Bremer Notaufnahmen melden Engpässe im IVENA-System in Bremen; Intensivmedizin stark betroffen

Bremer Notaufnahmen melden Engpässe im IVENA-System in Bremen; Intensivmedizin stark betroffen Stadtbürgerschaft 21. Wahlperiode Drucksache 21/883 S (zu Drs. 21/853 S) 11. August 2026 Mitteilung des Senats Bremer Notaufnahmen: Werden Überlastungssituationen im IVENA-System vollständig abgebildet? Kleine Anfrage der Fraktion der FDP vom 07.07.2026 und Mitteilung des Senats vom 11.08.2026 Vorbemerkung der Fragestellerin: Im Rahmen des IVENA-Verfahrens (Interdisziplinärer Versorgungsnachweis) informieren die an der Notfallversorgung beteiligten Krankenhäuser den Rettungsdienst fortlaufend über die aktuellen Behandlungs- und Versorgungsmöglichkeiten. Hierzu gehört auch die Möglichkeit, zeitweise Versorgungsengpässe bzw. Einschränkungen einzelner Versorgungsbereiche in den Kliniken aufzuzeigen, um eine bedarfsgerechte Patientensteuerung zu unterstützen. Eine möglichst realitätsnahe Abbildung der Versorgungslage ist auch angesichts der zunehmenden Inanspruchnahme und Belastungen der Notaufnahmen durch steigende Patientenzahlen von besonderer Bedeutung. So versorgt das Klinikum Bremen-Mitte als Krankenhaus der erweiterten Notfallversorgung pro Jahr mehr als 45.000 Patientinnen und Patienten. Vor dem Hintergrund der Belastung der Notaufnahmen, die immer wieder Gegenstand öffentlicher und fachlicher Diskussionen ist, stellt sich die Frage, wie häufig Einschränkungen der Aufnahmefähigkeit im IVENA-Verfahren angezeigt werden und welche Auswirkungen dies auf die Patientensteuerung durch den Rettungsdienst hat. Die Fragen beantwortet der Senat wie folgt: 1.Wie oft, in welchem Umfang und aus welchen Gründen melden Bremer Notaufnahmen Versorgungsengpässe in IVENA? Versorgungsengpässe in den Bremer Notaufnahmen werden regelmäßig über das System IVENA (Interdisziplinärer Versorgungsnachweis) gemeldet. Die Häufigkeit, der Umfang und die Ursachen dieser Meldungen können jedoch variieren und hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise der Personalverfügbarkeit, den Bettenkapazitäten oder besonderen Ereignissen (z. B. Grippewellen, Großschadenslagen). Auch Baumaßnahmen, technische Störungen oder Wartungsarbeiten können zu vorübergehenden Versorgungsengpässen führen, die entsprechend gemeldet werden. Unabhängig von in IVENA gemeldeten Engpässen werden Notfälle, die eine sofortige Intervention im Krankenhaus erfordern, weiterhin von den Krankenhäusern versorgt. a. Welche tageszeit- oder saisonabhängigen Schwankungen bestehen? ...

August 13, 2026

FDP-Landtagsfraktion fragt Bremen-Senat zum Hitzeschutz in Kliniken und Pflegeeinrichtungen im Land Bremen; kein verbindlicher Hitzeschutz in Patientenzimmern vorhanden

