Wall Street Bullen übernehmen Kommando in New York; Microsoft +15.5% best day since 2008

Wall Street Bullen übernehmen Kommando in New York; Microsoft +15.5% best day since 2008 Kommentar Aktien International Marktkommentar 31. Juli 2026 Aktien International Täglicher Marktkommentar aus dem BEKB-Handelsraum Übersicht Übersee Schluss Veränderung (in %) Volumen (Mrd.) Dow Jones Industrial 52'208 1.2 S&P 500 7'437 1.7 NYSE: 1.37 Nasdaq Composite 25'122 2.8 Nasdaq: 9.25 Nikkei 225 64'365 4.0 Hang Seng 25'830 0.1 Shanghai Composite 3'833 0.8 Europa Vortag Trading Range Weitere Kurse DAX 25'822 25'450 – 25'950 USD/CHF 0.8073 EUR/CHF 0.9289 EuroStoxx 50 6'344 6'175 – 6'475 Gold 4'079 USD/Unze Stoxx 50 5'459 5'350 – 5'550 NY WTI-Rohöl-Future 81.71 USD ...

July 31, 2026

DIHK-Chefanalyst Volker Treier kommentiert BIP-Wachstum in Deutschland im zweiten Quartal 2026; 0,2% Wachstum, kein selbsttragender Aufschwung

DIHK-Chefanalyst Volker Treier kommentiert BIP-Wachstum in Deutschland im zweiten Quartal 2026; 0,2% Wachstum, kein selbsttragender Aufschwung Bruttoinlandsprodukt: Zuwachs erfreulich, aber kein Befreiungsschlag Bruttoinlandsprodukt: Zuwachs erfreulich, aber kein Befreiungsschlag DIHK-Chefanalyst Volker Treier zum Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal 2026 Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland vom ersten auf das zweite Quartal 2026 preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,2 Prozent gestiegen, nachdem es bereits zum Jahresbeginn 2026 zugelegt hatte. Dazu erklärt DIHK-Chefanalyst Volker Treier: ...

July 31, 2026

Eurostat BIP-Wachstum Euroraum Q2 +0,4% QoQ; EZB-Zinserhöhung wahrscheinlich im Sept.

Eurostat BIP-Wachstum Euroraum Q2 +0,4% QoQ; EZB-Zinserhöhung wahrscheinlich im Sept. NORD/LB am Morgen stellt eine Übersicht und Zusammenfassung ausgewählter Berichte und Meldungen dar. Research NORD/LB am Morgen Juli 2026 Research NORD/LB am Morgen Juli 2026 Marktdaten 30.07.2026 29.07.2026 31.12.2025 Ytd % DAX 25.612,03 25.460,48 24.490,41 4,6 MDAX 32.216,66 32.243,82 30.617,67 5,2 TECDAX 3.829,25 3.845,33 3.622,27 5,7 EURO STOXX 50 6.344,40 6.248,84 5.791,41 9,5 STOXX 50 5.459,40 5.412,07 4.918,02 11,0 DOW JONES IND. 52.208,06 51.594,14 48.063,29 8,6 S&P 500 7.437,63 7.316,15 6.845,50 8,6 MCSI World 4.821,78 4.744,18 4.430,38 8,8 MSCI EM 1.563,01 1.559,64 1.404,37 11,3 NIKKEI 225 61.867,43 61.434,19 50.339,48 22,9 Euro in USD 1,1525 1,147 1,1745 -1,9 Euro in YEN 184,23 187,38 183,58 0,4 Euro in GBP 0,856 0,8579 0,8717 -1,8 Bitcoin (USD) 64.877,86 63.853,99 87.598,39 -25,9 Gold (USD) 4.107,51 4.092,01 4.319,37 -4,9 Rohöl (Brent ICE USD) 89,03 90,74 60,85 46,3 CO2 Emissionsrechte 81,29 82,02 87,37 -7,0 Bund-Future 124,57 124,78 127,57 Rex 122,06 122,29 124,38 ...

July 31, 2026

Drei Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen fordern Mitbestimmung bei Sozialreformen in Berlin; Reformen sollen dieses Jahr beschlossen werden.

Drei Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen fordern Mitbestimmung bei Sozialreformen in Berlin; Reformen sollen dieses Jahr beschlossen werden. 1 GERADE JETZT: LEBENSLEISTUNG ACHTEN. PFLEGE BEZAHLBAR HALTEN. Gemeinsame Erklärung der Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt, des Freistaates Sachsen und des Freistaates Thüringen I. WIR SETZEN OSTDEUTSCHE INTERESSEN DURCH Wir vertreten die Interessen der Menschen in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Gemeinsam sprechen wir für mehr als acht Millionen Menschen und bringen unser poli- tisches Gewicht in Berlin mit ganzer Kraft für die Interessen unserer Bürgerinnen und Bürger ein. ...

