Walter Döring, SS-Lagerkommandant Baubrigade II, KZ Neuengamme, tätig in Overberg-Schule Osnabrück; Exekutionen von 59 russischen Offizieren im Neuengamme

Walter Döring, SS-Lagerkommandant Baubrigade II, KZ Neuengamme, tätig in Overberg-Schule Osnabrück; Exekutionen von 59 russischen Offizieren im Neuengamme Teil 40 der OR-Serie „Täter-Hetzer-Profiteure“: Walter Döring (1906-1963) - Osnabrücker Rundschau Teil 40 der OR-Serie „Täter-Hetzer-Profiteure“: Walter Döring (1906-1963) Lagerkommandant der SS-Baubrigade in Osnabrück und Mörder SS-Mann und KZ-Aufseher in Weimar, Prettin, KZ Buchenwald, KZ Neuengamme, Arbeitslager-Kommandant in Overbergschule Osnabrück, wo 86 Häftlinge von 250 Inhaftierten starben, soll im KZ Neuengamme an Exekution von 59 russischen Offizieren beteiligt gewesen sein ...

August 14, 2026

Stadt Prenzlau Stolpersteine verlegt; Mehrere Deportierte ermordet in Auschwitz/Treblinka

Stadt Prenzlau Stolpersteine verlegt; Mehrere Deportierte ermordet in Auschwitz/Treblinka Am Steintor 4 Schwedter Str. 18 Friedrichstr. 14 Str. des Friedens 24-26 Str. des Friedens 22 Marktberg 3 Marktberg 15-17 Neubrandenburger Str. 7a Neustadt 47 Geschwister-Scholl-Str. 41-43 Scharrnstr. 7-9 Steinstr. 15-17 Marktberg 41 Friedrichstr. 35 Steinstr. 10 Verlegungsorte der “Stolpersteine” in Prenzlau Fachdaten: © Stadt Prenzlau; Geobasisdaten: © GeoBasis-DE/LGB 2026; Stand: 13.08.2026; Maßstab 1:7.000 Am Steintor 4 (Herrmann-Göring-Str. 2) Friedrichstr. 17 (Kleine Baustr. 255a) Friedrichstr. 17 (Kleine Baustr. 255a) Friedrichstr. 55 (Friedrichstr. 217) Gesch.-Scholl-Str. 41-43 (Prinzenstr. 545/546) Marktberg 3 (Markt 468) Klara Hirsch geboren: 13.02.1894 Seit 1922 Patientin in mehreren Heilanstalten Landesanstalt Teupitz verlegt, ermordet 1940 Agnes Silberberg geboren: 08.06.1878 deportiert: 01.03.1943 ermordet: 02.03.1943 Auschwitz Charlotte Silberberg geboren: 08.12.1904 deportiert: 01.03.1943 ermordet: 02.03.1943 Auschwitz Max Drucker geboren: 18.12.1866 deportiert: 20.11.1942 ermordet: 11.01.1943 Theresienstadt Sanny Abrahamsohn geboren: 23.07.1922 deportiert: 24.10.1941 ermordet: 12.05.1942 Lodz/Ghetto Selma Lipschütz geboren: 14.02.1906 deportiert: 01.03.1943 ermordet: 02.03.1943 Auschwitz Marktberg 15-17 (Markt 472) Marktberg 41 (Wittstr. 646) Marktberg 41 (Wittstr. 646) Marktberg 41 (Wittstr. 646) Marktberg 41 (Wittstr. 646) Neubrandenburger Str. 7a Neubrandenburger Str. 7 Frieda Czapski geboren: 10.10.1872 deportiert: 31.07.1942 ermordet: 26.09.1942 Treblinka Adolf Arndt geboren: 09.04.1858 deportiert: 1943 ermordet: 10.04.1943 Theresienstadt Jenny Rosa Arndt geboren: 25.04.1874 deportiert: 17.03.1943 ermordet: 20.12.1943 Theresienstadt Ella Glaser geboren: 24.02.1876 deportiert: 20.11.1942 ermordet: 03.02.1943 Theresienstadt Alfred Herrmannsohn geboren: 24.06.1888 deportiert: 26.10.1942 ermordet: 29.10.1942 Riga Paul Jacobsohn geboren: 12.01.1887 deportiert: 07.12.1943 ermordet: k. A. Auschwitz Neustadt 47 (Neustadt 707) Scharrnstr. 7-9 (Scharrnstr. 192) Schwedter Str. 18 (Herrmann-Göring-Str. 18) Schwedter Str. 18 (Herrmann-Göring-Str. 18) Steinstr. 15-17 (Steinstr. 415) Str. des Friedens 22 (Königsstr. 146) Julius Arndt geboren: 14.01.1873 deportiert: 10.09.1942 ermordet: 29.09.1942 Treblinka Lotte Adam geboren: 18.03.1919 deportiert: 01.03.1943 ermordet: 02.03.1943 Auschwitz Klara Steinberg geb. Goldschmidt Jahrgang: 1866 deportiert: 1942 ermordet: 23.01.1943 Theresienstadt Johanna Steinberg Jahrgang: 1887 deportiert: 1942 ermordet: 23.09.1943 Theresienstadt Nathan Mamlok geboren: 11.06.1871 deportiert: 04.03.1943 ermordet: 06.03.1943 Auschwitz Julius Dobrin geboren: 14.02.1884 deportiert: 12.01.1943 ermordet: 13.01.1943 Auschwitz Str. des Friedens 22 (Königsstr. 146) Str. des Friedens 24-26 (Königsstr. 143) Str. des Friedens 24-26 (Königsstr. 143) Str. des Friedens 24-26 (Königsstr. 143) Steinstr. 10 (Steinstr. 462/463) ...