FDP-Landtagsfraktion fragt Bremen-Senat zum Hitzeschutz in Kliniken und Pflegeeinrichtungen im Land Bremen; kein verbindlicher Hitzeschutz in Patientenzimmern vorhanden Landtag der Freien Hansestadt Bremen Haus der Bürgerschaft | Am Markt 20 | 28195 Bremen Drucksache Land - Drucksache 21/1932 1 von 3 Landtag 21. Wahlperiode Drucksache 21/1932 August 2026 Große Anfrage der Fraktion der FDP Gesundheitsrisiko Hitze: Wie gut sind Bremer Kliniken und Pflegeeinrichtungen gerüstet? Länger anhaltende Hitzeperioden und hohe sommerliche Temperaturen bergen insbesondere für vulnerable Gruppen, wie ältere Menschen, Pflegebedürftige und chronisch kranke Menschen erhebliche Risiken. Für Patienten in Krankenhäusern und Bewohner stationärer Pflegeeinrichtungensind können hohe Temperaturen ohne wirksamen Hitzeschutz mitunter lebensgefährlich sein. So steigt ab 30 °C das Sterblichkeitsrisiko für ältere und kranke Menschen, da der Körper bei Hitze seine Temperatur kaum noch ausgleichen kann. Zum Stichtag 19. Juli 2026 meldete das RKI fast 10.000 hitzebedingte Todesfälle deutschlandweit und damit mehr als in jedem Gesamtjahr seit 2016. Während der Hitzeschutz an Arbeitsplätzen durch ein Temperatur-Stufenmodell geregelt ist, existieren für Patienten- und Bewohnerzimmer in Einrichtungen des Gesundheitswesens keine konkreten Anforderungen und Schutzmaßnahmen bei hohen Raumtemperaturen. Auch die gerade geänderte Bauverordnung zum Bremischen Wohn- und Betreuungsgesetz bleibt vage und sieht lediglich die Sicherstellung einer angemessenen Raumtemperatur während des ganzen Jahres vor. Mit dem Hitzeaktionsplan und der Klimaanpassungsstrategie hat sich der Senat ehrgeizige Ziele gesetzt, um die gesundheitlichen Folgen extremer Hitze zu begrenzen. Gleichzeitig wird im Hitzeaktionsplan darauf hingewiesen, dass Einrichtungen des Gesundheitswesens resilienter gegenüber Hitzeereignissen werden müssen und sowohl organisatorische als auch bauliche Maßnahmen erforderlich seien. Exemplarisch genannt werden Hitzeschutzfenster oder kühle Räume zur Medikamentenlagerung; Klimaanlagen hingegen kommen nicht vor. Inzwischen haben die Hitzeperioden der vergangenen Jahre deutlich gemacht, dass insbesondere nicht klimatisierte Pflege- und Patientenzimmer die Bewohner an die Grenze ihrer Belastbarkeit bringen. Vertreter der Krankenhausgesellschaft weisen zudem darauf hin, dass erhebliche Investitionen in Verschattung, Kühlung, energetische Sanierung und klimaresiliente Gebäudetechnik notwendig seien. Doch über die Finanzierung notwendiger Investitionen wird zwischen Bund und Ländern weiterhin gestritten. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie es um den Hitzeschutz für Kliniken und Pflegeeinrichtungen im Land Bremen steht und wie Patienten und Bewohner zukünftig wirksam vor den Folgen zunehmender Hitzeperioden geschützt werden sollen. ...

August 13, 2026

Dr. Stephan Hofmeister diskutiert Krisenvorsorge in der ambulanten Versorgung, KBV-Herbsttagung 2026; Kooperation mit Bundeswehr und Katastrophenschutz

Dr. Stephan Hofmeister diskutiert Krisenvorsorge in der ambulanten Versorgung, KBV-Herbsttagung 2026; Kooperation mit Bundeswehr und Katastrophenschutz KBV-Herbsttagung 2026Navigating Care: Resilienz, Orientierung und Kooperation in der ambulanten Versorgung Dauer: Uhrzeit: 09:30 - 16:00 Uhr KBV-Herbsttagung 2026 Navigating Care: Resilienz, Orientierung und Kooperation in der ambulanten Versorgung Wie bleibt die ambulante Versorgung leistungsfähig, verlässlich und patientenorientiert? Die KBV-Herbsttagung 2026 bündelt zentrale Fragen des Gesundheitssystems: von der Sicherstellung von Versorgung zwischen Alltag und Krise über mögliche Formen von Navigation im Gesundheitswesen und zukunftsfähigen Kooperationsstrukturen bis zu modernen Versorgungskonzepte sowohl im ärztlichen als auch im psychotherapeutischen Bereich. ...

August 13, 2026

KBV-Anbietermeeting Digitalisierung in der Versorgung Berlin vor Ort oder online via Zoom; Anmeldeschluss 28.09.2026

KBV-Anbietermeeting Digitalisierung in der Versorgung Berlin vor Ort oder online via Zoom; Anmeldeschluss 28.09.2026 Anbietermeeting der KBVDigitalisierung in der Versorgung Dauer: Uhrzeit: 10:00 - 16:30 Uhr Anbietermeeting der KBV Digitalisierung in der Versorgung Eingeladen sind Anbieter von KBV-zertifizierter Softwareprodukte für den Praxis- und Laborcomputerbereich, Provider und Applikationsanbieter sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigungen. Auch in diesem Jahr haben wir wieder eine interessante Agenda für Sie zusammengestellt. Freuen Sie sich auf das 32. Anbietermeeting der KBV und planen Sie diesen Tag für ein Treffen vor Ort oder auch online ein. ...

August 13, 2026

KBV Herbsttagung 2026 in Deutschland: Navigating Care in der ambulanten Versorgung; Krisenvorsorge im Fokus, Bundeswehr beteiligt sich

KBV Herbsttagung 2026 in Deutschland: Navigating Care in der ambulanten Versorgung; Krisenvorsorge im Fokus, Bundeswehr beteiligt sich KBV-Herbsttagung 2026Navigating Care: Resilienz, Orientierung und Kooperation in der ambulanten Versorgung Dauer: Uhrzeit: 09:30 - 16:00 Uhr KBV-Herbsttagung 2026 Navigating Care: Resilienz, Orientierung und Kooperation in der ambulanten Versorgung Wie bleibt die ambulante Versorgung leistungsfähig, verlässlich und patientenorientiert? Die KBV-Herbsttagung 2026 bündelt zentrale Fragen des Gesundheitssystems: von der Sicherstellung von Versorgung zwischen Alltag und Krise über mögliche Formen von Navigation im Gesundheitswesen und zukunftsfähigen Kooperationsstrukturen bis zu modernen Versorgungskonzepte sowohl im ärztlichen als auch im psychotherapeutischen Bereich. ...

