Thomas Allofs verschoss Elfmeter gegen Real Sociedad im Müngersdorfer Stadion, Köln; Köln scheiterte im Achtelfinale

Thomas Allofs verschoss Elfmeter gegen Real Sociedad im Müngersdorfer Stadion, Köln; Köln scheiterte im Achtelfinale „Wir wären weitergekommen“: Das Elferdrama gegen Real Sociedad | 1. FC Köln Sie sind hier: - Startseite - Aktuelles - News - „Wir wären weitergekommen“: Das Elferdrama gegen Real Sociedad „Wir wären weitergekommen“: Das Elferdrama gegen Real Sociedad 07.08.2026 Und plötzlich zappelte der Ball im Netz. Die rund 40.000 Fans im Müngersdorfer Stadion riss es von ihren Plätzen. Bereits zum zweiten Mal nach nur 28 Minuten. Stephan Engels hatte das Leder aus 15 Metern mit links humorlos im Tor versenkt – 2:0 für den FC. „Ich kann mich noch sehr gut an das Spiel erinnern“, sagt Engels heute – knapp 38 Jahre später. Das Achtelfinalrückspiel im UEFA-Cup 1988 war das erste und bislang einzige Gastspiel des baskischen Traditionsclubs Real Sociedad San Sebastian in Köln. Der FC brauchte nach der 0:1-Niederlage einen Sieg und lag nach dem Treffer von Engels überraschend früh auf Viertelfinalkurs. Der FC war zu jener Zeit eine große Nummer – auch international. „Wir haben damals nahezu jede Saison unter den ersten fünf abgeschlossen und waren damit mindestens für den UEFA-Cup qualifiziert“, erinnert sich Engels. Genau diesen Wettbewerb wollte der FC auch 1988 ...

August 7, 2026

Dynamo Dresden präsentiert Aufstellung mit Gebärden im Rudolf-Harbig-Stadion; Barrierefreiheit für hörgeschädigte Fans verbessert

Dynamo Dresden präsentiert Aufstellung mit Gebärden im Rudolf-Harbig-Stadion; Barrierefreiheit für hörgeschädigte Fans verbessert Aufstellung im Zeichen der Inklusion | Sportgemeinschaft Dynamo Dresden - Die offizielle Website Aufstellung im Zeichen der Inklusion Spieler gebärden ihren Namen am Mediaday Die SG Dynamo Dresden setzt ihr Angebot für mehr Teilhabe im Rudolf-Harbig-Stadion fort: In Zusammenarbeit mit dem Fanclub ‚DEAF Dynamo Supporters‘ wurden am Mediaday zur Saison 2026 27 die Namensgebärden der Spieler aufgezeichnet. ...

August 7, 2026

FC Alsterbrüder gegen FC Eintracht Norderstedt, beim FC Alsterbrüder, Erstrunden-Spiel im LOTTO-Pokal; Elfmeterheld Dave Ceesay sichert Weiterkommen

FC Alsterbrüder gegen FC Eintracht Norderstedt, beim FC Alsterbrüder, Erstrunden-Spiel im LOTTO-Pokal; Elfmeterheld Dave Ceesay sichert Weiterkommen Pokaldrama mit Happy End - Spielbericht: FC Alsterbrüder gegen FC Eintracht Norderstedt Schiedsrichter: Mark Niklas Späth Linienrichter: Julian Schoenfelder, Fabian Rother Torhüter Ceesay rettet uns in die zweite Runde Spielbericht vom 7 . August 2026 Der Spielbericht wird präsentiert von: Ob wir eine „Drama Queen“ sind, wie das Hamburger Abendblatt schrieb, sei mal dahingestellt, aber keine Frage: Wir können offenbar nur spannend. Selbst, wenn es dafür gar keinen Anlass gibt. So wie heute bei unseren Erstrunden-Spiel im LOTTO-Pokal beim FC Alsterbrüder. ...

August 7, 2026

FC Carl Zeiss Jena fordert Vollauslastung des Stadions in Jena; Eilantrag beim Verwaltungsgericht gestellt

FC Carl Zeiss Jena fordert Vollauslastung des Stadions in Jena; Eilantrag beim Verwaltungsgericht gestellt Bedauern, aber auch Verständnis für Haltung der aktiven Fanszene So groß die Freude auf Seiten des FC Carl Zeiss Jena und auch seiner Fans darüber ist, dass das Thüringenderby am Sonntag wieder unter Beteiligung von bis zu 1.415 Gästefans stattfinden kann, so sehr bedauert der Fußballclub die mögliche Konsequenz der am gestrigen Abend von der aktiven Jenaer Fanszene veröffentlichten Erklärung, bei einer Aufrechterhaltung der Reduzierung auf 800 Plätze ihres Heimbereichs auf der Südtribüne dem Derby am Sonntag fernzubleiben. Fußball lebt davon, dass beide Teams die maximal mögliche Unterstützung von den Rängen erfahren können - auch und erstrecht zum Derby. ...

