Preisüberwacher und Post vereinbaren in der Schweiz eine einvernehmliche Regelung; Preissicherheit bis 2030
PUE-D-16273501/72
Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF Preisüberwachung PUE Medienmitteilung Datum: 6. August 2026 Sperrfrist: 6. August 2026, 9:00 Uhr Preisüberwacher einigt sich mit Post: Keine Erhöhungen der Paketpreise und Preissicherheit bis 2030 In einer neuen einvernehmlichen Regelung einigten sich beide Parteien vorwiegend auf gezielte Massnahmen im Briefbereich, um die Eigenfinanzierung der Grundversorgung zu sichern. Im Paketbereich bleiben die Listenpreise unverändert. Der Gesetzgeber ist gefordert, Rahmenbedingungen zu schaffen, welche die Finanzierung der Grundversorgung nachhaltig ermöglichen. Die Post hatte dem Preisüberwacher ein Preismassnahmenpaket im Umfang von CHF 102.7 Mio. für eine einvernehmliche Regelung von zwei Jahren vorangemeldet. Nach intensiven Verhandlungen haben der Preisüberwacher und die Post eine einvernehmliche Regelung für einen Zeitraum von drei Jahren (1. Januar 2027 - 31. Dezember 2029) abgeschlossen. Mit den vereinbarten Preisanpassungen rückt die langfristige Finanzierung der postalischen Grundversorgung erneut in den Fokus. Der Preisüberwacher bekräftigt deshalb seine Forderung an die Politik, nachhaltige Lösungen zu schaffen, damit die Kosten des strukturellen Wandels künftig nicht primär über wiederholte Preiserhöhungen finanziert werden müssen. Die gleichzeitige Erfüllung einer preiswerten Grundversorgung, die Entwicklung neuer digitaler Produkte sowie die Ausschüttung einer Dividende an die Eignerin wird unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht länger möglich sein. Der Preisüberwacher spricht sich weiterhin gegen eine Dividendenzahlung aus, da der volkswirtschaftliche Nutzen aus der Eigenfinanzierung der Grundversorgung bereits einen angemessenen Gegenwert für das eingesetzte Kapital des Bundes darstellt. Er erwartet, dass im Rahmen der Revision des Post- und des Postorganisationsgesetzes per 2030 nachhaltige Lösungen gefunden werden. Die zwischen dem Preisüberwacher und der Post vereinbarten Massnahmen betreffen grossmehrheitlich die Brief-Post. Die Listenpreise für nationale und internationale
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