Patienten der Dr. Becker Klinik Möhnesee in Möhnesee-Körbecke kritisieren schlechte Küche und unzureichendes Therapieangebot; Reha vorzeitig beendet möglich
Erfahrungen mit Dr. Becker Klinik Möhnesee, Reha-Klinik in Möhnesee-Körbecke, NRW, 04.08.2026
War vielleicht früher mal gut, schlechte Küche abgewohnt.
Aktuell bin ich im August Patient in dieser psychosomatischen Reha-Klinik. Mein Eindruck fällt leider überwiegend negativ aus. Für eine psychosomatische Klinik wird aus meiner Sicht zu wenig angeboten. Termine und Angebote fallen immer wieder aus, teilweise scheint Personal zu fehlen. Dadurch entsteht sehr viel Freizeit, die therapeutisch kaum genutzt wird. Auch die psychologischen Gespräche haben mich nicht überzeugt, da ich häufig den Eindruck hatte, dass zu wenig auf individuelle Anliegen eingegangen wird. Positiv hervorheben möchte ich die schöne Lage am Möhnesee, die teilweise gute Aussicht sowie die freundlichen und engagierten Mitarbeiter. Besonders kritisch sehe ich jedoch die Verpflegung. Natürlich erwartet niemand in einer Reha-Klinik Hotelniveau, aber die Qualität der Küche ist für mich der größte Kritikpunkt. Das Essen ist häufig verkocht, geschmacklich sehr schwach und oft wenig appetitlich. Gemüse ist meist weich gekocht, Fleisch oft trocken und insgesamt fehlt es den Speisen an Würze und Sorgfalt bei der Zubereitung. Ich habe in Krankenhäusern und Kantinen bereits deutlich besser gegessen. Auch von vielen Mitpatienten habe ich ähnliche Beschwerden gehört. Gerade bei einer Einrichtung, die Gesundheit und Wohlbefinden fördern soll, hätte ich hier einen wesentlich höheren Standard erwartet. Darüber hinaus entsteht bei mir der Eindruck, dass in vielen Bereichen gespart wird. WLAN und ein vorhandener Minikühlschrank kosten extra. PMR soll teilweise eigenständig auf dem Zimmer über den Fernseher durchgeführt werden. Die Zimmer wirken stellenweise abgewohnt. In meinem Fall gab es noch Teppichboden, zudem waren die Fugen im Badezimmer verschimmelt. Insgesamt bleibt bei mir der Eindruck, dass die Klinik ihr Potenzial nicht ausschöpft. Aufgrund der genannten Punkte – insbesondere der enttäuschenden Verpflegung und des aus meiner Sicht zu geringen therapeutischen Angebots – denke ich aktuell sogar darüber nach, die Reha vorzeitig zu beenden.
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