GEW entwickelt App für fehlende Arbeitszeiterfassung in Niedersachsen; misst auch strukturelle Zuvielarbeit

GEW entwickelt App für fehlende Arbeitszeiterfassung in Niedersachsen; misst auch strukturelle Zuvielarbeit GEW entwickelt App für fehlende Arbeitszeiterfassung | GEW - Niedersachsen GEW entwickelt App für fehlende Arbeitszeiterfassung Trotz Erfassungspflicht seit 2019 bleibt die Arbeitszeit an Schulen oft unsichtbar. Die GEW entwickelt eine App, die das ändern soll. Das Land Niedersachsen setzt die seit 2019 bestehende Pflicht zur vollständigen Arbeitszeiterfassung (Start, Ende und Unterbrechungen) in der Regel in allen Arbeitsbereichen um – außer in den Schulen, bemängelte die stellvertretende GEW-Landesvorsitzende Isabel Rojas. „Zäh hält sich das Narrativ, die Arbeitszeit von Lehrkräften könne nicht vollumfänglich und nur in Unterrichtsstunden erfasst werden. Dabei hat das Bundesarbeitsministerium im Mai 2025 klargestellt, dass es keine rechtlichen Argumente gegen die Arbeitszeiterfassung bei Lehrerinnen und Lehrern gibt“, berichtete Rojas. Die Arbeitszeitstudien der verschiedenen GEW-Landesverbände hätten ebenso das Gegenteil bewiesen, angefangen mit der Göttinger Arbeitszeitstudie in Niedersachsen, die von der GEW bereits vor zehn Jahren im August 2016 vorgestellt wurde. „Das Kultusministerium ist hier als Arbeitgeber In der Verantwortung, aber entzieht sich bisher der Pflicht und versucht, Sonderregelungen für den Schulbereich zu erwirken“, kritisierte die stellvertretende Landesvorsitzende. Die GEW erwarte weiterhin vom Land, die Voraussetzungen für eine Arbeitszeiterfassung in den Schulen zu schaffen, will ihren Mitgliedern allerdings in Kürze eine eigene App dafür zur Verfügung stellen. „Nach den Herbstferien soll unsere GEW-App starten. Sie bietet die Möglichkeit, nicht nur individuelle, sondern auch strukturelle Zuvielarbeit festzustellen“, kündigte Rojas an. Dieser Beitrag zum Gesundheitsschutz der Beschäftigten sei eminent wichtig und dürfe nicht mehr aufgeschoben werden, betonte sie. ...

August 10, 2026

Sophie-Scholl-Realschule Schülerinnen und Schüler betreiben Schülerbesuchsdienst auf der Geriatriestation D30 im Klinikum Karlsruhe; Acht könnten später im Krankenhaus arbeiten

Sophie-Scholl-Realschule Schülerinnen und Schüler betreiben Schülerbesuchsdienst auf der Geriatriestation D30 im Klinikum Karlsruhe; Acht könnten später im Krankenhaus arbeiten Klinikum Karlsruhe: Schülerbesuchsdienst auf der Geriatriestation feiert erfolgreichen Abschluss Schülerbesuchsdienst auf der Geriatriestation feiert erfolgreichen Abschluss Wie lässt sich der Klinikalltag auf einer niedrigschwelligen Ebene kennenlernen? Und wie lassen sich dabei die sozialen Kontakte von Patientinnen und Patienten fördern? Das fanden Schülerinnen und Schüler der Sophie-Scholl-Realschule im Klinikum Karlsruhe heraus. 16 Schülerinnen und Schüler der Sophie-Scholl-Realschule haben in den letzten fünf Monaten in Kleingruppen alle zwei Wochen die Geriatriestation D30 im Städtischen Klinikum Karlsruhe besucht. Im Fokus dieser ehrenamtlichen Tätigkeit stand dabei der soziale Austausch mit Patientinnen und Patienten. Die Jugendlichen führten mit ihnen nicht nur Gespräche, sondern lasen auch aus Büchern vor, haben gemeinsam Brettspiele gespielt oder einfach nur zugehört. Hervorgegangen ist der Besuchsdienst in seiner jetzigen Form aus dem Forschungsprojekt NapiK – „Nachhaltig pflegen im Krankenhaus“. ...

