SoVD fordert bundesweit verbindliche Mindeststandards für Hitzeschutz in öffentlichen Einrichtungen in Deutschland; Tausende hitzebedingte Todesfälle jährlich
Sozialverband Hamburg: Hitzeschutz muss zur Pflichtaufgabe des Staates werden
Hitzeschutz muss zur Pflichtaufgabe des Staates werden
SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier: „Wir brauchen bundesweit verbindliche Mindeststandards für den Hitzeschutz in allen Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge und der kritischen Infrastruktur. Dazu gehört auch eine bedarfsgerechte Klimatisierung.“
Immer häufiger auftretende Hitzewellen stellen Deutschland vor eine neue sozialpolitische Herausforderung. Der SoVD fordert deshalb einen bundesweit verbindlichen Ausbau des Hitzeschutzes. Besonders Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge und der kritischen Infrastruktur müssen nach Auffassung des Verbandes so ausgestattet werden, dass sie Menschen auch bei extremen Temperaturen zuverlässig schützen können. Dazu gehören insbesondere Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Kitas, Schulen sowie weitere öffentliche Einrichtungen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder geringem Einkommen. Gleichzeitig geraten Beschäftigte in Pflege, Gesundheitswesen und Sozialberufen zunehmend an ihre Belastungsgrenzen. Der SoVD sieht deshalb dringenden politischen Handlungsbedarf.
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