August 13, 2026

Controllo federale delle finanze (CDF) stima sconti sui medicamenti in Svizzera; fino all’8% trasferiti agli assicuratori

Controllo federale delle finanze (CDF) stima sconti sui medicamenti in Svizzera; fino all’8% trasferiti agli assicuratori Ripercussione degli sconti nella dispensazione dei medicamenti - Controllo federale delle finanze (CDF) Con 9,9 miliardi di franchi, nel 2024 i prezzi dei medicamenti hanno rappresentato quasi un quarto dei costi dell’assicurazione malattie obbligatoria. Secondo una stima del Controllo federale delle finanze (CDF), l’industria farmaceutica concede fino all’8 per cento di questa cifra (fr. 743 mio. all’anno) sotto forma di sconti e altri vantaggi pecuniari a studi medici, farmacie e ospedali (fornitori di prestazioni). ...

August 13, 2026

EFK schätzt Vergünstigungen bei der Medikamentenabgabe in der Schweiz; Pharmaindustrie fließt bis zu 743 Mio. CHF/Jahr.

EFK schätzt Vergünstigungen bei der Medikamentenabgabe in der Schweiz; Pharmaindustrie fließt bis zu 743 Mio. CHF/Jahr. Vergünstigungen bei der Medikamentenabgabe - Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) Mit 9,9 Milliarden Schweizer Franken betragen die Medikamentenkosten 2024 fast ein Viertel der Kosten der obligatorischen Krankenversicherung. Eine Schätzung der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) geht davon aus, dass die Pharmaindustrie bis zu 8 % davon (743 Millionen Franken pro Jahr) in Form von Vergünstigungen und anderen geldwerten Vorteilen an Arztpraxen, Apotheken und Spitäler (Leistungserbringer) gewährt. ...

August 13, 2026

KBV veranstaltet 32. Anbietermeeting Digitalisierung in der Versorgung Berlin; Anmeldeschluss Sep 28, 2026

KBV veranstaltet 32. Anbietermeeting Digitalisierung in der Versorgung Berlin; Anmeldeschluss Sep 28, 2026 Anbietermeeting der KBVDigitalisierung in der Versorgung Dauer: Uhrzeit: 10:00 - 16:30 Uhr Anbietermeeting der KBV Digitalisierung in der Versorgung Eingeladen sind Anbieter von KBV-zertifizierter Softwareprodukte für den Praxis- und Laborcomputerbereich, Provider und Applikationsanbieter sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigungen. Auch in diesem Jahr haben wir wieder eine interessante Agenda für Sie zusammengestellt. Freuen Sie sich auf das 32. Anbietermeeting der KBV und planen Sie diesen Tag für ein Treffen vor Ort oder auch online ein. ...

August 13, 2026

KBV-Herbsttagung 2026 ambulante Versorgung; Krisenvorsorge: Versorgung unter Druck

KBV-Herbsttagung 2026 ambulante Versorgung; Krisenvorsorge: Versorgung unter Druck KBV-Herbsttagung 2026Navigating Care: Resilienz, Orientierung und Kooperation in der ambulanten Versorgung Dauer: Uhrzeit: 09:30 - 16:00 Uhr KBV-Herbsttagung 2026 Navigating Care: Resilienz, Orientierung und Kooperation in der ambulanten Versorgung Wie bleibt die ambulante Versorgung leistungsfähig, verlässlich und patientenorientiert? Die KBV-Herbsttagung 2026 bündelt zentrale Fragen des Gesundheitssystems: von der Sicherstellung von Versorgung zwischen Alltag und Krise über mögliche Formen von Navigation im Gesundheitswesen und zukunftsfähigen Kooperationsstrukturen bis zu modernen Versorgungskonzepte sowohl im ärztlichen als auch im psychotherapeutischen Bereich. ...

August 13, 2026

OFSP surveille les répercussions des avantages liés à la remise de médicaments en Suisse; jusqu’à 743 millions de francs par an

OFSP surveille les répercussions des avantages liés à la remise de médicaments en Suisse; jusqu’à 743 millions de francs par an Répercution des avantages dans le cadre de la remise de médicaments - Contrôle fédéral des finances (CDF) En 2024, les coûts des médicaments pris en charge par l’assurance obligatoire des soins ont atteint 9,9 milliards de francs, ce qui représente près d’un quart des dépenses de cette assurance. Selon une estimation du Contrôle fédéral des finances (CDF), l’industrie pharmaceutique octroie aux fournisseurs de prestations, c’est-à-dire aux cabinets médicaux, aux pharmacies et aux hôpitaux des réductions et d’autres avantages matériels pouvant atteindre jusqu’à 8 % de ce montant (soit 743 millions de francs par an). ...

August 13, 2026