August 14, 2026

SIGNIS World Congress in Kigali, Ruanda; KI-Bildung und Ethik im Fokus

SIGNIS World Congress in Kigali, Ruanda; KI-Bildung und Ethik im Fokus Digitale Kommunikation muss dem Menschen dienen Digitale Kommunikation muss dem Menschen dienen Regensburg, 12. August 2026 Ein internationaler Medienkongress fand Anfang August in Kigali in Ruanda statt. Das Land erlangte durch einen Genozid traurige Berühmtheit, ist allerdings seitdem einen beachtlichen Weg der Versöhnung gegangen. Der SIGNIS World Congress zeigt die Kirche in Afrika als eine Kirche der Kommunikation. Vom 3. bis 8. August 2026 fand in Ruanda der SIGNIS World Congress statt. SIGNIS ist der katholische Weltverband für Kommunikation. Er entstand 2001 aus dem Zusammenschluss zweier traditionsreicher katholischer Organisationen für Film, Rundfunk und Fernsehen. Im Verband SIGNIS haben sich Journalisten, Medienschaffende, Filmemacher, Medienpädagogen, digitale Kommunikatoren und kirchliche Verantwortliche zusammengeschlossen. Dabei geht es dem Verband nicht bloß um Pressearbeit für kirchliche Institutionen. Katholische Kommunikation muss sich in unserer Zeit der Frage stellen, wie die Botschaft des Evangeliums in einer digitalen Welt verbreitet werden kann. ...

August 13, 2026

Susanne Appl führt Mittagspausenführung durch Ausstellung Geliebte Gabi im Allgäu; NS-Geschichte kindgerecht aufgearbeitet

Susanne Appl führt Mittagspausenführung durch Ausstellung Geliebte Gabi im Allgäu; NS-Geschichte kindgerecht aufgearbeitet Mittagspausenführung durch die neue Ausstellung “Geliebte Gabi. Ein Mädchen aus dem Allgäu - ermordet in Auschwitz” Mittagspausenführung durch die neue Ausstellung “Geliebte Gabi. Ein Mädchen aus dem Allgäu - ermordet in Auschwitz” Erkunden Sie bei dieser Mittagspausenführung am Donnerstag, 24. September, die neue Sonderausstellung “Geliebte Gabi. Ein Mädchen aus dem Allgäu - ermordet in Auschwitz”. Die neue Wechselausstellung “Geliebte Gabi. Ein Mädchen aus dem Allgäu - ermordet in Auschwitz” zeichnet den kurzen Lebensweg von Gabriele Schwarz nach. 1937 kommt Gabi in Marktoberdorf zur Welt, als Tochter von Lotte Schwarz. Aber: Lotte ist getaufte Jüdin. Sie bringt, um ihre Tochter zu schützen, Gabi auf einen Bauernhof. Gabi erlebt fröhliche Jahre auf dem Einödhof, die Bauersleute sind liebevolle Pflegeeltern. Mit Nachbarskindern und Hofhund lebt Gabi in der vermeintlichen Idylle – bis sie 1943 entdeckt und nach Auschwitz deportiert wird. Die Ausstellung von Regina Gropper und Leo Hiemer zeigt Gabis gut dokumentiertes Leben im Allgäu vor dem Hintergrund der unmenschlichen NS-Gesetze. Viele Fotografien oder auch Spielzeug aus Gabis Besitz bringen uns das Mädchen nahe. Zeitzeugeninterviews ergänzen die Ausstellung. ...

August 13, 2026

Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof 130 Ermittlungsverfahren zu Völkermord im ehemaligen Jugoslawien; 99 eingestellt

Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof 130 Ermittlungsverfahren zu Völkermord im ehemaligen Jugoslawien; 99 eingestellt Deutscher Bundestag - 130 Ermittlungsverfahren zu Völkermord im ehem. Jugoslawien 130 Ermittlungsverfahren zu Völkermord im ehem. Jugoslawien SCR) Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof hat seit 1991 insgesamt 130 Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit den Konflikten im ehemaligen Jugoslawien eingeleitet. Der Tatvorwurf lautete jeweils auf Völkermord oder Beihilfe dazu. Eines dieser Verfahren richtete sich auch gegen einen deutschen Staatsangehörigen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung ( 21 ...