July 30, 2026

USA BIP-Wachstum II. Quartal 2026; KI-Segment treibt Investitionen

USA BIP-Wachstum II. Quartal 2026; KI-Segment treibt Investitionen Macro Research News Flash 30. Juli 2026 USA: Eher robuste Zahlen zum Wirtschaftswachstum Veröffentlichung Aktuell Prognose NORD/LB Vorquartal BIP-Wachstum (ann.) 1,5% 2,1% 2,1% Preisdeflator (ann.) 6,2% 4,0% 3,6% Quellen: Bureau of Economic Analysis, NORD/LB Research Einschätzung Die US-Ökonomie kann sich auch zum Abschluss des 1. Halbjahres 2026 eher robust präsentieren. Nach noch vorläufigen Angaben zog das reale BIP im II. Quartal 2026 – nicht ganz „im Gleichschritt“ mit dem Vorquartal – um annualisiert 1,5% an. Der BIP-Preisdeflator legte spürbar um annualisiert 6,2% zu. Das Inflationsumfeld war im ersten Halbjahr 2026 zweifellos nicht einfach für die Wirtschaftssubjekte in den USA. Diese ersten Daten zum US-Wirtschaftswachstum sind extrem revisionsanfällig. Eine zu genaue Analyse von einzelnen Details der Zahlen sollte daher noch vermieden werden. Allerdings lässt sich wohl bereits festhalten, dass die durch das KI-Segment regelrecht befeuerten privaten Investitionen der Wirtschaft der Vereinigten Staaten weiterhin einen spürbaren Auftrieb liefern. Daran sollten auch die nun noch anstehenden Datenrevisionen kaum mehr wirklich etwas ändern können. Skeptische Stimmen sehen an dieser Stelle bereits die Gefahr einer zu einseitig ausgerichteten US-Ökonomie. Noch sind die Unternehmen in der Technologiebranche aber ganz eindeutig ein ziemlich zuverlässiger Motor des nordamerikanischen BIP-Wachstums. In der Tat hätten die Wirtschaftsminister vieler anderer Länder wohl gern ein so innovatives ITK-Segment in ihren jeweiligen Ökonomien. Zudem scheint sich der wichtige Konsum der privaten Haushalte in den USA am aktuellen Rand sehr robust zu präsentieren. Die inländische Nachfrage könnte in gewissem Umfang auch von der Fußballweltmeisterschaft profitiert haben; aber auch ganz grundsätzlich scheinen die US-Konsumenten wieder in Kauflaune gewesen zu sein. In diese Richtung deuten auch die in Washington zeitgleich mit den BIP-Daten veröffentlichten monatlichen Zahlen zur Entwicklung der persönlichen Ausgaben. Diese konnten im Juni um immerhin 0,3% M/M zulegen. Die aktuellen Angaben zu den Einzelhandelsumsätzen hatten bereits in diese Richtung gedeutet. Die persönlichen Einkommen erhöhten sich im Berichtsmonat Juni um 0,2% M/M. Beim PCE-Preisdeflator zeigte sich am aktuellen Rand eine Veränderungsrate von -0,1% M/M. Real stieg der private Konsum im Juni folglich um 0,4% M/M. Die inzwischen höheren Preise für Öl werden im Juli zwar wieder zu einer Eintrübung der Lage an der makroökonomischen Preisfront in den Vereinigten Staaten führen, eine „große Inflationskatastrophe“ dürfte aber auch am aktuellen Rand ausbleiben. Die im Fokus der US-Notenbank stehende Kernrate des PCE-Preisdeflators legte im Berichtsmonat Juni um 0,1% M/M zu. Die jüngsten CPI- und PPI-Daten hatten bereits klar auf Entspannungstendenzen hingedeutet. Das aktuelle Inflationsumfeld im Land der unbegrenzten Möglichkeiten dürfte der US-Notenbank die inzwischen verkündete Entscheidung, den bisherigen geldpolitischen Kurs auch zum Ende des 1. Halbjahres 2026 hin beizubehalten, deutlich einfacher gemacht haben. ...