August 10, 2026

Diakoneo Berufsfachschule verabschiedete 17 Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner sowie 22 Pflegefachhelferinnen und Pflegefachhelfer in Kunigundenkapelle; Sechs Absolventinnen und Absolventen Staatspreis geehrt

Diakoneo Berufsfachschule verabschiedete 17 Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner sowie 22 Pflegefachhelferinnen und Pflegefachhelfer in Kunigundenkapelle; Sechs Absolventinnen und Absolventen Staatspreis geehrt Mit Kompetenz und Engagement in die Zukunft | Diakoneo Nach einem gemeinsamen Training im Juni wurden die Diakoneo-Minis des Sportteams Neuendettelsau Ende Juli zum Fußballturnier der Sportsfreunde Petersaurach und Großhaslach eingeladen. Mit einer außergewöhnlichen Leistung haben jeweils drei Absolventinnen der Diakoneo Fachschulen für Heilerziehungspflege in Neuendettelsau und Nürnberg ihre Ausbildung abgeschlossen: Sie erreichten jeweils die Traumnote 1. ...

August 10, 2026

Elisabeth Baume-Schneider sagt im Locarno Film Festival: Gewalt gegen Frauen kein Ausländerproblem; Schweiz: jede fünfte Frau betroffen

Elisabeth Baume-Schneider sagt im Locarno Film Festival: Gewalt gegen Frauen kein Ausländerproblem; Schweiz: jede fünfte Frau betroffen «Gewalt gegen Frauen ist kein Ausländerproblem» Interviews, Videos & Gastartikel Veröffentlicht am 10. August 2026 «Gewalt gegen Frauen ist kein Ausländerproblem» Vergewaltigungen seien kein Ausländerproblem, sondern könnten überall passieren – «auch mit Schweizer Bürgern als Tätern», betont Elisabeth Baume-Schneider. Erstmals nimmt die Bundesrätin zum Fall Patrick F. Stellung. August 2026 | Blick Interview: Raphael Rauch Frau Bundesrätin, wir treffen uns am Rande des Locarno Film Festival. Wo waren Sie, als am Freitag eine Bühne zusammenkrachte? ...

August 10, 2026

McGill-Universität Montreal Forscher untersuchten Zusammenhang zwischen Körperhaltung und Entscheidungsfindung; höhere Gewinne im Risikospiel

McGill-Universität Montreal Forscher untersuchten Zusammenhang zwischen Körperhaltung und Entscheidungsfindung; höhere Gewinne im Risikospiel Körperhaltung: Wer aufrecht sitzt, trifft offenbar besser Entscheidungen | aponet.de Wolf Löchel | 10.08.2026 12:50 Uhr Podcast aponet in 3 Minuten Podcast: “gecheckt!” Podcasts: Allergien Podcasts: Apotheke Podcasts: Arzneimittel Podcasts: Baby und Familie Podcasts: Diabetes Podcasts: Erkältung Podcasts: Ernährung Podcasts: Frauengesundheit Podcasts: Gesund leben Podcasts: Haut & Haare Podcasts: Magen-Darm Podcasts: Männergesundheit Podcasts: Medizin Podcasts: Naturheilkunde Podcasts: Psychologie Podcasts: Sport & Bewegung Podcasts: Zähne Podcast: Was ist das überhaupt? ...

August 10, 2026

Neue Johanniter-Jugendgruppe in Marburg startet am 20. August 2026, Dienststelle Marburg, Afföllerstraße 75, 35039 Marburg; Erste Hilfe lernen, Teamgeist fördern

Neue Johanniter-Jugendgruppe in Marburg startet am 20. August 2026, Dienststelle Marburg, Afföllerstraße 75, 35039 Marburg; Erste Hilfe lernen, Teamgeist fördern Neue Johanniter-Jugendgruppe in Marburg startet am 20. August Neue Johanniter-Jugendgruppe in Marburg startet am 20. August Marburg – Die Johanniter im Regionalverband Mittelhessen bauen ihr Angebot für Kinder und Jugendliche in Marburg weiter aus: Ab Donnerstag, 20. August 2026, startet in der Dienststelle Marburg, Afföllerstarße 75, 35039 Marburg eine neue Jugendgruppe. ...

August 10, 2026

Seenotretter DGzRS bringen erkrankten Einhandsegler in Lübecker Bucht an Land; Rettung per Hubschrauber ins Krankenhaus

Seenotretter DGzRS bringen erkrankten Einhandsegler in Lübecker Bucht an Land; Rettung per Hubschrauber ins Krankenhaus Seenotretter bringen plötzlich erkrankten Segler sicher an Land | Die Seenotretter Seenotretter bringen plötzlich erkrankten Segler sicher an Land Die Seenotretter der Freiwilligenstation Neustadt in Holstein der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sind am Sonntagnachmittag, 9. August 2026, in der Lübecker Bucht im Einsatz für einen Einhandsegler gewesen. Der plötzlich erkrankte Mann benötigte dringend medizinische Hilfe. ...