August 7, 2026

FC Sion et FC Noah 2-2 à Abovyan, Abovyan City Stadium; expulsions: Hefti (Sion), Mambo (Noah), match nul

FC Sion et FC Noah 2-2 à Abovyan, Abovyan City Stadium; expulsions: Hefti (Sion), Mambo (Noah), match nul FC Sion - UEFA Conference League : le FC Sion et le FC Noah dos à dos UEFA Conference League : le FC Sion et le FC Noah dos à dos Ce jeudi soir, le FC Sion était en Arménie pour affronter le FC Noah, à l’occasion du match aller du troisième tour qualificatif de l’UEFA Conference League. Une rencontre animée, marquée par de nombreux rebondissements, qui s’est terminée sur le score de 2-2. ...

August 7, 2026

FC Sion und FC Noah im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde in Abovyan, Armenien; Rote Karte Hefti, 2-2

FC Sion und FC Noah im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde in Abovyan, Armenien; Rote Karte Hefti, 2-2 FC Sion - UEFA Conference League: FC Sitten und FC Noah liegen gleichauf UEFA Conference League: FC Sitten und FC Noah liegen gleichauf An diesem Donnerstagabend war der FC Sitten in Armenien zu Gast, um im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde der UEFA Conference League gegen den FC Noah anzutreten. Es war eine lebhafte Partie mit zahlreichen Wendungen, die mit einem 2:2-Unentschieden endete. ...

August 7, 2026

FC Thun besiegt Víkingur Reykjavík 3:0 im VISANA STADION; solide Ausgangslage für Rückspiel in Island

FC Thun besiegt Víkingur Reykjavík 3:0 im VISANA STADION; solide Ausgangslage für Rückspiel in Island Matchbericht Thun-Reykjavik - 2026 - News - FC Thun Berner Oberland 3:0-Heimsieg bringt Thun in eine gute Ausgangslage Der FC Thun reagiert eindrucksvoll auf das bittere Ausscheiden in der Qualifikation zur UEFA Champions League und die Niederlage im Berner Derby. Im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur UEFA Europa League bezwingen die Thuner den isländischen Meister Víkingur Reykjavík im heimischen VISANA STADION verdient mit 3:0 und verschaffen sich damit eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel. Die Thuner übernehmen von Beginn an das Spieldiktat. Den ersten Akzent setzt Nico Maier, der mit einem Abschluss aus der Distanz Torhüter Kristinsson ein erstes Mal prüft. Die Gastgeber dominieren die Startphase, halten sich mehrheitlich in der offensiven Zone auf und drücken früh auf den Führungstreffer. Nach etwas mehr als zehn Minuten melden sich auch die Gäste erstmals gefährlich an. Zunächst kommt Gudjonsson an der Strafraumgrenze zu einem aussichtsreichen Volleyabschluss, setzt den Ball jedoch neben das Tor. Wenig später versucht es auch Starspieler Sigurdsson, doch Thun-Keeper Steffen ist zur Stelle und pariert. In der 19. Minute fällt der verdiente Führungstreffer. Heule setzt sich stark durch und spielt zu Brighton Labeau, der den Ball geschickt weiterleitet. Die Thuner verpassen den Torerfolg, holen jedoch einen Eckball heraus. Fabio Fehr bringt diesen präzis zur Mitte, wo Jan Bamert am höchsten steigt und per Kopf zum 1:0 trifft. Nur wenige Minuten doppeln die Thuner nach. Nico Maier tritt einen Freistoss in den Strafraum, wo der Ball über Umwege zu Brighton Labeau gelangt, welcher den Ball zum 2:0 im Netz versenkt. Nach seinem Doppelpack gegen Dinamo Zagreb trifft der Stürmer auch gegen den isländischen Meister. Thun präsentiert sich schnörkellos, zielstrebig und überzeugt mit einem starken Auftritt. Vikingur scheint kurz darauf zu verkürzen. Thordarson enteilt der Thuner Defensive und schiebt zum vermeintlichen Anschlusstreffer ein. Doch der VAR greift ein und annulliert das Tor wegen eines vorangegangenen Foulspiels. So bleibt es beim Zwei-Tore-Vorsprung der Berner Oberländer. Bis zur Pause bietet sich dem Heimteam sogar die Chance auf weitere Treffer. Mehrere gute Möglichkeiten bleiben jedoch ungenutzt, sodass es mit einer verdienten 2:0-Führung in die Kabinen geht. Auch nach dem Seitenwechsel bleibt der FC Thun die spielbestimmende Mannschaft. Zwar verläuft die Partie etwas ausgeglichener, die Gastgeber behalten das Geschehen jedoch jederzeit unter Kontrolle. Die beste Gelegenheit der Gäste nach der Pause entsteht nach einem sehenswerten Konter. Ingimundarson kommt frei zum Abschluss, setzt den Ball aber über das Tor. Auf der Gegenseite sucht Thun weiterhin konsequent den Weg nach vorne, auch wenn nicht jede Offensivaktion erfolgreich abgeschlossen wird. In der Schlussphase erhöht Vikingur Reykjavik nochmals den Druck. In der 84. Minute verzeichnet erneut Ingimundarson eine Top-Chance der Isländer. Sein Distanzschuss wird von Steffen stark an den Pfosten gelenkt. Die Thuner treten bis zum Schluss mutig, intensiv und zielstrebig auf. Mit konsequentem Pressing und schnellem Umschaltspiel setzen sie die Isländer immer wieder unter Druck. Praktisch mit dem Schlusspfiff fällt schliesslich auch der dritte Treffer. Nach einem weiteren Eckball gelangt der abgelenkte Ball zu Fabio Saiz, der aus der Distanz sehenswert abschliesst und seinen ersten Treffer für Rot-Wyss erzielt. Gleichzeitig unterstreichen die Thuner einmal mehr ihre aktuelle Stärke bei Standardsituationen. Die Gastgeber sind übers ganze Spiel die aktivere Mannschaft, gewinnen viele Zweikämpfe und bringen eine hohe Intensität auf den Platz. Mit dem verdienten 3:0-Erfolg verschaffen sie sich eine solide Ausgangslage für das Rückspiel in Island. Weiter geht es für den FC Thun am Sonntagnachmittag auswärts beim FC Basel, bevor am Donnerstag das Rückspiel der dritten Qualifikationsrunde zur UEFA Europa League in Island auf dem Programm steht. Hopp Thun! ...

