryptogewinne künftig wie Aktien besteuert

Lars Klingbeil plant Steuerreform für Kryptowährungen in Deutschland; Kryptogewinne künftig wie Aktien besteuert Bitcoin wie Aktien besteuern | Steuern | Haufe Sonderausgabenabzug bei Vermögensübertragungen gegen Versorgungsleistungen Gesonderte und einheitliche Feststellung seit 2024 Steuerliche Behandlung von Arbeitslohn bei Vorliegen eines DBA Einkommensteuererklärung 2025: Änderungen in den Vordrucken Steuerermäßigung für energetische Sanierungsmaßnahmen nach § 35c EStG Aktuelle Rechtsprechung zur Haftung der Vertreter nach § 69 AO Thesaurierungsbegünstigung nach § 34a EStG Knapp 9 Millionen Menschen in Deutschland halten Bitcoin und andere Kryptos – doch jetzt drohen neue Steuern. Was das für Anleger und den Markt bedeutet, bleibt offen. ...

August 5, 2026

Bank of Japan hält Leitzins in Tokio unverändert; Baldige Zinserhöhung um 25 bp wahrscheinlich

Bank of Japan hält Leitzins in Tokio unverändert; Baldige Zinserhöhung um 25 bp wahrscheinlich Macro Research News Flash 3. August 2026 Japan: Der Kampf gegen die Yen-Schwäche – Bessent, übernehmen Sie! Veröffentlichung Aktuell Prognose (in 3M) Bisher Quelle: Bank of Japan, NORD/LB Research Einschätzung Die Bank of Japan ist ganz eindeutig in den Fokus der internationalen Finanzmärkte gerückt. Die Notenbanker in Tokio haben sich anlässlich der Notenbanksitzung am Freitag nicht getraut, das Leitzinsniveau abermals zu erhöhen. Diese Nachricht darf sicherlich nicht als größere Überraschung bezeichnet werden; die Premierministerin Sanae Takaichi blickt offenkundig recht skeptisch auf das Ansinnen der Bank of Japan, die Geldpolitik im Land der aufgehenden Sonne bald weniger expansiv zu gestalten. Dennoch hat das Ausbleiben einer Leitzinserhöhung in Japan zu größeren Sorgen am Devisenmarkt beigetragen. Die ausgeprägte Schwäche des Yen ist mittlerweile zu einem Problem für die japanische Volkswirtschaft geworden. Die starke Abwertungstendenz bei der Währung des asiatischen Landes verschärft ohne jeden Zweifel die dort inzwischen langsam aufkeimenden Inflationssorgen. Auf diesen Zusammenhang hatte jüngst auch der Zentralbankchef Kazuo Ueda hingewiesen. Japan hatte direkt vor der Notenbanksitzung am Devisenmarkt interveniert. Die sehr zögerliche Haltung der Notenbanker in Tokio ließ die Auswirkungen der Yen-Käufe durch offizielle Stellen dann allerdings regelrecht verpuffen. Die fast schon etwas hilflos wirkenden Bemühungen Japans zur Stärkung des Yen riefen schließlich sogar die US-Regierung auf den Plan. Die Vereinigten Staaten haben entsprechend ebenfalls am Devisenmarkt interveniert, um gegen die ausgeprägte Schwäche des Yen zu kämpfen. Finanzminister Scott Bessent will mit dieser währungspolitischen Maßnahme wahrscheinlich vor allem noch umfangreichere Verkäufe von langlaufenden US-Staatsanleihen durch Tokio verhindern, um so einen weiteren Anstieg des Kapitalmarktzinsniveaus im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu verhindern. Zudem scheinen sich einige Wirtschaftspolitiker in Washington aufgrund der massiven Abwertungstendenzen beim Yen inzwischen Sorgen um die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der Industrieunternehmen in den USA zu machen. Diese Fragestellung steht aktuell aber sicherlich nicht im Fokus der US-Wirtschaftspolitik – insbesondere das langfristige Zinsniveau ist derzeit ins Blickfeld der Regierung in Washington gerückt. Die Vereinigten Staaten müssen schließlich eine gigantische aufgelaufene Staatsverschuldung finanzieren. Scott Bessents Erfahrungen als Manager eines Hedge-Fonds könnten aktuell in jedem Fall sehr hilfreich sein. Interventionen am Devisenmarkt lösen in der Regel keine Problemursachen. Die sicherlich nicht uneigennützige Unterstützung aus Washington erkauft der Bank of Japan vor allem Zeit, um die geldpolitische Ausrichtung in Tokio nach und nach weniger expansiv zu gestalten; daher ist in der näheren Zukunft wohl mit einer Leitzinsanhebung um 25 bp zu rechnen. In diesem Kontext rückt natürlich auch sofort das Problem der „Carry-Trades“ ins Blickfeld, über welches in der jüngeren Vergangenheit schon viel gesprochen worden ist. An dieser Stelle ist festzuhalten, dass die aktuellen Ereignisse in Asien auch Implikationen für die Geldpolitik der Fed haben könnten. Leitzinsanhebungen durch das FOMC wären in jedem Fall nicht hilfreich für den Yen – und könnten somit in Tokio einen erhöhten Druck auslösen, der dann letztlich weitere Verkäufe von US-Staatsanleihen zur Folge hätte! Fazit ...

