Ich kam mit Panikattacke in Notaufnahme des Klinikums Ingolstadt; Sedierendes Quetiapin ohne Aufklärung verabreicht, später allein entlassen.
Erfahrungen mit Klinikum Ingolstadt, Bayern, 11.08.2026
Unverantwortlicher und empathieloser Umgang mit Notfallpatientin
Ich kam in der Nacht auf Samstag mit einer schweren Panikattacke per Rettungsdienst in die Notaufnahme des Klinikums Ingolstadt. Statt schneller Hilfe musste ich zunächst eine Stunde im Rollstuhl im Flur warten, während die Sanitäter dankenswerterweise die ganze Zeit über bei mir blieben. Obwohl ich meine mitgebrachten Medikamente dabei hatte, wurden diese vom Klinikpersonal völlig ignoriert. Stattdessen wurde mir ohne Aufklärung über die genaue Dosis ein stark sedierendes Medikament (Quetiapin) verabreicht.Obwohl ich durch das Medikament massiv benommen war, unter extremer Migräne litt und mich mehrfach übergeben musste, wurde ich um 3 Uhr nachts einfach vor die Tür gesetzt. Als junge Frau wurde ich in diesem hilflosen, sichtlich sedierten Zustand nachts in einer Großstadt sich selbst überlassen und musste sehen, wie ich alleine mit dem Taxi nach Hause komme. Um sich rechtlich abzusichern, wurden mir zuvor lediglich simple Fragen zum aktuellen Jahr gestellt, um eine „Orientierung“ vorzutäuschen – meine schwere körperliche Hilflosigkeit und das Erbrechen wurden komplett ignoriert.Seit diesem traumatischen Vorfall leide ich unter täglichen Panikattacken. Das Verhalten des Personals in dieser Nacht war absolut empathielos, gefährlich und verletzte jegliche ärztliche Fürsorgepflicht. Ich kann die Notaufnahme dieses Hauses absolut nicht empfehlen.
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