August 7, 2026

Jasper van der Werff fällt verletzt aus FC Aarau; Drei bis vier Wochen Ausfall

Jasper van der Werff fällt verletzt aus FC Aarau; Drei bis vier Wochen Ausfall Jasper van der Werff fällt verletzt aus - Aktuelle News aus der DCL Jasper van der Werff fällt verletzt aus - Aktuelle News aus der DCL August 2026 Aarau mehrere Wochen ohne Jasper van der Werff Der FC Aarau muss vorerst auf Jasper van der Werff verzichten. Der 27-jährige Defensivspieler erlitt im Training einen Schlag auf den Knöchel und fällt mit einer Knochenprellung voraussichtlich drei bis vier Wochen aus. Der Schweizer mit niederländischen Wurzeln war erst vor wenigen Wochen zum FC Aarau gewechselt und wurde in den ersten beiden Pflichtspielen der Saison gegen Étoile Carouge und Stade Lausanne Ouchy jeweils eingewechselt. ...

August 7, 2026

VfL Osnabrück startet Saison auswärts beim 1. FC Heidenheim; Aufsteiger kehren nach Abstinenz in 2. Bundesliga zurück

VfL Osnabrück startet Saison auswärts beim 1. FC Heidenheim; Aufsteiger kehren nach Abstinenz in 2. Bundesliga zurück Zweitliga-Auftakt: Schwere Aufgaben für die Aufsteiger | 2. Bundesliga Zweitliga-Auftakt: Schwere Aufgaben für die Aufsteiger Osnabrück und Cottbus sind nach zwei bzw. zwölf Jahren Abstinenz wieder in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Zum Saisonauftakt warten auf beide Aufsteiger direkt anspruchsvolle Aufgaben. Das Warten hat ein Ende: Am Freitag startet die 2. Bundesliga in die neue Saison. Den Auftakt machen mit dem VfL Bochum und Hertha BSC zwei echte Schwergewichte . Einen Tag darauf geht auch für den VfL Osnabrück die neue Spielzeit los – und das ausgerechnet auswärts beim 1. FC Heidenheim . ...