July 30, 2026

Europäische Wirtschaft wächst 0,4% q/q im Euroraum; EZB-Zinserhöhung im September wahrscheinlich

Europäische Wirtschaft wächst 0,4% q/q im Euroraum; EZB-Zinserhöhung im September wahrscheinlich Microsoft Word - 20260730_NFC_Euroland BIP.docx Macro Research News Flash 30. Juli 2026 BIP Euroland: Konjunktur erstaunlich resilient und kein Hindernis für EZB Veröffentlichung Aktuell Prognose NORD/LB Vorquartal BIP sa Q/Q, vorl. 0,4% 0,3% 0,0% rev. BIP sa Y/Y, vorl. 1,0% 0,8% 0,5% rev. Quelle: Destatis, Bloomberg, NORD/LB Macro Research Einschätzung Die europäische Konjunktur bleibt auch im Frühjahr trotz aller Belastungsfaktoren überraschend resilient. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte gemäß der Schnellschätzung von Eurostat im zweiten Quartal sai- son- und kalenderbereinigt um 0,4% Q/Q zu. Die Jahresrate erhöhte sich entsprechend deutlich auf 1,0% Y/Y. Die heute veröffentlichten Wachstumszahlen liegen damit sogar noch etwas über unserer Prognose, die im Vergleich ohnehin schon am optimistischen Rand lag. Insofern stellen die heutigen BIP-Daten für den Eu- roraum eindeutig eine positive Überraschung dar. Im gemeinsamen Währungsraum zeigt sich weiterhin eine bemerkenswerte Resilienz der konjunkturellen Entwicklung, die sich zunehmend auch in den Wachstumszahlen der wichtigsten Mitgliedsländer abbildet. Erneut erwies sich unter den großen Volkswirtschaften Spanien (+0,7% Q/Q) als Wachstumsmotor. Aber auch in Frankreich, Italien und Deutschland legte die Wirtschaftsleistung mit jeweils +0,2% Q/Q solide zu und übertraf damit die pessimistischeren Erwartungen. Eine hohe Konjunkturdynamik weisen zudem Portu- gal (+0,8% Q/Q) und Finnland (+0,9% Q/Q) aus. Irlands BIP gelang nach den Rückgängen in den beiden Vor- quartalen mit +3,9% Q/Q ein Rückprall, konnte damit jedoch noch nicht einmal die Hälfte des vorangegange- nen Einbruchs kompensieren. Damit besteht weiteres Erholungspotenzial, womit auch die Wachstumsprog- nose für den gesamten Euroraum im Jahr 2026 recht gut nach unten abgesichert sein dürfte. Die deutsche Konjunktur hat sich im Frühjahr ebenfalls überraschend resilient gegenüber den vielfältigen äußeren Belastungsfaktoren gezeigt. Gegenüber dem Vorquartal legte die reale Wirtschaftsleistung um 0,2% zu, wozu vor allem eine positive Entwicklung im Außenhandel beigetragen hat. Zudem wurde das deutsche Wachstum für das erste Quartal aufwärts revidiert. Damit trotzt die deutsche Wirtschaft nicht nur den Fol- gen des Irankriegs, zugleich zeichnen die teils deutlichen Aufwärtsrevisionen ein positiveres Wachstumsbild für die Vorjahre als bislang gedacht. Der Irankrieg mitsamt seinen negativen Auswirkungen auf Energiepreise sowie Liefer- und Wertschöpfungs- ketten bleibt auf kurze Sicht der größte Risikofaktor für die europäische Konjunktur. Zugleich ist beim Blick auf die aggregierten Daten zu konstatieren, dass die geopolitischen Krisen zumindest im ersten Halbjahr fast spurlos an der Konjunktur im Euroraum vorbeigezogen sind. Insofern gehen wir fest davon aus, dass die eu- ropäische wie die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr ein positives Wirtschaftswachstum erzielen werden, wobei die überraschend positiven Zahlen sogar für eine Aufwärtsrevision unserer BIP-Prognose sprechen. Neben den BIP-Daten hatten zuletzt auch diverse Stimmungsindikatoren teils deutliche Verbesserungen ge- zeigt. Für die weitere Geldpolitik der EZB gibt es somit eine klare Botschaft: Von konjunktureller Schwäche infolge des Irankriegs kann bislang kaum eine Rede sein. Damit wird das Argument einer konjunkturell be- dingten Zurückhaltung der EZB deutlich schwächer. Nur eine überraschend schnelle und deutliche Reduk- tion der Inflationsrisiken könnte aus unserer Sicht den EZB-Rat noch von einer weiteren Zinserhöhung im September abbringen. Da sich weiterhin keine Lösung des Konflikts im Nahen Osten abzeichnet, bleiben je- doch die Inflationsrisiken hoch. Durch die jüngste Eskalation im Nahen Osten und den Wegfall einiger preis- dämpfender Maßnahmen dürfte die Inflationsrate bereits im Juli wieder angezogen haben. Fazit Analyst: Christian Lips Chefvolkswirt +49 (0)511 361-2980 +49 (0)172 735 1531 christian.lips@nordlb.de Die europäische Wirtschaft zeigt sich im Frühjahr bemerkenswert resilient. Das reale Bruttoinlandspro- dukt legte um 0,4% gegenüber dem Vorquartal zu und damit stärker als allgemein erwartet worden war. Die konjunkturelle Dynamik verbreitert sich zudem. Die reale Wirtschaftsleistung legte in allen großen Volkswirtschaften zu und übertraf die Erwartungen von Volkswirten. Sicher bleibt der Irankrieg ein Risiko für das zweite Halbjahr, insbesondere bei einer massiven Eskalation. Zugleich ist im ersten Halbjahr von konjunkturellen Bremsspuren im Euroraum kaum etwas zu sehen, weshalb sich die EZB voll auf die Inflati- onsrisiken konzentrieren kann. Da sich kurzfristig eher wieder ein Anziehen der Inflation abzeichnet, spricht viel für eine weitere Zinserhöhung der EZB bereits auf der Septembersitzung. ...