August 7, 2026

Stadt Köln plant kein offizielles Gedenken an Srebrenica am 11. Juli in Köln; Diversity-Kalender 2025 aufgenommen

Stadt Köln plant kein offizielles Gedenken an Srebrenica am 11. Juli in Köln; Diversity-Kalender 2025 aufgenommen Beantwortung Dezernat, Dienststelle OB/01/3 Vorlagen-Nummer 05.08.2026 2037/2026 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 01.10.2026 AN/1114/2026 Mitteilung der Verwaltung zur Anfrage der Ratsfraktion Volt zur Erinnerung an die Verbrechen des Bosnienkrieges und den Genozid von Srebrenica Zur o.g. Anfrage der Ratsfraktion Volt teilt die Verwaltung folgende Antworten mit: ...

August 6, 2026

Brian Baatzsch Teilnahme an Mahnwache am Steintorplatz Hannover zum Jahrestag des Völkermords an Jesiden; Auftrag zum Schutz der Jesiden

Brian Baatzsch Teilnahme an Mahnwache am Steintorplatz Hannover zum Jahrestag des Völkermords an Jesiden; Auftrag zum Schutz der Jesiden Baatzsch: Jahrestag des Völkermords ist für uns Auftrag zum Schutz der Jesiden - SPD Landtagsfraktion Niedersachsen Baatzsch: Jahrestag des Völkermords ist für uns Auftrag zum Schutz der Jesiden Mit einer Mahnwachse haben Menschen am Montag, 3- August, auf dem Steintorplatz in Hannover an den Völkermord an den Jesidinnen und Jesiden in Shingal im Nordwesten des Irak vor zwölf Jahren gedacht. Am 3. August 2014 hatte die islamistische Terrormiliz IS Shingal überfallen, tausende Männer ermordet, Frauen und Kinder verschleppt und versklavt. Hunderttausende Menschen wurden zur Flucht gezwungen, einige davon leben in der Diaspora in Deutschland. ...

August 4, 2026

PRO ASYL fordert dauerhaftes Bleiberecht für Jesid*innen in Deutschland; 699 und 793 Abschiebungen in Irak 2024–2025

PRO ASYL fordert dauerhaftes Bleiberecht für Jesid*innen in Deutschland; 699 und 793 Abschiebungen in Irak 2024–2025 Zwölf Jahre nach dem Genozid: Deutschland muss Jesid*innen endlich dauerhafte Sicherheit geben | PRO ASYL Zwölf Jahre nach dem Genozid: Deutschland muss Jesid*innen endlich dauerhafte Sicherheit geben Zum zwölf­ten Jah­res­tag des Geno­zids an den Jesidinnen am 3. August for­dert PRO ASYL ein dau­er­haf­tes Blei­be­recht für jesi­di­sche Geflüch­te­te in Deutsch­land. Bis eine sol­che bun­des­wei­te Rege­lung geschaf­fen ist, muss ein Abschie­be­stopp gel­ten. Es ist ein ekla­tan­ter Wider­spruch, den Völ­ker­mord an den Jesidinnen anzu­er­ken­nen und zugleich Über­le­ben­de des Geno­zids sowie Ange­hö­ri­ge der ver­folg­ten Gemein­schaft mit der Abschie­bung an den Ort der Ver­bre­chen zu bedrohen. „Wer den Völ­ker­mord aner­kennt, über­nimmt Ver­ant­wor­tung für die Über­le­ben­den – und muss die­ser Ver­ant­wor­tung durch poli­ti­sches Han­deln gerecht wer­den. Gedenk­re­den rei­chen nicht. Die Bun­des­re­gie­rung und der Bun­des­tag müs­sen end­lich ein dau­er­haf­tes Blei­be­recht für Jesid*innen auf den Weg brin­gen. Bis dahin braucht es einen bun­des­wei­ten Abschie­be­stopp für die im Irak wei­ter­hin gefähr­de­te Gemein­schaft“, sagt Karl Kopp, Geschäfts­füh­rer von PRO ASYL. ...

August 3, 2026

Flüchtlingsrat Niedersachsen fordert sofort Abschiebestopp und dauerhaftes Bleiberecht für Êzîd*innen in Deutschland; mindestens vier Êzîden 2025 aus Niedersachsen abgeschoben

Flüchtlingsrat Niedersachsen fordert sofort Abschiebestopp und dauerhaftes Bleiberecht für Êzîd*innen in Deutschland; mindestens vier Êzîden 2025 aus Niedersachsen abgeschoben Zwölf Jahre nach dem Genozid an den Êzîd*innen: Deutschland gedenkt – und schiebt weiter ab – Flüchtlingsrat Niedersachsen Zwölf Jahre nach dem Genozid an den Êzîd*innen: Deutschland gedenkt – und schiebt weiter ab Flüchtlingsrat Niedersachsen fordert Abschiebestopp und dauerhaftes Bleiberecht für Êzîd*innen Anlässlich des zwölften Jahrestags des Genozids im Shingal fordert der Flüchtlingsrat Niedersachsen, Abschiebungen von Êzîd*innen in den Irak sofort zu stoppen und ihnen ein dauerhaftes Bleiberecht in Deutschland zu gewähren. ...

August 3, 2026