August 7, 2026

Erzgebirge Aue schlägt BFC Dynamo in Aue; Last-Minuten-Sieg

Erzgebirge Aue schlägt BFC Dynamo in Aue; Last-Minuten-Sieg 3:2! Veilchen schlagen den BFC Dynamo - FC Erzgebirge Aue 3:2! Veilchen schlagen den BFC Dynamo Achterbahnfahrt in Aue – zum Abschluss des 3. Spieltags empfingen die Lila-Weißen den BFC Dynamo. In einem abwechslungsreichen Spiel warfen die Erzgebirger alles in die Waagschale, gaben aber zwei Führungen aus der Hand. Der Lucky Punch fiel in der letzten Spielminute. Unser Spielbericht. Traditionsduell im Lößnitztal – nach über 25 Jahren trafen am Donnerstagabend die Veilchen wieder auf den berüchtigten BFC Dynamo. Der Verein aus Berlin-Hohenschönhausen dominierte unter Erfolgstrainer Jürgen Bogs den Fußball in der DDR und kreuzte dabei über 80-mal die Klingen mit der Wismut. Während die Erzgebirger Anfang der 2000er den Weg in den Profifußball fanden, blieb der Rekordmeister der DDR in der Regional- und Oberliga. Mit dem Abstieg der Veilchen aus der 3. Liga trafen die beiden Vereine jetzt am 3. Spieltag wieder aufeinander. Nach den Ergebnissen der Vortage waren sowohl die Berliner als auch die Auer gefordert, nachzulegen, um mit der Konkurrenz an der Spitze Schritt zu halten. Cheftrainer Khvicha Shubitidze wechselte zweimal in der Startelf und rotierte den wiedergenesenen Linus Queißer und Chadi Ramadan in die Anfangsformation. In der Dämmerung über dem Erzgebirge ging es ins Spiel. Dynamo kontert Anglebergers Kracher Die Marschrichtung war für die Lila-Weißen klar: Es sollte endlich wieder ein Heimsieg her. Dementsprechend motiviert legte Aue los und nach fünf Minuten hatten die Fans bereits den ersten Torschrei auf den Lippen. Unter dem Druck des Auer Pressings spielte Diren-Mehmet Günay einen fatalen Querpass in der eigenen Hälfte. Aues Lihsek zog aus 25 Metern sofort ab und zielte auf das verwaiste Tor. BFC-Keeper Paul Hainke und seine Abwehrspieler schnauften durch, als die Kugel scharf links am Kasten vorbeiging. Mit etwas mehr Zielwasser wäre der FCE bereits in Führung gegangen. Die Mannschaft von Khvicha Shubitidze erhöhte die Drehzahl, vor allem über die rechte Seite und die Flügelspieler Ramadan und Burghardt lief Aue an. Die nächste Chance entstand aber auf der linken Seite. Hier setzte sich erneut Nils Lihsek in Szene, ging in den Strafraum und zog ab. Hainke streckte sich und kratzte das Leder aus der Ecke. Die Führung war überfällig und was Lihsek aus kurzer und mittlerer Distanz nicht gelang, vollbrachte Angleberger aus der eigenen Hälfte. Nach einem missglückten Abschlag von Hainke drosch der Auer Sechser die Kugel hinter der Mittellinie auf den Kasten. Die Bogenlampe senkte sich und schlug ein. 1:0 für Erzgebirge. Aue. Mit einem Traumtor waren die Veilchen in Führung gegangen, den BFC weckte der Nackenschlag aber auf. Die Körner-Elf schüttelte sich und glich umgehend aus. Viel zu leicht kombinierte sich Dynamo durch die Auer Hälfte. Nach starker Ablage in den Strafraum musste Ludwig Bölke den Ball nur noch ins Tor lupfen – 1:1. So schnell konnte es gehen. Sofort suchten die Veilchen die Antwort. Die Hausherren standen hoch, drückten und Patrick Kapp jagte die Diagonalbälle auf die Flügel. Mit Erfolg. Immer wieder liefen rechts Ramadan und links Queißer an. Erst verpasste Marcel Bär die Hereingaben im Zentrum, in der 39. Minute legte Kokovas aber quer und der Auer Kapitän köpfte ein. Wieder jubelte das Erzgebirge, aber die Fahne des Linienrichters war oben – Abseits. Mit dem Unentschieden sollte es dennoch nicht in die Pause gehen. Die Schachter blieben engagiert, bissig und belohnten sich kurz vor dem Ablauf der regulären Spielzeit. Diesmal konnte Marcel Bär im Halbfeld den Ball sichern und schickte wie schon gegen Altglienicke Linus Queißer auf die Reise. Der Flügelstürmer ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, behauptete sich und knallte die Kugel ins lange Eck. 2:1 – Aue war wieder in Führung. BFC bestraft Aue erneut Für die zwei Treffer hatten die Veilchen große Anstrengungen aufgebracht, zwar hatte die Abwehr nur eine Chance zugelassen. Diese hatte der BFC aber genutzt und auch nach der Pause waren die Berliner erneut eiskalt. Torjäger Rufat Dadashov nutzte seine einzige Gelegenheit und spitzelte einen unglücklich abgewehrten Ball aus sieben Metern in den Kasten. 