August 10, 2026

Werdende Eltern Infoabend Geburtsstation Bonner Johanniter-Krankenhauses; Hybridformat: vor Ort und via Zoom

Werdende Eltern Infoabend Geburtsstation Bonner Johanniter-Krankenhauses; Hybridformat: vor Ort und via Zoom September 2026: Nächster Hybrider Infoabend der Geburtsstation vor Ort und via ZOOM September 2026: Nächster Hybrider Infoabend der Geburtsstation vor Ort und via ZOOM Am Mittwoch, den 02. September findet um 18:00 Uhr der nächste Informationsabend für werdende Eltern zur Geburtsstation des Bonner Johanniter-Krankenhauses statt. Werdende Eltern und Interessente sind herzlich eingeladen, vor Ort oder digital via Zoom an der Veranstaltung teilzunehmen. ...

August 10, 2026

Aachener Staatsanwaltschaft ermittelt in über 120 Verdachtsfällen; Ausweitung der Ermittlungen angekündigt

Aachener Staatsanwaltschaft ermittelt in über 120 Verdachtsfällen; Ausweitung der Ermittlungen angekündigt Todespfleger: Ermittlungen in mehr als 120 weiteren Fällen - RADIO RST Köln (dpa) - Der Fall eines bereits wegen zehnfachen Mordes verurteilten Krankenpflegers nimmt immer größere Dimensionen an. Die Aachener Staatsanwaltschaft ermittelt inzwischen in mehr als 120 weiteren Verdachtsfällen, teilte eine Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Bislang seien 39 Exhumierungen durchgeführt worden. Die ebenfalls ermittelnde Kölner Staatsanwaltschaft hat nach Angaben eines Sprechers inzwischen sieben Leichen exhumieren lassen. ...

August 10, 2026

Landessportbund Sachsen-Anhalt e. V. begleitet Frauen mit Migrationsgeschichte im Projekt Mittendrin in Sport und Gesellschaft in Sachsen-Anhalt; Übergang in den Vereinssport erleichtert.