August 3, 2026

BoJ und US-Fed intervenieren am Devisenmarkt zur Yen-Stützung; Nur rund 50 Mrd. USD eingesetzt.

BoJ und US-Fed intervenieren am Devisenmarkt zur Yen-Stützung; Nur rund 50 Mrd. USD eingesetzt. Gemeinsame Devisenmarktinterventionen von BoJ und US-Fed Gemeinsame Devisenmarktinterventionen von BoJ und US-Fed Einschätzung | Nach Interventionen der BoJ zugunsten des Yen in den vergangenen Tagen und Monaten hat diese gemeinsamen mit der US Fed am Devisenmarkt eingegriffen. Nach einigen Interventionen der BoJ zugunsten des Yen in den vergangenen Tagen und Monaten hat diese nun gemeinsamen mit der US Fed am Devisenmarkt eingegriffen, um den schwachen Yen zu stützen. USDJPY fiel im Zuge dessen auf zuletzt 156, EURJPY auf rund 180. Die Aktion war insofern deutlich erfolgreicher als die vorherigen Eingriffe der BoJ ohne Unterstützung der US-Fed. Diese hatten USDJPY nur kurzzeitig auf rund 160 zu senken vermocht. Offenbar sind zahlreiche Akteure am Devisenmarkt nun „auf den Zug aufgesprungen“ und haben so die Bewegung verstärkt. Denn insgesamt wurden ersten Schätzungen zufolge aktuell „nur“ rund 8,45 Bio. Yen oder rund 50 Mrd. USD zur Stützung des Yen eingesetzt – deutlich weniger, als die BoJ zuletzt alleine auf den Markt geworfen hatte (Mai: 74 Mrd. USD aus ihren Devisenreserven). ...

August 3, 2026

Trump sagt Militärschlag am Persischen Golf gegen Iran ab; Ölpreis bricht um rund 7%

Trump sagt Militärschlag am Persischen Golf gegen Iran ab; Ölpreis bricht um rund 7% Wende am Golf schickt Ölpreis auf Talfahrt Wende am Golf schickt Ölpreis auf Talfahrt Kapitalmärkte Daily | Am Wochenende hat sich die Lage am Persischen Golf überraschend entspannt: Trump sagte einen geplanten Großangriff auf den Iran ab. Immer aktuell informiert: Kapitalmärkte Daily Iran-Krise entspannt sich überraschend, Ölmärkte reagieren deutlich USA und Japan greifen gemeinsam am Devisenmarkt ein ...

August 3, 2026

Papst Leo XIV. Papstporträt wieder auf vatikanischen Euro-Münzen sichtbar; 10 Cent bis 2 Euro zeigen den Papst

Papst Leo XIV. Papstporträt wieder auf vatikanischen Euro-Münzen sichtbar; 10 Cent bis 2 Euro zeigen den Papst Papstporträt wieder auf vatikanischen Euro-Münzen zu sehen | katholisch.de Leo macht es anders als Franziskus – teilweise Papstporträt wieder auf vatikanischen Euro-Münzen zu sehen VERÖFFENTLICHT AM 01.08.2026 UM 10:45 UHR – LESEDAUER: 1 MINUTE VATIKANSTADT - Die Euro-Münzen des Vatikans sind unter Sammlern begehrt. Unter Papst Franziskus verschwand das beliebte Papstporträt von den vatikanischen Geldstücken. Nun kehrt es zurück – aber nicht auf jeder Münze. ...