2:2 – das ging wieder viel zu leicht. Der BFC bestrafte Fehler, Aue bot sie aber auch an. Zumal die Veilchen viel Power bereits verbraucht hatten. Bis zur 72. Minute fiel den Auern offensiv zu wenig ein. Dann gelang es Burghardt endlich wieder einmal, durchzubrechen und von der Grundlinie eine Flanke zu schlagen. Marcel Bär lauerte am langen Pfosten, erwischte den Ball mit dem Kopf aber nur in Rücklage. So ging es in eine spannende Schlussphase, beide Mannschaften hofften auf den Sieg. Den nächsten Warnschuss feuerte Kokovas ab und prüfte Hainke mit einem eher strammen als platzierten Schuss. Auf der Gegenseite hätten die Berliner Aue beinahe ein drittes Mal geschockt. Nach einem schnellen Gegenangriff über links bediente Valdemar Adrifar den eingewechselten Leander Fritzsche. Nur haarscharf rollte der Ball links vorbei. So ging es Schlag auf Schlag. Devin Angleberger hielt aus gleicher Position wie Kokovas drauf und wieder patzte Hainke nicht. Den Veilchen lief die Zeit davon. Unermüdlich waren die Männer in der ersten Hälfte angelaufen und hatten sich nach dem Ausgleich wieder reingehängt. Der Heimfluch wollte die Veilchen scheinbar nicht verlassen, bis zur 90. Minute. Einen fast schon verlorenen Ball vor dem gegnerischen Strafraum gab Simon Skarlatidis nicht auf und setzte nach. Drei Berliner warfen sich dazwischen und wehrten das Leder genau vor die Füße von Tim Maciejewski. Der gerade eingewechselte Mittelfeldspieler fackelte nicht lang und donnerte das Spielgerät in die Maschen. Chancenlos warf sich Hainke hinterher. 3:2! Die Veilchen setzen spät den verdienten Lucky Punch und schlagen den BFC Dynamo. Nach fast acht Monaten gewinnt Aue wieder ein Spiel im Schacht. Die Stimme zum Spiel “Das war unfassbar geil. Diesen Sieg wollten wir den Fans und den Verein auch geben. So ein Last-Minute-Sieg fühlt sich richtig gut an. Natürlich war es schwer, wir haben auch keine gute zweite Hälfte gespielt. Dass wir zurückkommen können, haben wir aber schon gegen Altglienicke gezeigt. Wir haben nicht aufgegeben und an uns geglaubt. Daher überrascht es mich nicht, dass wir noch ein Tor geschossen haben. Natürlich hoffen wir im Sonntag auf die selbe Stimmung und wollen die Fans dann wieder belohnen.” Abwehrspieler Patrick Kapp Der Spielberichtsbogen Erzgebirge Aue: M. Uhlig - M. Burghardt, P. Kapp, S. Kokovas, N. Lihsek (73. F. Heidrich), B. Strietzel (86. P. Wagner) - D. Angleberger, W. Kamm (63. C. Pauling), C. Ramadan (63. S. Skarlatidis) - M. Bär, L. Queißer (73. T. Maciejewski) BFC Dynamo: P. Hainke - T. Gunte, V. Miftaraj, L. Oellers - J. Breitfeld (83. J. Rogero), L. Bölke (83. J. Liebelt), D. Günay (59. T. Windsheimer), L. Mattmüller, V. Sadrifar - Califo Baldé (59. W. Reincke), R. Dadashov (68. L. Fritzsche) Tore: 1:0 D. Angleberger (19.) 1:1 L. Bölke (23.) 2:1 L. Queißer (43.) 2:2 R. Dadashov (54.) 3:2 T. Maciejewski (90.) Zuschauer: 10.265 Bereits am Sonntag geht es im Schacht weiter, dann empfangen die Lila-Weißen den nächsten Berliner Club. Um 14 Uhr rollt der Ball im eins-Erzgebirgsstadion. Tickets gibt es wieder online oder im FanShop am Erzgebirgsstadion. Glück Auf! Bilder: Sven Fritsche, Dennis Hambeck - FCE, Sven Sonntag - PicturePoint Text: Max Richter

August 7, 2026