Landessportbund Sachsen-Anhalt e. V. begleitet Frauen mit Migrationsgeschichte im Projekt Mittendrin in Sport und Gesellschaft in Sachsen-Anhalt; Übergang in den Vereinssport erleichtert. „Sport ist ein Grundbedürfnis“ - Landessportbund Sachsen-Anhalt e. V. „Sport ist ein Grundbedürfnis“ Viele Menschen machen Sport, um gesund und fit zu bleiben. Andere lieben den Wettkampf. Frauen mit Migrationsgeschichte kann der Sport vor allem eines geben: einen Ort, an dem sie sich willkommen und angenommen fühlen. Ein Erfahrungsbericht aus dem Projekt „Mittendrin in Sport und Gesellschaft“. Seit August 2025 begleitet der Landessportbund Sachsen-Anhalt e. V. Frauen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg in den Vereinssport. In verschiedenen Regionen Sachsen-Anhalts unterstützt das Projekt „Mittendrin in Sport und Gesellschaft“ neue oder bestehende Sportgruppen. Was als niedrigschwelliges Bewegungsangebot begann, ist für viele Teilnehmerinnen längst zu einem festen Bestandteil ihres Alltags geworden. Sport als Kraftquelle und emotionaler Anker In Gesprächen mit den Frauen wird deutlich: Sie kommen nicht nur zum Sport. Sie kommen, um neue Menschen kennenzulernen, den Kopf freizubekommen und ihre Gesundheit zu stärken. Sie möchten sich mehr bewegen, Stress abbauen oder nach belastenden Erfahrungen neue Kraft schöpfen. Für viele ist Sport ein wichtiger Ausgleich im Alltag. „Sport gibt mir Energie, verbessert mein Wohlbefinden und hilft mir, Stress abzubauen“, erzählt eine Teilnehmerin aus Wittenberg. Eine andere beschreibt ihre Zumba-Stunde in Zeitz als ihren „emotionalen Anker“. Mehrere Frauen berichten, dass Sport ihre psychische Gesundheit stärkt und ihnen neue Lebensfreude schenkt. Eine Teilnehmerin bringt es auf den Punkt: „Sport ist für mich wie eine Therapie für Geist und Seele.“ Gemeinschaft schafft Teilhabe Neben der Bewegung spielt vor allem die Gemeinschaft eine zentrale Rolle. Viele Frauen berichten, dass sie über die Sportgruppen neue Kontakte knüpfen und Freundschaften schließen konnten. Maryna aus Zeitz beschreibt ihre Gruppe als einen Ort, „an dem es nicht nur um körperliche Fitness geht, sondern vor allem um den sozialen Austausch und das Gefühl des Zusammenhalts.“ Immer wieder heben die Frauen die Bedeutung der Trainerinnen hervor. Mit Offenheit, Motivation und gegenseitigem Respekt schaffen sie eine Atmosphäre, in der sich die Teilnehmerinnen angenommen fühlen und gerne wiederkommen. Hürden abbauen, Zugänge schaffen Die Gespräche zeigen aber auch, dass der Weg in den Sportverein für viele Frauen noch mit Hürden verbunden ist. Informationen über Angebote, Mitgliedschaften oder Kosten sind oft schwer zugänglich. Gleichzeitig wünschen sich viele Frauen geschützte Räume, in denen sie sich sicher und frei bewegen können. Angebote, die die kulturellen sowie religiösen Bedürfnisse berücksichtigen, erleichtern den Einstieg erheblich. Eine Teilnehmerin beschreibt es so: „Wenn ich mich sicher und respektiert fühle, kann ich mir gut vorstellen, Mitglied in einem Sportverein zu werden.“ Vom Sportangebot in den Sportverein Besonders eindrucksvoll zeigt sich die Entwicklung am Beispiel von Wasila, einer Teilnehmerin aus Wittenberg, die selbst eine Frauensportgruppe initiiert hat. Aus einer kleinen Yoga-Gruppe entstand durch persönliches Engagement und Mundpropaganda eine wachsende Gemeinschaft. „Sport ist ein Grundbedürfnis und kein Luxus“, sagt sie. Gemeinsam mit dem SV Grün Weiß Wittenberg-Piesteritz e.V. bereitet die Gruppe nun die nächsten Schritte vor. Ziel ist es, den Übergang in den organisierten Sport zu erleichtern. Gleichzeitig wünschen sich die Frauen mehr geschützte Trainingsmöglichkeiten, eine stärkere interkulturelle Öffnung der Vereine und die Förderung von Frauen aus den Communitys, die künftig selbst als Trainerinnen Verantwortung übernehmen möchten. Die Gespräche mit den Teilnehmerinnen zeigen, welche Bedeutung niedrigschwellige Sportangebote für Frauen mit Migrationsgeschichte haben können. Gleichzeitig machen sie deutlich: Es mangelt nicht an Interesse oder Motivation. Im Gegenteil – viele Frauen wünschen sich regelmäßige Bewegung, Gemeinschaft und die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen. Es gibt jedoch noch viele, die bisher nicht erreicht werden. Oft sind es bereits kleine Maßnahmen, die den entscheidenden Unterschied machen: gut sichtbare und mehrsprachige Informationen, persönliche Ansprache, vertrauensvolle Ansprechpersonen und Angebote, die die Lebensrealität der Frauen berücksichtigen. Sind diese Zugänge geschaffen, entstehen Begegnungsorte, an denen Menschen miteinander in Kontakt kommen, voneinander lernen und Teil einer Gemeinschaft werden. Genau hier setzt das Projekt „Mittendrin in Sport und Gesellschaft“ an. Es baut Brücken zwischen Frauen mit Migrationsgeschichte und den Sportvereinen vor Ort und zeigt, dass Sport weit mehr sein kann als Bewegung – er schafft Vertrauen, verbindet Menschen und eröffnet neue Wege in den organisierten Sport. Förderhinweis Das Projekt „Mittendrin in Sport und Gesellschaft“ wird vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt gefördert. Wie stehen die Parteien vor der Landtagswahl zu Sport & Integration? Mit Blick auf die Landtagswahl 2026 hat der Landessportbund Sachsen-Anhalt e. V. die antretenden Parteien um die Beantwortung sportpolitischer Wahlprüfsteine gebeten. Ziel ist es, die Positionen der Parteien zu zentralen Themen des Sports transparent darzustellen und den Mitgliedsorganisationen sowie der interessierten Öffentlichkeit eine Orientierung zu ermöglichen. Die Positionen der Parteien zur Förderung von Programmen und Unterstützungsangeboten im Bereich Integration, Inklusion und Demokratie finden Sie unter Positionen der Parteien - Landessportbund Sachsen-Anhalt e. V.

August 10, 2026