August 1, 2026

Fed rentekomiteen i USA holdt styringsrenten uendret; 3 av 12 ønsket renteøkning

Fed rentekomiteen i USA holdt styringsrenten uendret; 3 av 12 ønsket renteøkning Uendret rente, men splittet komite ‎- DNB Nyheter Publisert 30. jul. 2026 Artikkelen er flere år gammel Dagens morgenrapport: Amerikanske børser endte ned, selv om rentebeslutningen bidro positivt. Rentekomiteen i Fed besluttet i går å holde intervallet for styringsrenten uendret. Den korte pressemeldingen var nærmest uendret fra møtet i juni, men denne gangen var det tre av komiteens tolv medlemmer som ønsket å heve renten med et kvart prosentpoeng. Det har ikke vært et så stort mindretall siden 2016. Komiteen gjentok at den vil levere prisstabilitet. Den viser til at inflasjonen nå er høy, men at dette til dels skyldes tilbudssidesjokk som har drevet prisene opp i noen sektorer, herunder energi. Økonomien beskrives å utvikle seg sterkt til tross for økt usikkerhet, blant annet knyttet til konflikten i Midtøsten. Produktivitetsveksten og investeringene vurderes som sterke, og jobbskapingen holder tritt med endringene i arbeidsstyrken. På pressekonferansen gjentok Warsh at det var slutt på «forward guidance» og at markedene fremover må reagere på tall om økonomien og ikke signaler fra Fed. Han trakk fram at oppgangen i lange renter var en følge av den økonomiske utviklingen, og at denne innstrammingen gjorde noe av jobben for Fed. På dette møtet diskuterte komiteen å heve renten, men flertallet valgte altså å holde renteintervallet uendret. Warsh pekte på at selv om det var uenighet om beslutningen nå, var det stor grad av enighet om det store bildet. Han varslet at han på Jackson Hole-konferansen vil redegjøre for hans syn på hvordan Fed bør opptre i møte med dagens utfordringer. Amerikanske børser endte ned, selv om rentebeslutningen bidro positivt. S&P 500 innledet dagen med en nedgang, og var ned 1,2 prosent før rentebeslutningen ble annonsert. Deretter steg indeksen til en marginal oppgang tirsdag, før den igjen falt og endte ned 1,5 prosent. Svekket risikovilje i aksjemarkedene bidro var med på å løfte lange amerikanske renter. 10-års statsrente steg kort tid etter rentebeslutningen og noteres nå rundt 4,71 prosent, en oppgang på 7 basispunkter fra sluttnivået tirsdag. Vi må tilbake til 2007 for å finne en lengre periode der renten var over 4,70 prosent. 2-årsrenten falt på det meste med 10 basispunkter etter rentebeslutningen, men steg noe igjen deretter. Denne renten er mer påvirket av rentebeslutningene, og nedgangen reflekterer at markedene hadde forventet en viss sannsynlighet for renteoppgang. Oljeprisen har steget med rundt 3 USD ...

July 30, 2026

Lombard Odier, AI boosts Swiss healthcare and financials in Switzerland; 7% earnings growth forecast

Lombard Odier, AI boosts Swiss healthcare and financials in Switzerland; 7% earnings growth forecast Swiss equities: how AI could boost healthcare and financials | Lombard Odier Jul 29, 2026, 10:17:17 AM Jul 22, 2026, 2:43:50 PM Jul 1, 2026, 5:18:22 PM The broadening of Swiss stocks appeal Investors worldwide are asking themselves which sectors will benefit from the next wave of AI winners. While technology firms have dominated equity returns for much of the last two years, improved productivity and earnings are now starting to filter into the adopters of AI. This shift could benefit Switzerland’s healthcare and financial firms, two sectors that dominate its largest stock market index. ...

July 30, 2026