July 30, 2026

Statistisches Bundesamt BIP wächst 0,2% im 2. Quartal 2026 Wiesbaden; 2024-Revision: von -0,5% zu 0,0%

Statistisches Bundesamt BIP wächst 0,2% im 2. Quartal 2026 Wiesbaden; 2024-Revision: von -0,5% zu 0,0% Bruttoinlandsprodukt im 2. Quartal 2026 um 0,2 % höher als im Vorquartal - Statistisches Bundesamt Presse Bruttoinlandsprodukt im 2. Quartal 2026 um 0,2 % höher als im Vorquartal Revision der Ergebnisse ab 2011, insbesondere für das Jahr 2024 Pressemitteilung Nr. 269 vom 30. Juli 2026 Bruttoinlandsprodukt (BIP), 2. Quartal 2026 +0,2 % zum Vorquartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt) +0,9 % zum Vorjahresquartal (preisbereinigt) +0,9 % zum Vorjahresquartal (preis- und kalenderbereinigt) ...

July 30, 2026

Deutsche Wirtschaft wächst 0,2% BIP im Q2 2026 in Wiesbaden; Öffentliche Investitionen stützen Wachstum trotz Iran-Konflikt

Deutsche Wirtschaft wächst 0,2% BIP im Q2 2026 in Wiesbaden; Öffentliche Investitionen stützen Wachstum trotz Iran-Konflikt Deutsche Wirtschaft schafft Mini-Wachstum trotz Iran-Kriegs - RADIO RST Wiesbaden (dpa) - Inmitten aller Krisen zeigt sich die deutsche Wirtschaft mit dem dritten Wachstumsquartal in Folge widerstandsfähig. Trotz der Belastungen durch den Iran-Krieg legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auch im Frühjahr minimal zu: 0,2 Prozent Plus zum Vorquartal errechnete das Statistische Bundesamt für April bis Juni 2026 anhand vorläufiger Daten. ...

July 30, 2026

Deutschland BIP Q2 0,2% q/q; Historische Revisionen heben Vorjahre deutlich an.

