Kruutluker engagieren sich im Mühlenmuseum Haren; Bis zu 100 weitere Ehrenamtliche unterstützen.
Kruutluker engagieren sich im Mühlenmuseum Haren; Bis zu 100 weitere Ehrenamtliche unterstützen. Mehr als nur Gartenarbeit Die „Kruutluker“ halten Tradition und Gemeinschaft lebendig Route Wie erfolgt die Anreise? Mit dem Auto Anreise mit dem ÖPNV „Kruutluker“ bedeutet auf Plattdeutsch „Kräuterpflücker“. Im Mühlenmuseum Haren kümmern sich die Ehrenamtlichen um den historischen Bauern- und Kräutergarten und bewahren damit ein Stück ländliches Brauchtum. Das Motto „Säen, ernten, mahlen, backen“ zieht sich durch das gesamte Gelände. Gleichzeitig entstehen hier zahlreiche Projekte, die weit über die Gartenarbeit hinausgehen. Als ich ankomme, sind zehn Männer bereits fleißig bei der Arbeit. Urlaubszeit – deshalb sind heute „nur“ zehn Helfer vor Ort. „Normalerweise sind wir deutlich mehr“, erzählt Heinz Menke, Vorstandsmitglied des Heimatvereins und verantwortlich für das Mühlengelände mit dem Müllerhaus. Seit 1990 engagiert er sich im Heimatverein und führt mich über das weitläufige Gelände der Mersmühle in Haren. „Mit acht Helfern haben wir vor zehn Jahren angefangen“, blickt er zurück. „Im Herbst feiern wir unser zehnjähriges Jubiläum.“ Gefeiert wird im kleinen Kreis, denn die Kalender der engagierten Rentner sind gut gefüllt. Chor, Vereinsvorstände, Imkerei oder Kunst – fast jeder bringt neben seinem Ehrenamt noch weitere Leidenschaften mit. „Jeder hat hier seine Talente“, sagt Heinz Schnelte. Der Holzexperte hat zahlreiche Tischlerprojekte umgesetzt. Der große Tisch, an dem wir gemeinsam sitzen, stammt ebenso aus seiner Werkstatt wie der passende hölzerne Schriftzug „Kruutluker“. Mindestens 16 Personen finden hier bequem Platz. ...