Deutschland BIP Q2 0,2% q/q; Historische Revisionen heben Vorjahre deutlich an. Microsoft Word - 20260730_NFC_Deutschland BIP.docx Macro Research News Flash 30. Juli 2026 BIP Deutschland: Q2-Zahlen und Revisionen hellen das Konjunkturbild auf Veröffentlichung Aktuell Prognose NORD/LB Vormonat BIP sa Q/Q, vorl. 0,2% 0,1% 0,4% rev. BIP wda Y/Y, vorl. 0,9% 0,6% 0,7% rev. BIP nsa Y/Y, vorl. 0,9% 0,6% 0,8% rev. Quelle: Destatis, Bloomberg, NORD/LB Macro Research Einschätzung Die deutsche Konjunktur hat sich im ersten Halbjahr deutlich robuster entwickelt als erwartet. Nach vorläufi- gen Angaben des Statistischen Bundesamts wuchs das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) saison- und kalen- derbereinigt auch im zweiten Quartal. Gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres legte die Wirtschafts- leistung um 0,2% Q/Q zu. Zudem wurde das Wachstum für das erste Quartal auf +0,4% Q/Q nach oben revi- diert. Die Jahresrate kletterte zur Jahresmitte entsprechend auf 0,9% Y/Y. Die heutigen Zahlen liegen über den Erwartungen der zuvor befragten Analysten und Volkswirte und stellen eine positive Überraschung dar. Die Statistiker haben wie üblich im Rahmen der ersten Schnellschätzung zwar noch keine Details veröffent- licht, in der Pressemitteilung finden sich aber wieder einige qualitative Aussagen zur Verwendungsseite. Demnach kam Unterstützung vom Außenhandel, was angesichts des Terms-of-Trade-Schocks und des für deutsche Unternehmen herausfordernden internationalen Wettbewerbs etwas überraschend ist. Wie er- wartet war die Dynamik des privaten Konsums verhalten, es kam aber nicht zu einem Einbruch. Hierzu dürfte auch die Dämpfung des Energiepreisschocks an der Zapfsäule durch den sogenannten Tankrabatt ei- nen Beitrag geleistet haben. Die Investitionen gingen hingegen im zweiten Quartal zurück und dämpften das Wachstum. Dies dürfte vor allem auf die Ausrüstungsinvestitionen zurückzuführen sein, während der witte- rungsbedingte Aufholeffekt und die robuste Entwicklung der Bauproduktion in Q2 gegen einen stärkeren Rückgang der Bauinvestitionen sprechen. Die deutsche Konjunktur hat damit nicht nur im ersten Halbjahr überraschend den Belastungen durch den Irankonflikt und den Energiepreisschock getrotzt. Mindestens so wichtig ist dieses Mal die Revision der his- torischen Daten. Die Mitte des Jahres übliche Generalrevision hat demnach zu teils deutlichen Aufwärtsrevi- sionen für die vergangenen Jahre geführt. Diese stellen zwar das bisherige Wachstumsbild nicht völlig auf den Kopf, zeigen aber doch einen deutlich positiveren Verlauf als bislang gemeldet. So ist die Wirtschaftsleis- tung im Jahr 2024 nicht um 0,5% Y/Y geschrumpft, sondern stagnierte im Vergleich zum Vorjahr. Neuere Informationen und Rückrechnungen haben zudem zu weiteren leichten Wachstumsverschiebungen nach oben für die Jahre seit 2011 geführt. Die deutsche Wirtschaftsleistung expandiert nun bereits seit drei Quartalen und ist das letzte Mal im Früh- jahr 2024 geschrumpft, was angesichts des herausfordernden globalen Umfelds durch Geopolitik und zu- nehmenden Protektionismus schon bemerkenswert ist. Allen Pessimisten, die für die deutsche Wirtschaft das Narrativ des kranken Mannes in Europa wiederbelebt hatten, senden die heute veröffentlichten Wachs- tumszahlen eine klare Botschaft: Der Patient lebt! Das globale Umfeld bleibt für die deutsche Wirtschaft eine Belastung, insbesondere die ungelöste Irankrise und ihre Auswirkungen auf Energiepreise und Lieferketten. Die deutsche Wirtschaft wird aber zugleich von dem Fiskalimpuls stabilisiert. Zudem macht der dreimal in Folge gestiegene ifo-Geschäftsklimaindex berech- tigte Hoffnungen auf eine resiliente konjunkturelle Entwicklung in den kommenden Monaten. Insofern se- hen wir uns bestätigt, dass viele Wachstumsprognosen für 2026 in den letzten Monaten zu stark nach unten korrigiert wurden. Vielmehr ist so gut wie sicher: Deutschland kehrt 2026 auf den Wachstumspfad zurück. Fazit Analyst: Christian Lips Chefvolkswirt +49 (0)511 361-2980 +49 (0)172 735 1531 christian.lips@nordlb.de Die deutsche Konjunktur hat sich im Frühjahr überraschend resilient gegenüber den vielfältigen äußeren Belastungsfaktoren gezeigt. Gegenüber dem Vorquartal legte die reale Wirtschaftsleistung um 0,2% zu. Zudem wurde das Wachstum für das erste Quartal aufwärts revidiert. Damit trotzt die deutsche Wirt- schaft nicht nur den Folgen des Irankriegs, zugleich zeichnen die teils deutlichen Aufwärtsrevisionen ein positiveres Wachstumsbild für die Vorjahre als bislang gedacht. Die jüngsten Eskalationen im Nahen Os- ten mahnen sicher zur Vorsicht. Nach den heutigen BIP-Daten ist aber so gut wie sicher, dass die deutsche Wirtschaft 2026 auf den Wachstumspfad zurückfindet. Der Patient lebt – allen Unkenrufen zum Trotz! ...

July 30, 2026